Dass jemand mal richtig zuhört!

Hallo zusammen,
bin neu hier und habe Adhs/I(ADS), bin 37 und habe seid der Diagnose vor 5 Jahren, Sucht und wirklich allen anderen Komorbidäten erfolgreich behandelt und behandelt lassen.
Die einzige Thematik die mich zur Zeit noch ernsthaft beschäftigt ist, das bei einem Problem welches mir Persönlich wichtig oder Lebensnotwendig erscheint, mir einfach keiner Zuhört.
Kennt ihr sowas auch?

Beste Grüße

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Meiner Erfahrung sind es oft Leute, für die man nachrangig in der Bedeutung ist.

Bedenken sollte man aber auch als ADHSler, dass es für andere oft zu viel sein kann und sie dem nicht mehr folgen können. Da kommt dann der Prequel, die Sidestory, der Prequel zur Sidestory, dann wird was komplett anderes erzählt bis man zum ursprünglichen Thema kommt. Dazu kommt, dass sehr vieles davon der anderen Person trivial vorkommt oder einfach mangels Erfahrung nicht mitreden kann/will.

ADHSler sprechen untereinander in einem komplett anderen Dynamik.

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Nee, das kenne ich so nicht. Suchst du einen Therapeuten? Oder Freunde denen du was anvertrauen kannst? Eine Selbsthilfe Gruppe?

Das Wort lebensnotwendig irritiert mich, da du deine Sucht erfolgreich behandelt hast, das würde ich eher unter lebensnotwendig verorten.

Erzähl mal bisschen mehr, vllt verstehe ich dann was genau du brauchst.

Herzlich willkommen bei uns!

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@dezibill

Leider kenne ich das nur all zu gut…
Waren bei mir Leute aus dem Gesundheitswesen, weswegen ich erst heute langsam dabei bin vertrauen aufzubauen - aber es bleibt fragil, da ich immernoch Angst habe, dass es mir wieder passiert.

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Hallo und herzlich Willkommen!

Klares: Kommt drauf an. :wink:
Manches, was mir wichtig ist, erscheint anderen nicht wichtig.

Grundsätzlich: Ich schweife gern ab, bevor ich „zum Punkt“ komme oder rede so viel, dass meine Mitmenschen einfach nur genervt sind. :adxs_redface: Da geht wirklich Wichtiges auch mal unter, weil das Gegenüber nur noch mit nem halben Ohr zuhört…

Lebensnotwendig? Kannst Du das genauer beschreiben?

Danke für die Antworten.
Psychotherapie und alles andere hab ich abgeschlossen und sonstige Maßnahmen ausgereizt.
Ich bin momentan voll EU Berentet, die noch ca ein Jahr gültig ist und finanziell kann ich alles bewerkstelligen.
Vlt ist Lebensnotwendig das falsche Wort oder ich jammere mal wieder auf hohem Niveau.
Zur Zeit habe ich einen Minijob den ich seid einem Jahr habe. Ich mache Gartenarbeiten für eine Firma und fahre da auch LKW um mich zu beschäftigen und etwas dazu zu verdienen.

Mittlerweile schaffe ich die Arbeit nicht mehr wie vorher. Irgendwie habe ich das Gefühl etwas zu organisieren dazu treibt mich meine Neugier in den Wahnsinns. Ich würde gerne meine 10 Schuljahre wiederholen weil ich einfach lernen möchte.
Vermutlich kompensiere ich damit meine eigene Mentale Unordnung.
Eine Umstellung meine eigenen Bedürfnisse nachzugehen macht mir Irgendwie Angst und verunsichert mich.

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