Medikinet Adult? Elvanse?

Ihr Lieben!

Ich versuche mich nun seit einer Weile einzulesen, komme aber gerade keinen Schritt weiter. Ich hoffe, ihr könnt mir weiter helfen.

Aktuell nehme ich täglich 20/20/20/20 mg Medikinet (unret.) (alle 4 h eine Tab.). Ich vertrage das Präparat sehr gut, vor allem komme ich mit der Dosierung recht gut über den gesamten Tag. Mein Tag beginnt um 6 und endet um 20 uhr ca., in der Zeit muss ich zwingend fit sein und kann mir einen Müdigkeitsanfall erlaufen.
Ehrlich gesagt, könnte ich nach 3 h schon die nächste Tablette nehmen, was aber bei den unret. Präparaten erklärbar ist. Aber nun.

Um die Einnahme zu vereinfachen, die Wirkqualität zu verbessern und auf Empfehlung meines Arztes, überlege ich auf Medikinet Adult oder Elvanse umzusteigen.
Mein Arzt stellte fest, dass ich mit 2x Medikinet Adult nicht ausreichend „über den Tag“ kommen würde. Er schlug noch Elvanse vor, das kann ich mir aber aktuell nicht leisten, da ich privat zahle. Weitere Überlegungen wurden bisher nicht angestellt.

Bitte, was sind eure Erfahrungen?
Vielleicht eine Kombi aus Medikinet unret und Adult? Hat das jm bereits ausprobiert?
Wie ist die Wirkdauer bei Adult oder Elvanse?
Ich weiss, dass ist immer unterschiedlich, würde aber gerne wissen, wie eure Erfahrungen sind.

Lieben Dank fürs Durchlesen und eure Antworten!

Viele Grüße
Blue

das Problem hatte ich auch. Ich bin nun bei Elvanse (probiert habe ich:Medi Adult, Ritalin, Strattera) .
Die anderen Medikamente hatten verschiedene Nebenwirkungen (Blutspiegel viel zu schnell bis die 2. Stufe zündete war es ein zu großes Loch, Kopfschmerzen, Herzrasen, Schlafstörung…)

Um 16 Uhr nehme nochmal 10mg Methylphenidat 1A . Und dann ist alles paletti. Habe 3 Jahre gebraucht um das herauszufinden.

Komisch finde ich dass dein Arzt dir kein retart verschrieben hat von Anfang an. Dann wäre alles einfacherer gewesen. Nun fängst du, denke ich, wieder komplett von vorn an bis du eingestellt bist.

Ich bin mit Medikinet adult von circa 7:30 bis circa 17:30 gekommen. Erste Dosis morgens gegen 7:30 und gegen 12:30/13:00 die zweite. Gelegentlich habe ich zum späten Nachmittag nochmal eine kleine Dosis genommen, wenn Elternabende oder sowas waren, aber dann wird das einschlafen schwierig. Bedenke, dass medikinet adult nur vernünftig funktioniert wenn man ausreichend dazu isst.
Mit elvanse komme ich aktuell von 7:15 bis circa 15:00. Das nehme ich bisher nur einmal morgens und auch erst seit 1 1/2 Wochen. Morgen starte ich die nächst höhere Dosis in der Hoffnung dass es dann auch länger wirkt (mein Arzt meinte heute, dass das oft so ist).

Medikinet Adult wirkt vergleichbar schnell wie unret. MPH. Tendenziell ist die Einnahme von Medikinet Adult komplexer:

  • Recht kurze Wirkzeit bei einer Einnahme - max. 5-6h?
  • Nahrungsaufnahme bei Einnahme notwendig, sonst schwankt die Wirkung und Wirkzeit
  • Reboundthematik (Auslauf der Wirkstoffkonzentration) stark, man muss wirklich die Uhr im Blick behalten für die weitere Einnahme

Also keine im Alltag anwendbare flexbible Lösung und kein großer Wurf zur aktuellen Situation.

Mit Ritalin Adult und seinen Generika hättest du eine längere Wirkzeit (>8h) und brauchst keine Nahrungsaufnahme. Rebounds sind, falls sie auftreten, viel sanfter oder gar nicht. Nachteil hier: Es braucht 1-1,5 h bis man eine Wirkung fühlt. Da kann man mit unret. MPH nachhelfen.

Elvanse ist ähnlich, wirkt aber noch länger. Da komme ich abends noch klar. Nicht so bei Ritalin adult. Da kann man mit unret. MPH nachhelfen. Wenns spät wird, helfe ich auch beim Elvanse mit unret. MPH nach.

Dann gibts noch Concerta/Kinecteen. Wirken ähnlich lang wie Elvanse, haben aber anscheinend noch mehr Anlaufschwierigkeiten.

Kombinationen aller Mittel sind möglich.

Wieso zahlst du privat?

Medikinet Adult würde ich eher umgehen. Hatte ich anfangs und aus oben besagten Gründen gewechselt.

Elvanse = LDX
Alles andere = Methylphenidat

Beim Elvanse ließe sich am Ende sparen: Die 30 Kapseln mit 60mg kosten mit 79,22€ (in D) gleich viel wie die mit 20 oder 30mg. Der Kapselinhalt lässt sich in Wasser auflösen und runterdosieren. Macht es am Ende komplizierter, aber die Eindosierung zumindest billiger. Vlt. reichen dann auch nur die 30mg. Wer weiß?

Ritalin Adult gibt es wiederum von zahlreichen Herstellern als günstigsteres Generikum. Da würde ich aber vorab schauen was wie viel kostet (€ pro Kapsel) und mir die PZN für den Arzt aufschreiben, damit er das Rezept entsprechend ausfüllt.

@Rahmenlos danke für deine Antwort! Ich glaube er wollte testen, wie Methylphenidat auf mich wirkt. Er sagte, dass man so beginnt und dann umstellt.
Ja ich befürte sowas…
Also du nimmst am morgen eine Elvanse und dann zusätzlich medikinet 10 mg unretaridert? Wieviel mg Elvanse hast du?

Wie wirkt das im Vergleich zu medikinet unret.?
Wie empfindest du die Wikrung?

@Translokation danke für deine Antwort! Das habe ich auch gehört. Bei mir waären das 70mg Elvanse, die ich nehmen müsste, aber dennoch würde ich nicht bis 20 uhr durch kommen. wenn die Wirkung bei mir nachlässt werde ich müde. Am Abend so krass müde, dass ich im Stehen einschlafen könnte.
Dh ich kannn super entspannt in der Nacht schlafen und bin am nächsten Morgen ausgeruht, nur doof, wenn der Körper schon ab 16 uhr in den Tiefschlaf fallen möchte :slight_smile:

@BrainBuzz auch dir, danke für deine Antwort!
Ich zahle aus beruflichen Gründen privat.
Also am Ende, sind mit die knapp 200E für die 70mg Elvanse es wert, wie gesagt, in ca 2 Monaten hätte ich auch mehr finanzielle Möglichkeiten.

Gut zu wissen, dass man kumulieren kann!
Eine gute Bekannte nimmt 70mg Elvanse und ist begeistert. Sie hatte aber auch nie ein anderes Präparat, so weit ich weiss. Ich glaube für mich wäre dann 20 mg MEdikinet in der Frühe zum starten super, und dann nach schätze mal 2 h eine Elvanse.
nach 3 h bin ich raus aus Medikinet, Elvanse braucht 2 h zum anfluten.
Könnte passen, denke ich.

Aber du hast mich überzeugt, dass Medikinet Adult sehr schwer zu händeln ist.
Ich bin sehr akribisch mit der Einnahme der Medis, aber manchmal ist viel los und es verzögert sich doch um ein paar Minuten…

@BrainBuzz weisst du wie die umstellung auf Elvanse verläuft? wenn ich 80mg Medikinet am Tag nehme, könnte ich da nicht gleich 50 oder 70 mg Elvanse nehmen?
Sonst falle ich mit 30 mg ja gleich wieder in ein Loch, was keiner durch machen will?

Ich habe von insgesamt 55mg medikinet adult auf 30mg Elvanse gewechselt und die wirken super. Ab morgen teste ich 50mg in der Hoffnung dass es länger wirkt.
Ich glaube man startet dann trotzdem immer mit der niedrigen Dosis, weil es eben doch ein anderer Wirkstoff ist.

Müde werde ich auch wenn die Wirkung nachlässt, aber nur für circa eine Stunde. Abends tue ich mich schwer ins Bett zu kommen. Die zweite Dosis medikinet konnte ich nicht nach 14:00 nehmen. Mit elvanse ist es abends bisher nicht ganz so schlimm.

@Translokation und wie war die Umstellung? irgendwelche größeren probleme?
Freut mich, dass dir elvanse so gut hilft!

Nein, gar keine.
Ich habe von einem Tag auf den anderen umgestellt. Die blöden Nebenwirkungen von Medikinet waren sofort weg und Elvanse hat bei mir bisher eigentlich keine. Minimal weniger Appetit und gelegentlich leicht trockener Mund, aber wesentlich weniger stark als mit Medikinet.
Mein Arzt begleitet das recht engmaschig und ich lese hier viel mit.
Elvanse erhöhe ich jetzt nur weil ich auf längere Wirkung hoffe, aber auch eine kleine zweite Dosis war heute im Gespräch.

Wie bist du zu diesem Einnahmeschemah gekommen?

Über 4h Wirkdauer für unret. MPH ist sehr lang. Ich z.B. habe alle 2,5h die nächste Dosis nehmen müssen, um nicht zwischendurch immer Rebounds zu haben.

Wie lange wirkt bei dir eine einzelne Dosis?

Und die meisten nehmen später am Tag nur noch 2/3 und noch später nur noch 1/3 der Dosis am Morgen. Auch wenn die spürbare Wirkung weg ist, ist ja noch Plasmaspiegel da. Die nächste Dosis erhöht den wieder so, dass er hoch genug ist für die spürbare Wirkung. Die Höhe späterer Einnahmen sollte also so gewählt sein, dass die Wirkung konstant bleibt, ohne dass es zu Überdosierungssymptomen kommt.

Außerdem ist es so, dass man durch niedrigere Dosierungen am Ende des Tages die Wirkung sanft auslaufen lässt, so dass es nicht zu einem Rebound kommt. 20mg ist schon extrem viel. Daher die Frage: Wie ist das bei dir, hast du nach dem Ende der Wirkung der letzten 20mg keine Reboundsymptome?

Warum unbedingt Elvanse? Du scheinst ja mit Methylphenidat gut zurechtzukommen? Warum nicht erstmal die verschiedenen Möglichkeiten ausprobieren. Ich habe auch mit unret. MPH eindosiert und dann vor einer Weile auf retadierte Präparate gewechselt (siehe hier mein Thread Eindosierung - Umstieg von unretadiertem auf retadiertes MPH lass dich nicht verwirren, nach meinem letzten Beitrag gab es dort eine kleine Diskussion, die wenig mit dem Titel zu tun hat; aber der Anfang beschreibt mein Vorgehen).

Ja die Feststellung ist sehr wahrscheinlich richtig. Dann musst du halt 3x Medikinet Adult nehmen. Wobei da die Frage ist, ob du passend zum notwendigen Einnahmezeitpunkt immer was Essen kannst. Ansonsten gibt es ja genug Präparate ohne Essenszwang.

Deine 20mg unretadiertes MPH würden rein rechnerisch 40mg Medikinet Adult/Ritalin Adult (oder Generika) oder 72mg Concerta/Kinecteen (oder Generika) entsprechen.

Ich weiß inzwischen, dass eine Dosis Ritalin Adult bei mir etwas 4,5h Wirkung zeigt. Daher nehme ich derzeit im Abstand von 4h die nächste Dosis: An normalen Tagen 20/10/10 – so komme ich von 8h Einnahme 1. Dosis bis ca. 20:30 Wirkende ohne Rebound oder Wirklücken. An Tagen, an denen ich morgens ausschlafe, nehme ich als 3. Dosis 5mg unret. (halb so lange Wirkung, wie 10mg Ritalin Adult).

Die Umstellung muss man ausprobieren: Also wie lange wirkt das retadierte Präparat in einer Einzeldosierung und dann ca. 30-45min (je nachdem wie schnell die Wirkung einsetzt) vor erwartetem Wirkende die nächste Dosis nehmen.

Falls ich jetzt Dinge doppelt geschrieben habe, die andere schon geantwortet haben, tut es mir leid. Ich hatte zwischendurch einen Anruf und das Antwort tippen pausiert.

weniger oder mehr appetit bei Elvanse? oder war das nur auf die mundtrockenheit bezogen?

Super, dann habe ich weniger Bammel beim umsteigen :slight_smile:

Rein aus Interesse (aber nur falls du es schreiben willst, ich will dich natürlich nicht zwingen) würde mich interessieren was es für berufliche Gründe gibt es privat zu zahlen. Mir fallen nämlich für privat zahlen nur ein (für Deutschland; A und CH kenne ich mich nicht aus):

  1. Private Krankenversicherung und die Selbstbeteiligung noch nicht erreicht oder eine Beitragsrückerstattung nicht gefährden.

  2. Gesetzliche Krankenversicherung, aber die Wartezeit beim Psychiater mit Kassenzulassung zu lange/keinen gefunden, der ADHS medikamentös behandelt, und daher nur auf Privatrezept von einem Psychiater ohne Kassensitz.

Man kann alles kombinieren, solange der Arzt es mitgeht. Aber ganz ehrlich als unerfahrene Person, würde ich erstmal bei einem Wirkstoff bleiben und damit Erfahrung sammeln, wie er bei mir wirkt. Also z.B. erstmal die MPH Optionen ausreizen. Da gibt es ja unendlich viele. Und du hast noch gar keine Erfahrung welche retadierten Präparate bei dir wirken und wie lange.

Mit Elvanse müsstest du ja auch erst Erfahrung sammeln. Das ist ein völlig anderer Wirkstoff. Also welche Dosis ist für die optimale Wirkung nötig und dann noch, wie lange hält die Wirkung an. Erst mit dem Wissen, kannst du Kombinationen der Wirkstoffe starten. Wenn man hier liest im Forum, scheint aber anders herum die gängigere Variante zu sein: Mit unretadiertem MPH die Wirkung zu verlängern → erst Elvanse und danach MPH

@Einfach_Ich

nun, ich habe klein angefangen mit 10/10, das war eine Katastrophe.
Dann 10/10/10, was auch viel zu wenig war… ich weiss es nicht mehr im Detail, aber am Ende habe ich mit 20/20/20 festgestellt, dass diese Dosierung für mich super ist, nur leider bin ich ab ca 16 uhr tod müde geworden.
Kurz um, es entwickelte sich zu der aktuellen dosierung.

Ja, 2,5 h wäre sicher optimal, aber dann müßte ich warscheinlich 5x 20mg nehmen.
Ich habe heute auf 3,5h gekürzt, was ich als deutlich idealer empfinde.
Zu beginn lagen da ja 5-6 h dazwischen… das hat gar nicht funktioniert.

Nach ca 45. min (ich schaue jetzt nicht auf die Uhr) merke ich, wie die wirkung den Zenit überschritten hat. ja, nach 2,5 - 3 h könnte ich die nächste nehmen. Ich werde müde und etwas unkonzentriert.

Wenn ich am Abend ins Bett gehe werde ich sofort müde und schlafe bis zum nächsten Morgen. Respektive, merke ich schon, dass mein Körper ab 20 Uhr der Meinung ist, dass der Tag ein Ende haben möchte. Ich genieße es aber wirklich von 6 bis 20 Uhr im Kopf präsent sein zu können! Das möchte ich nicht mehr missen müßen!

So ich frage nochmal ganz direkt: Wie lange wirkt eine Einzeldosis bei dir? Treten die Symptome (Müde, unkonzentriert) 2,5 -3h nach Einnahme auf oder nach gefühltem Wirkeintritt?

Ja das kann sein, dass du 5x oder 6x eine unreatadierte Dosis nehmen müsstest. Wo wäre das Problem?
Das was du im Moment schreibst höhrt sich schwer nach jedes mal am Ende der Dosis einen Rebound plus anschließender Wirklücke an. Das ist keine gute Einstellung.

Dass es jeweils 20mg sein müssen, möchte ich in Frage stellen. Da du bisher keine konstanten Wirkung hast, kannst du aber wahrscheinlich noch nicht einschätzen, ob später am Tag nicht eine geringer Dosis reichen würde.

Ich glaube da hast du mich evtl. falsch verstanden. Daher präzisiere ich noch etwas. Das sollst du auch gar nicht missen müssen. Aber im Moment hört es sich so an, als ob du noch nicht optimal eindosiert bist. Du solltest genauso wenig mehrmals Rebound oder Wirklücken im Tagesverlauf hinnehmen müssen.

Und was auch eine wichtige Erkentniss ist: Bei dir scheint Methylphenidat nicht zu Schlafproblemen zu führen. Also spricht vermutlich wenig dagegen, die Tagesabdeckung zu optimieren, sofern dein Arzt das unterstützt.

die müdigkeit kommt nach ca 2,5-3 h.
Vorher ist alles fein. ich bin wach und konzentriert

@Einfach_Ich
ich gebe dir Recht, das Gefühl habe ich auch, dass ich ständig in einen Rebound/Wirklücke komme. Für mich ist das kein Problem 5 oder 6 x 20 mg zu nehmen.
Bisher ist mein Arzt auch mit allem immer mitgegangen, da ich zum Glück keine Probleme habe. Und ja, das hast du korrekt raus gehört, ich kann phantastisch schlafen in der Nacht, was vor Medikinet ein massives Problem für mich dargestellt hat.

Aufgrund meiner Vermutung, dass ich eben ständig in einen Rebound komme, überlege ich, wie ich dies beheben kann.
Also entweder 5-6x eine unretardiertes Medikinet oder eine Kombi aus einer retardierten & unretardierten Form.

Ich mache nur eine Vorschlag. Wir sind in einem Laieninternetforum, du bist letztlich für dich verantwortlich in Absprache mit deinem Arzt natürlich.

Auf Grund dieser Info:

Wenn du vorerst bei unretadiertem bleiben willst: Ich würde probieren 30 min bevor die Symptome zu erwarten sind, die nächste Dosis zu nehmen. Würde bedeuten nach 2-2,5h. Das müsstest du ausprobieren. Ziel ist die Dosis früh genug zu nehmen, so dass diese Symptome gar nicht auftreten; und spät genug, so dass du nicht zwischendurch überdosiert bist.
Wenn du weißt wie der Abstand gut passt, nimmst du alle Dosen immer in dem Abstand zu vorherigen. Und so viel Einzeldosen wie du brauchst, um den ganzen Tag abzudecken.

Und meine Empfehlung wäre: Wenn du das optimiert hast, probiere mal aus, ob du spätestens bei der vorletzten Dosis nicht mit geringerer Dosis gut hinkommst. Also z.B. die vorletzte nur 2/3 (z.B. 12,5 oder 15 mg) und die letzte nur 1/3 (also z.B. 5 oder 7,5 mg). Es könnte sein, dass du damit trotzdem ausreichend Wirkung über die gesamte Zeit hast, aber nicht direkt nach Wirkende von jetzt auf gleich ins Bett fällst.

Wenn du eh direkt auf was retadiertets umstellen willst, dann machst du das selbe damit. Herausfinden wie lange eine Dosis wirkt. Entsprechend dann die weiter Einnahme timen. Und dann ausprobieren, wie hoch die Dosis der späteren Einnahmezeitpunkte wirklich sein muss.

Und lies ruhig mal meine Thread, den ich oben verlinkt habe. Genauso wie beschrieben habe ich das auch gemacht. Ja braucht Geduld und etwas Zeit, aber lohnt sich. Wir wollen ja langfristig mit der Medikation leben, weil wir davon profitieren. Da sind jetzt am Anfang ein paar Wochen mehr oder weniger ja nicht ganz so wichtig.

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