30mg Elvanse zu viel?

Hey Leute, nachdem ich vor einigen Tagen auf Elvanse umgestellt wurde, da ich mit Medikenet und Ritalin LA nicht die gewünschte Wirkung hatte nehme ich jetzt 30mg davon. Meine Ärztin meinte die 30mg Elvanse wären ähnlich zu meiner alten Dosis von 10mg Medikenet/Ritalin LA. Wenn ich mir allerdings die Equivalenztabelle ansehe wäre es umgerechnet die doppelte Dosis. Fühle mich mit 30mg auch echt überstimuliert, muss aber dazu sagen dass ich gerade nicht wirklich gut schlafe. Da man Elvanse ja im Wasser auflösen kann überlege ich mir die Dosis selbst zu halbieren um es mal zu testen. Leider ist 30mg ja die kleinste Dosis für Erwachsene und ich bin mir nicht sicher ob es dine gute Idee ist meiner Ärztin von der Idee mit dem halbieren zu erzählen, da an den Medikamenten „rumbasteln“ wohl nicht gern gesehen ist.

Was meint ihr? Jemand hier der weniger als 30mg Elvanse nimmt?

Beste Grüße

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Hi

Die Dosierung ist so individuell, dass es eigentlich keinen Sinn macht, deine Dosierung mit andern hier zu vergleichen.

Du könntest ihr erklären, dass die aktuelle Dosierung zu hoch ist und du lieber langsam aufdosieren möchtest. So sollte man es eigentlich auch machen, langsam hochdosieren bis man überdosiert ist und dann wieder ein Schritt zurück.
Wenn sie dafür kein Verständnis hat, dann würde ich ihre Qualifikation hinterfragen. Am Ende geht es um deine Therapie und sie sollten individuell auf dich eingehen können.

Ich würde es ihr einfach vorschlagen und am Ende kannst du dann immer noch selber entscheiden, was du wirklich tust. Aber es wäre schon gut, wenn du mit der Ärztin ein Konsens findest.

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Also jedenfalls gibt es hier mehrere, die deutlich weniger als 30mg nehmen.

Ich nehme seit Einführung von Elvanse für Erwachsene 15mg morgens und nach 5,5 Stunden nochmal 10 mg…

Weniger zu nehmen als vom Arzt vorgegeben ist vielleicht in diesem Fall nicht ganz so schlimm wie mehr zu nehmen.

Aber sicher ist es das Beste, erstmal dem Arzt rückzumelden, wie es sich anfühlt und dann kannst du ja sagen, dass du gerne erstmal weniger nehmen möchtest, du hättest gelesen, dass andere das auch machen…

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Ich nehme/nahm auch 10mg Medikinet/Ritalin Adult und mein Arzt hat von sich aus 30mg Elvanse bei mir zum Einstieg als zu hoch angesehen und bin niedriger angefangen.
Bei andere Patienten startete er auch mit 30mg je nach dem.

Ich würde auch Rücksprache halten so wie Nono es vorgeschlagen hat.

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Ich meine, auch 30mg davon genommen zu haben.
Das war die kleinstmögliche Dosis. Ausschließlich Elvanse, nicht in Kombination. Für mich war das vielleicht zu viel, da ich Herzrasen bekam. Aber die Kapseln zu teilen war mir zu riskant.

Wobei ich mich der Aussage anschließe, dass ein Dosisvergleich nicht viel aussagen kann darüber, ob deine Dosis für dich passt. Langsam aufdosieren finde ich ebenfalls sinnvoll. Allerdings muss das nicht bis zur Überdosierung getrieben werden. Ich würde an deiner Stelle danach schauen, bei welcher Dosis du die Wirkung für dich als ausreichend empfindest und da erstmal eine Weile bei bleiben. Nachlegen kannst du später noch immer.

Ich habe damals sogar nur mit 2-3 mg angefangen und sogar schon eine ganz leichte Wirkung gespürt. Dann in ca. 5mg Schritten langsam gesteigert.

Warum war Dir das zu riskant?

Ist kein Problem das Teilen…

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Weil ich dann die Sorge hatte, die Zusammensetzung nicht mehr in dem Verhältnis zu haben, wie es ursprünglich in der Kapsel war.

Irgendwie wurde es in Deine Kapsel ja schon gleichverteilt eingefüllt - also vermutlich im Vorfeld eine Verbindung zwischen Träger und Wirkstoff hergestellt.
Alles andere macht keinen Sinn.

Bei diesen zweistufig „zündenden“ Retardmedikamenten wie Ritalin oder Medikinet ist das was anderes, weil da sich da die Kügelchen mit den unterschiedlichen Umhüllungen unglücklich ballen können, sodass Du dann evtll einmal vorwiegend Früh- und ein andermal vorwiegend Spätzünder einnimmst.

Aber bei Pulver kann ich mir nicht vorstellen, dass das Problem gegeben ist.
Nicht umsonst wird das von den meisten Psychiatern exakt so verordnet und nicht umsonst verspüren die Hersteller keine Veranlassung, kleinteiligere Dosierungen anzubieten.

Da würde ich mich an Deiner Stelle nochmal rückversichern ehe Du entweder über- oder gar nicht dosiert rumläufst…

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Ich dachte, das wäre bei Elvanse auch so… gut zu wissen.

also ich habe mit 30mg gestartet, war irgendwann bei 70mg & bin jetzt bei einer guten Dosierung mit 50mg.
Anfangs hatte ich dieses Problem auch, lass deinen Körper sich erstmal an Elvanse gewöhnen.
Bei mir wurde es von Woche zu Woche weniger, wobei dies natürlich bei jedem anders ist.
Wie sieht’s aktuell aus?

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Hey, danke für eure Antworten. Nach dem ich ein Tage 30mg genommen habe und mich damit „überstumuliert“ gefühlt habe (und nach der Wirkung ängstlich), habe ich meine Dosis zwei Tage halbiert. Danach mit 30 weitergemacht und es war deutlich besser. Hab mich sehr energiereich, motiviert und emotional ausgeglichen gefühlt. Mittlerweile (nach ca 14 Tagen) spüre ich von der Wirkung deutlich weniger. Bin mir nicht sicher, wie viel Wirkung ich überhaupt spüren sollte. Die Anfangszeit war sehr gut, alles viel mir deutlich leichter und emotional war ich sehr ausgeglichen. Jetzt würde ich sagen ist es etwas besser als ohne Medikamente, aber es fällt mir schwer es einzuschätzen. Frage mich, ob ich eine höhere Dosis benötige oder jetzt zu viele Erwartungen habe. Man hört ja immer wieder, dass die Wirkung der Anfangszeit der Medikamenteneinnahme so nicht fortbestehen bleibt. Denke aber etwas mehr Wirkung als gerade wäre auf jeden Fall gut.

Desweiteren bin ich mit der Wirkzeit unzufrieden. Hält bei mir ungefähr 8 Stunden und dann fühl ich mich ziemlich platt. Bin mir nicht sicher, ob eine höhete Dosierung auch die Wirkzeit verlängert.

Muss auf jeden Fall nochmal mit der Ärztin sprechen. Aber vom Gefühl her scheint Elvanse das richtige Medikament zu sein.

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