Eindosierung 11 jähriger, fühlt sich ganz anders mit Ritalin, nicht sich selbst

Hallo Zusammen

Unser Sohn, 11 Jahre hat im Dezember die ADS Diagnose erhalten. Er hat unglaublich Probleme mit einer Aufgabe zu starten, Impulskontrolle, reinreden, und kann nicht bei einer Sache bleiben, konzentrieren.

Wir sind an der Eindosierung, haben Ritalin unretardiert von 5 bis 20 mg getestet. Das unretardierte hält nur ca. 2.5h. Bei 15mg war es am besten. Haben nun auf Ritalin unretardiert gewechselt, zuerst 20mg, jetzt 30 mg, hält ca. 4 h. Für gewisse Nachmittage erhält er dann noch 10 mg unretardiert. Die Rückmeldungen aus der Schule sind sehr gut und es hilft ihm sehr in den genannten Punkten. Er isst normal, schläft gut und wir erleben ihn “so wie immer”, bis jetzt auch kein krasser Rebound. Er sagt jedoch, er möchte die Wirkung nur in der Schule, da er sich soo fremd fühlt und so anders. Wir bemerken von aussen nichts, auch während dem Wirkfenster.

Ich bin nun etwas ratlos wie ich das ganze interpretieren soll. Es hilft ja, er hat “keine” Nebenwirkungen, aber trotzdem möchte er sich nicht helfen lassen.

Vielleicht hat jemand Erfahrung, Tipps :slight_smile:

Also wirklich unretardiert? Oder retardiert?

Ev. mal ein anderes Präparat bzw. Generikum noch testen, gibt ja einige und die können sich recht unterschiedlich anfühlen.

Hey, ich arbeite als Grundschullehrer und habe täglich mit Kindern zu tun, die AD(H)S haben. Es gibt natürlich große Unterschiede, wie die Kinder mit ihrer, oder eben der Diagnose von anderen Kindern umgehen, ich versuche allerdings die Kinder vorsichtig an den Umgang mit neurodiversen Kindern zu gewöhnen und auch mit ihnen darüber zu sprechen. Natürlich nur, wenn die Betroffenen das auch selbst wollen und ggf. nach Rücksprache mit den Eltern. Erfahrungsgemäß sind die Kids dafür sehr offen und auch interessiert und vieles wird dadurch leichter für alle Beteiligten.

Vielleicht würde es deinem Sohn schon helfen, wenn er von anderen Kindern eine Einordnung bekommen würde, wie sie ihn wahrnehmen unter Medikation. Das können Freunde in der Schule sein, die Lehrkraft, die Sozialarbeit, oder auch eine Schulpsychologin, falls es bei euch so etwas gibt. Wie beschreibt er denn die Andersartigkeit? Aus der Erfahrung würde ich sagen, dass es am Wichtigsten ist, dass er sich in seiner gefühlten Andersartigkeit gesehen und akzeptiert sieht.

Alles Gute ihm und euch :slight_smile:

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Sorry das ist falsch was du bezüglich Nebenwirkungen sagst.

Er möchte es nicht nehmen weil er fühlt sich so anders!
Also macht es etwas mit seinen Gefühlen ider Empfehlungen → wahrscheinlich eine nicht sichtbare Form der Nebenwirkungen oder denkst du das man alle Nebenwirkungen als Außenstehender mitbekommen muß.

Vielleicht meint er auch nur dad es 4 std wirkt weil das der Zeitpunkt sein könnte wo die Übergänge sind → wäre wichtig zu erfragen

Vielleicht mag er die Rebounds nicht was durchaus auch mit einer unretardierten gabe von z.B. 5 mg abgefangen werden könnte und es ihm leichter macht.

Ich selbst konnte auch nicht immer sofort oder längere Zeit nicht sagen was mich gestört hat aber das erheugt ein unangenehmes Gefühl und es wäre wahrscheinlich sinnvoll du versuchst das irgendwie herauszukizeln bzw. ihr übt gemeinsam -er übt zu beschreiben was komisch ist → du übst zu fragen was störend ist und vielleicht kommt ihr dann sogar gemeinsam was es ist.

Du bist sicher das er nicht unterzuckert oder sowas und das als sehr unangenehm empfindet? Das könntet ihr rausfinden indem du mit ihm vereinbarst das er zumindest stündlich einen Bissen vom Brot neben den regulären Essenzeiten nimmt denn auch bei mir war das nicht in Ordnung nur zu regulären Mahlzeiten zu essen. Das alleine kann schon so komische und unangenehme Gefühle auslösen das man es nicht mag und nicht beschreiben kann und auch erst versteht wenn man das einige male nicht hat, denn alle Stimulanzien beschleunigen den Stoffwechsel und man neigt, gerade wenn man das Gefühl nicht kennt zu unterzuckern. Er könnte wenns denn doch passiert versuchen mit Traubenzucker, einem kleinen Bonbon aus Celebrations abzufangen weil der Zucker den Blutzuckerspiegel anhebt. Wenn das deutlich hilft dann hilft es wenn er öfters nur kleine Mengen ißt, sprich normale Mahlzeiten und dann immer jede Stunde/ alle 2 std 1 bis 2 Bissen vom Brot so, daß der Blutzuckerspiegel gar nicht mehr so stark absinken kann, daß er unterzuckern würde.

Zu wenig trinken oder zu lange nicht genug trinken kann auxch wie Unterzuckerung durch Dehydrierung sehr unangenehme Gefühle auslösen. Da man anfangs auch sowas nicht kennt kann man es nicht zuordnen und auxh nicht beschreiben.

Das wären zumindest die leichtesten Dinge herauszufinden ob es diese Dinge sind die unangenehme Empfindungen oder Missempfindungen auslösen und ggf. nimmt er dann auch lieber das Ritalin.

Vorteil durch testen/ ausprobieren gibt es schnell ein Ergebnis ob es besser oder diese Missempfindungen war oder was anderes die Ursache sein könnte

Sorry, ja klar meine retardiert also Ritalin LA (Schweiz).

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Hallo Zakl

Danke für deine Rückmeldung. Er wird weder von den Lehrperson, noch von seine Freunden anderst wahrgenommen wenn er Ritalin nimmt. Auch der kleine Bruder bemerkt nichts. Da er sozial keine Probleme hat, möchte er den Fokus auch nicht auf eine Bekanntmachung seiner Diagnose setzen und einfach so weitermachen wie vorher, mit dem Plus das er nun Arbeiten, sich konzentieren und sein Potenzial abrufen kann.

Er sagt er sei dann so “konzentiert” und ganz anders. Aber von aussen wird er als “so wie immer” wahrgenommen. Ausser das er sich in der Schule besser konzentieren kann.

Liebe Kathy

Ja stimmt, du hast natürlich recht mit den Nebenwirkungen.

Das gemeinsame herausfinden ist schwierig, ihn nervt es schon jetzt wenn ich Frage wies ging, da die Frage so oft kommt. Er kann auch schlecht über Gefühle sprechen und ist gleichzeitig sehr emotional und sensibel. Es ist im einen Moment alles ganz schlimm und scheisse und dann ist es wieder okay. Das einzige was er immer wieder sagt, es hilft ihm dran zu bleiben, er kann sich konzentieren und es macht “mehr Spass” und ist nicht so schwer. Aber eben wenn er dann mit Freunden zusammen wäre, sei er “zu konzentiert”, er kann das nicht ausführen. Von aussen wird er von allen Seiten als “wie immer” wahrgenommen.

Das mit der Unterzuckerung ist ein sehr guter Hinweis, müssen wir mal testen. Mit dem trinken ebenfalls.

Probiere das mit Essen und Trinken

mich und auch einige die ich kenne reizt das und überfordert das und macht extrem launisch

Wenn ihn das mit dem gefrage nervt das wird wahrscheinlich nur helfen ihm zu sagen, daß ohne diese Fragen und ohne Antwort es ihm mit dem Medikamenten immer mal unschön gehen kann und man das dann nicht ohne sprechen und nachsteuern beseitigt bekommt.

  1. Rebounds
    echt kacke, je nach Medikament sehr müde geschafft als wäre der Akku geklaut
    Manchmal extrem gereizt, müde und Verzigfachung der Adhs Symptome , meltdowns etcmanchmal auch alles - das ist aber wirklich von Mensch zu Mensch verschieden

  2. Unterzuckerung
    durcheinander gereizt, übellau isch, sich kurz vor Ohnmacht fühlend, sich extrem überfordert und ausgelaucht fühlend, manchmal auch sehr hibbelig, agresdiv, unruhig, nichts ging schnell genug weil einfach man nur aus der Situation möchte und alles irgendwie zu viel ist

  3. Dehydriert
    verpeilt verschusselt, neben sich stehen verändert auch das gesamte Empfinden

Mehr fälkt mir nicht ein und es ist auch nicht gewährleistet das es besser wird wenn man ein Medikament wechselt, gerade wenn es um Unterzuckerung oder Dehydration geht, aber anfangs wirklich ein größeres und manchmal auch unterschätztes Problem weil man diese Missempfindungen gar nicht kennt und auch mit nichts vergleichen kann vondem was man kennt

Danke werden wir versuchen …. Seine Bezeichnung ist, er sei dann “zu konzentiert” und “weniger lustig”. Jedoch wird dies von Aussen nicht so wahrgenommen. Ich dachte mir schon ob es einfach ungewohnt ist mit “eingeschaltetem” Reizfilter.

Betreffend ReBound bin ich noch am rausfinden ob er einen spührt.

Wenn er sich zu konzentriert wahrnimmt, könnte es ev. helfen, die Dosis leicht zu reduzieren.

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könnte sein das 20 mg retard reichen und ggf. morgens 2,5 bzw 5 mg unretardiert als starter zusätzlich lönnte auch ggf. angenehmer

nimmt er es erst ein paar Wochen kann auch das unangenehme Gefühl sibessern ggf auf Dauer verschwinden

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Grüezi :heart: Liebe @Last_Unicorne , da Du glaube ich eine Schweizerin bist?, habe ich mir deshalb erlaubt Dich hier mit einem herzlichen Grüezi von mir zu begrüssen. :people_hugging:

Doch bevor ich hier jetzt sehr gerne weiter versuche auf Deine Problematik mit Deinem elfjährigen Sohn einzugehen, möchte ich hier an dieser Stelle gerne noch darauf aufmerksam machen das man heutzutage im deutschsprachigen Sprachraum offiziell die Bezeichnung ADHS verwendet, und nicht so wie leider fälschlicherweise oft verwendet: „ADS“.

Heisst:
Auch vollkommen unabhängig davon wenn jemand selbst der Meinung ist das er/sie ADHS ohne das Symptom Hyperaktivität „hätte“, ist die offizielle Bezeichnung im deutschsprachigen Raum OFFIZIELL trotzdem ADHS, heisst völlig egal ob einem das passt oder nicht, es ist einfach so.

Und da Dein 11 jähriger Sohn anscheinend ein Problem mit seiner Impulsivität hat, gehe ich persönlich ehrlich gesagt auch stark davon aus das Dein Sohn deshalb vom Typ her auch hyperaktiv ist.

Ich selbst bin z.B. von beiden Symptomen betroffen, heisst ich bin Impulsiv und hyperaktiv, und mir persönlich hilft das ADHS Stimmulanz Concerta.

P.s.
Und das sich ein Adhs’ler/in unter einer Medikation von ADHS Stimmulanzien „anders“ als OHNE die Wirkung von ADHS Stimmulanzien anfühlt ist ja eigentlich total logisch, und genau das ist ja eigentlich auch der Sinn und Grund dahinter wenn man als Adhs’ler/in ADHS Stimmulanzien nimmt!.

Denn natürlich geht es ja dabei darum um eine VERÄNDERUNG des Wesens herbeizuführen!, heisst im Falle Deines Sohnes, nehme ich an, damit er z.B. „weniger Impulsiv ist“?, oder damit er sich in der Schule besser auf den Unterricht konzentrieren kann?, heisst indem er durch seine Medikation währenddessen „ruhiger“ sein soll?.

Oder was sollte ansonsten der Grund dafür sein das Dein Sohn ADHS Stimmulanzien einnimmt?.

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Einen Rat habe ich nicht. Ich kann nur von unserer Erfahrung, unserem Weg mit der Medikation berichten.

Mein Sohn fühlte sich unter Medikation auch anders. Das hat ihm auch nicht gefallen. Darauf hin haben wir eine Pause mit den Medikamenten gemacht und dann noch einmal neu Eindosiert. Haben mit der kleinstmöglichen Dosis begonnen und ganz kleinschrittig höher dosiert. Auch haben wir jede Dosis mindestens 4 Wochen lang so gelassen bevor weiter hoch dosiert wurde. So konnte sich sein Körper in Ruhe an die Medikation gewöhnen. Ihm war sehr wichtig, die Dosis zu finden, wo er gerade noch nichts von den Medikamenten selber merkte. Wir und die Lehrer sahen aber durchaus eine positive Veränderung.

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@Last_Unicorne jedenfalls ist es schlicht und ergreifend einfach unmöglich, falls man selbst vielleicht „glaubt“, dass sich das Wesen seines „ADHS Kindes“ durch die Einnahme von ADHS Stimmulanzien wie z.B. Ritalin, während der gesamten Wirkungszeit eines solchen Medikamentes, welches sich auf die Ausschüttung von der ansonsten "zu niedrigen Dosis der Ausschüttung sogenannter "Glücks Hormone" im Gehirn eines von ADHS betroffen Menschen auswirkt", eigentlich schon fast naiv zu glauben, dass sich durch die Einnahme solcher Medikamente, heisst es dadurch "nicht" zu einer Veränderung des Wesens eines Menschen kommen könnte.

Sondern im Gegenteil, solche Medikamente existieren ja nur damit sie eine Veränderung hervor rufen sollen, und genau deshalb gibt man sie ja.

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Was @Kathy sagt mit der Unterzuckerung und Dehydrierung, ist ein guter Hinweis…
Ich bin dann „dotzelig“, wie man hier sagt…

Ich habe eher den Eindruck, dass ihr zu schnell hoch dosiert habt… Dezember bis Mitte Januar sind nur paar Wochen… Vielleicht geht ihr nochmal eine oder zwei Stufen runter mit der Dosis und lasst die mal wenigstens zwei Wochen unverändert… Und nicht ständig nachfragen, laufen lassen… Elfjährige Jungs wollen nicht mehr bemuttert werden… Da muss man subtiler vorgehen.

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Herzlichen Dank für die vielen Rückmeldungen.

Abrissbirne, Entschuldige bitte die falsche Bezeichnung, hab diese aus dem psychologischen Bericht übernommen. Und ja bin Schweizerin :slight_smile:

Da einige schreiben das die Dosis allenfalls zu hoch oder zu schnell eindosiert wurde werden wir wohl jetzt einfach bei den 20mg Ritalin LA bleiben und für die strengen 2-3 Nachmittage noch mit 10mg unretardiert nachdosieren. Wir hatten 10 mg Ritalin LA versucht für den Nachmittag , da er Kapseln lieber hat als Tabletten, aber da hatte es gemäss ihm keine Wirkung. Ansonsten nimmt er nichts am Nachmittag und am Weekend nur selten, wenn wir viele Hausaufgaben und Lernaufträge haben. Gemäss ihm und der LP ist die Wirkung meist bei LA bis Mittag und bei den Kurzwirksamen ca. 2.5 - max 3 h nach Einnahme, ist das “normal”? Es ist mir bewusst das es sehr individuell ist.

kathy Der Input am morgen als Starter allenfalls noch 2.5 oder 5 mg (unretardiert?) zu den LA hinzu zu geben finde ich spannend. Was bewirkt dies?

@seven Die schnelle Eindosierung ist wahrscheinlich auch etwas meiner “Ungeduld” geschuldet, habe wahrscheinlich auch ADHS, muss die Abklärung nun endlich mal in die Hand nehmen und ich wollte ihm einfach endlich helfen und Erleichterung bringen. :frowning: ja genau die Bemutterung und mein Overthinking :see_no_evil_monkey: muss mich fest zusammenreissen und mal laufen lassen und vertrauen haben… was gibst du mir für Tipps für “subtiler"? :smiley:

@TaTü Wir haben nun bald 2 Wochen Sportferien, da nimmt er dann nichts. Vielleicht fangen wir danach wieder tiefer an und bleiben länger bei den Dosen, finde es super wie ihr es gemacht habt, das dein Sohn sich wohl fühlt resp. nichts spührt, die Aussenwelt aber eine positive Veränderung sieht. Das wäre schön wenn wir das auch erreichen können.

Danke für eure Zeit. :blush:

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Ich will mich in die Frage der Dosishöhe nicht einmischen und zu Kindern kann ich nichts sagen, aber folgender kleiner Hinweis: 20mg retadiertes Ritalin entspricht etwa 2 Einzeldosen 10mg. Die Dosishöhe wir über den Tag üblicherweise kleiner. Zum einen Weil es auf den Restblutspiegel der vorherigen Dosis aufaddiert (ist noch da, auch wenn er zu niedrig ist für spürbare Wirkung) und zum anderen, um ein sanftes Auslaufen zum abend hin (Rebound verneiden) zu ermöglichen.
Faustformel wird manchmal gesagt ist nachfolgende Dosis 2/3 bis 1/3 der vorherigen. Würde bei deinem Sohn dann heißen 7,5 oder 5 mg unretadiertes

Der ultimative Hack ist Autofahren. Ich habe die wichtigsten Sachen im Auto gehört, hat sich so ergeben… vielleicht, weil man nicht direkt Augenkontakt hat… oder weil man nur einsilbig antwortet, wegen des Verkehrs…

Eigentlich sind alle direkten Fragen, ob er an dies und das gedacht hat, völlig tabu. Er ist kompetent genug und kann Konsequenzen aushalten, jedenfalls will er so behandelt werden. Besser ist es, wenn du im Hintergrund schaust.

Sag ihm mehr, was du brauchst - Platz im Flur, kein Chaos im Wohnzimmer, gemeinsames Essen - und lass ihn dir helfen, das zu bekommen…

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Danke für deinen Input. Da hast du natürlich recht …werde mit dem Arzt nochmals schauen… allenfalls ist es einfach wirklich zu viel….

Ja der Autofahr Hack ist gut, das ist mir auch schon aufgefallen …

Danke für die Tipps :+1: jetzt versuche ich erst mal nicht zu Fragen … nur noch 1 Woche Schule und dann 2 Wochen Ferien wo er nichts nehmen möchte… danach starten wir wieder….