Elvanse: Suizidgedanken wg. Überdosierung?

Ich habe über einen Zeitraum von 3 Monaten täglich Elvanse 15mg genommen. Ich habe im Laufe der Zeit gemerkt, dass ich immer gereizter, aggressiver und verstimmter war bis hin zu suizidalen Gedanken, die sich nicht aufgrund äußerer Umstände erklären ließen. Ein paar Tage nach Absetzen von Elvanse war ich wieder die Alte.

Nun hat mir mein Arzt stattdessen Atomoxetin verschrieben (Ritalin war ohne Wirkung). Nun lese ich aber, dass man das eindosieren muss, es ein Spiegelmedikament ist und man erst nach Wochen weiß, ob es einem hilft. Zudem steht in den Nebenwirkungen, dass es zu aggressivem Verhalten führen kann.

Nun habe ich mich gefragt, ob ich elvanse nicht doch noch eine Chance geben soll, wenn die Nebenwirkungen möglicherweise auf eine Überdosierung schließen lassen. Denn ich war sehr viel produktiver und hatte Antrieb unter Elvanse, was ich sehr gut fand.

Wäre es einen Versuch wert, Elvanse mit 7 oder 10mg zu testen und genau zu schauen, ob ich wieder suizidale Gedanken bekomme? Oder lieber Atomoxetin ausprobieren oder was ganz anderes?

Danke für eure Hilfe!

Das kann eigentlich nicht überdosiert eher deutlich unterdosiert sein, denn Elvanse wird mit 20 mg Kapsel als kleinste Dosierung vom Hersteller produziert. Solch geringe Dosierung machen hier nur vereinzelt Leute, die mit allen Standarddosierungen (20, 30, 4ü, 50, 60, 70 mg) nicht zurecht kommen und sich überdosiert fühlen.

Unterdosiert ist in allen mir bekannten Fällen wesentlich schlimmer als überdosiert zu sein und hat bei mir bekannten Personen und auch mir viel unangenehmere und auf die Stimmung wirkende Nebenwirkungen ausgelöst. Eigentlich sagt man wenns nach einer Woche schlecht ist ein mal aufdosieren und ost es dann nicht gut noch ein weiteres mal aufdosieren und schauen ob es besser wird und geht erst dann mit der Dosis runter.

Hast du Methylfinidat auch so niedrig dosiert genommen und nichts davon gemerkt?

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