Mit 30mg Elvanse anfangen oder lieber niedriger (auflösen)?

Hey, bin vor einer Woche auf Elvanse adult gewechselt. Soll die erste Woche 30mg nehmen und danach auf 50mg springen.Bloß ist es leider schon zu viel. Bin bei Tag.8 und heute wäre eigentlich die erste Dosis 50mg dran (hab heute aber noch 30mg genommen). Finde das geht etwas zu schnell, da ich schon arg Probleme bei Medikinet mit 5 und 10mg hatte. Und bei 30mg Elvanse fühle ich mich mittlerweile seit 2-3 Tagen für die ersten 3-4 Stunden nach Einnahme nervös, unwohl und benebelt. Auch jetzt gerade. Koffein habe ich ganz weggelassen. Fühlt sich definitiv zu stark an.
Wäre es falsch von mir, ohne Absprache meinem eigenen Schema zu folgen, Elvanse im Wasser aufzulösen und mit 2,5 oder 5mg anzufangen? Dann langsam hocharbeiten. So würde es ja weniger Probleme geben und ich könnte schneller meine „perfekte“ Dosis finden… Finde diese Praxis sollte sowieso die Norm sein beim Eindosieren von Elvanse. Entweder das oder mehr Dosierungsstufen bei Elvanse adult anbieten.
Bitte versteht, ich will nicht noch mehr Zeit verschwenden, musste schon 3 Monate bei Medikinet bleiben. Und wer weiß, ob mein Arzt das mit dem Auflösen toll finden würde, nachdem ich mich 1-2 Monate mit 30/50mg Elvanse rumgeschlagen habe? Ich denke Elvanse würde super funktionieren, aber niedriger dosiert. Was denkt ihr…?

Moin @Movo

Da bin ich absolut bei dir!

Eine feinere Unterteilung für adult wäre echt ein Segen und würde einiges erleichtern.

Hast du da deinem Arzt bereits von berichtet?

Also auch von deinem Gefühl dass es zu viel ist?

Weil prinzipiell, weißt du ja, ist der Arzt die maßgebliche Instanz.

Allgemein sagt die Erfahrung ja, dass es besser ist, kleinschrittig anzufangen um eben die optimale Dosis zu finden.

Dem entspricht ja auch in gewisser Weise der Hersteller, indem er im Beipackzettel ganz klar erlaubt, die Kapseln zu öffnen.
(Nur falls dein Arzt da was gegen haben sollte.)

Und auch da bin ich absolut bei dir!

Nur fürs Verständnis:
Du nimmst aktuell 1 x 30mg, hast jedoch das Gefühl dass das bereits zu viel ist, korrekt?

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Das Aufteilen erlaubt der Beipackzettel allerdings nicht.
Aber hier im Forum ist/war sicher eine dreistellige Anzahl an Betroffenen, dir mit dem Aufteilen keine Probleme hatten.

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Hey, danke für deine Antwort erstmal :slight_smile:. Meinem Arzt habe ich davon noch nichts berichtet. Darüber lässt sich mit ihm auch nur an den Kontrollterminen reden (in einem Monat). Per Email oder Telefon wird das schwer. Genau, ich nehme aktuell 1 x 30mg (morgens) und das ist für mich bereits leider zu viel.

Runterdosieren bis zum nächsten Arzttermin wegen einem ernsthaften Gefühl der Überdosierung (an etlichen Tagen hintereinander, also nicht mal nur an 2, 3 Tagen) finde ich bei Stimulanzien für ADHS vertretbar. (Das ist nicht auf andere Medikamente und/oder Störungen übertragbar!)
Trotzdem würde ich den Arzt darüber informieren, oder im Sekretariat hinterlassen, dass er sich melden soll, wenn er schwere Bedenken hat.

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Ich danke euch beiden :pray:

Hab ich so gemacht :+1:
Fange jetzt an mit 5mg (im Wasser aufgelöst) und jede Woche +2,5mg. Ist das gut so?

Du kannst auch in 5mg Schritten steigern.
2,5 finde ich, wenn du evtl mal auf Kapseln aufteilen solltest, etwas schwierig zu machen :wink:

Wenn du beim nächsten 5mg Schrott bspw merkst dass das zu viel ist, kannst du ja erstmal wieder die 5 zurück gehen und dann in 1mg steigern.

Wie gesagt, von 0,5mg Schritten würde ich erstmal Abstand nehmen.

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Hey, ja das macht Sinn. Alles klar, fange ab nächste Woche Montag dann mit 10mg an :slight_smile: Danke dir. 5mg ist bereits super und ich merke eine deutliche Verbesserung.

Klingt gut.
Montag ist noch Feiertag.

Ganz prinzipiell würde ich Dosis Erhöhungen nach Möglichkeit immer am Wochenende / an Homeoffice Tagen machen, um einfacher mit evtl unerwarteten Nebenwirkungen umgehen zu können.

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Elvanse lässt sich schon alleine Pi x Daumen in 2 bis 3-mg-Schritten abmessen.
Wenn 5 mg schon ganz gut helfen, wären 5 mg-Schritte zu groß.

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Die wesentliche Intention war ja, keine 0,5mg Schritte zu machen.

Klar, 5mg mehr kann schon evtl viel sein wenn man so sanft darauf reagiert.

Mein Psychiater war gestern auch wieder erstaunt dass mir 5mg mehr morgens beim Arbeiten so einen deutlichen Mehrwert bieten (25 statt 20mg).

Daher aber auch meine Aussage mit dem auflösen und dem, wenn mehrere Dosen am Tag benötigt werden, aufteilen mit der Feinwaage auf Leerkapseln. Spätestens da sind 0,5mg Schritte nicht mehr so ohne weiteres durchführbar.

Btw:
Laut Dreisatz entsprechen 5mg Wirkstoff inklusive Trägermaterial etwa 12mg. (In einer 20mg Kapsel waren normalerweise 48mg, daher…)

Das aber gerne nochmal unabhängig verifizieren :slight_smile:

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Weiss jemand, ob das Verhältnis bei anderen Kapselgrößen gleich bleibt?

@UlBre
Ich kann es zumindest von 50mg und 70mg sagen.

Ja, es gibt Mal kleine Schwankungen im + Bereich von wenigen mg.

Ich denke aber dass das normale Schwankungen von Kapsel zu Kapsel sind. Sprich produktionsbedingte Ungenauigkeiten.

Ist zumindest meine bisherige Beobachtung.

Gewichtsschwankungen der Füllungen ein und derselben Dosis innerhalb einer Packung? Das kann ich mir fast nicht vorstellen…

Entweder das oder ich habe manchmal ein paar Krümel übersehen :man_shrugging:

Wäre daher gut wenn sich noch andere zu Wort melden die auch mit Feinwaage arbeiten.

Gibt es denn Gewichtsunterschieden der geschlossenen Kapseln?

Kann ich leider nicht sagen.
Ich hole am Dienstag die neue Dosis ab, dann kann ich ja mal der Form halber alle 30 Kapseln einzeln wiegen :thinking:

Hab ich ehrlich gesagt vorher noch nicht dran gedacht.