Elvanse plötzlich schlimme Nackenschmerzen

Hallo zusamnen

Ich habe eine Frage und vielleicht kennt das ja auch wer:)

Ich nehme seit dem 10.3. Elvanse. Start war mit 20mg für 13Tage dann Steigerung auf 30mg (denn der Hauptgrund für die Einnahme sind meine chr.Schmerzen im Rücken seit über 30J.) aber klar auch toll wenn die adhs Symptome besser werden, heisst ja dann evtl auch weniger Anspannung. Ok, so weit so gut. Dann Steigerung der Dosis auf 50mg für 5 Tage, ABER am 3.Tag mit 50mg bekam ich schlimme Nackenschmerzen zuerst linksseitig mittlerweile auch rechtsseitig.Schmerzmittel wie Ibu oder Paracetamol halfen gar nichts, ich hatte noch nie Probleme mit dem Nacken. Ich dachte aber nicht das es von dem Elvanse sein könnte und ging nach dem 5.Tag 50mg noch auf 60mg wurde aber zumehmends traurig und der Nackenschmerz wurde immer heftiger trotz sanften Übungen! Dann bin ich nach 2Tagen 60mg wieder runter auf 50mg für einen Tag, weil am darauf folgenden Tag vergass ich die die 2.Dosis von 20mg da ich die Dosis aufteile und zeitversetzt einnehme nach 1eineinhalbStunden um die Wirkung zu verlängern (Idee meiner Ärztin) also nahm ich da nur 30mg und am darauf folgenden Tag nahm ich dann 2x 20mg zeitversetzt also 40mg und gestern auch noch einmal 40mg, aber die Nackenschmerzen blieben so stark.

Auch wurde ich zunehmends unmotiviert, lag nur noch auf dem Sofa mit Handy od Buch, konnte mich kaum noch aufraffen und mein Haushalt interessierte mich überhaupt nicht mehr, es war plötzlich alles zu viel…. Ich bin sonst das pure Gegenteil, ich erledige immer alles sofort und sehr perfektionistisch, hatte kaum Probleme mich aufzuraffen trotz meiner langjährigen chr. Rückenschmerzen habe ich immer funktioniert wenn auch eher depressiv aber maskiert hat das niemand gemerkt!

Die Stimmung war wirklich besser mit Elvanse auch war ich selbstbewusster und im sozialen Kontext viel unverkrampfter, diese positiven Veränderungen möchte ich eigentlich nicht missen, aber diese Nackenschmerzen hält niemand aus, vorallem nicht weil ich ja eh schon bei jedem Schritt starke Schmerzen habe. Daher habe ich jetzt heute ganz abgebrochen mit der Einnahme und schaue jetzt mal was passiert mit meinem Nacken.

Kennt das auch jemand? Wenn ja gingen die Schmerzen wieder zurück? War ich überdosiert? Sollte ich noch einmal einen Neustart wagen mit 20mg od 30mg ?

Wäre schön wenn jemand einen Tipp hätte, vielleicht mit änlicher Erfahrung. Danke euch und sorry für den langen Text​:blush:

Hallo @Kajrameru , bitte nehme es mir nicht übel, aber ich persönlich werde das Gefühl nicht nicht los das Du infolgedessen was Du durchgemacht hast eventuell, und deshalb auch verständlich, vielleicht eine vermehrte Angststörung hinsichtlich Deiner Einnahme von Medikamenten in Deinem Leben entwickelt haben könntest?.
Doch inwiefern meine persönliche und rein hypothetische Vermutung dahingehend auf Dich persönlich zutreffen „könnte“, bleibt natürlich total dahin gestellt, weil ich persönlich ja keine Fachperson in Psychologie oder so was bin.:person_shrugging:

Hallo @Kajrameru,

ich nehme zwar kein Elvanse aber Medikinet und ich hatte bei der Steigerung der Dosis von 10 auf 20 mg anschließend etwa eine Woche sehr starke Kopf- und Nackenschmerzen. Ich neige generell zu Nackenschmerzen, aber so stark war das sonst selten. Ich habe erst gedacht, dass ich einfach zu wenig trinke und ein bisschen besser ist es dann auch geworden, aber nach einer Woche haben die Schmerzen aufgehört. Und kommen jetzt eher weniger im Vergleich zu vor der Einnahme.

Ich gehe davon aus, dass das von der Einstellung des Körpers auf die Dosiserhöhung war.

Bei Elvanse kann das evtl. Ja etwas verzögert sein, da sich ja ein Wirkstoffpegel nach einer Dosiserhöhung erst etwas später auf das neue Maximum erhöht. Jedenfalls kann ich mir das vorstellen.

Liebe Grüße

Ich (AuDHS) nehme gar keine Medikamente mehr wegen Nackenschnerzen. Unter Elvanse war es besonders schlimm. Sie sind auch nach dem Absetzen aller Medikamente nicht besser geworden, egal was ich gemacht habe. Linderung brachte mir letztendlich Rhodiola Rosea.

Ich drücke dir die Daumen, dass du was anderes besser verträgst und du die Schmerzen wieder runter reguliert bekommst!

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Hallo @Kajrameru,

ich kenne die Nackenschmerzen (als ob man die ganze Zeit das Genick einzieht und dann völlig verspannt ist) von der Eingewöhnung von Elvanse auch. Generell hatte ich anfangs mehr Muskelschmerzen. Das hat sich dann aber gelegt. Bin gespannt, ob das bei der nächsten Dosiserhöhung auch wieder kommt, vertraue aber darauf, dass sich auch das wieder legt.

Ich habe zusätzlich zu ADHS auch noch Fibromyalgie und mache für mich dabei die Erfahrung, dass die Schmerzen dann erträglicher werden, wenn ich sie aus meinem Fokus entlasse. Ist superschwer und hat mich jahrelange Übung gekostet.

Mein Psychiater hat im Erstgespräch übrigens berichtet, dass man bei ADHS-Patienten mit zusätzlichen Schmerzerkrankungen gute Erfahrungen mit MPH gemacht hat. Für mich haben wir uns dann wegen anderer Komorbiditäten dann trotzdem dafür entschieden, es mit Elvanse zu probieren. Aber vielleicht hilft Dir diese Info ja für Dein nächstes Artztgespräch?

Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, dass Du eine Lösung für Dich findest! Vielleicht braucht Dein Körper auch mehr Zeit, um mit der jeweiligen Dosis klarzukommen.

Liebe Grüße
Kat

@AbrissBirne Hej

Nein ich nehm dir das überhaupt nicht übel, im Gegenteil ich kann dir nur sagen das deine Annahme genau richtig ist, denn ich leide seit meiner Kindheit ( Komorbidität von adhs) an einer Angststörung (Hypochondrie) und aus dieser ist dann irgendwann durch negative Erfahrungen (Antidepressiva) eine Mediangst hinzugekommen.

Ich hatte zuerst mit Medikinet einen Versuch gestartet und da war die Angst vor dem Medi sehr gross, jetzt mit Elvanse hat sich diese Angst ziemlich in den Hintergrund verzogen, aber eben mein Nervensystem kam bestimmt trotzdem sofort wieder in den Alarmmodus und hat schon geschrieen; „uiiii wieder ein Medi“ und daher reagiere ich vielleicht mit solchen Symptomen​:woman_shrugging:t3: who knows?

Ich danke dir für deine Antwort und wünsche dir alles Liebe….

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Hej @Brunoschokoluno

Danke dir für deine Antwort. Medikinet war mein erstes Medi im Versuch meine komorbiden chronischen Schmerzen und mein adhs zu bändigen, aber nach 2 Versuchen über längere Zeit und verschiedenen Dosierungen war meine Ärztin der Meinung auf Elvanse zu wechseln. Ja Angesichts meiner lanjährigen Angststörung ( auch vor Medis) könnte dies natürlich eine weitere Verkrampfung ausgelöst haben wie im jetztigen Fall meinen Nacken!:woman_shrugging:t3:

Ich werde noch einen Versuch starten und Guanfacin ist ebenfalls im Gespräch mit meiner Ärztin. Wie für uns alle ist es ja eine Suche nach dem Richtigen​:woman_in_lotus_position:t3:

Dir wünsche ich alles Liebe

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Hej @Cat_As_Trophy

Danke dir für deine lieben Zeilen. Wenn ich dich lese könnte das auch meine Geschichte sein…. Ich habe keine Fybromyalgie aber chronische Rückenschmerzen mit Ischias und ebenfalls noch andere Komorbiditäten wie Angststörung, Depressionen und frühere Magersucht…

MPH hatte ich mit Medikinet ausprobiert mit 2 Anläufen, aber die Nebenwirkungen und Rebounds waren nicht auszuhalten, positive Erfahrungen hatte ich kaum, daher war das nicht mein Medi und so schlug meine Ärztin Elvanse auszuprobieren vor. Dort hatte ich durchaus positive Wirkungen gehabt vorallem im sozialen Kontext, ich war entspannter unter Menschen und irgendwie mehr bei mir und selbstbewusster, ansonsten wurde ich aber immer lazier und konnte mich kaum mehr aufraffen um Sachen zu unternehmen oder Ordnung zu halten, die kleinsten Arbeiten waren Schwerstarbeit und für die Schmerzen half es gar nicht, enen im Gegenteil es kamen jetzt noch diese zermürbenden Nackenschmerzen hinzu…

Ich freue mich aber sehr zu lesen das es dir besser geht und das du nach langer mühsamer Reise über dein Nervensystem und positives denken eine Besserung erzielen konntest. Ich bin da auch dran, aber wie du schreibst eine langsame und anstrengende Arbeit​:woman_in_lotus_position:

Dir weiterhin viel gute Erfahrung!

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Warum bist du von 30mg direkt auf 50mg und nicht erst auf 40mg?

Mir scheint, von dem wqs du schreibst, dass du am Anfang es entspannt angegangen bist mit den 20 und 30mg und dann kam der Sprung auf 50mg und durch die starken Nebenwirkungen gibg es danach mit Aktionismus weiter.

Vielleicht wäre es gut nochmal zurück zur initialen Ruhe zu gehen. Wenn 30mg einigermaßen gepasst haben, vielleicht dahin zurück. Ein paar Tage konstant einnehmen, um dem Körper Zeit zu geben wieder auf eine stabile Einnahmesituation sich anzupassen (und den steady state zu erreichen, nach 5 Tagen). Und dann auf 40mg steigern. Und wieder einige Tage (am besten mindestens 7 Tage konstant nehmen; erst dann Wirkung und Nebenwirkung beurteilen) nehmen.

Vielleicht sind 50mg schon an deiner idealen Dosis vorbei. Vielleicht passen sie aber doch, wenn du erst nach einiger Zeit bei 40mg auf 50mg steigerst.

Auch wenn Geduld und einige Nebenwirkungen ein paar Tage tolerieren vermutlich mit der Angst noch schwerer als ohne, aber es kann sich lohnen geduldig einzudosieren. Zeit für Experimente mit weiteren Dosierungen ist erst später.

Vielleicht stellst du fest, dass 40mg auch schon zu starke Nebenwirkungen macht, die auch nach einigen Tagen konstanter Einnahme zu stark bleiben, oder dass sich die Wirkung im Vergleich zu 30 mg weniger gut ist, dann gehst du zu 30mg zurück. Mehr ist nicht immer besser. Es gilt deine individuell bestmögliche Dosierung zu finden.

Gibt es was, was dir sonst bei Schmerzen hilft? Wärme? Kälte? Bewegung? Liegen? So eine Nadelreizmatte? …

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Das ist leider eine der schlechtesten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Eindosierung von LDX (Lisdexamfetamin, Elvanse).
LDX braucht Geduld und Zeit ohne ständige Beobachtung.

Du springst ständig mit deinen Dosierungen hin- und her. Lass das sein!
LDX hat einen Steady State von 5 Tagen, d.h., ob eine Dosis nun passend ist, sieht man frühestens (!) nach 7 Tagen.

Du hast starke Rückenschmerzen. Ich vermute mal, unterer Rücken?
Das sind bei ADHS sehr häufige Schmerzen (axiale Schmerzen). Das sind die Stammmuskeln, deren Spannung bei ADHS häufig involviert ist.
Nackenmuskeln sind auch Stammmuskeln.

Amfetaminmedikamente können Muskelverspannungen erhöhen, sogar noch etwas stärker als MPH. Aber das kann auch nach der Eindosierung weggehen. Es gibt auch anekdotische Berichte, dass Amfetaminmedikamente diese Schmerzen verbessert haben.
Letztendlich kommt es auf den Einzelfall an.
Deshalb brauchst du Geduld.
Jeden Tag dokumentieren, aber nur den Durchschnitt von 3 Tagen bewerten - und bei einer neuen LDX-Dosis erst nach 1 Woche mit der Bewertung starten,

Es gibt Berichte, dass Daridorexant (ein neues Schlafmittel, ein Orexin-Antagonist) gegen Muskelverspannung zu helfen scheint, sogar schon nach der ersten Einnahme. Daridorexant ist nur sauteuer und verschreibungspflichtig…

Im Übrigen schau mal unter ADxS.org und chronische Schmerzen bei ADHS. Da gibt es auch den Hinweis auf niedrig dosiertes Naltrexon, wie es auch bei Fibromyalgie getestet wird. Chronische Schmerzen und Muskelverspannung bei ADHS: Ursachen und Zusammenhänge - ADxS.org

Bitte: Einziger Maßstab ist, was dein Arzt sagt. Das Forum und ADxS geben immer nur Anregungen für Gespräche mit dem Arzt.

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@Einfach_Ich

Ich bin von 30mg ungewollt gleich auf 50mg​:blush: ich wollte eigentlich 40mg als nächten Schritt, aber ich habe beide Döschen 20er und 30er nebeneinander stehen und hab einfach gewohnheitsmässig das vordere genommen und die Kapsel geschluckt und dann sofort gemerkt, das es die 30er war, dann habe ich halt 20mg eine Std später dazu genomnen und dann gedacht egal, dann sinds jetzt halt 50mg​:woman_shrugging:t3:

Als ich dann nach 2 Tagen mit 50 diese Nackenschmerzen bekommen habe, dachte ich ich hätte einfach eine Entzündung Nackenstarre, aber diese Nackenschmerzen sind bis heute nicht mehr weg und ich nehm jetzt den 3.Tag nichts mehr.

Ich habe die Nebenwirkungen immer toleriert bei 20mg/30mg denn die waren nicht so schlimm… aber mit diesen Nackenschmerzen konnte ich nicht mehr umgehen, da bei mir dann immer hrad die Angst ins Spiel kommt, dass es auch chronisch bleibt…

Aber so wie du es beschreibst mit einem erneuten Start evtl sogar bei 20mg, das habe ich mir auch schon gedacht wäre eine Möglichkeit. Ich werde dies mit meiner Ärztin besprechen.

Gegen meine chr. Schmerzen im unteren Rücken hilft fast gar nichts ausser zu liegen, dann sind sie meist weg​:woman_in_lotus_position:t3: aber liegen ist für mich extrem schwer, ich bin es am lernen, Pausen einzulegen, nichts zu tun, auch mal die 5 gerade zu lassen, nicht immer für alle da zu sein und es muss auch nicht alles perfekt sein, aber das war mein Leben bis zu meiner Diagnose vor 2 Jahren, immer Vollgas auch wenn ich eigentlich schon lange nicht mehr konnte, ging ich weiter längst über meine Kräfte hinaus und das alles immer mit diesen zermürbenden Rückenschmerzen und ausstrahlenden Nervenschmerzen. Jetzt habe ich vor einem Jahr mein Geschäft aufgegeben und arbeite an mir, jetzt mit dem Wissen von meiner Diagnose Audhs ist vieles erklärbar und doch schwer annehmbar. Ich bleib dran! Danke dir für deine Zeilen!

@UlBre

Hej

Ja ich weiss man sollte nocht hin und her springen mit der Dosis, das war eher auch ungewollt passiert, denn ich wollte nach 6 Tagen 30mg eigentlich auf 40mg aber habe ins falsche Dösli gegriffen und morgens früh eine 30er statt eine 20er geschluckt, denn ich wollte 1Std später noch einmal 20mg schlucken, tja so wurden dann ungewollt gerade 50mg und da fingen dann auch die Nackenschmerzen an am 3.Tag als ich dann ungewollt auf der 50mg Dosis war. Da ausser den schlimmen Nackenschm. sonst keine aussergewöhnlichen Nebenwirkungen waren und ich aber immer noch mit dem Fokus auf hoffentliche Schmerzreduktion hin aufdosierte nahm ich dann nach 5 Tagen mit 50mg , 60mg, da fühlte ich mich aber nicht mehr wohl und ging daher nach 2 Tagen zurück auf 50mg.

Ich denke es war irgendwie nie richtig klar, bei keiner Dosierung, denn ich hatte bei allen immer wieder die gleichen Nebenwirkungen manchmal Rebounds, dann wieder nicht und ebenso auch bei allen Dosierungen positive Effekte die aber auch an einem Tag da waren aber mit der gleichen Dosis auch wieder nicht. Daher ich kann kein klares Bild sehen und das macht es sooooo schwer! Gegessen habe ich immer Eiweisshaltig und immer wenn ich hunger bekam, auch unendlich viel Wasser getrunken, Sport gemacht. Und auch meist herrlich gut geschlafen. Ebenso nur kofffreien Kaffee und 0 Alkohol…

Was habe ich falsch gemacht??? Klar da sind diese Ängste, aber ehrlich ich hatte keine Angst mehr vor Elvanse, weil ich ja auch viele positiven Eigenschaften erlebt habe, bis diese Nackenschmerzen kamen.

Ja das mit den verstärkten Muskelverspannungen wusste ich und die waren auch bei meinen Nebenwirkungen, aber nicht wirklich schmerzhaft sondern eben einfach extrem angespannt. Das Amferaminnedis helfen können bei Muskelschmerzen od chr. Schmerzen habe ich ausführlich studiert auf ADxS.org danke für den link, das war auch der Grund wieso ich überhaupt mit Elvanse angefangen habe.

Daridorexant davon habe ich noch nie gelesen, danke fir für den Tip.

Guanfacin ist laut meiner Ärztin der nächste Schritt den wir ausprobieren, aber evtl werde ich jetzt nach Absprache mit ihr noch einmal mit Elvanse 20mg starten und noch besser dokumentieren.

….und ja sicher, ich würde nie nur auf die Meinungen und Tips hier im Forum hören, denn wir sind alles Individums und einzigartig im Wesen und im Spektrum, so das wenn das eine für jemanden gilt nicht zwingend auch gür jemanden anderen gelten muss​:+1:t2:

Danke dir ganz herzlich für drine Zeilen!

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Das weißt du ja selber, alle Veränderungen brauchen Geduld. Und es ist nichts geradlinig, sondern immer ein auf und ab mit Erfolgen und Rückschlägen. Du schaffst das.

Bist du mit den Schmerzen in guter Behandlung? Hast du Medikamente, die du bei Bedarfs nehmen kannst? Vielleicht wäre es eine Überlegung abzusprechen, ob du diese ggf auch nutzen kannst, wenn die Nackenschmerzen unter Elvanse wieder auftreten? Z.B. und einige Tage zu überbrücken und dem Körper Zeit zu geben sich an die Dosierung zu gewöhnen. So dass die Schmerzen nicht die Eindosierung dominieren, du dich auf die Einschötzung von Wirkung und ggf. anderen Nebenwirkungen konzentrieren kannst. Und nach einigen Tagen schaust du, wie es ohne die Schmerzmedikation geht.
Einfach eine Idee, da du schreibst, dass bis auf die starken Nackenschmerzen es wenig Probleme gab.

P.S. Guanfacin ist für Erwachsene nicht offiziell zugelassen. Das heißt als off-label Medikation muss man es meist selbst zahlen.
Angesehen davon, hast bist du ja - zumindest nach dem was du schreibst - mit Stimulanzieneindosierung noch längst nicht durch. Falls Elvanse nocht klappen sollte (wovon ich aktuell mal nicht ausgehen würde), bliebe erstmal noch zurück zu Methylphenidat und damit alle Möglichkeiten komplett austesten. Nur weil Medikinet retard nicht geklappt hat, heißt es nicht, dass Methylphenidat nicht dein Wirkstoff wäre.
Das aber nur als Nebenaspekt, falls Elvanse nicht funktionieren sollte.

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Hallo @Kajrameru , Sorry wenn ich mich noch mal bei Dir melde, und das obwohl ich hier meinen beiden Vorschreibern, heisst unserem Lieben @UlBre und @Einfach_Ich tatsächlich nur beipflichten kann.

Doch trotz der Wahrheit das die Eindosierung mit ADHS Stimmulanzien sehr viel Geduld erfordert, wie bereits vorher von meinen Vorschreibern angesprochen, möchte ich destrotz nur noch kurz daran erinnern das es auch noch andere Stimmulanzien gibt, wie z.B. ein sogenanntes Methylfenidat namens Concerta, welches ich selbst übrigens schon seit langem nehme.

Jedenfalls wollte ich nur daran erinnern das es noch andere Medikamente als Elvanse gibt, und ich persönlich z.B. mit Concerta keine verstärkten Rückenschmerzen im unteren Wirbelbereich (Ischias) mit meinem Medikament verspüre.

Und das obwohl ich leider auch schon in meinen jungen Lebensjahren dahingehend immer mal wieder zu tun hatte, unter anderem weil ich da wahrscheinlich auch erblich vorbelastet bin.

Jedenfalls, ich möchte Dir jetzt hier nichts „aufschwatzen“ von wegen zu einem Wechsel zu Concerta, sondern möchte nur daran erinnern das es auch noch andere Medikamente ausser Elvanse gibt, und das man halt eventuell verschiedene Medikamente ausprobieren muss, falls es mit dem ersten verschrieben Medikament nicht gleich frunzt.

Aber wie bereits gesagt, habe bitte keine Angst und bleibe mit Deinem Arzt:Ärztin in Kontakt. :four_leaf_clover:

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Hej @Einfach_Ich

Ja das stimmt, das weiss ich zur genüge, dass alle Veränderungen viel Geduld und Zeit brauchen, was für adhsler nicht wirklich optimal ist​:woman_in_lotus_position:t3: Auf und ab oh ja, obwohl ich seit Jahren eher ab erfahren musste….für die Aufs muss ich schon aktiv ganz fest mitarbeiten und das gelingt mir im Moment grad ganz schlecht oder besser gesagt alles was ich für die Aufs mache fruchtet irgendwie nicht wirklich, aber wer weiss vielleicht gehört das ja zu Heilungsprozess.

Mit den Schmerzen war ich seit mehr als meinem halben Leben leider nie in die richtigen Hände geraten, sonder eher als Simulant und Hypochonder dargestellt worden sei es in psychologischer oder auch schulmedizinischer Sicht. Jetzt habe ich seit ein paar Jahren eine gute HA die mich ernst nimmt und auch das adhs bei mir angesprochen hat und ich mich aufgrund dessen diagnostizieren lassen habe. Schmerzmittel nutzen keine gegen meine chr. Schmerzen und Opiate will ich nicht nehmen.Eben die Hoffnung war, dass Adhs-Medis evtl auch die Schmerzen positiv beeinflussen würden, aber bis Anhin war das leider nicht der Fall. Ich werde morgen noch einmal einen Start wagen mit Elvanse 20mg und es mind. 2Wochennauf dieser Dosis probieren, denn mit den Medis war wenigstens meine Psyche etwas stabiler.

Guanfacin, ja ist off label, aber wenn es nutzt​:woman_shrugging:t3:

…und ja ich weiss, da hast du durchaus recht, die Möglichkeiten der versch. Medikationswege sind noch lange nicht ausgeschöpft, Methylphenidat oder Amfetamine retard oder unretardiert, aber das macht ja auch immer diese up and downs im Nervensystem und da springt meine Angstzenteale im Gehirn auch immer an und aus Angst wird Verkrampfung und am Ende wieder noch mehr Schmerz und Depression und Hoffnungslosigkeit! Nicht einfach das alles, da ich so spät diagnostiziert wurde und schon viele Komorbiditäten mit mir trage, macht es das sehr wahrscheinlich alles noch viel schwieriger.

Meine HA meldete mich jetzt in eine interdisziplinäre Schmerzklinik an, wo ich bsld einen Termin habe für ein Erstgespräch. Wer weiss vielleicht bringt mich das ja wieder ein Stück weiter. Ich mache sonst jeden Tag Sport, bin viel draussen, esse gesund und beschäftige mich mit somatic traking um mein Nervensystem auf sanftem Weg wieder in einen regulierteren Zustand zurück zu ordern​:blush:

Danke dir vielmal für deine Zeilen, die ich sehr schätze und überhaupt nicht selbstverständlich befinde​:heart_hands:t2:

Hej @AbrissBirne

Du musst dich bestimmt nicht entschuldigen, dass du dich noch einmal meldest, im Gegenteil bin ich doch dankbar für alke Anregungen, Tipps und Meinungen auch offen für Kritik, obwohl da dann mein ausgeprägtes RSD aktiviert wird​:wink:

Concerta, ja das war noch nie im Gespräch habe ich aber auch schon davon gehört. Ja ich dachte natürlich ich nehme jetzt das eine Medi und gut ist, passt​:innocent: naja jetzt bin ich eines Besseren belehrt worden​:thinking: Geduld ist ja bekannterweise nicht des adhsler seine Champion Disziplin​:trophy: aber ich werde dranbleiben! Dank eurem zugesprochenen Mut, danke an dieser Stelle! Das mit deinen Rückenschmerzen tönt für mich wie der Himnel au Erden und das mag ich dir sehr gönnen! Ich werde weiterhin probieren positiv zu denken und zu glauben dass dies bei mir auch einmal der Fall sein wird​:folded_hands:t2:

Elvanse ist nicht mein erstes Medi, voraus ging noch Medikinet, das war aber wirklich nichts für mich, die Nebenwirkungen waren unerträglich, bis Wortfindungsstörungen und die Muskelverkrampfungen waren kaum auszuhalten… Auch weiss man, das Elvanse oft bessere Wirkung zeigt bei Erwachsenen vorallem bei weiblichen.

Ich werde weiterhin dranbleiben und tüfteln in Zusammenarbeit mit meiner Ärztin.

Danke dir ganz herzlich und alkes Gute weiterhin.

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Du scheinst endlich eine gute HA zu haben. Als du am Anfang der Antwort schriebst, dass du seit vielen Jahren keine zufriedenstellende Schmerzmedikation hast, lag es mir schon in den Fingern zu schreiben und zu fragen, ob du schon Mal bei einer/m Schmerzspezialistin/-en warst? Super, dass sich deine HA da so reinhängt.
Insbesondere weil du von Nervenschmerzen schriebst, ist das wichtig, dass da eine Fachperson mal sich das anschaut und mit dir zusammen ein gutes Konzept erarbeitet. Und das muss nicht zwangsläufig Opiate beinhalten.

Multimodale Schmerztherapie umfasst ja viele Bausteine und kann auch da, wo es nicht möglich ist (chronische) Schmerzen komplett zu lindern, sehr viel bewirken. Lass dich bitte nicht abschrecken, wenn man dir ggf vermeintliche Psychopharmaka empfiehlt. Bei neuropathischen Schmerzen (falls deine solche sein sollten) ist das die empfohlene Behandlung. Und sie werden ihrer Wirkung auf die Nerven gegeben und nicht wegen psychischer Wirkungen. Also in dem Fall will dir niemand hinzenherum eine Diagnose anhängen, die du vielleicht nicht hast und nicht willst, sondern versteht was von Leitlinien gerechter Schmerztherapie. Das nur so als Nebeninfo, falls du das noch nicht wusstest. Es muss aber natürlich gar nicht so sein, dass man dir diese Medikamente vorschlägt. Hier im Internet können wir ja nur aus dem Rückschlüsse ziehen, was die jeweils andere Person schreibt. Und deine Ärzt_innen haben, anders als wir das Fachwissen und kennen dich umfangreich.

Eine gut passende ADHS Medikation kann sicher nicht lange bestehende, starke Schmerzen komplett lindern. Was sie aber ziemlich sicher kann, ist dein Stresslevel zu senken. Unbehandeltes ADHS beeinflusst die körpereigenen Stresssystem auf verschiedene Art. Durch die Medikation kann der Einfluss reduziert oder aufgehoben werden. Und damit indirekt auch deine Schmerzen bzw die Schmerzwahrnehmung beeinflussen.

Ich drücke dir die Daumen, dass du bald sowohl für dein ADHS als auch für die chronischen Schmerzen für dich passende und praktikable therapeutische Optionen findest und dass die Probleme mit der Angst dich dir nicht zu stark dabei im Weg stehen.

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