Eindosierung Elvanse - macht es irgendwann "Peng"?

Hallo,

welche Erfahrungen habt Ihr mit dem ersten Wirkeintritt von Elvanse in der Eindosierung gemacht?

Macht es irgendwann bei der richtigen Dosis „peng!“ oder „klick!“ - also passiert etwas, woran man sofort merkt, jetzt ist etwas schlagartig deutlich besser?

Oder äußert sich die Wirkung schleichend/geringgradig, so dass man bei kleinen Verbesserungen nicht sicher ist, ob es ein Placebo-Effekt sein könnte?

Oder irgendwas dazwischen?

Und in welchen Bereichen merkt ihr was (und wie stark)?

Ich hatte als erstes Medikinet versucht. Hier hatte ich nichts positives bemerkt, aber bei 35 mg „Kreislauf“, Herzrasen und Kurzatmigkeit bekommen.

Jetzt (seit heute) bin ich bei Elvanse 70 mg. So richtig merke ich wieder nichts. Ich bilde mir ein, dass ich mich stellenweise ein ganz klein wenig besser konzentriere bzw. ruhiger/geordneter bin. Aber das sind so kleine Effekte, dass das auch Tagesform sein könnte bzw. Placebo.
Ich hatte irgendwie auf das „Peng!“ gehofft. Zumdindest ein mittelgroßes „Peng!“ :thinking: :wink:

Wie war das denn bei Euch?

Kurz die Vorgeschichte:

Hey

Ich hab schon in der kleinsten dosis mit der ich gestartet bin (20mg) eine Veränderung in der Wahrnehmung bemerkt. Man liest aber ja auch oft dass es sogenannte non-responder gibt, wo sicherlich der ein oder andere hier noch mehr zu sagen kann. Vielleicht ist es auch das falsche Medikament?

Ich habe mit medikinet angefangen und dort auch schon bei kleinster dosis Veränderungen bemerkt, musste dies aber aufgrund von NW nach kurzer Zeit bereits absetzen.
Ich habe bei elvanse gemerkt, beim auf dosieren waren die ersten Tage meist sehr präsent, danach wurde die Wirkung in meiner Wahrnehmung unterschwelliger.
Ich bin bei 30mg in Zyklushälfte 1 und 35-40mg in Zyklushälfte 2.

Vg Anne

Ah, okay…
Freut mich, dass Du so gut auf Stimulanzien ansprichst - dann helfen sie sicher auch.
Von Non-Responsern habe ich auch schon gehört.
Ich hoffe, dass ich da nicht dazugehöre! :scream:

Ich hatte auch mit Medikinet begonnen und das Gefühl gehabt nichts zu merken. Ich hatte allerdings auch keine fachliche Betreuung (war ne spezielle Situation). Bei Elvanse bin ich mir auch nicht sicher, ob ich eine Wirkung spüre. Jedenfalls nicht wie auf Knopfdruck, es könnte auch ein placeboeffekt sein. Ich bin auch noch dabei, die richtige Dosis zu finden, nehme es einen Monat.

Ich weiß von mir aber auch, dass ich Schwierigkeiten mit meinem körpergefühl in dem Sinn habe, dass ich Zusammenhänge meistens nicht erkenne. Es kann also auch daran liegen. Das macht es nicht einfacher, aber es hilft mir mittlerweile darum zu wissen.

Hmmm… ja, ein reduziertes Körpergefühl könnte bei sowas natürlich eine Rolle spielen… :thinking: . Aber sicher bin ich natürlich nicht, da müsste man einen Fachmann fragen.
Trotzdem ein interessanter Gedanke. Auch für mich, weil ich mich da ebenfalls sehe.
Bliebe noch die Frage, welchen Sinn bzw. Nutzen Stimulanzien haben, deren Wirkung man (ggf. aufgrund reduzierten Körpergefühls) kaum warhnimmt… :woman_shrugging:

Nein, ich hatte nie so ein „Peng“. Ich hatte aber wohl Situationen, wo ich plötzlich gemerkt habe, hey, grade geht es mir einfach mal so gut wie sonst nur in ganz seltenen Situationen. Oder hey, ich hatte heute einen echt langen Tag mit vielen Anforderungen, aber ich bin am Abend gar nicht so platt wie sonst, sondern hab noch Nerven, mich intensiv mit den Sorgen meiner Tochter zu befassen.
Mir hat anfangs sehr geholfen, dass hier oft geschrieben wird: Es ist nicht das Ziel, dass man wirklich etwas merkt vom Elvanse, wenn es „trippig“ ist, deutet das eher auf eine Überdosierung hin! Viele „merken“ es erst richtig, wenn sie es mal ein paar Tage weglassen, dass dann vieles plötzlich nicht mehr funktioniert.
Ich merke es allerdings schon daran, dass meine Dauererschöpfung deutlich besser ist, ich habe keinen Sekundenschlaf mehr und nicht mehr das dauernde Bedürfnis, mich auszuruhen.

Körperlich spüre ich MPH sehr viel stärker, da gibt es alle möglichen Sensationen sowohl beim Anfluten als auch beim Wirkende. Da hatte ich wohl auch mal so ein „Peng“ plötzlich voll da, komplett fokussiert, aber das schwankt dann so stark und ist auch in der Intensität für mich nicht dauerhaft gut.

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Hey - das macht mir jetzt echt Hoffnung!
In den letzten Tagen hatte ich durch aus ein paar (wenige, aber immerhin) Erlebnisse, die so ähnlich waren, wie Du beschreibst - also etwas gefühlt etwas besser hinbekommen als sonst.
Vielleicht ist ja doch eine Wirkung da… das vielverprochene „Peng!“ bzw. der Schleier, der sich lichtet, gibt´s vielleicht bei Elvanse gar nicht zwangsläufig. :thinking:

Ich werde mal weiter in mich reinhören! :blush: