bin aktuell ziemlich unsicher, und hoffe auf beruhigende Erfahrungen.
Ich nehme derzeit 40mg Elvanse morgens, und nochmal 10mg nach ca.5h. Zusätzliche nehme ich 20mg Paroxetin, ein Antidepressivum.
Elvanse war und ist für mich wie eine lang gesuchte Rettung. Mich stabilisiert es psychisch deutlich mehr wie Paroxetin.
Die 40mg nehme ich, ich schätze mal seit 3 Monaten.
Seit ungefähr 2 Wochen merke ich, dass vor allem die ersten 4-5h deutlich subtiler wirken. Ich würde es so beschreiben, dass die Wirkung noch da ist, aber deutlich schwächer. V.a der Fokus ist nicht mehr so gut, ich finde lange Teambesprechungen wieder ziemlich nervig, und dieses innerlich getragen fühlen ist auch weniger.
In der ersten Zeit lief das alles einfach deutlich leichter.
An sich klingt das erstmal nicht so wild, aber da Elvanse mir eben auf psychischer Ebene extrem viel Sicherheit gibt, macht mir dieser Kontrast in der Wirkung mega Angst, und das ich vielleicht total schnell Toleranzen entwickel.
Ich frage mich nun ob es normal ist, dass der Kontrast zwischen Honeymoonphase und wirklicher Wirkung so enorm ist? Wie lange beobachtet man das bevor man die Dosis erhöht?
Ich habe vor ein paar Tagen 45mg getestet, aber da es sich körperlich so unangenehm gefühlt hat, habe ich abgebrochen. Mittlerweile habe ich ein ganz gutes Gespür, wann eine Dosis zu hoch ist.
so wie Du das gemacht hast, plane ich es auch. Mich interessiert jetzt, ob Du innerhalb des Monats dann noch Schwankungen hattest oder ob sich die nach den jeweils ersten Tagen dann beruhigt haben? Und woran hast Du Deine Entscheidung festgemacht, zu erhöhen? Hast Du einfach so lange erhöht, bis die höhere Dosis nicht mehr besser war, als die vorherige?
Ich nehme jetzt seit einer Woche Elvanse 30 mg und die ersten Tage waren ziemlich rodeomäßig. Aber jetzt scheint es sich zu stabilisieren. Wobei die Wirkung mir jetzt ein bisschen zu schwach vorkommt und die Wirkungsdauer mit ca. 4-5 Stunden doch eindeutig zu kurz. Diese Woche hatte ich noch Urlaub spannend wird es, wie es mir ab nächster Woche bei der Arbeit geht…
Bei mir is das leider alles etwas kompliziert, das ich noch ein Antidepressiva nehme, was je nach dosierung sich auch auf die Elvanse Wirkung auswirkt.
damals hatte ich auch noch eine zweite Elvanse Einnahme gehabt, die damals negativ auf den Schlaf gewirkt hat, weshalb die 40mg als schwach wirkten, ich eigentlich aber keinen guten Schlaf hatte.
Klar zu wenig sind die 40 sicher nicht. Wenn schlaf Antidepressiva etc stabil is passen die top
ja, ich nehme Elvanse neu seit einer Woche. Mit Rodeo meine ich den Wechsel zwischen Hyperaktivität und Müdigkeit, klarem Kopf und Kopfrauschen, innerer Ruhe und innerer Unruhe. Und das über den Tag verteilt durchaus auch mal hin und her.
Ich nehme die Tablette morgens gegen sieben, merke dann etwa anderthalb Stunde später eine deutliche Antriebssteigerung. Um die Mittagszeit ist dieser Antrieb aber weitestgehend erledigt. Nachmittag setzt dann in der Regel ein leichter Kopfschmerz ein, verbunden mit ein bisschen „Puddingmuskulatur“.
Und in den ersten Tagen hatte ich dann wie gesagt noch das oben beschriebene Rodeo am Start.
Mittlerweile spüre ich aber auch nach dem Abklingen des Antriebs eine grundsätzliche Gelassenheit, die mir mein Leben deutlich erleichtert. Allerdings hätte ich, wenn ich wieder arbeite, durchaus gerne noch etwas länger Antrieb und erst etwas später Pudding in Kopf und Muskeln…
Ich werde nächste Woche mal mit meinem Arzt telefonieren und ihm vorschlagen, dass ich acht bis neun Tage vor unserem nächsten Termin die Dosis auf 40 mg erhöhe. Für eine frühere Dosiserhöhung habe ich nicht genügend Tabletten da.
Das ist aufjedenfall ein Verlauf wo man eine höhere Dosis ausprobieren kann. Da merkst du dann recht schnell ob die Richtung stimmt oder nicht.
Und erst mit dem Arzt besprechen ist eine gute Idee. Vielleicht kann er dir ja auch früher schon ein Rezept ausstellen. Bei der Eindosierung sollten bestenfalls wöchentlich Termine stattfinden (da mann ja auch wöchentlich erhöhen soll/ kann) oder zumindest Kontakt bestehen.