Eure Eindosierung bei Elvanse

Hi,

ich nehme seit 1 Woche Elvanse Adult, nachdem ich mit Medikinet Adult nicht klargekommen bin (zwar gute Konzentration, aber starke Affektverflachung und fehlendes Interesse an sozialer Interaktion bei 15mg; fast keine Konzentration bei 10mg).
Ich bin beim Elvanse Adult mit 20 mg gestartet (aufgelöst in Wasser) und frage mich aber mittlerweile, ob ich nicht in einer niedrigeren Dosis starten sollte. Ich kann mich zwar ganz gut konzentrieren, fühle mich aber ab der 2. bis 3.Stunde nach Einnahme innerlich irgendwie leer, habe keine Motivation die Dinge im Alltag zu erledigen und dazu kältere Hände/Füße. Ich frage mich, ob das schon Zeichen einer Überdosierung sind, oder eine zu starke Startdosis und deshalb nur vorübergehende Nebenwirkungen.

Eine Dosissteigerung schreckt mich deshalb gerade noch ab, weil ich vermute, dass wenn ich eine höhere Dosis benötigen sollte, ich diese erst nach langsamer Eindosierung und Gewöhnung als “richtig“ empfinden könnte. Auf Koffein verzichte ich vollständig.

Ich würde gerne von den erfahrenen Elvanse-Nutzer:innen wissen, mit welcher Dosis es gut ist zu starten und in welchen Schritten man eurer Meinung nach steigern sollte. Meine Idee war ab morgen auf 10mg runterzugehen und wöchentlich in 2,5 bzw. 5er Schritten wöchentlich zu steigern. Was haltet ihr davon? Würdet ihr noch niedriger starten (um die „optimale“ Dosis nicht versehentlich zu verpassen) und in welchen Schritten würdet ihr steigern?

Außerdem habe ich mich gefragt, ob es Sinn macht, in der Eindosierungsphase eine zweite Mittagsdosis lieber erstmal komplett wegzulassen, um sich quasi erstmal perfekt für den Vormittag einzustellen, um dann mit der Einstellung der zweiten Dosis zu beginnen, auch wenn Rebound-Erscheinungen im Laufe des Tages eventuell eintreten.

Freue mich über Tipps! :slight_smile:

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Ich kam damals mit Ritalin adult nur in wiederholten Einnahmen alle n Stunden zurecht und hatte immer einen Rebount, der jedoch bei niedreiger Schlussdosis pro Tag, tatsächlich niedriger war.
Mit Elvanse viel das wiederholte Einnehmen flach.
Zu Beginn hielt die 6 (bzw. 5) Uhr Einnahme bis in den Abend.
Mit der Zeit wurde der extrem lange Wirkbogen von ü 12 h langsam kürzer.
Eine zweite Evanse pro Tag einzunehmen währe für mich Horror pur.

Eine kleinschrittige Steigerung ist m.E. sinnvoll, sofern man jeden Tag gut dokumentiert, wie es sich anfühlt, wann die Wirkung einsetzt und wann man meint, dass sie zu sinken beginnt.
Per jetzt ist bei mir 30 mg „etwas“ zu wenig und 50 mg „etwas“ zu viel.
Ich kenne aber aus unserer SHG Frauen mit der Hälfte meiner Körper-Masse, die 70 mg nehmen und mehr wollen.
Wieder andere sind irgendwann zurück auf Medikinet.
Da Elvanse m.W. (man möge mich korrigieren) nicht nur die Wiederaufnahme hemmt, sondern auch die Ausschüttung stimuliert, ist die Wirkung auf das Dopamin recht stark.
Mit einer Überdosierung von Dopaminerger Stimulation kann man sich böse Psych. Folgen einfangen. Ist es zu niedrig, merkt man den Effekt kaum.
Also schön aufpassen, dass man nicht zu viel rein haut.
Ich persönlich schwöre auf die Anabox in bunt. Man bereitet am WE in Ruhe die ganze Woche vor und sieht jeder Zeit, ob man die Tages-Dosis schon genommen hat oder man wieder vergessen…
Doppelt nehmen ist so fast ausgeschlossen.

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Kennst du das?

Ich hatte leider auch mit 10 mg massive Nebenwirkungen und hab die Eindosierung nach vier Wochen abgebrochen.
Die ersten zwei Tage waren allerdings super.

Bin jetzt wieder zurück zu Ritalin.

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Vielen Dank!

Ich schaue da nochmal rein, danke :slight_smile:

Ja die haben wir auch in allen Farben und bunt.

Aber mein einer Sohn bringt es fertig, die erste Dosis aus dem falschen Tag zu nehmen. Das kann einen dann schon ganz schön durcheinander bringen…