Elvanse - Dosierung etwas "rumprobiert"

Hallo,
Vorab: Ich weiß um ehrlich zu sein nicht, ob das so in Ordnung war, mit der Dosierung.
Ich habe ursprünglich angefangen mit Elvanse 30mg. Habe dann nach ca 2 Wochen 50mg bekommen, da ich keine (ausreichende) Wirkung gespürt hab. Nach ca 3 Wochen 50mg musste ich zunächst die Einnahme abbrechen. Es ging einfach nicht mehr! Mich hat es zu sehr belastet, dass ich ständig nur noch an meinen Fingern geknibbelt habe und es regelrecht zum Zwang wurde. Erschreckend! Ich war so extrem damit beschäftigt - meine Finger waren an einer Hand alle offen, überall blutige Stellen. Sogar an den Füßen hab ich dann auch noch angefangen. Irgendwann habe ich mich so schlecht gefühlt! Es wurde von Tag zu Tag schlimmer. Also wollte ich erstmal absetzen und schauen was passiert.
Ich war vor allem eins: unfassbar müde… und fühlte mich auch irgendwie nicht ganz klar im Kopf.
Nach 2 Tagen habe ich dann überlegt, wie ich weiter vorgehe. Da mein Arzt zur Zeit die Praxis geschlossen hat, hab ich mir etwas überlegt. Ich habe die 50mg Kapsel nach Augenmaß aufgeteilt (wird also uuuungefähr je 25mg gewesen sein) und dann in Wasser aufgelöst. Das habe ich dann 4 Tage so gemacht bis ich mir ein Bild machen konnte und der Ansicht war, dass mir die Wirkung so nicht ausreicht. Also nach den 4 Tagen - das war heute - habe ich dann wieder 50mg genommen. Ich habe besser funktioniert, ja, aber ich muss vor allem eins: das mit dem Knibbeln im Blick haben. Habe große Bedenken und Angst das es wieder so massiv wird :pensive:
Und was bei mir auch noch als Nebenwirkungen hinzu kommt (bei der Einnahme von 50mg), dass ich einen sehr trockenen Mund habe und lange wach bin. Wobei letztes nicht grundsätzlich schlecht ist, sofern es nicht allzu spät wird.
Ich bin nicht sicher, ob 30 mg zu wenig und 50 mg evtl schon zu viel sein könnten.

Mein Arzt hat mir auf meine Nachfrage bzgl „Dosis individuell anpassen“ gesagt, dass sei nicht die übliche Vorgehensweise und er kennt es so nicht. Hab das also eigenmächtig entschieden (aus Verzweiflung), obwohl er mir sagte ich solle die Kapseln als ganzes einnehmen wie besprochen.

Keine Ahnung, wie ich nun weitermache(n soll)…

Das Schwierigste ist und bleibt wohl herauszufinden, ob / wann ich überdosiert bin…

Vielleicht hat ja jmd noch Tipps oder einfach etwas Zuspruch oder so.
Habt einen schönen Abend!

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Moin @Majabe
Bin grade auf dem Sprung, gebe dir später auf jeden Fall eine ausführliche Antwort darauf.

Und keine Sorge, du bist nicht allein!

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Hast du noch andere Nebenwirkungen ausser Knibbeln und Mundtrockenheit?

Wenn nein, und du sonst gute Wirkungen hast bzgl Konzentration, imnerer Ruhe, sozialer Interaktion, dann würde ich ehrlich gesagt weiter machen.

Ich nehme auch 50mg und kenne das. Bei Mundtrockenheit hilft Wasser trinken und Kaugummi und piddeln an irgendwas (bei mir waren es die Tasten meiner Tastatur) kenne ich auch. Das legt sich wieder. Bei mir nach ca 2 Monaten, da konnte ich erkennen, oh, ich fummel wieder an den Tasten im Videocall, dann konnte ich den Gedanken aber bewusst steuern und abschalten

Also, mein Tipp: dran bleiben, du packst das :two_hearts:

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Am besten erst alles auflösen und dann aufteilen - dann ist es genauer.

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Danke schon mal!

Ansonsten noch als Nebenwirkung, dass ich Einschlafprobleme habe und somit immer zu lange wach bin. Mir fehlt dann gefühlt immer etwas Schlaf. 6-7 Std wären ja noch ganz gut. Aber manchmal sind es nur 5. Etwas arg wenig :unamused:

Inzwischen denke ich tatsächlich schon, dass Elvanse sich auf die oben genannten Punkte positiv auswirkt.
Ich habe oft versucht herauszufinden, ob / was genau jetzt besser läuft. Da die Wirkung ja sehr subtil sein soll: schwierig! Aber neulich habe ich bemerkt, dass es mir nun leichter fällt, auf lange Sprachnachrichten zu antworten, wo mehrere Themen angesprochen wurden. Sonst hab ich immer wieder rein hören müssen oder beim Antworten etwas vergessen. Es läuft meines Erachtens nun besser, wenn ich antworte.
Innere Ruhe: auch das ist ein Punkt, den ich nicht wirklich beantworten kann. Einerseits denke ich: ja! Ich kann plötzlich Tag für Tag stundenlang auf der Couch hocken und nichts tun. Auch mein Handy ist dann oft zu viel (für mich absolut ungewöhnlich!!!) aber ich bin dann auch immer dermaßen lustlos!!! Und da wüsste ich gerne, woran das liegen könnte…

Meine Theorie war zuerst, dass das wohl möglich der Zeitpunkt sein könnte, wenn die Wirkung nachlässt. Andererseits habe ich bis in die Nacht diese (oft extreme) Mundtrockenheit und zudem ja noch das Gefühl total wach zu sein / nicht einschlafen zu können. Spricht das nicht dafür, dass Elvanse noch wirken müsste, also sind das eindeutige Indizen?

Mit dem Knibbeln geht den ganzen Tag so. Und es ist wieder absolut schlimm, meine Finger sind schon wieder so hässlich. Ich mag sie nur noch verstecken. 2 Monate soll ich das echt durchziehen, wie soll ich das nur durchhalten :sleepy:

Danke auf jeden Fall für deinen lieben Zuspruch. Vlt hast du ja noch Antworten auf meine Fragen…
Liebe Grüße!!!

Ich warte gespannt drauf :slight_smile: würde mich freuen, wenn du noch etwas dazu schreibst sobald du Zeit findest. Lg

Huhu @Majabe
Ja das stimmt, die Restwirkung von Elvanse lässt doch nicht schlafen. Aber: wenn du mittags so müde bist, dann bist du vllt aus dem Wirkbereich bereits raus

Das kann ein Zeichen einer Über- oder Unterdosierung sein. Das muss man ausprobieren.
Gemeinsam mit dem Arzt eine Strategie entwickeln die das abmildert. Da gibts kurzwirksame Medikamente, die ggf nicht mit dem Schlaf kollidieren.

Und wichtig, immer gut essen (Kohlenhydrate!), da unser Gehirn „Futter“ braucht.

Ich drücke dir die Daumen, du schaffst das! :blush:

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So, sry, turbulentes Wochenende :zipper_mouth_face:

Wie ist denn der aktuelle Stand?

Hätte sonst vorgeschlagen mal auf 20mg aufgelöst runter zu gehen und zu beobachten wie sich das verhält. (Also aufteilen per Spritze)

Oftmals sind geringe Dosen wirksamer als höhere.

Auch wenn du dann mehrere pro Tag brauchst.

Die Erschöpfung am Mittag kann ernsthaft, wie @Lea bereits sagte, das wirkende des spürbaren Bereichs sein.

Bin nach wirkende auch eigentlich ziemlich platt.
Ist alles so wahnsinnig anstrengend ohne :wink:

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Das ist genau das, was ich noch nicht so ganz verstehe.
Ich bin mittags irgendwann total müde. Das könnte quasi das Wirkende sein. Aber eigentlich ja nicht, wenn ich bis 1 Uhr nachts nicht schlafen kann… Hmmm…

Hab um ehrlich zu sein gehofft, dass ich keine weiteren Medis benötige. Hoffentlich kann man das umgehen…

Hm. Okay. Da muss ich dann wohl irgendwie an mir arbeiten… :sweat_smile:

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Danke für die Rückmeldung :slight_smile:
Alles aktuell wie gehabt.
50mg Elvanse morgens.
Was noch auffällig ist, dass ich abends extrem viele Gedanken plötzlich im Kopf hab. Als käme alles zusammen und mein Kopf fühlt sich Sooooo voll an. Denke manchmal, dass das auch ein Grund ist, warum ich nicht einschlafen kann. Möchte dann so vieles noch machen und recherchieren und und und.
Was mag das nur sein… Wieso ist das ab abends so?

Und zum nachmittag habe ich heute zb gemerkt, dass meine Laune zunehmend schlechter wurde. War so leicht genervt, obwohl es eigentlich keinen Grund gab. Fühle mich dann auch etwas „durcheinander“. Weiß grad nicht, es besser auszudrücken.

Ich hatte ja zuletzt mal ca 25mg ausprobiert. Zwar nur 2 Tage aber irgendwie hab ich da nicht wirklich etwas gemerkt…

Okay… :see_no_evil:

Weiß auch nicht so recht. Mein Doc sagt ja, aufteilen ist nicht, da er das so nicht kennt. Also für ihn gibt es zb 30mg und 50mg… Bin gespannt was beim nächsten Termin Anfang August dann dabei rum kommt wenn ich ihm sage 30 zu wenig und 50 evtl zu viel…

Ich sag ja immer wieder. Das ist doch echt soooo schwierig herauszufinden wann ists zu viel, wann zu wenig, wann genau richtig. Hachja

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Ich nehme manchmal nach Elvanse zum Abend noch ne kleines Dosis unretardiertes MPH .

Endgültiges wirkende, ADHS live…

Denke ernsthaft dass 50mg auf einmal etwas viel für dich sein könnte.

Und das mit den Stimmungsschwankungen kann ich zumindest in meinem Fall definitiv auf wirkende verbuchen.
Sollte bei dir vermutlich nicht so viel anders sein :wink:

2 Tage sind leider kein Referenzwert.

Da solltest du mindestens eine Woche mit fahren.

Was hältst du von folgendem Gedankengang:
Split auf 30/20 und dann mal sehen wie es sich verhält.

Wie lange dauert es jeweils bis Wirkentritt und wie lange halten die 50 etwa an?

Ja, das ist leider ein bekanntes Problem…

Musst du wissen ob du ihn direkt einweihen möchtest oder ob du erstmal versuchst klar zu kommen.

Kannst ihn aber gerne darauf hinweisen dass das öffnen der Kapseln laut Hersteller erlaubt ist, um bspw in Wasser auflösen.

Steht auch im Beipackzettel.

Und allein damit ist ein aufteilen ja bereits möglich :wink:

Es braucht einfach alles Zeit :wink:

Es gibt also ein Wirkende und ein endgültiges Wirkende? :see_no_evil:
Aber wenn dass das endgültige Wirkende ist, wieso bin ich dann weiterhin solange wach? Das würde ja wiederum bedeuten, dass es doch nicht das endgültige Wirkende ist?

Gut möglich… Das würde bedeuten, dass ich mit einer Dosierung morgens bis irgendwann nachmittags auskomme. Ich weiß aber auch nach so vielen Wochen immer noch nicht, wann Elvanse nicht mehr wirkt. Ich DENKE es könnte gegen 12-15 Uhr sein, je nachdem, wann ich morgens genau die Kapsel einnehme. Im Schnitt jedoch gegen 7. Wirkung tritt etwa eine halbe bis Stunde später ein.
Gegen 12-15 Uhr werde ich dann müde und launisch… Und mein Antrieb lässt auch definitiv nach. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme ist meist nur noch Couch drin.
So viel hab ich immerhin schon feststellen können.
Aber wieder frage ich mich, ob meine Theorie so überhaupt möglich ist? Denn wenn 12-15 Uhr wirklich Wirkende sein sollte, dann wäre es doch ausgeschlossen das es an Elvanse liegt, dass ich bis 1 Uhr nachts nicht einschlafen kann. Und auch diese ganze Knibbelei an meinen Fingern, das findet ja auch ganz viel nachmittags / abends statt. Und Gedanken Karussell. Und wieso hab ich dann so extreme Mundtrockenheit auch am späten Abend noch?
Spürt man etwa irgendwann nur noch die Nebenwirkungen?

Das stimmt wohl. Aber eigentlich war es auch eine schwachsinnige Idee von mir. Ich hab ja vorher schon 30mg eingenommen, glaube 9 Tage waren es, mit nur geringer Wirkung. Aber vlt sollte ich das doch nochmal testen, oder mal sehen wie es sich mit 40mg verhält.

Der Gedankengang gefällt mir tatsächlich auch ganz gut. 20mg gibt es ja glaub ich als Kinderdosis, richtig? Meinst du, wenn ich mit der Dosierung klar käme würde mein Doc mir das so verschreiben, also 30mg UND 20mg… oder eher unwahrscheinlich?

Ich denke ich werde es dann so ausprobieren mit den 30/20mg (hab ab morgen noch ungefähr eine Woche bis zum nächsten Termin) und sollte es gut laufen, dann würde ich es ihm „beichten“, dass ich mich trotz der Bitte es nicht so zu machen mit dem Teilen, mich doch dafür entschieden hab.
Heißt also im Prinzip: ganzen Kapselinhalt in Wasser auflösen, in Spritze aufziehen und dann entsprechen 30ml quasi 30mg?

Das werde ich definitiv machen, wenn er etwas doofes dazu sagen sollte…

:face_with_spiral_eyes::face_with_spiral_eyes::face_with_spiral_eyes:

Okay da habe ich mich nicht präzise ausgedrückt, bitte entschuldige.

Es gibt einen spürbaren und einen nicht mehr spürbaren Bereich.
Letzterer ist, da die wirkkurve ganz langsam abflacht, „relativ“ groß.

Heißt, du hast noch Wirkung, jedoch so schwach dass du das nicht mehr großartig merkst.

Und das ist auch der Grund, warum du bspw, wenn du zu spät was einnimmst, nicht schlafen kannst.

Okay, das ist doch schon mal was.

Das würde bedeuten, da die Wirkung der nächsten Dosis auf die Restwirkung kumuliert wird, dass es sinnvoll wäre, eine zweite Einnahme zwischen 11 & 12 anzupeilen und zu sehen wie es funktioniert.
Das ist leider try and Error und geht nicht großartig anders.

Zu hohe Einzeldosen und zu späte Einnahmen können genau diese Wirkung haben.
Gib mir generell 2 x 30 oder meine 3. Einnahme zu spät und ich schlafe die Nacht nicht :wink:

Die Mundtrockenheit ist eine bekannte Nebenwirkung. Da ich die selbst eher nicht habe, kann ich hier nur Vermutungen anstellen.
Das KÖNNTE mit geringeren Dosen besser werden. Muss aber (leider) nicht zwingend.

Da heißt es leider nicht abwarten und ausreichend trinken.

Das ist doch schon einmal sehr gut!

Wie lange hattest du da etwa Wirkung und wie war es allgemein für dich?

Das „Problem“ ist, dass Elvanse so subtil wirkt, dass gerne mal gedacht wird dass da nichts ist.
Vor allem im Vergleich zu MPH was gerne als „Hammerschlag“ bezeichnet wird. Oder wie ein Lichtschalter und extrem präsent.

Takeda hat mittlerweile die Zulassung bei adult für 20, 40 und 60mg, ist nur noch nicht lieferbar.
Also im Endeffekt nur eine Frage der Zeit.

Ob sich dein Arzt auf eine zweite Dosis einlassen wird, kann ich leider nicht zuverlässig einschätzen.

Was du machen könntest, das solltest du aber entsprechend abwägen, ist ihm zu sagen dass du in Wasser aufgelöst hast und nur einen Teil davon genau abgemessen genommen hast und dass es eben positiv war.
Denn wie gesagt, auflösen ist laut Hersteller gestattet :man_shrugging:

Und daraufhin kannst du ja, wenn der Testlauf positiv verläuft, ja mal ansprechen ob er dir, sobald die 20mg adult lieferbar sind, die in Kombination mit 30ern aufschreiben würde.

Bis dahin sind die 20mg leider off-label und mein ehemaliger Psychiater hat sich quer gestellt und angefangen zu toben als der erfahren hatte dass ich so eingestellt wurde (hat n Grund warum ich nicht mehr bei dem bin…).

Bitte berichte wie es gelaufen war :slight_smile:

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Zunächst einmal vielen Dank für die lange, ausführliche Rückmeldung und das Beantworten meiner Fragen.

Okay, verstehe…

Ich nehme ja im Schnitt um 7 Uhr. Das ist also schon zu spät? :flushed::flushed::flushed:
Diese Nacht hab ich ganze 4 Std geschlafen. Nochmal nochmal eine Std weniger als die Nacht zuvor…

Ich sehe das grundsätzlich erstmal als Chance, aber leider als mir unmögliche Chance. Die Problematik die ich sehe und für mich nicht umsetzbar ist: die 2. Einnahme. Ich arbeite ohne Pause und kann da leider nicht plötzlich eine Spritze aus der Tasche holen… Das würde immer mindestens (!) eine Person mitbekommen. Selbst auf Toilette schmuggeln wäre nicht möglich. Begründung die selbe.
Heißt also, ich kann mir das knicken… :persevere:
Daher auch meine Frage bzgl der 20mg Dosis. Eine Kapsel wäre mir vlt noch irgendwie möglich einzunehmen, indem ich das auf Nachfrage als irgendwelche Vitamine „verkaufe“.
Da gäbe es ja noch die Option mit der Feinwage und den Leerkapseln… Puh. Zumindest solange bis es die 20mg gibt. Weiß man dann, ob das absehbar ist? Also reden wir hier von Wochen, Monaten oder ggf Jahren? So zu überbrücken kann ich mir tatsächlich für eine gewisse, absehbare Zeit vorstellen. Aber ewig… :woozy_face::woozy_face::woozy_face:

Es war vorher schon mit geringerer Dosis aber nicht so stark ausgeprägt, soweit ich mich recht erinnere.

Das weiß ich leider nicht. Ich habe da tatsächlich noch geglaubt, ich würde garkeine Wirkung verspüren. Habe das so meinem Doc gesagt. Dann meinte er, ich solle 50 direkt nehmen. Auf meine Rückfrage „was, wenn das dann too much ist?“ Meinte er, davon gehe er erstmal nicht aus, wenn ich bei 30mg gar nichts merke.
Erst im Nachhinein habe ich gecheckt, dass da durchaus eine Wirkung schon da war, aber gefühlt irgendwie „zu wenig“. Mein Gefühl sagt mir die ganze Zeit, dass 50mg zu viel ist. Irgendwie fühlt es sich immer mal so an als wäre ich irgendwie „auf Droge“ :joy: ob das noch zu „ist normal“ gehört kann ich schlecht beurteilen. Mein Gefühl sagt mir aber, etwas zu viel. Wobei… Ich mag die Wirkung in der Regel am Vormittag. Da geht’s mir in der Regel gut. Allein schon das Antrieb vorhanden ist und ich immer gut gelaunt zur Arbeit gehe, mich konzentrieren kann und Dinge, die mich vorher stark beschäftigt haben nun ausblenden kann und generell weniger Probleme habe dieses und jenes zu kommunizieren.
Aber dann halt dieses „Tief“ ab 12/13/14 Uhr… (Müsste nochmal genauer schauen, um wie viel Uhr es losgeht). Allerdings wollte ich in Zukunft auch etwas später mit der Einnahme starten (ca gegen 8), da sich meine Arbeitszeit verändert.
Heute werde ich einfach mal gegen halb 9/9 einnehmen und versuchen zu beobachten. Aber aufgrund meiner äußerst kurzen Nacht bekomme ich ja eh keinen realistischen Einblick heut? Das wird ja vmtl auch erstmal so bleiben.
Was mir noch aufgefallen ist, dass es jetzt erstmalig so schlimm ist mit der Schlaflosigkeit bei den 50mg. Als ich zuvor 50mg eingenommen hatte, war ich auch lange wach, aber nie länger als etwa 1 Uhr. Dann hab ich ja kurz eine Pause gemacht und auf 25mg umgeswitcht, dann wieder 50mg. Hab ich dadurch irgendwas „umprogrammiert“ oder „kaputt gemacht“?
Lange Rede, kurzer Sinn: 30mg VOM GEFÜHL her zu wenig, 50mg VOM GEFÜHL her zu viel. Könnte mir gut vorstellen das ich mit 40mg vlt gut fahre. Vlt teste ich das erstmal aus + spätere Uhrzeit, bevor ich ggf die 2. Einnahme in Erwägung ziehe. Einfach aufgrund der Einfachheit.

Da hab ich direkt noch eine Frage (sorry für meine endlos langen Texte!!!)
Wirken 40mg grundsätzlich weniger lang als 50mg, also vom Zeitfenster?

Da bin ich ja evtl Wirkungsresistent. Oder, wie habe ich es hier gleich noch gelernt? Non-Responder :slightly_smiling_face:
Bei 10mg hatte ich zumindest nichts gemerkt…

Oh Gott. Echt irre, wie unterschiedlich das so läuft von Doc zu Doc. Man liest ja hier die Heißesten Dinge…

Hold dir so ein kleines Fläschchen mit IngwerShot oder ähliches oder ein kleines Fläschchen Rotkäppchensaft , da tust du dann die passende Menge z. B. Mit O-Saft rein und kannst es einfach so trinken.

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Danke für den Tipp! Das wäre für mich evtl noch irgendwie vorstellbar :sweat_smile:

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Nein, auf keinen Fall.

Denke halt eher dass die 50mg zu viel sind.

Ich teile selbst per Feinwaage auf Leerkapseln auf.

Im Büro habe ich die beiden Kapseln (nehme ja insgesamt 3 mal ein) an einer Kette in zwei kleinen Transportkapseln unter der Kleidung.
Ist schön unauffällig und diskret.

Wenn du magst schick ich dir die entsprechenden Links und du kannst es dir ja einfach mal ansehen.

Die Kapseln die ich verwende sind 100% vegan und dadurch nahezu komplett geschmacksneutral.

Wenn ich da im Vergleich an die aus der Apotheke denke die aus irgendwas tierischem sind… :face_vomiting:

Meinem Wissensstand nach definitiv von Monaten.

Ich schaue demnächst Mal ob ich da was rausbekommen kann.

Btw… Ich teile seit kurz nach meiner Rückkehr auf. Also irgendwann im Februar.

Mittlerweile ist es für mich reine Gewohnheit geworden :wink:

Umrechnung mit Puffer usw, alles so normal wie Atmen. .

Das Problem kommt mir bekannt vor…

Einerseits hieß es auf Station dass ich meinen Körper am besten kennen würde und andererseits dass ich nicht so negativ sein solle und nicht von vornherein sagen solle dass etwas nicht klappt (hatte nur dummerweise jedes Mal Recht behalten :wink: )
Vor allem wenn ich im Vorfeld gesagt habe dass das zu viel sein wird!

Das soll es definitiv NICHT tun!

Dann ist es wirklich deutlich zu viel.

Wie war es denn gelaufen?

Nein.

Du solltest,wenn du deine ideale Dosis noch nicht gefunden hast, nur nicht dauernd wechseln sondern für längere Zeit (mindestens 1 Woche pro Dosierung) dabei bleiben um es besser beurteilen zu können.

Und auf jeden Fall deine Eindrücke dokumentieren.
Einfach damit du das später nachvollziehen kannst.

Und wenn du denkst dass Dosis x etwas wenig ist, einfach mal gezielt um 5mg steigern und für mindestens eine Woche dabei bleiben.
Wenn das etwas viel ist, um 5mg reduzieren.

Dann auch wieder mindestens eine Woche dabei bleiben und beobachten.

Der Punkt ist, dass du dich erstmal an die neue Dosis gewöhnen musst.
Dann wird es dir erstmal etwas schwächer und mit der Zeit auch einfach normal vorkommen.

Und das ist im Endeffekt das Ziel :slight_smile:

Einfach weil sehr häufig Unwissenheit gepaart mit Ignoranz / Arroganz im Spiel sind…

Fühle mich veräppelt. Gestern um halb 10 erst 50mg eingenommen und einschlafen konnte ich ohne Probleme schon gegen 22 Uhr… :flushed:
Hatte auch gestern das Gefühl, dass die Wirkung weniger stark ist. Zb kein „auf-Droge“-Effekt wahrgenommen. Kann das am Schlafmangel liegen oder würde sich da die Wirkung eher verstärken?

Ich glaube ich habe hier vor kurzer Zeit mal irgendwo ein Video von dir gesehen mit Feinwaage. Kann das sein?

Das ist ganz freundlich, danke dafür! Ich denke die für mich unkompliziertere Variante ist es, den Spritzeninhalt in ein kleines Fläschchen umzufüllen. Den Tipp bekam ich hier gestern noch. :slightly_smiling_face:

Ahja okay. Das wäre natürlich halbwegs überschaubar!

Weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen könnte. Mich nervt ja schon das auffüllen meiner Pillenbox (sind nur 2 Medikamente), was ich nur etwa alle 2 Wochen mache. Aber selbst das ist mir schon zu viel… :joy:

Okay… Aber ist das auch wirklich notwendig, dass man solange abwartet wenn man entweder 0 Wirkung verspürt oder man sich extrem unwohl fühlt? Dann muss man das dennoch „durchziehen“?

Muss schauen, das ich das jetzt mit den 40mg ausprobiere. Auch im Hinblick auf meinen Termin in der nächsten Woche.
Angenommen, mir geht es damit echt gut und es könnte gut passen. Dann müsste bzw sollte ich ja meinen Arzt darüber informieren. Mache mir schon Gedanken… Was ist, wenn er doof reagiert?
Und was, wenn er mir (worst case) dann das Medikament nicht mehr verschreiben wird?
Dann müsste ich mir ja einen anderen Arzt suchen. Bis ich woanders einen Termin bekomme vergehen ja locker wieder einige Wochen; eher Monate.
Wie überbrückt man die Zeit plötzlich ohne Medikament?
Ich hoffe natürlich nicht; dass er so sauer / beleidigt ist, wenn ich mich nicht an den Plan halte. Möchte aber nur schon mal gedanklich den Fall durchspielen.
Oder wäre es besser, jetzt die Woche bis zum Termin nochmal mit den 50mg durchzuziehen und zu beobachten und dann mit dem Doc besprechen, wie man weiter vorgeht? Was wäre sinnvoller…
Hab tatsächlich nur etwas Bedenken, dass er mir dann Elvanse nicht mehr verschreiben wird, da es für mich nicht „passt“. Sprich, 30mg zu wenig, 50mg zu viel. 40 zb gibt es nicht und er hält / kennt ja lt eigener Aussage keine anderen Methoden.
Ahhhhhhh… Das lässt mich grad etwas verzweifeln :persevere: