Ads erstmals Elvanse

Hey zusammen, ich würde Anfang der Woche erstmals mit ADS Diagnostiziert und nehme seid Dienstag 30mg Elvanse. Leider wurde ich über mögliche Nebenwirkungen nicht informiert und merke, dass ich immer trauriger werde weil ich Angst habe, dass es nicht funktioniert.

Die ersten Tage war mir so schwindelig, dass ich kaum was machen könnte. Generell merke ich auch positive Effekte wie bessere Laune und mehr Geduld jedoch bin ich körperlich irgendwie total ausgenockt.

Jetzt ist mir zwar nicht mehr schwindelig aber ich habe null Energie bin nur gechillt und will mich nicht wirklich bewegen. Als hätte ich zu viel geraucht :see_no_evil: Ich hatte mir so gewünscht mehr Energie für meinen Alltag zu haben. Kann das noch kommen?

Heute nachmittag fange ich einen nebenjob an bei dem ich viel gehen und stehen muss. Keine Ahnung wie ich das schaffen soll.

Ich achte darauf zu essen und viel zu trinken weil ich gelesen hatte, dass das hilft aber leider trat keine Verbesserung ein.

Zudem ist mir seid heute so unfassbar kalt, dass es mich gruselt ohne meine Decke irgendwo hin zu müssen.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Kann es mir trotzdem noch helfen oder iwird das nicht besser? Warum habe ich noch weniger Energie dadurch?

Vielen Dank für eure Nachrichten. Ich brauche grade wohl nur ein bisschen seelischen beistand von Menschen, die das auch kennen.

LG Janina

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Hi und herzlich Willkommen @Janny1321!

Zur Eindosierung selbst kann ich nicht viel sagen, habe heute auch das erste mal Elvanse genommen.

Und weil mein Arzt mich auch nicht aufgeklärt hat UND weil ich davor schon ein anderes Medikament ausprobiert habe, gehe ich das ganze jetzt viel langsamer an.
Heißt, dass ich es aufteile und die erste Woche nur 10mg nehme.

Dass man erstmal die Nebenwirkungen spürt, ist normal. Dein Körper muss sich ja dran gewöhnen.

Und es ist ein gutes Zeichen, dass du die positiven Aspekte auch merkst. Das bedeutet, dass du auf jeden Fall darauf reagierst und es mit der richtigen Dosierung gut werden kann.

Nach eigener Erfahrung kann das eine Überdosierung sein.
Sind denn die positiven Aspekte vom Anfang auch noch da? Oder ist es grad nur anstrengend?

Falls die positiven auch da sind, heißt es wahrscheinlich durchhalten, bis dein Körper sich daran gewöhnt hat.
Oder evtl nochmal mit einer geringeren Dosis starten. Das mindert die Nebenwirkungen auch.

Alles in allem brauchen wir Geduld und viel Achtsamkeit für unser Befinden mit Medikament.

Ich hoffe, dass dir das ein wenig helfen kann, durchzuhalten und nicht zu verzweifeln. :green_heart:

Es ist verdammt anstrengend mit der Eindosierung aber hier im Forum fühlt man sich damit nicht mehr alleine und/oder ausgeliefert :smiling_face_with_three_hearts:

LG!

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Und unsere liebe @Justine würde als erstes noch die Frage stellen:

Verzichtest du auch zu 100% auf Koffein?
Falls nein, weg lassen. :point_up:

Danke, das macht mir tatsächlich etwas Mut.
Heute Morgen merkte ich noch, dass eine positive Wirkung da ist. Jetzt gerade hab ich einfach nur schreckliche Angst so arbeiten zu müssen.

Zum Glück habe ich in meinem Hauptjob Urlaub. So würde ich ja null klar kommen. Aber länger als zwei Wochen darf das nicht dauern. Einen neuen Termin habe ich erst in 4 Wochen.

Ich trinke ab und zu einen Schluck Mezzo wenn mein Kreislauf total absackt. Sonst kein Koffein.

Schlafen kann ich mit Melatonin zum Glück auch.

Ich habe gerade andere Beiträge gelesen und sediert trifft meine aktuelle Lage am besten. Bin richtig benebelt im Kopf. Generell ist es heute mehr anstrengend als alles andere. Musste die kompletten Wochenpläne absagen und muss unbedingt nächste Woche zu wichtigen Terminen, da kann ich so benebelt nicht auftauchen.

Hätte ich gewusst, das die Nebenwirkungen so heftig sind, hätte ich wohl nicht damit angefangen.

Wie war das bei euch? Habt ihr euch durchgeschlagen bei der Arbeit trotz Nebenwirkungen?

Danke für die Unterstützung!

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Das kenne ich nur allzu gut! Ich habe das große Glück in meinem Minijob ein kleines aber sehr feines Team an meiner Seite zu haben.
Die habe ich aufgeklärt.
Und wenn ich jetzt erst mal weinend in der Arbeit stehe, dann sage ich mir und ihnen: meine Emotionen gehen mit mir durch. Ich fühle mich überfordert und schlapp. Dann setze ich mich hin und atme.

Danach trinke ich Wasser und beginne mit der Aufgabe, die ich mir zu Hause im Kopf schon bereit gelegt habe.
Meistens erstmal aufräumen, putzen, vorbereiten von was auch immer. Mails checken.
Und ich denke nur über die eine Aufgabe nach, bis ich sie fertig habe.
Dann checke ich die Lage und mache mir eine Liste mit den Dingen, die am wichtigsten sind.
Und so hangle ich mich durch.

Aber wenn mein Körper wirklich nicht kann an diesem Tag, dann rufe ich an und sage, dass es heute nicht geht. Denn es hilft keinem, wenn man sich zu etwas zwingt, obwohl Körper und Geist nach etwas anderem schreien.

Auch das würde ich weg lassen. Versuch mal Traubenzucker, Banane oder Müsliriegel. Oder eine Apfelschorle.
Mir fehlt echt oft Zucker. Unsere Hirne sind ständig am rödeln und verbrennen dadurch mehr Kalorien.

Es hört sich für mich so an, als sei die Dosis zu viel für dich. Dein Körper ist überfordert und zeigt das auch ganz deutlich.

Aber wir alle hier sind keine Ärzte, sondern sprechen „nur“ aus Erfahrung(sberichten).
Trotzdem musst du wahrscheinlich eine Entscheidung treffen, da dein Arzt ja auch nicht viel zu sagen hatte…
Und einen Monat mit dem Gefühl des Sediertseins durchzuhalten, ist ja schrecklich.

Seit März dieses Jahr bin ich arbeitslos mit Minijob.
Seit meiner Diagnose bin ich endlich auf der Suche zu mir. Und zwar auf dem richtigen Weg.
Aber das hatte auch zur Folge, dass ich meinen Beruf erstmal pausieren musste. Im pädagogischen Bereich ist es einfach unabdinglich, emotional stabil und körperlich fit zu sein.
Keine Chance bei mir. :sweat_smile:

Da ich nicht weiß, ob ich jemals wieder in diesem Bereich Fuß fassen kann/will, habe ich mir übers Amt Unterstützung geholt und bin da in einer Abteilung, die einem erstmal Luft zum Durchatmen und neu sortieren gibt.

Leider habe ich bis heute keine abgeschlossene Berufsausbildung und deshalb ist es bei mir echt ne harte Nuss, wenn ich an den Wiedereinstieg in was auch immer denke :see_no_evil:

Aber es soll dir auch Mut machen, das zu tun, was DU brauchst. Und nicht was andere wollen oder erwarten. Oder vermeintlich erwarten :upside_down_face:

So jetzt hab ich echt viel geschrieben.
Hoffe es sind auch ein paar gute Infos und nicht nur viele Worte :smile:

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Ich würde mindestens 1-2 Wochen durchhalten.

Wobei bei mir die ersten Tage der Effekt genau anders herum war als bei dir, ich war aktiv und konnte Dinge anpacken. Leider war das klassisch „Honeymoon“ und auch bald vorbei :smile:

Jetzt nach 1,5 Jahren mit 50mg gibt es gute und schlechte Tage. Elvanse hilft mir sehr, es beruhigt und schenkt mir Fokus, aber ich darf auch nicht zuviel erwarten (das hatte ich anfangs immer getan). Ich habe gelernt Kompromisse einzugehen

Mein Rat: bleib dran. Nach ein paar Tagen kann man noch nicht seriöse Aussagen treffen. Es ist noch alles offen :slight_smile:

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Hey :slight_smile:

Mir ging es auch in der erste woche mit Elvanse so . Es legte sich nach einer Woche und nach ca. 2 Wochen war ich entspannter und konnte pö a pö lernen, mit dem neuen Fluss, zu schwimmen.

Es ist wie ein Werkzeug für mich, dass mein System erstmal annehmen lernte um dann damit mich selber (neu) kennenzulernen :slight_smile:

Lg K

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Danke dir, das beruhigt mich.

Leider habe ich die Arbeit gestern nicht ganz geschafft und musste eine Stunde eher gehen. Ich bin ein paar mal fast umgefallen. Das macht dann ja auch keinen Sinn.

Ich werde heute mal versuchen mehr zu frühstücken und auf Protein zu achten, scheint ja einigen zu helfen. Natürlich gibt’s auch keine Mezuo mehr für mich.

Das nächste mal arbeiten muss ich am Dienstag. Dann ist genau eine Woche um. Ich hoffe dann ist es schon besser.

Ich merke auch, dass ich allgemein netter bin. Vor allem zu meinem Mann. Es tut mir richtig leid, was er manchmal alles mitmachen muss. Vor lauter stress hatte ich oft nur ein rotes Tuch vor den Augen und war sehr gereizt. Alleine deshalb lohnt es sich schon durchzuhalten.

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Heute ist Samstag also der 5 Tag bei dir.
Als ich auf Elvanse umgestiegen bin, bekam ich 30 mg und irgendwann bemerkte ich das es mir gerade zu viel des guten ist und las hier im Forum rum und probierte selbst aus, die Dosis zu reduzieren um zu sehen und fühlen was mir gerade gut tut . Ich stelle bei mir fest, dass die Dosis variiert , abhängig von meinem Zyklus - Anforderung - Arbeit ( Schichtdienst) … oder besondere Ausnahme Zustände…

Wenn du spüren solltest, dass dir die Dosis zu viel und auch zu wenig ist, ist das gaaaaaaarnichtssss besonderes, da wir keine 0815 Roboter sind und nun mal alle unterschiedlich funktionieren:D

Grüsse K

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Guten Morgen zusammen,

heute ist Tag 6 und so wirklich eine Veränderung habe ich noch nicht wahrgenommen. Ich merke viele positive Effekte also das ich ruhiger und entspannter bin und allgemein einfach zufrieden. Das ist wirklich sehr angenehm. Nur fühle ich mich leider immernoch sediert und benebelt.

Etwa drei bis vier Stunden nach der Einnahme ist es am schlimmsten. Ich kann dann Gesprächen mit mehreren zum Beispiel gar nicht folgen.

Ich habe auch nicht das Gefühl lernen oder eine anspruchsvollere Aufgabe erfüllen zu können.
Gleich versuche ich mal die Hecke zu schneiden. Da stehen ein paar einzelne Äste so blöde ab.

Ich bin durch eure Antwort en auf jeden Fall viel ruhiger und kann mir und dem Medikament viel besser Zeit geben.

Am Dienstag muss ich wieder arbeite, das wird mir bestimmt schon leichter fallen als am Freitag.

Wenn es Dienstag allerdings noch so nebelig im Kopf ist werde ich Mittwoch entweder aussetzen oder weniger nehmen. Ich habe da ein sehr wichtiges Gespräch bezüglich meiner anstehenden Selbstständigkeit, da muss ich einigermaßen klar sein.

Ich halte euch auf dem laufenden, vielleicht liest es ja später jemand, dem oder der es ähnlich geht und fühlt sich dann nicht mehr so alleine :blush:

Euch allen einen schönen Sonntag!
LG Janina

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Guten Morgen :slight_smile: :adxs_winy:

Schau mal - habe das auch erst die Tage gefunden und verstanden, dass die Maximale Konzentration erst nach ca. 3,5 stunden im Blut angelangt ist →

Und dann schaust du bei Wirkungsmechanismus. Das sollte dir etwas weiterhelfen und dann eben die Frage , ist deine Dosis etwas zu hoch ?

Bevor du es ganz sein lässt - kannst du 20 mg ausprobieren. Mir hat das auch sehr geholfen .

Schöne zeit mit der Hecke :slight_smile:

Grüsse K

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Hallo zusammen,

bin gerade sehr enttäuscht. Habe heute 20mg genommen weil ich den Nebel im Kopf mit 30mg einfach nicht mehr ausgehalten habe.

Bisher weniger Nebenwirkungen bin aber super schlecht gelaunt, habe eine sehr kurze Zündschnur und bin gerade beim zocken so ausgerastet, dass ich mich unfassbar schäme und am weinen bin.

Trage auch alles in die Eindosierungstabelle ein. Gerade fühl ich mich einfach nur hilflos weil ich kaum Kontrolle über meine Gefühle habe. Das ist doch scheiße sowas. Ich merke auch wie die negativen Gedankenkreise wieder voll da sind. Das hatte ich die letzten Tage nicht.

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Hallo,

@Janny1321 ich hoffe ich darf mich hier mit einklinken.

Ich nehme seit dem 03.08.23 Elvanse 30mg. Vorher Medikinet, das vertrug ich aber nicht so und es war bei mir sehr unbeständig. Als Ich mit Medikinet im Mai begonnen habe, habe ich Bupropion abgesetzt. Meine Ärztin meinte das wäre doppelt gemoppelt.

Die ersten 4 tage war ich auch wie in einem Nebel. Das ging dann weg. Meine Zündschnur ist lang , aber mehr und mehr kamen meine Depressionen wieder. Das war bei Medikinet nicht so schlimm. Mir geht es wirklich nicht gut. Ich habe nun eine neue Ärztin. Ich bin dann letzte Woche in die Praxis habe gesagt das ich unbedingt mit der Ärztin sprechen muss, wg Erhöhung oder so. Die Ärztin kennt mich aber noch nicht und hat mir nur ein neues Rezept für Elvanse 30mg gegeben und einen Termin für Nächste Woche.

Ich bin echt fix und fertig. Das Elvanse hat mir endlich bei der Konzentration geholfen, das war bei Medikinet gar nicht so, aber ich bin sooooo depri und schnell saue. Zwar nicht mehr so sauer und motzig wie ohne, aber trotzdem. Die Gefühle sind wieder so stark.

Kennt das jemand? Reicht eine Erhöhung? Oder würde ich ein AntiDepressiver bekommen? Ich habe keine lust auf zunehmen :frowning: . Oder ist Elvanse auch nichts für mcih? Was mich frustriert, weil es mit der Konzentration besser geworden ist, nicht optimal,aber besser.

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Hallo @Moehre ,

klar kannst du dich mit einklinken. Ich kann leider nicht viel sagen zu den Dosen da ich ja auch ein newbie bin. Ich bin auch noch auf der Suche nach der Richtigen Dosis für mich. Meine Gefühle sind heute auch wieder sehr stark. Bei mir kommt es von der geringeren Dosis ganz eindeutig. Es könnte also sein, dass es bei dir auch zu wenig ist.

Ich würde auf jeden Fall mal mit deinem Arzt darüber sprechen nächste Woche ist ja auch nur etwas hin. Hast du mal Therapie gemacht und dort ein paar Skills gelernt, die dich in der Zwischenzeit unterstützen können?

Wenn du grundsätzlich merkst, dass Elvanse dir hilft, dann ist das doch eine super Erkenntnis und noch kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen. Ich weis wie frustrierend und viel das alles manchmal sein kann und hoffe, du fühlst dich wenigstens nicht alleine damit.

Vielleicht haben die Erfahreneren hier noch ein paar bessere Ratschläge für dich. Nicht aufgeben, wir schaffen das :muscle:

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Also ne Erhöhung…ich weiss nicht. Wenn du so ausflippst und traurig bist, dann könnte Elvanse eher mit einem AD kombiniert werden?!

Wenn ich richtig lese, dann hast du die Probleme erst nach absetzen von Bupropion bekommen?

Oder sind das evtl. Absetzsymptome?

Ich drück dir die Daumen dass der Arzt dir schnell hilft. Bis dahin, durchatmen…!
Ich weiss nicht leicht aber da mussten wir alle durch. Eindosierung ist nicht immer einfach.

Was schnell hilft ist Sport und rausgehen in die Sonne

Du packst das!

Hallo
Elvanse macht eher müde und geduldig.
Probier sonst mal Ritalin.
Oder beides kombiniert.
Ich habe am morgen Elvanse und am mittag nehm ich noch Ritalin.

Hallo, dachte ich melde mich nochmal.

30mg vertraglich jetzt ganz gut allerdings ist die Wirkdauer immer kürzer geworden. Ich habe das Gefühl, dass ich mittags eine weitere Dosis benötige und werde das mit meiner Ärztin besprechen.

Die anfänglichen Besserungen im Haushalt haben leider nicht angehalten und auch meine Konzentration ist nicht so super. Dafür empfinde ich viel weniger Stress und kann auch nachmittags mal was unternehmen. Dabei muss ich aufpassen das die Wirkung nicht dann vollkommen aus dem System ist, wenn ich in einer lauten Umgebung wie der Stadt oderso bin. Dann wird es sehr unangenehm.

Ich überlege aktuell wieder zu studieren neben dem Beruf aber Trau mir das auch noch nicht so zu.

Liebe Grüße Janina

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Hallo zusammen!

Mittlerweile wollte meine Psychiaterin, dass ich 50mg morgendlich mal teste. Ich hatte schon 30mg morgens und 20 mittags genommen.

Das nehme ich jetzt seid ca. 2,5 Wochen. Mir ist nun aufgefallen, dass ich nicht wirklich mehr eine Wirkung verspüre. Ich bin fast dauerhaft schlecht gelaunt, gestresst und überfordert. Genau wie vor Elvanse. Mit zweimal täglich lief es allerdings auch nach ein paar Wochen nicht mehr gut.

Ich war so begeistert am Anfang und bin jetzt so enttäuscht. Das kann doch echt nicht war sein.
Kann diesen Eintrag schon kaum schreiben weil in der Wohnung über mir Musik spielt und mein man viel zu laut Atmet. Könnte ihn grade erwürgen! :sob:

So ist das doch kein Leben.

Gruß Janny

Hallo,
schön, dass Du über so einen langen Zeitraum immer wieder Updates gegeben hast. Ich finde das toll, weil dann der geneigte Leser (ich) gut nachverfolgen kann was passiert ist. :pray:

Zum Thema:
Ich selbst bin derzeit auch auf einer Bupropion / Elvanse Kombi unterwegs und muss sagen: ich verstehe deine Symptomatik größtenteils sehr gut. Die Kombi wird in Kliniken ganz gern verschrieben, bin schon von 450 (!) auf 150 Bupropion runter weil ich bemerkte, dass der starke Schwindel mit der Umstellung von 150 auf 300 UND zeitgleichem Start von Elvanse (20mg) begann.

Der Schwindel, das döselig-neblige Gefühl im Kopf - hab ich genauso wie Du. 3-4 Stunden nach der Einnahme ist es am Schlimmsten. Dann kommt da eine unglaublich schwere Müdigkeit dazu und ich gähne alles zusammen wo ich bin. :sweat_smile:
Heute hat mir glaube ich ein Eistee etwas geholfen dagegen. Das geht nun seit 3 Wochen so, meine ambulante Ärztin (SuperWoman!!!) sehe ich erst in 2 Wochen, werde es aber ansprechen. Nachdem ich Augen und Ohren habe prüfen lassen, könnte ich mir gut vorstellen, dass es tatsächlich eine Frage der Dosis oder Kombination ist.

Die Aggressivität ist laut meinen Klinikärzten ein bekanntes Rebound-Phänomen von LDX, würde aber wohl weggehen. Bei mir war es nur ein paar Tage da, schimmert jetzt nur ab und zu noch durch (Autofahren).

Ich hoffe, Du kannst das Ganze gut mit geduldigen Ärzt:innen besprechen und findest eine Lösung, die erleichtert. :pray:
Ich werde berichten, sobald sich etwas ändert.