Elvanse Dosierung erhöhen? oder Medikament wechseln?

Hallo @anon37381602

Ich habe aus dem Grund jetzt wieder mit Elvanse aufgehört.
Wahrscheinlich wäre es etwas besser geworden, wenn ich noch gewartet hätte, aber in der Zwischenzeit wäre ich durchgedreht.

Wenn es gewirkt hat, hat es gut gewirkt und ich war ruhig, aber auch wach und einfach wieder fähiger Sachen zu machen. Wenn die Wirkung dann aber bei mir aufgehört hat nach 5 Stunden wurde ich total matschig und hatte auch extreme depressive Verstimmungen. Und das hat sich dann bis zum Abend gezogen. Habe mich nicht mehr wie ich selbst gefühlt. Und selbst wenn das besser geworden wäre, wäre die Wirkung zu kurz gewesen und da ich schon bei 70mg war, hätte ich auch nicht splitten können.

Versuche es jetzt doch wieder mit Medikinet.

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Wie lang hattest du 30mg ohne Unterbrechung genommen?

Vielleicht hilft dir das ja zumindest mittelfristig:

Gegen Mitte des Jahres läuft das Patent von takeda aus und es werden vermutlich sehr zeitnah einige Generika am Markt auftauchen.

Wir dürfen sehr gespannt sein was uns da dann alles erwartet :slight_smile:

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Woher hast du diese Information? Die sollte doch schon im August 2023 auslaufen?

Gute Frage…

Glaub das war entweder das Ergebnis einer Fachanfrage oder ich hatte es aus vertrauenswürdiger anderweitiger Quelle.

Bin mir aber nicht mehr 100% Sicher woher genau.

Mache mich da aber nochmal auf die Suche nach der Quelle.

Hi, klappt es jetzt besser mit medikinet? Überlege auch zurück zu wechseln. LG

Wer erweitert mir mein Wissen? Was ist denn der Unterschied zwischen Derivate oder Generika?

Ups, klassischer Autokorrektur Fehler vom Handy :see_no_evil:

Danke dir für deine Frage, korrigiere es umgehend :flushed:

Hey, ja klappt super. Nehme es dreimal am Tag meistens 25-25-20 und bin zufrieden. Habe kein rebound und bin den ganzen Tag abgedeckt. :smiling_face:

Icj stelle es mal einfach so rein
Vielleicjt kroege ich noch mehr einblick darin und vllt noch hier paar andere meinungen und wissen

Alles nochmal durch chatgpt bearbeitet
Und nach kontrolloert

Umfrage und eure Erfahrung Meinungen Wissen


**Umfrage: Erfahrungen, Meinungen und Wissen zu Medikamenten bei kombinierter ASS mit adhs mit hyperactiv, impulsiv, aggressiven verhalten

Ich habe mit Personen kommuniziert, die wie ich ASS kombiniert mit ADHS haben. Alle diese Personen haben eine Autismus-Spektrum-Störung. Leider fallen wir zu 50 % auch unter das Raster von ADHS.

Wir alle leiden unter Reizüberflutung und nehmen Reize sehr stark wahr. Zusätzlich zeigen 50 % von uns unbehandeltes aggressives Verhalten, das von körperlicher Gewalt bis zur Zerstörung von Gegenständen reicht. Wir alle nehmen die Höchstdosis von Elvanse, nämlich 70 mg, und zusätzlich 10-20 mg MPH.

In Diskussionen wurde bereits erwähnt, dass Elvanse und andere Präparate möglicherweise nicht lang genug wirken. Wir haben festgestellt, dass wir das Wiederauftreten von ADHS sehr genau wahrnehmen, wahrscheinlich aufgrund unserer hohen Wahrnehmungsfähigkeit für kleinste Veränderungen.

Das bedeutet, dass die Symptome von ADHS bereits nach 6 Stunden oder weniger nach der Einnahme von 70 mg Elvanse wieder auftreten: Vergesslichkeit, Impulskontrolle und Desorientierung. Wir benötigen daher entweder eine höhere Wirksamkeit von Elvanse oder zusätzliche Präparate.

Es besteht die Frage, ob dies auf eine schnelle Metabolisierung zurückzuführen ist, und ob eine Erhöhung der Dosis von Elvanse oder die Entwicklung eines neuen Medikaments erforderlich ist, um unser Problem zu lösen.

Vorschläge für die Umfrage:

  1. Wie viele Personen nehmen die Höchstdosis von Elvanse oder anderen Präparaten bei ASS kombiniert mit ADHS?

  2. Reicht die Höchstdosis von ASS kombiniert mit ADHS für einige Personen nicht aus?

  3. Wie viele Personen nehmen die Höchstdosis von Elvanse oder anderen Präparaten bei ASS kombiniert mit ADHS und leiden unter intensiver Reizüberflutung?

  4. Alternativ: Wie viele Personen nehmen die Höchstdosis von Elvanse oder anderen Präparaten bei ADHS und Hochsensibilität?

Zusätzlich:

Es wurde in amerikanischen Studien festgestellt, dass Dexamp sehr gut helfen kann. Bei einer Dosierung von 0,5 mg Dex pro Kilogramm ergäbe das 17,4 mg Dexamp in einer 60 mg Elvanse. Bei mir wären es dann 156 mg Elvanse.

—¹

Noch dazu die Studie
Dextroamphetamine (DEX) immediate release (ir) merits study in ASD, according to the author’s decades-long experience. DEX has double the potency and duration of action as MPH, notably 4 to 6 h. A meta-analysis comparing efficacy of stimulants in 23 controlled studies for ADHD found a modest advantage of amphetamines over MPH for treating ADHD in pediatric patients[24]. Divided doses given morning, lunch time, and a half-dose at 4 pm if needed, totaling approximately 0.5 mg/kg/day or less give good coverage, better than MPH. Overall, DEX ir produces less lunch-time appetite suppression, less anxiety and irritability than long-acting stimulants according to author experience. Despite the current low level of evidence for DEX in ASD, clinical trials are warranted, and patient trials in the office may be beneficial. "

„The hyperactive-impulsive subtype of ADHD has poorer outcomes in individuals with ASD, related to the more disruptive nature of hyperactivity as well as a greater likelihood of impulsive aggression, self-injury and property destruction[19]. Affect dysregulation, the inability to properly regulate and modulate emotions, was not included in DSM-5 as a diagnostic feature of ADHD, but is emphasized in DM-ID2 as an important feature in individuals with developmental disabilities including ASD. The authors of the DSM-5 ADHD criteria later published an article emphasizing affect dysregulation as an important part of ADHD[21]. ADHD-associated mood fluctuations present an important source of impairment especially in those with developmental disabilities and ADHD. Especially in adults with ASD, the ADHD diagnosis may be overlooked, resulting in a bipolar or borderline personality disorder misdiagnosis.“

„Stimulants are more likely to show efficacy and tolerability in higher-functioning individuals with ASD who have predominantly ADHD symptoms in contrast to cases with OCD symptoms, prominent repetitive behaviors or self-injury.“

„Another important focus should be alerts regarding possible ADHD with impulsive aggression, especially in females and in adults with ASD. The older medications worth trying include, but are clearly not limited to, DEX, ATX and amitriptyline for individuals with ADHD associated with impulsive aggression.“

"The author recommends dextroamphetamine as an important treatment option for ADHD in ASD.

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Hi @Speedy
Auch hier: könntest du bitte den Studien Link als Quellenangabe mit posten?
Ist wichtig, falls jemand nachlesen möchte

Danke dir!

Diese Erkenntnis finde ich extrem wichtig als Leitplanke in diesem Kontext.

„…Stimulanzien zeigen mit größerer Wahrscheinlichkeit Wirksamkeit und Verträglichkeit bei besser funktionierenden Personen mit ASD, die überwiegend ADHS-Symptome aufweisen, im Gegensatz zu Fällen mit Zwangsstörungssymptomen, ausgeprägten repetitiven Verhaltensweisen oder Selbstverletzungen. In der letztgenannten Gruppe könnten nicht stimulierende Medikamente eine verträglichere Wahl sein…“

Quelle s.o.:

Seit ich Elvanse bekomme mach ich Selbstverletzendes Verhalten eher weniger.

Trigger Warnung

(Sich selbst schneiden, sich selbst Schlagen, spontaner Exzessiver Alkoholmissbrauch usw.)

Allgemein bin ich unter Medikament sehr umgänglich geworden, auch für mich selber. :frog:

Jetzt stellt sich mir halt die Frage, was meint man mit ausgeprägt? Mir hat zum Beispiel die VTherapie, sowie selbst Psychoedukation, anpassen des Umfelds und Reduzieren des Stress und nicht zuletzt die Behandlung mit Elvanse geholfen, dass ich meine Routinen, auch die ganz kleinen, die ich erst Aufgebaut hatte, wieder runtergefahren habe und immer Flexibler wurde/ werde sowie natürlich auch Sinnvolle, neue, aufgebaut habe. Das war letztes Jahr schon ein wenig viel, war aber auch überfordert mit allem und überhaupt und wusste mir nicht mehr anders zu helfen.

Den folgenden Teil finde ich im übrigen sehr interessant, da ich selbst betroffen war mit der Borderline Fehldiagnose, sowie Falscher Behandlung, dahingehend vor vielen Jahren. Wurde mit 300mg Venlafaxin vollgestopft. Will aber nicht nachtragend sein, ich sehe auch ein wenig die Schuld bei mir selber.

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Edit: und meine Repetitiven Stereotypie (Stimming ) lass ich mir garantiert nicht behandeln, bin froh das ich die habe zur Gefühlsregualtion, auch wenn die Leute doof schauen, manchmal. Gut die sind auch Harmlos aber sehen halt „peinlich aus“. Hat man mir vermutlich in der Kindheit verboten oder aber ich habe es Camoflagiert oder sowas. Wie auch immer man es nennen mag.

Edit2: Und dank der Medikation gibts dann aber auch keins auf die Nase, sollte jemand darüber Lachen, sondern eher ein Monolog. ( kleiner Scherz am Rande mit wahrem Kern )

Ich finds etwas verwirrend, wenn jetzt in mehreren Themen über das selbe gesprochen wird @Speedy

Du hast doch dazu schon ein eigenes Thema aufgemacht…

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Binngrad aich total verwirrt hab ich da ein fehler gemacht ?

Ach ich sehe es hab es ausversehn rein gepostet :person_facepalming:t2:

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Passiert :upside_down_face: