Hallo Ihr Lieben
Ich bin total verzweifelt und ich hoffe ihr könnt mir ein bisschen helfen. Ich versuche mich kurz zu fassen, um unsere Situation zu beschreiben.
Mein 19-jähriger Sohn hat seine ADHS Diagnose seit Schulalter. wir hatten schon immer Schwierigkeiten mit seiner Impulsivität und sich nicht an Regeln halten.
Er hat schon etliche Therapien gemacht und auch Medikamente ausprobiert. Erst vor einer Woche war er drei Monate in einer Tagesklinik. Dort hat er sich sehr wohl gefühlt, weil er auch soziale Kontakte gefunden hat und man ihn da so genommen hat, wie er ist.
Aber er wendet nichts von dem, was er dort gelernt hat, hier zu Hause an. Er hält sich Zuhause an null Regeln sitzt den fast den ganzen Tag vorm pc und Unternimmt manchmal was mit seinen jetzigen Freunden. Ist videospielsüchtig macht diesbezüglich auch eine Therapie.
Jetzt zum Kernproblem. Ich habe das Gefühl, dass er null Bereitschaft zeigt, seine ADHS in den Griff zu bekommen. Er sagt ständig, er hat ADhs Er ist halt so und weiß nicht, wie er es ändern kann.er geht zwar zu seinen Therapien, aber ich habe das Gefühl, er sitzt einfach seine Zeit da ab und das geht ihm links rein und rechts wieder raus.
Er ist respektlos uns gegenüber und lässt sich auch von uns nicht sagen. Ich weiß, dass er Schwierigkeiten mit der Motivation hat aber mir fehlt irgendwie der Wille. Ich hoffe, ihr könnt verstehen, was ich meine. Ich tue wirklich viel, um ihn zu helfen, aber er sagt ständig, er kann es nicht. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll.
Ist es wirklich so, dass er es nicht kann den willen zu haben irgendwas zu ändern?
Er nimmtZur Zeit seine Medikamente , Strattera 80 mg und abends eine Antidepressivum.
Selbst die Tabletteneinnahme erfolgt nur durch meinen mehrmaligen Aufforderungen. Er nimmt es nicht ernst und wenn er bei Freunden schläft und keine Tabletten hat, dann ist es halt so seine Aussage.Ich versuche mit Hilfsmitteln Zuhause ihn daran zu erinnern, aber es interessiert ihm null. Er sagt ständig, er vergisst es.
Wir sind schon mit dem Jugendamt in Verbindung beziehungsweise er und hat Betreutes Wohnen beantragt aber da kommen wir leider auch nicht gerade weiter.
Ich liebe ihn über alles, und ich bin bereit zu helfen, ihn zu unterstützen, aber nicht mit dieser Respektlosigkeit weil das macht mich kaputt.Wir haben zu Hause. Ständig Stress ewigen Diskussionen und er pocht auf sein ADHS und seinen Ausreden.
Ich lese sehr viel im Internet über ADHS, über Hilfsmittel über Strategien über Routinen, aber er probiert nichts aus
Er hat zur Zeit ein Teilzeit Job und kann mit Geld auch nicht umgehen. Wir haben ihn schon oft aus den Schulden geholt.
Ich hoffe ich konnte euch einen kurzen Einblick geben und ihr versteht mich und könnt mir vielleicht ein bisschen helfen. Darüber würde ich mich sehr freuen. Vielen lieben Dank
Eine Mutter, die nicht mehr weiß, was sie tun sollen liebe Grüße, Tatjana