ich bin Marvin von der Uni Potsdam und schreibe aktuell an meiner Masterarbeit zum Thema, wie man kleine Onlinelernkurse an die Lernanforderungen bei ADHS anpassen kann.
Dabei soll ein 5-minütiger Lernkurs evaluiert werden, wofür ich noch Teilnehmende mit ADHS suche.
Die Studie findet in einem Interview über Zoom o.Ä. statt und das Interview dauert ca. 25 Minuten. Die Daten werden dabei anonym ausgewertet. Eine Veröffentlichung der Masterarbeit nach Abgabe ist nicht vorgesehen.
Als Dankeschön wegen des Aufwandes gibt es auch einen 30€-Wunschgutschein.
ich würd dir gern helfen. Will auch kein Gutschein dafür, das thema interessiert mich einfach und ich finds cool, dass du an sowas forschst. Schreib mir gern ne pm.
Das ist ein richtig feiner und ehrlicher Zug von dir muss ich als außenstehender sagen.
Falls von belang, meine Frage bezog sich in erster Linie darauf, dass 30 Euro ziemlich viel Geld ist und @Tweety20134 wird ja vermutlich mehrere Teilnehmer suchen und da ich ein sehr misstrauischer Mensch bin, dachte ich da könnte etwas nicht stimmen.
Andererseits denke ich mir, ca. 25min Interview ist schon ziemlich Anstrengend und man will ja auch möglichst ehrlich sein, sonst nutzen die Angaben ja nichts.
Wahrscheinlich wird Marvin dir noch selbst darauf antworten, aber um dein Misstrauen vielleicht ein wenig abzubauen: Ich habe damals für meine Staatsarbeit auch viele Interviews geführt, für die Studierende sogar persönlich vorbeikommen mussten (war noch vor der Zeit, als das alles digital ging ).
Wenn ich das alles noch richtig in Erinnerung habe, dann haben die Teilnehmer damals auch Gutscheine bekommen (ich weiß nicht mehr ob alle oder ob die verlost wurden… ist schon was her und mein Gedächtnis war noch nie gut ), die ich aber nicht selbst zahlen musste. Die hat der Prof, für den ich das gemacht habe, zur Verfügung gestellt.
Lief also finanziell über die Uni. Für einen Studierenden wäre das wirklich viel Geld und ich schätze, bei Marvin ist das möglicherweise ein ähnlicher Fall.
ja, ich habe mich für die Gutscheine entschieden, da die Teilnehmerzahl eher gering ist im Vergleich zu Studien mit Fragebögen und aus vorherigen Gesprächen klar wurde, dass die Teilnahmehürde/der Aufwand für Interviews groß ist (vor allem im Vergleich zu Fragebögen)