Durch eigene ADHS große Schwierigkeiten mit Erziehung von Töchtern (8 &12). Austausch und Hilfe gesucht

Hallo zusammen,

ich habe nach sehr langen Leidenswegen endlich die Diagnose ADHS vor ein paar Monaten mit 49 erhalten.
Seit 30 Tagen nehme ich Medikenet adult und bin am Probieren.
Im meinem ganzen Leben habe ich noch nie soviel Ruhe gespürt, wie mit dem Medikament und möchte es nicht mehr missen, auch wenn die Nebenwirkungen nicht dolle sind.

Was mich zur Zeit am meisten beschäftigt ist, dass ich mich mit der Erziehung meiner Töchter total überfordert fühle und ich dringend auf der Suche bin, nach Austausch mit Eltern, denen es ähnlich geht oder Hinweise und Ratschläge, wie ich es besser hinbekomme. (Gefühlt bin ich so eine Versagerin, auch wenn ich rational weiß, dass es nicht stimmt).

Immer im Hinterkopf, dass meine Kraft endlich ist und ich zur Zeit (habe Hoffnung, dass es mit den Medis besser wird) nicht in der Lage bin langfristige Dinge umzusetzen. Klingt eigentlich schon danach, als sei es unmöglich… :pensive:

Ich muss niemanden mit ADHS erklären, wie schwer es einem fällt seinen eigenen Alltag zu strukturieren und nicht wie ein Eichhörnchen von einem Thema zum nächsten zu springen.
Und dann ist man für 2 Wesen verantwortlich und soll das auch noch für sie übernehmen. Fühlt sich für mich oft an, wie die Quadratur eines Kreises! Quasi unmöglich.

Ich weiß, dass meine Töchter dringend Grenzen und Regeln zur Orientierung benötigen und ich schaffe es nicht, ihnen diesen Rahmen zu geben.
Wie haben Vereinbarungen getroffen, Verträge aufgesetzt usw. Aber alles muss ja von mir kontrolliert und durchgezogen werden und dass schaffe ich einfach nicht. :woozy_face:

Obwohl wir seit 2 Jahren getrennt sind (Trennung aus Vernunft und ohne Rosenkrieg), leben wir noch zu viert in einer Wohnung (es lässt sich gerade nicht anders gestalten).

Dennoch bin ich diejenige, die die Erziehungsarbeit fast alleine leiste.
Ich kann in der Hinsicht nicht mit viel Hilfe rechnen von seiner Seite.
Familie haben wir keine in der Nähe (über 400 km entfernt) und sind fast das ganze Jahr auf uns allein gestellt.

Daneben arbeite ich 20 Stunden in einem Job, der mich auch immer wieder vor Herausforderungen stellt.

Während ich die Empathin bin, ist mein Mann kaum in der Lage über Gefühle zu sprechen.

Ich will nur das Beste für meine Kinder, bin aber extrem überfordert, da ich selbst auf keine Erfahrungswerte einer guten Erziehung zurückgreifen.
Ratgeber habe ich schon viele gelesen und probiere ganz viel aus und scheitere dann wieder, weil ich nicht dran bleibe…ein Teufelskreis.

Ich bin kein Fan der Erziehung, die auf Bestrafungen basiert. Ich bin eher der Fan der gewaltfreien Kommunikation.
Bin aber oft nicht in der Lage abzuschätzen, was ist ein Bedürfnis, dem ich nachspüren sollte, oder wo ist es ein Wunsch, den ich auch ablehnen kann.

Durch meine ständige Inkonsequenz, bin ich nicht in der Lage sie konsequent zu führen. Und sie tanzen mir auf der Nase rum, was den Haushalt, Schule und Verpflichtungen angeht.
Wir ertrinken im Chaos (was meine Symptome verschlimmert), da vor allem die Kleine sich weigert mitzuhelfen.

Sie müssen sich ein Zimmer teilen. Die Große hätte gerne Ordnung und die Kleine verwandelt das Zimmer, wenn es aufgeräumt ist, innerhalb von wenigen Tagen in ein Schlachtfeld (ja, ich müsste jeden Abend mit Ihnen aufräumen…aber ich bekomme das nicht hin!). Ich sehe seit Monaten keine Boden mehr, nur Kleidung und Spielsachen.

Draußen ist die Kleine immer hilfsbereit und hält Ordnung. Also, gelernt hat sie es, nur zu Hause weigert sie sich und ich bekomme sie nicht dazu.
Sowieso, sind sie draußen super Kinder. Sowohl meine Therapeutin, als auch die Therapeutin der Großen bestätigen immer wieder, dass wir tolle Kinder haben und eine tolle Bindung zueinander, was wertvoll sei. Und dass es ein Zeichen von Vertrauen ist, wenn sie sich an mir abarbeiten und ihre Gefühle raus lassen, aber es ist so anstrengend!

Wir haben das Buch „Das kleine Wir“ (sehr zu empfehlen) zusammen gelesen und waren uns einig, dass wir dass wollen. Aber zur Umsetzung kommt es nicht.

Meine Töchter sind tolle Persönlichkeiten und ich bin sehr stolz auf sie. Die Große ist mir sehr ähnlich (Testung steht im Raum) was es oft auch sehr anstrengend macht, plus Vorpupertät.

Ich merke, dass ich hier hin und her springe :face_with_peeking_eye: und mache mal einen Punkt.

Ich freue mich auf eure Antworten.

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Wie wäre es denn mit Familienhilfe um ein wenig mehr Unterstützung zu bekommen .

Übermittagsbetreuung / Ganztagsschule könnte auch die Situation etwas entlasten . Muss ja nicht für immer sein oder nicht jeden Tag.

Hallo @Nelumba_Nucifera,
lieben Dank für deine Antwort.

Beide sind im Hort angemeldet und bleiben dort meist bis 15 oder 16 Uhr.

Es ist weniger die Zeit, die ich mit Ihnen verbringe, die mich stresst, als das ich ihnen keine klaren, dauerhaften Strukturen bieten kann und sie somit auch nicht wissen woran sie bei mir sind. Es gibt kein:
Wenn ich X nicht mache, dann bekomme ich von Mama Y als Reaktion.

Mein Hirn bietet mir immer wieder neue Reaktionen an und ich kann mich auch nicht mehr daran erinnern, wie ich vorher drauf reagiert habe… :face_with_peeking_eye:

Hättest du dazu noch eine Idee?

Dank der Medikamente gab es schon folgende Anmerkung meiner Kleinen :smiling_face_with_three_hearts:

  • Du bist viel ruhiger und lustiger
  • Doof ist, dass du jetzt viel öfter „Nein“ sagst. (das nehme ich als Fortschritt)
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Hallo @Eischhörnsche ,

du musst nicht. Setz dich nicht unter Druck. Deine Kinder entwickeln sich gut, und sie können offensichtlich sehr gut mit deiner Nicht-Perfektion umgehen. Denn:

Also, was willst du mehr? Kinder brauchen Eltern, die sie lieben und deren Liebe sie sicher sind, das ist die Hauptsache und wie ich es sehe nicht gefährdet.

Wie konsequent die Eltern sind, ob alles so gut läuft wie in Ratgebern, was ist daran wichtig? Du bist eben du. Deine Kinder müssen nicht frieren oder hungern, sie sind ordentlich angezogen (gehe ich jetzt mal von aus), der Rest ergibt sich.

Im Übrigen bist du eine von zwei Eltern. Wo der andere ausfällt, musst nicht du ersetzen.

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Als Mutti zweier Kinder, die sich draußen auch immer zu benehmen wissen, kann ich deine Situation gut nachempfinden.

Wo genau sind denn die Schwierigkeiten? Also welche Situationen im Speziellen belasten dich?

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Machen sie das wirklich oder haben sie evtl. auch ADHS? ADHS wird ja vererbt.

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Das kenne ich soooo gut… vor allem das versinken im Chaos. Meine Töchter teilen sich auch ein Zimmer, sind allerdings noch jünger (3 und 5 Jahre). Bei uns funktioniert es zur Zeit so ganz gut:

  1. Die Kinderärztin hat den Tipp gegeben, keine Spielsachen mehr im Kinderzimmer zu haben. Das klingt super merkwürdig, hilft aber extrem gut. Es sind also kaum noch Sachen dort.
  2. Um 17.30 Uhr klingelt der Aufräumwecker. Was abends (im Wohnzimmer) nicht aufgeräumt ist, kommt auf den Dachboden.
  3. Wer aufräumt, bekommt ein Smiley und darf sich dafür (sofort oder irgendwann anders) eine Spielsache vom Dachboden aussuchen. Dadurch ist es für die Große nicht schlimm, wenn nur sie aufräumt.

Das klappt absolut nicht so konsequent, wie es hier steht, ist aber eine riesen Hilfe und nach einiger Zeit wird es zur Gewohnheit. Ich bin selbst ein Chaot, aber gleichzeitig macht mich Chaos wahnsinnig.

Seit ich Medikinet nehme bin ich auch viel entspannter und weniger gereizt. Ich sehe das auch als größten Gewinn der Medikation, eine bessere Mama sein zu können…

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Habe jetzt mal überlegt, was mir über die Jahre geholfen hat.
Vor Jahren habe ich mal FlyLady gemacht. Davon profitiere ich noch immer.

Das Programm hilft, sich selbst und seinen Haushalt zu strukturieren und einen liebevolleren und positiven Blick auf sich selbst zu bekommen.
Die Zonenarbeit gibt es auch in abgewandelter Form für Kinder und deren Zimmer.
Gut ist bei FlyLady, dass man Routinen Stück für Stück aufbaut.

Ich habe hier also zunächst an meiner eigenen Struktur gearbeitet und konnte dann auch besser auf die der Kinder achten.
Ich hatte auch mehr geistigen Freiraum, weil die Zonen ja gut durchstrukturiert waren. Daher klappte es dann mit der Konsequenz bei der Erziehung besser.

Außerdem hat es den Kinder geholfen zu sehen, dass ich an mir und meinen Baustellen arbeite und nicht nur bei ihnen schimpfe oder nur an sie Anforderungen stelle.

Außerdem haben wir gemeinsame Aufräumzeiten etabliert. So nach dem Motto, geteiltes Leid ist halbes Leid. Es gab eine feste Zeit, in der jeder durch das Haus ging und seine Dinge einsammelte. Dazu wurde ein Timer gestellt und nach Ablauf des Timers auch aufgehört.

Inzwischen habe ich eine etwas andere Struktur und Routine entwickelt, aber FlyLady hat mir auf jeden Fall sehr geholfen. Gerade, weil es eben gut durchdacht ist und generell so liebevoll ist.

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Das ist fantastisch! Du machst das richtig gut!

Ich habe eine sehr ähnliche Situation, schreibe nachher mal eine PN :slight_smile:

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Du sprichst mir aus der Seele, bei uns ist es 1:1 genauso. Schreibe später mehr dazu :blush:

Erziehung ist ein Marathon! Keine Kurzstrecke.

Es zählt, was hinten rauskommt!

Deine Kinder gehen zur Schule, du jammerst nicht über ihre Leistungen dort, sie gehen danach noch in eine Betreuung bis zum Nachmittag. Vielleicht machen sie noch Sport? Musik? Freunde treffen?

Das ist alles anstrengend. Vor allem wenn sie sich da benehmen. Zuhause ist da, wo man nicht muss, sich entspannen darf, wo man geliebt wird, so wie man ist, wo man auch mal nicht funktionieren darf und trotzdem in den Arm genommen wird.

Was für Erwachsene sollen Deine Töchter werden? Was wünscht du dir?

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Das spielt ja keine Rolle, auch wenn sie ADxS hätten, die Mädels, hilft es ihnen, wie jedem Kind, zu wissen, dass es Grenzen gibt.

Ich kann mir SEHR gut vorstellen, wie du dich fühlst, Eischhörnsche. In so einer ähnlichen Situation hatte ich mich vor Jahren ebenfalls wiedergefunden, als wir direkt neben die Schule zogen, in die unsere vier Töchter damals gingen. Weil ich ihnen versprochen hatte, dass sie ab dann vom Schulessen abgemeldet werden und zu Hause essen würden, hatten wir alle große Erwartungen daran, wie prima das laufen würde. Weit gefehlt!

Die allermeiste Zeit war ich mit den Mädels allein, da mein Mann 3 Schichten arbeitete: 6h-14, 14-22 und 22-6 Uhr, im Wochenwechsel. Die Kinder, die damals 11, 9, 7 und 5 Jahre jung waren, kamen um 13 Uhr nachhause, blieben bis 14:45 Uhr und gingen ab 15 Uhr wieder in den Unterricht. Nur Mittwocjhs Nachmittags und in Juni und September nicht; wir lebten in Spanien, da ist das so.

Ich hatte schon allergrößte Mühe pünktlich irgendeine vernünftige Mahlzeit zu kochen und den Tisch einzudecken, wenn sie kamen, und dann ging das Theater erst richtig los! Sie taten, was sie niemals „draußen“ oder in Gegenwart anderer getan hätten, sie schrieen herum, blödelten, lachten und schmissen Brotstücken durch die Küche und wenn ich mich mal kurz umdrehte, noch Schlimmeres, sie bekleckerten sich gegeseitig mit Soße, usw. Ich war manchmal kurz vor dem Heulen, sie gehorchten einfach nicht mehr! Total verrückt. Auch meine Drohungen, sie wieder beim Schulessen anzumelden halfen nichts.

Irgendwann einmal kam ich auf die Idee, nachdem die eine oder andere auch mal über das Essen, das ich auftischte gemotzt hatte und was anderes wollte, ihnen vorzuschlagen, dass wir jede Woche am Sonntag gemeinsam einen Plan machen würden, bei dem Jede Vorschläge einbringen konnte und WIR die GEMEINSAM umsetzen würden, wenn sie von der Schule kamen. Weil es frisch gemacht ja besser schmeckt! :wink: Da kamen so Sachen wie Pizza (selbstbelegt natürlich), Toast Hawai, bestimmte Salate, Fleischkösschen mit Pommes Frites (so im IKEA Stil), usw. dann dran. Der Linsen- oder Kirchererbseneintopf durfte natürlich auch nicht fehlen, mit einem „Lieblingsdessert“ hinterher, das konnte ich am Vorabend vorbereiten und da sowieso immer ein grüner oder gemischter Salat mit auf den Tisch kam, hatten wir jeden Tag, nachdem sie von der Schule kamen, erstmal 10-15 Minuten „Arbeit“, die sie tatsächlich davon ablenkte, dermaßen zu toben wie vorher.

Mich erleichterten sie damit auch ein wenig von der alleinigen Verantwortung, dass alles pünktlich und perfekt „a punto“ auf dem Tisch stehen musste und unsere gemeinsamen Mittagessen waren endlich entspannt. Vor allem das Anrichten der Salate, überhaupt das Garnieren gefiel ihnen sehr gut und nicht nur ich, sondern sie auch untereinander lobten sich ständig und waren insgesamt sehr zufrieden mit ihrem Werk!

Vielleicht kannst du sowas auch mit deinen machen, Eischhörnsche? Vielleicht würde deine jüngere Tochter, wenn du ihr mal vorschlägst, ihre Sachen selbst neu zu organisieren, „damit es schöner aussieht“, auf soetwas eingehen und das Ordnungs-und Aufräumthema sich dann zueigen machen? Vielleicht darf sie sich dazu auch ein paar bestimmte Kisten, Kartons und Deckchen usw. „bestellen“? Egal, wie skurril diese Ordnung dann hinterher aussieht, wenn es ihre ist, hat sie bestimmt mehr Interesse daran, sie zu erhalten, bzw. nach dem Spielen immer wieder herzustellen, eben auch so, wie wenn’s ein Teil des Spiels wäre.

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Was mir noch einfällt: kannst du dich durch digitale Helfer bzw. Assistenten unterstützen lassen?

Ich habe keine Alexa, aber die soll ja ganz gut bei sowas sein.
Du könntest sie so programmieren, dass sie dich beim Zeitmanagement unterstützt. Sie könnte dich erinnern, wann was dran ist. Zum Beispiel, mit den Kindern gemeinsam kochen, aufräumen etc. So müsstest du nicht immer selber dran denken und eine Routine könnte sich besser entwickeln. Die Gefahr, dass du dich in anderen Dingen verlierst, wäre geringer.

Zum Thema Abmachungen und Regeln: es könnte helfen, diese gut sichtbar irgendwo aufzuhängen. Wenn eine Abmachung oder Regel umgangen wird oder ein „och Büdde Mama!“ kommt, kannst du dich mit Hilfe des Zettels an deine Linie erinnern und dich daran halten.

Wichtig dabei ist, dass es zu Beginn nicht zu viele Regeln sind. Besprecht eine Sache, die besonders „brennt“ und einigt euch über Strategien und Regelungen, die diese eine Sache erleichtern können. Auf diese fokussiert ihr euch und zieht nach einer gewissen Zeit Bilanz. Klappt es schon gut, gibt es unvorhergesehene Hürden, muss man nachbessern?

Noch ein Gedanke zum Exmann: Wenn er sich aktuell nicht beteiligt, dann lass ihn außen vor. Mach deine Regeln gemeinsam mit den Töchtern und setz ihn darüber ins Bild. Er soll sicherstellen, dass deine Vorgaben nicht von ihm untergraben werden. Mehr aber auch nicht. Es bringt nichts, wenn du ihn bei der Planung mit ins Boot holst und dabei noch gegen ihn ankämpfen musst. Er weiß aktuell offensichtlich sowieso nicht, worauf es ankommt und warum du dieses oder jenes willst. Er soll nur nicht sabotieren. Klappt es dann mit der Zeit besser, wird er das bestenfalls allein bemerken und mitziehen.

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@grübeln
@Nelumba_Nucifera
@Hobbyhopper
@Albinomaus
@FrauAbendschoen
@Falschparker
@Annepanne
@tüdelmama
@sukuwomo

und an alle, die noch dazu kommen.

Ich danke euch von Herzen für all eure Antworten, offen und privat.
Ich lese, bin aber leider gerade nicht in der Lage zu antworten.

Mit geht es leider zunehmend schlechter. Stress mit den Kindern und Ex, Eindosierung läuft gerade wirklich nicht gut, Arbeit ist herausfordern, da ich vieles vergesse, auch die Diagnose wirft ganz viele Fragen auf und bringt vieles durcheinander und zu guter letzt hat mein innerer Kritiker das Steuer in meinem Kopf übernommen und lässt kein gutes Haar an mir und redet mir ein, dass eh alles umsonst ist. :woozy_face:

Ich sehne mich nach dem nächsten Termin mit meiner Therapeutin, da ich weiß, dass es dann wieder besser wird. Zum Glück ist der schon am Dienstag. :blush:

Ich wollte euch gerne wissen lassen, dass ich lese und mich sehr über jede Antwort freue.

Schreibt bitte weiter, auch wenn ich gerade nicht reagiere :smiling_face_with_three_hearts:

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wie alt sind denn deinen beiden Töchter?

und…

Hey, dann hast du/ habt ihr schon wirklich viel richtige gemacht.
Stell dir vor es wäre außerhalb das gleiche Chaos ??

Ich kenne so gut wie keine Eltern, die nicht darüber klagen dass ihre Keiner sich außerhalb besser benehmen und sich wünschen, das es zu Hause eben so wäre.

Ich bekomme auf der Arbeit und Außerhalb auch bestimmte Sachen besser hin und lass mich zu Hause dann „gehen“.

Du bist grade alles am reflektieren und versuchst an dir zu arbeiten, siehst viele Anteile bei dir. Das ist eine große Stärke und ein Geschenk an deine Kinder.

Du bist noch in der Eindosierung und ADHS beinhaltet leider, dass man immer all seine Baustellen sieht und soviel Optionen wo man sich verbessern könnte.
Vor allem wenn man mit der Diagnose den Blick auf sich und sein Leben verändert überrennt einen erstmal alles .

Vielleicht fragst du mal deine Kinder , wenn die sich aktuell nur eine Sache aussuchen dürften, die sie gerne zu Hause etwas anders hätten. Vielleicht hilft es dir dann da als erstes den Fokus drauf zu legen.

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