Probleme mit der Medikamenteneinstellung

Hallo!

Ich bin neu in der Gruppe und hoffe jemanden zu finden, der es ähnlich kennt und mir berichten kann oder Tips geben kann.

Ich bin Mutter eines 6 Jährigen ADHS Kindes. Wir versuchen ihn seit cirka 3 1/2 Monaten “richtig” mit Medikamenten einzustellen.

Wir haben nach Ärztlicher Rücksprache mit Methylphenidat ret. 20mg begonnen.Das half cirka eine Woche wunderbar. Nach einer Woche ließ die Wirkung nach (wieder unkonzentriert in der Schule, Hyperaktivität,…). Nach Rücksprache mit Arzt: Erhöhung auf 30mg Methylphenidat. Funktionierte 2 wochen einwandfrei dann berichtete die Lehrerin von starker Müdigkeit, unkonzentriertheit, Abwesenheit usw.

Danach stiegen wir um auf Medikinet.ret. 20mg. Das war leider zu viel. Er wurde weinerlich und zeigte Konzentrationsstörungen. Es wurden dann auch 15mg und 10mg in retardierter Form probiert. Funktionierte nicht.

Lt. Arzt sollte ich das kurzwirksame Medikinet “nicht ret.” ausprobieren. Da bekam er 10mg. morgens. Fantastische Wirkung. Wir dachten endlich am Ziel angekommen zu sein. Er war fröhlich, freute sich auf die Schule und wir bekamen positive Rückmeldung von der Schule. Cirka 3 Wochen später ist wieder das selbe. Schön langsam schleicht sich wieder die schlechte Konzentration ein und er bekommt auch leichte wutanfälle.

Kennt das jemand von euch, dass ein Medikament nur ein paar Wochen wirkt und danach wieder die Symptome auftreten? Lt. Internet gibt es das aber ich würde gerne mich mit Eltern austauschen, die das selbe mit ihrem Kind durchmachen oder durchmachen mussten.

Danke euch im voraus

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wieviele Gaben unretardiert hat er denn am Tag bekommen?

Wie sieht es aus mit Essen? Hat das gut funktioniert mit Stimulanzien??? Habt ihr beim unretardiertem Methylfinidat immer nur so hohe Dosierungen probiert? Und habt ihr auch beim retardiertem Präperat nie kleine Dosen probiert? Dowas wie 5 mg retard

Hatte er eine reichhaltige Mahlzeit vor der Einnahme von Medikinet mal versucht??

Hallo,

ich kann nur sagen, dass die Eindosierung ein sehr langwieriger Prozess sein kann. Wir dosieren bereits seit Juli ein und sind noch nicht angekommen.

Medikinet unretardiert hat bei uns auch hervorragend für die Schule funktioniert, nur müssen ja auch der Nachmittag sowie die restlichen Schulstunden abgedeckt sein - was eine zweite Gabe VOR dem Ende der ersten Tablette bedeutet.

Ich frage mich Folgendes:

Hat euer Sohn genug gegessen zur Einnahme des retardierten Produktes?

Wie behutsam wurde die Dosis jeweils gesteigert?

Wie lange habt ihr jeweils beobachtet bevor ihr umgestiegen seid?

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