Therapie sinnvoll?

Hallo zusammen,

ich wurde mit 34 diagnostiziert. Mein ganzes Leben denke ich schon das was nicht mit mir stimmt und habe sozusagen versucht mich selbst zu therapieren. Jetzt habe ich die Diagnose aber habe noch keinen Therapieplatz. Jedenfalls frage ich mich ob mir das überhaupt was bringt. Versteht mich nicht falsch aber ich habe mich mit mir schon sehr ausgiebig beschäftigt und weiß ganz viel, habe mich schon oft versucht zu ändern usw. hat nicht geklappt. Ich frage mich daher ernsthaft was in einer Therapie geschehen könnte das es bei mir klick macht und ich mich wirklich verändern kann?

Danke :relieved:

Also ich find Therapie immer eine gute Idee. Vorausgesetzt man findet eine passende Therapeutin, die sich dann idealerweise auch noch mit adhs auskennt. Würd mich auch als sehr reflektiert beschreiben und hab mich immer gerne (auch berufsbedingt) mit Psychologie und Co beschäftigt. Aber so ein Blick von außen ist schon noch mal was anderes und hab ich immer als sehr hulfreich empfunden.
War auch vor der Adhs Diagnose schon in Therapie und hab mir jetzt jemanden gesucht die auf Adhs spezialisiert ist und finds super hilfreich sich manche Erfahrungen und Probleme noch mal aus dem Blickwinkel der Adhs Diagnose anzuschauen und gleichzeitig will ich dort schon auch Strategien für Zeitmanagment und co erarbeiten. Bei manchen Sachen weis ich jetzt „ah das ist mein adhs und hat nichts mit schlechtem Charakter zu tun“ aber strategien für dem Umgang will/ muss ich ja trotzdem finden.
Ich nehm aber auch Medikamente und find die kombi einfach hilfreich.

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