Nebenwirkung Ungeduld, Aggression...?

Hallo zusammen,

ich bin grad etwas unglücklich.

Nehme seit gut 7 Wochen Ritalin Adult. Eindosiert gemäß ärztl. Vorgabe wochenweise steigernd (10-0-0, 10-10-0, 20,10-0, 20-20-0). 20-20-0 war zu viel, mit 20-10-0 war es eine Weile super. Keine Nebenwirkungen, Schlaf gut, alles gut. Und zwar sowohl für mich als auch aus Sicht meines Partners, der von sich aus vermeldete, dass ich viel ruhiger und ausgeglichener sei.

Leider blieb das nicht so, sondern jetzt habe ich ein Auf und Ab: tw. kaum Wirkung auf Konzentration zu verzeichnen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, dann wieder Unruhe, Schlaflosigkeit. Und mein Partner fragt, was mit mir los sei, ich sei auf einmal immer gleich auf 180, verbohrt, starrsinnig, völlig fixiert auf meine Sicht… ich selbst fühle mich ungeduldig, reizbar, schnell aggressiv :confounded: Sehr schwankend, das schlägt von einer Minute zur anderen um. Sehr unschön!

Was ist da los? Diese „Wesensveränderung“ habe ich so vor Ritalin nicht erlebt, und in den vergangenen Wochen auch nicht dann, wenn ich mich über- oder unterdosiert gefühlt habe :frowning_face: Ich habe in den letzten Tagen das Gefühl, gar keine pos. Wirkung zu haben, dafür aber diese blöden Wesensveränderungen. Das ist echt Mist! Nächste Woche habe ich zum Glück wieder einen Termin.

Kann jemand was dazu beisteuern? Habt ihr Ähnliches erlebt? Was ist denn da los?

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Ich reagiere auch aggressiver, jedoch erst ab 18Uhr wenn die Wirkkurve schon massiv abgeflacht ist.
Deshalb habe ich jetzt auch unretardiertes MPH in der Schublade, wenn ich merke das ich Abends komisch auf Reize reagiere oder mich mit meiner Mitbewohnerin noch einmal vernünftig über wichtige Dinge unterhalten will/muss.

Kannst Du mit deinem Partner schauen ob die Ausbrüche in solche Wirklöcher fallen?

Vielleicht ist es auch ein Thema für den Damenbereich hier im Forum. Die Hormone sind bei Frauen etwas stärker als bei Männern.

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Ich würde auf Unterdosierung tippen, zumindest reagiere ich so auf Ritalin wenn die Dosis zu wenig ist. Probiere einfach 30/20/10. Es könnte sein, dass du mit 30 etwas drüber bist. Es gibt User hier, die die Kapsel aufmachen und die Kugelchen teilen, um die Hälfte davon zu nehmen. Ich glaube @Nono war es.
Und die Hormone könnten auch eine Rolle spielen oder eine Erkältung.

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Ja ich habe das Teilen mit Medikinet ein paar Wochen lang gemacht. Aber auf Dauer ist es blöd wegen der Ungenauigkeit mit den verschiedenfarbigen Kügelchen.

Elvanse muss ich auch wieder teilen, das geht aber etwas besser und das mache ich schon jahrelang.

Ich brauche immer viel weniger als die üblichen Dosen.

Bei Medikinet war 10mg retardiert zu viel und 5mg zu wenig damals …

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@anon94021787
Ich fahre mit 20mg um 7:30-8:00 und 20mg um 13:00-13:30 recht gut ohne ganz große Löcher. Gegen 10 & 15Uhr ist es kurz mal flau aber bis 18Uhr ist der Tag recht geschmeidig.
Sollte ich es verraffen rechtzeitig nachzunehmen kommt dann eine 10er um 15Uhr.
Das mal als Erfahrungsbericht auch wenn wir wissen das MPH bei jedem unterschiedlich schnell/lang wirkt.

Viel Erfolg bei Deiner neuen Einnahmeroutine. :+1:t2:

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@Zappelhirn hat glaube ich früher seine retardierte MPH Tagesdosis in viele kleine 10mg-Dosen aufgeteilt und diese im 2-oder 3-Stunden-Takt eingenommen, um eine gleichmäßige Wirkung zu erzielen… ich weiß nicht, was er aktuell nimmt…

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Ja, normale Tagesmenge ist 40mg, bei der späten Einnahme hält nur 30mg, aber dann habe ich eh nur noch 1-2std zu arbeiten.

Ich denke wenn ich komplett unretardiert einnehmen würde, wäre es 10-10-10-10 und wenn ich dann eine Dosis vergessen würde wären es am Ende auch nur 30mg.

Btw: gelegentlich nehme ich Abends eine unretardierte 10er MPH damit ich mich vernünftig unterhalten kann.

Wäre es dann nicht sinniger gleich unretardiertes MPH zu nehmen?
(Den finanziellen Aspekt eines Privatrezeptes ďa es MPH nicht unretardiert für Erwachsene von der Kasse gibt mal aussen vor).

Naja beim Unretardierten ist die Kurve ja noch steiler… und du müsstest doppelt so oft was einnehmen.

Also wie genau die Intervalle bei dieser Einnahmeform sind, weiß ich nicht mehr. Ich mache das phasenweise mit Elvanse aber das ist ja ein ganz anderer Wirkstoff und Freisetzung.

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Nono erinnert sich richtig. Ich hatte in der „Andereswelt“ eine Art Blog darüber geschrieben.

Ritalin Adult: Früh 20mg nach 2h dann 10mg dann noch mal 2h und wieder 10mg.

Wenn ich 35mg oder mehr (retard) auf einmal genommen habe war das zu viel für mich, trotzdem war die Wirkung 1-2-fix wieder raus. Drum habe ich mir eine Kaskade gebaut.

Mit der Freigabe von Elvanse habe ich gewechselt. Der Bogen von Elvanse geht bei mir sehr zuverlässig von Einnahme 6 Uhr bis zum Abend, ohne zu hoch zu schießen.
Ich kann sogar 14 Uhr eine 20 Min Mittagsruhe machen.
So bei 20 Uhr merke ich dann, wie die Luft raus ist und werde müde. Wenn ich dann vor 22 Uhr ins Bett gehe, kann ich sofort einschlafen. Ein Traum, wenn ich an früher denke, wo ich Stunden wach im Bett lag.

Wenn ich bei einer Einnahme von 50mg um 6 Uhr jedoch erst 24 Uhr ins Bett gehe, ist es vorbei mit Schlafen. Ganz ohne Medi im Blut habe ich wider die die Sensorik eines Raubtiers. Höre, rieche, sehe, fühle alles überdeutlich und das Hirn summt wie eine Festplatte.

Übrgens kenne ich viele Leute, die Elvanse nicht vertragen haben und jetzt mit Medikinet oder Ritalin weiter machen.
Scheinbar ist bei jedem von uns die Meise etwas anders „bunt angemalt“.

Ich kenne auch viele Leute, die mit Medikinet oder Ritain angefangen haben und jetzt Strattera nehmen.

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Cool, dass Du Dich meldest, @Zappelhirn :slightly_smiling_face:

Das sind ja sehr interessante Erfahrungen, von denen du berichtest!

Gibt es auch jemanden, der eine Kombi aus Strattera plus Elvanse oder MPH nimmt? Da wurde hier ein interessanter Artikel gepostet und ich möchte das for meinen Sohn probieren.

Wie erleben die Leute denn Strattera so? Ich überlege seit Neuestem auch, ob ich das nicht mal probieren sollte, weil Elvanse mir irgendwie rätselhaft bleibt, es wirkt mal so mal so, wenn ich wenig nehme, schwankt die Wirkung und hält auch nicht lange an und nehme ich mehr, ist es zu heftig und ich komme ich abends nicht runter…

Ich frage mich nur, wie sich Strattera im Vergleich zu MPH und Elvanse so anfühlen mag… ob man was sagen kann, bei welcher Neurotransmitter-/ Symptomlage es passen würde.

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„…Kombi aus Strattera plus Elvanse oder MPH…“ dazu habe ich mich zum ADHS Symposium in Bad Kissingen mit einem Kinderarzt unterhalten.
Konkret ging es um eine 10 Jährigen, der eine Mischform aus Asperger und ADHS hat.
Hier war die Medikationsempfehlung:

  • Strattera am Abend (Noradrenalin > Emotionen) Zitat: „…dann wacht er morgens anders auf…“

  • LDX oder MPH am Morgen (Dopamin) Zitat: „…dann ist er für Schule und Freizeitaktivitäten weniger gestresst, weil besser konzentriert…“)

Über die Dosierung haben wir uns nicht unterhalten. Auf jeden Fall hat der Doc später noch mal betont, dass die Formal Körpergewicht zu mg seit fast 20 Jahren überholt ist. Er hatte damals zu den alten Leitlinien recherchiert, weil er wissen wollt, wo die Empfehlung her kommt.
Im gesamten Evaluationsprozess (S1 bis S3) gab es keinen einzigen Anhaltspunkt für Daten oder Studien, die das Belegen.
Folglich wurde kurz darauf im Ärzteblatt die Formel revidiert.

Dosis zu Körpergewicht kann ich aus eigner Erfahrung ebenfalls verneinen. Ich war mit MPH und bin mit LDX im „Mittelfeld“ während gute Bekannte, die größer und schwerer sind, max. 10mg nehmen können.
Umgekehrt kenne ich zierliche Frauen und auch Kinder, die erst bei 75mg eine nutzbare Wirkung haben. (Achtung, die Dosierung zw. LDX und MPH ist nicht identisch, das die Wirkmechanismen auf Ausschüttung, MAO und Wiederaufnahme unterschiedlich sind.)

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Ich nehme ebenfalls 4x5mg Medikinet retard alle 2,5-4 Stunden, je nach Uhrzeit, länger halten sie nicht. Vemeidet Jojo-Effekt und die tiefen Löcher.
Um die Mittagszeit hält das Medikinet bei mir ebenfalls nur um die 2-3 Stunden, am längsten hält die Morgendosis, da ich da noch fit bin. Warte ich mittags länger mit der Einnahme, werde ich hundemüde und komme aus dem Loch nicht mehr raus.
Ich habe auch 2x und 3x 10mg versucht, habe dadurch aber Löcher und bin jedesmal leicht drüber. 7,5mg wären, glaube ich, optimal für mich.

@Zappelhirn

Das Fesptplattensurren in der Nacht kenne ich nur zu gut, ohne MPH-Wirkung kann ich nur sehr schwer einschlafen. Am besten ist, wenn ich abends müde werde, sofort ins Bett zu gehen, überziehe ich das, ist es vorbei. Vor paar Monaten litt ich noch unter extremen Schlafstörungen und habe abends zusätzlich noch eine 5mg retard genommen, um besser schlafen zu können. Im Laufe der Zeit merkte ich aber erstens, das ich auch so gut schlafe und zweitens, ich mit einem verwirrten Kopf aufgewacht bin, ich hatte dann das eventuell bekannte Befremdlichkeitsgefühl, dachte ich bin nicht mehr ich.
Aktuell überlege ich ebenfalls auf Elvanse umzusteigen, bzw. es zumindest zu versuchen.

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@anon94021787

Ich habe nicht nur ähnliches erlebt, mir ging es genauso und ab und zu ist es noch vorhanden.
Diese Aggression war auch nicht steuerbar, es hat mich vollkommen überrannt, seitdem ich mich runterdosiert habe, ist es bei weitem besser. Ich schreibe da nochmal ausführlich etwas dazu.

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Als ich höher dosiert war, und auch jetzt ist es ab und zu noch so, das meine Stimmung ebenfalls von jetzt auf eben kippt(e). Ich denke aber, das sich das früher anbahnt, ich es aber nicht frühzeitig mitbekomme, da ich mit anderen Dingen beschäftigt bin. Wenn sich langsam der Stress aufbaut, ich mich nicht mehr richtig wohl fühle, braucht es nur noch einen Funken bis zur Überreaktion. Früher war das ein aggressives und sehr impulsives Verhalten, heute mit Medikinet ist es ein inneres Zittern, gefühlt extrem beschleunigter Puls und eine Unfähigkeit klar und sachlich zu denken…es verkrampft sich alles in mir. Ignoriere ich das ebenfalls, platzt das Impulsive in mir raus wie eine Bombe. Ich fühle mich nach wie vor schnell überfordert in einer nicht angenehmen Diskussion, nur das es anders bei mir einwirkt…ich kann es leider nicht besser in Worte fassen.
Was mir hilft, ist einen verstärkten Fokus auf die frühen (!) Signale zu setzen, geht es mir nicht gut, teile ich das mit und verzichte lieber auf die Kommunikation…natürlich nicht auf Dauer, nur eben für diesen Moment. Ich habe mir einen Gesprächsleitfaden geschrieben, der bei jeder Diskussion, jedem Klärungsgespräch, neben mir liegt und das hilft mir enorm weiter. Dieses Blatt liegt auf meinem Schreibtisch, so das ich es auch außerhalb der Kommunkation mehrfach am Tag lesen und verinnerlichen kann.
Damit das Medikinet gut funktionieren kann und ich damit klar komme, habe ich für mich ein paar Beobachtungen festgehalten:
-genügend Schlaf, in meinem Fall sind das 6Std. (was in meinem Fall in einer Schichttätigkeit nicht immer einfach ist)
-genügend trinken und das können wirklich mehrere Liter sein
-wenig Zucker
-genügend essen, aktuell esse ich alle 2-3 Stunden etwas, aber kein „Müll“, nur gesund…und nehme dennoch nicht zu
-negative Gedanken, so gut es geht, zur Seite schieben…geht es mir besser, kann ich die Punkte immer noch bearbeiten, bzw. habe vielleicht einen positiveren Blick darauf
-meiner Frau mitteilen wie es mir geht, sie hat das Verständnis und die Geduld schwierige Gespräche zu vertagen
-Entspannungsübungen helfen mir runter zu kommen und durchzuatmen
-ich brauche meinen Sport um Dampf ablassen zu können
-ich schreibe Tagesstrukturpläne, damit der ganze Erledigungskram aus dem Kopf ist
-ich führe ein Befindlichkeitstagebuch, somit habe ich ein eigenes Feedback, wie ich eigentlich so drauf bin

Diese Jojo-Effekte und dieses Befremdlichkeitsgefühl hatte ich auch am Anfang mit dem Medikinet, nach auf einer Umstellung auf mehrere kleine Einzeldosen wurde es besser, ich bekam wieder mehr das Gefühl „Ich“ zu sein, nach einer weiteren Reduktion wurde es noch besser. Wie gesagt, nehme ich aktuell 4x5mg retard, damit komme ich halbwegs klar, auch wenn noch nicht ganz sicher ist, ob ich nicht auf Elvanse wechsele.
Am Anfang nahm ich 2x10mg, die erste gegen 08.00 Uhr, die andere ca. 14.00 Uhr. Morgens war ich total aufgekratzt, um 12.00-13.00 fiel ich ins Loch, war todmüde, hatte eine schlechte Laune und ab kurz vor 15.00 Uhr ging es Richtung überdrehter Euphorie bis in den Abend, mit dem andauernden Gefühl quatschen zu müssen.
Von aussen betrachtet ist die Sache eigentlich klar: morgens zu viel, Wirkung hatte keine 6-7Std. gehalten und ab der zweiten Kapsel ging das Spiel wieder von vorne los. Abends knallte mir so der rebound rein, das ich weder Schlaf, noch Ruhe finden konnte. Getriggert durch dieses Kopfkino fing ich irgendwann an abends nochmal 5mg retard zu nehmen, damit ich zumindest zum Schlafen komme…das Befremdlichkeitsgefühl am Morgen setzte mir dann heftig zu. Ich brach irgendwann morgens, noch vor der ersten Kapsel vor meiner Frau in Tränen aus, wir hatten ein richtig gutes Gespräch und ich sagte zu ihr: „weißt du, wir hatten jetzt ein gutes Gespräch, ich fühlte mich dir ganz nahe, jetzt gehst du zur Arbeit, ich nehme mein Medikinet und wenn du wieder kommst, bin ich wieder der Andere, dieser mir selbst Unbekannte, der zwar gut mit dir reden kann, aber so distanziert von mir und auch dir ist, das setzt mir massiv zu.“ Ich fühlte mich in einer Zwickmühle, besprach auch dieses fremde „Ich“ mit meiner Therapeutin, sie riet mir zum Absetzen des Medikinets, aber das wollte ich nicht. „Glattgebügelt“ wurde es in einer Reha diesen Jahres, die Ärztin dort und ich probierten so lange rum, bis es passte und ich klar kam. Die Abenddosis habe ich noch in der ersten Woche abgesetzt und festgestellt, das ich auch ohne sie wieder schlafen kann. Gefühlt dauert die Eindosierung, das Finden der richtigen Einnahmezeiten und die Dosishöhen eine Ewigkeit, ich nehme das Medikinet jetzt seit Juni, aber so richtig sicher bin ich mir auch nicht. Es ist bei weitem besser geworden, privat Fachärzte für Erwachsene zu finden, die da richtig Plan haben ist mehr als schwierig, ich denke man muss einfach viel Geduld mitbringen, immer wieder schauen wo man steht, wie es einem geht und dann wird das schon.

Viele Grüße

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Die Erfahrung haben auch viele Leute aus unserer SHG gemacht.

Die extremen Fälle haben mit 5mg zu wenig und mit 10mg zu viel.
Die Mehrheit derer hat das Problem in den Griff bekommen, indem sie sich angewöhnt haben, nicht einmal viel, sondern zu Einnahme mäßig zu essen und dann zu jeder Einnahmen (individuell zw. 2 und 4 h) immer wieder mäßig zu essen.
So wie bei mir, glättet es die Ausschüttung, wobei es bei denen verschiedene „Verdauungstypen“ gibt und auch die Zusammensetzung der Nahrung die Ausschüttung beeinflusst.
Ich fahre mit Brot und Fetten sehr gut. Mopro sind bei mir in Kombination mit ADHS-Medikamenten eher kontraproduktiv. Aber auch das ist bei anderen Erwachsenen mit ADHS in meinem Bekanntenkreis wiederum anders.

Was aber auffällt, der Grat zwischen Unter- und Übermedikation ist manchmal schmaler als die Dosissprünge der Pharmahersteller und…
…die Art der Retardierung (Hülle zur Verzögerung um den Wirkstoff) wirkt nicht bei jedem Betroffenen gleich. Die einen setzen den Wirkstoff trotz Retard in 2h komplett frei, andere haben einen Freisetzungsbogen von fast 10 h.

Es ist vor allem wichtig, die möglichen Unterschiede zu erkennen, da es eben kein Universalrezept gibt. Bei starken Abweichungen muss man nicht immer den Wirkstoff in Zweifel ziehen, sondern erst mal bewusst den Prozess unter die Lupe nehmen.

Wieder andere spüren keinen Unterschied, egal ob sie was gegessen haben oder nicht.

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@Zappelhirn

Habe ich alles versucht, genau so wie Du es beschrieben hast, habe meine Ernährung auch an anderer Stelle detailliert aufgeführt. Ich fahre mittlerweile mit dem Elvanse einfach besser…

[quote]
Ich habe auch 2x und 3x 10mg versucht, habe dadurch aber Löcher und bin jedesmal leicht drüber. 7,5mg wären, glaube ich, optimal für mich. [/quote]

@MaSc echt blöd, das ging mir ja exakt genauso… s.o.

Ist doch echt komisch…

Ich probiere ja grade ganz wenig Atomoxetin/Strattera plus wenig Elvanse und im Anschluss an Elvanse ganz wenig Attentin … das ist ganz gut, diese leichte Basis aus Atomoxetin, die die Löcher von Elvanse/Attentin und das jeweilige Wirk-Ende puffert.

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@Nono
Ich fahre mit dem Elvanse jetzt echt gut, bin nach 30mg Versuchen wieder bei 20mg gelandet und es geht mir gut damit. Bei Spätdienst nehme ich die Kapsel gegen 09.00 Uhr, trinke um 19.00 Uhr einen Kaffee, um das ganze etwas zu"puschen" und das hält dann tatsächlich bis zum Feierabend um 23.00 Uhr. Natürlich merke ich, das es ab ca. 21 Uhr abbaut, aber das ist ok, solange es auf der Arbeit dann nicht nochmal stressig wird.

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