Das hat mir heute nicht gut getan

Die Firma Noweda hat viele verschiedene Standorte
Das ist schon in Ordnung

Zu erfahren, dass meine kleine Schwester neben Borderline und ADHS nun auch noch die Diagnose Schizophrenie bekommen hat.

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Das tut mir sehr Leid, ich hoffe sehr, dass ihr gut geholfen wird, um einigermaßen ein gutes Leben führen zu können.

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Muss lernen mich endlich mehr zurück zu halten, endlich mal meine vorlaute Klappe zu halten, nicht immer überall meinen Senf dazu abzugeben, es tut mir leid das ich so bin, so vorlaut, so laut und ungestüm, und jetzt bin ich still, will niemand mehr stören oder mich womöglich jemandem aufzwingen.
Es tut mir leid das ich so bin wie ich bin.
Was habe ich jetzt wieder getan?, ist es sooo falsch das ich oft aus dem Bauch raus agier, dass ich so regiere wie ich bin?, sind wir hier nicht in einem Adhs Forum in dem sich Menschen mit Adhs austauschen?, und ich so antworten darf wie ich ticke, wie ich bin?.
Ach was soll’s, ich passe nicht in diese Welt, habe ich wahrscheinlich noch nie getan, von daher, eigentlich egal, ich muss nur endlich lernen mich zurück zu halten, mich zurück zu ziehen, dass ist eigentlich das einzige was ich wirklich tun kann, mir zuliebe und anderen zuliebe, wenn ich doch endlich lernen könnte zu schweigen wenn es nötig ist, zu sprechen wenn es sinnvoll ist.
Ich muss immer noch so viel lernen obwohl ich ja wirklich nicht mehr jung oder unerfahren bin.
Aber egal, ich bemühe mich in Zukunft mich zurück zu halten, still zu sein, andere sprechen zu lassen, zu zuhören, mich in Schweigen zu hüllen, dass nehme ich mir ganz fest vor.

Immer wieder werde ich mein eigenes Opfer, davon das ich Impulsiv bin, dass ich Gefühle zeige die sich andere vielleicht verwehren, davon das ich ehrlich bin, dass ich nicht lange um den heissen Brei herrum reden will, dass ich meinen Emotionen allzu oft freien Lauf lasse, dass ich direkt bin ohne vorher reflektiert zu haben wie das gesagte bei meinem Gegenüber ankommt, jedoch niemals mit böser Absicht.
Oft weiss ich nicht mehr was darf ich jetzt eigentlich noch sagen oder nicht, darf ich überhaupt so sein wie ich bin?, und dann kommt relativ schnell wieder der Punkt an dem ich mir denke: ich bin halt anscheinend doch ein Alien, passe nicht in diese Welt.
Egal wie ich es mache, früher oder später ecke ich irgendwo wieder an, dabei will ich mich ja eigentlich nur austauschen, aber anscheinend passe ich irgendwie in kein Profil, was weiss ich, einfach nur weil ich ich bin wie ich bin und mich in keine Schublade stecken lassen will, aber genug, ich beruhige mich jetzt, jedes weitere Wort, jeder weitere Gedanke ist zuviel.

Meine liebe @AbrissBirne ich weiß nicht was vorgefallen ist aber ich schätze dich und deine Beiträge sehr. Ich weiß ich wiederhole mich. Aber: DU BIST GUT GENAU SO WIE DU BIST. Und ich wage mal zu behaupten: jeder der was anderes sagt kennt dich eigentlich gar nicht.

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Ich bin bei Gott niemand der sich gegen den Einsatz von Medikamenten oder Therapien sperrt, im Gegenteil, ich habe beides in Anspruch genommen, und beides hat mir gut getan.
Nur leider bin ich nicht mehr jung und bin ich zum Beispiel anscheinend nicht nur in Punkto Adhs sondern auch in Punkto Bluthochdruck erblich vorbelastet, und da mein Bluthochdruck eben leider nicht wirklich sehr gut ist, ich ausserdem übergewichtig bin und auch immer noch Rauche, will mir eigentlich kein verantwotunhsvoller Arzt mehr Methylphenidat verschreiben, was ich verstehe, denn dieses Jahr werde ich immhin auch schon 56.
Jedenfalls muss ich nun schauen wie ich ohne Hilfsmittel durch Medikamente mit meinem Adhs zurecht komme.
Heisst ich muss mich darauf besinnen: wie ich früher, vor Methylphenidat und Co. in meinem Leben damit zurecht kam, denn das konnte ich ja trotz allem, vor meinem Burnout und Methylphenidat und Co. erstaunlich gut, wäre nie so weit gekommen, trotz allem, wo ich heute stehe.
Was ich mir immer gewünscht hatte war nur, dass ich so sein darf wie ich bin, und wollen wir das im Grunde nicht alle?.
Uns nicht schlecht fühlen zu müssen weil wir sind wie wir sind?, geliebt, geachtet und akzeptiert zu werden so wie wir eben sind, unser Schöpfer, dass Universum, was weiss ich, uns einzigartig erschaffen hat?, aber genug, ich bin jetzt endlich still. :zipper_mouth_face:

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Ich muss nun mühsam wieder lernen meine eigenen Stärken die ich habe wieder neu zu erkennen, meine Schwächen aber auch lernen zu akzeptieren, erst dann kann es mir gelingen mich wieder aus meinem Dilemma zu befreien, und beides braucht Zeit und Geduld was ich auch lernen muss, wenn mir das hoffentlich bald gelingt, dann komme ich auch wieder aus meinen Selbstzweifeln raus, ich bemühe mich jeden Tag wieder an mich selbst zu glauben, dass ist mein grosses Ziel, denn ich habe zwar Adhs, aber ich will mich nicht davon beherrschen lassen. Ich habe früher viel geleistet, habe trotz allem viel erreicht, mein Ziel ist und bleibt es wieder dahin zurück zu kommen als ich stark war und mir Adhs egal war, für mich persönlich ist das der einzige Weg um wieder in mein altes Leben zurück zu kehren.

Liebe @Daydreamer ich danke Dir für Deine lieben Worte, dass hat mir ohne Frage gut getan.
Trotzdem muss ich an mir einiges ändern, und trotzdem ist es so das ich lernen muss mich zurück zu halten, mich zurück zu ziehen und andere nicht zu stören, denn das ist das letzte was ich will. :heart:
So und jetzt gute Nacht, schlaf gut und ansonsten wünsche ich Dir eine gute Restwoche und alles Gute und viel Glück. :+1::heart::four_leaf_clover:

Liebe @Daydreamer wollte Dir noch antworten, es ist nichts vorgefallen, die Beiträge weiter oben sind nur Selbstgespräche die ich mit mir führe, Dinge die mir durch den Kopf gingen, Gedanken die ich mir zu mir selbst mache, also am besten einfach ignorieren, alles ist in Butter, alles gut, kein Grund sich Sorgen zu machen, die Welt dreht sich sowieso immer weiter ganz egal was oder ob ich hier schreibe.
Ich wünsche Dir einen guten Start bei Deinem neuen Job und alles Gute und viel Glück. :heart::four_leaf_clover::wave:

Mein Opa ist im Krankenhaus, doppelter Hüftbruch mit 87. Er wird ein Pflegefall werden. Oma ist 84 und hat Arthritis, die kann das nicht leisten.
Das hat jetzt mit ADHS nix zu tun aber diese Nachricht eben tut autschiweh.
Oma und Opa sind so stur bzgl. Hilfe. Seit Jahren will ich eine Putzhilfe bezahlen. Nee.

Wir wohnen nicht in der gleichen Stadt. Meine Mutter fährt jetzt hin und ich habe angeboten, auch vier Tage zu kommen, um Oma den Haushalt zu machen und sie abzulenken etc. Und für meine Mutter dazusein. Liebe tut manchmal echt weh. Ich will das nicht. Das ist mein Opa, der hat mich auf den Schultern rumgetragen.

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Oh neiiiin! :worried:
Das tut mir so leid liebe @Katz, ich fühle ganz doll mit dir!

Manchmal sind ältere Menschen so beratungsresistent, dabei will man nur das Beste.
Aber ich glaube sie sind sich der Hilflosigkeit bewusst und haben einfach Angst.

Dass in solchen Situationen die Familie eng zusammen rückt und sich stützt, ist richtig schön.

Ich wünsche deinem Opa das Allerbeste und, dass er wieder auf die Beine kommt! Und dir & deiner Mama und Omi ganz viel Kraft.

Fühl dich ganz doll fest lieb umarmt :orange_heart:

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Liebe @Katz ich kann nur sagen: das tut mir sehr leid für Dich, ich wünsche Dir viel Kraft in dieser Situation und alles Gute und viel Glück. :heart::four_leaf_clover:

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Dankeschön Ihr Lieben @abrissbirne.

Wir müssen irgendwie das beste daraus machen. Meine Mama ist sehr gut im Organisieren und wir sind glücklicherweise finanziell ganz gut aufgestellt ( ich, Eltern, Bruder und Frau), so dass wir Lösungen finden werden.

Ich mag mich nicht mit dem Gedanken auseinander setzen, dass ich in den nächsten Jahren unweigerlich mich mit Verlusten von lieben Menschen auseinander setzen müssen werde. Aber auch das gehört zum Leben und es tut deshalb weh, weil da viel Liebe ist. Und die ist schön und gut.

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Liebe @Katz das verstehe ich gut, ich knuddle Dich jetzt einfach mal, schön das es Dir und Deiner Familie finanziell gut geht, dieses Wissen das man gut aufgestellt ist um sich gegenseitig zu helfen ist natürlich schon beruhigend, und das gönne ich Dir von ganzem Herzen, denn solche Sachen sind mehr als wichtig, besonders dann wenn es einem Familienmitglied mal nicht gut geht.

Meine Eltern sind ja auch nicht mehr die jüngsten, hoffe das sie noch lange so fit als möglich sind und auch noch zu Hause bleiben können, denn die Angst vor dem Altersheim ist natürlich gross.

Mein Vater ist sowieso gut versorgt, seine Frau ist 20 Jahre jünger als er, und da der Kontakt zwischen uns abgebrochen ist, kann sich seine zweite und jüngere Frau auch gut um ihn kümmern.

Ausserdem ist da auch noch eine junge Halbschwester von uns die mit uns auch keinen Kontakt pflegt, dann sollen sich doch die beiden kümmern, für mich und meine beiden Brüder, von denen einer nicht mehr lebt, war mein Vater schon sehr lange kein Vater mehr, hat sich noch nie richtig um uns gesorgt, so das er auch in Zukunft gut ohne uns auskommt.

Aber meine Mutter, um die mache ich mir Sorgen, aber egal, dass ist jetzt hier kein Thema für Dich,
ich wünsche Dir jedenfalls das es Deinem Opa noch so lange als möglich den Umständen entsprechend gut geht und Dir und Deiner Familie ganz viel Kraft.
:heart:

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