verzweifelt verliere wieder meinen Job

Habe vor einem Jahr durch Mobbing meinen Job verloren.
Ich kam mit einer Kollegin nicht zurecht.
Dir Lieblingsmitarbeiterin vom Chef.
Später kam dann heraus das mehr als die Hälfte der Mitarbeirer mich los werden wollten.
Daraufhin hat der Cheff mir gedroht zu kündigen…Auf den guten Rat einer lieben Kollegin habe ich mich krank schreiben lassen.
In dieser Zeit habe ich mir einen neuen Job gesucht.
Da habe ich due Probezeit nicht bestanden.
Mein Cheff meinte ich bräuchte zu lange um alles zu lernen und ausserdem wirke ich auf ihn ihn wie ein Aufziehauto und er wärei der Meinung ich hätte
Adhs. Also bekam ich die Kündigung.
Ich hatte bereits einen Therapieantrag beim Psychotherapeuten gestellt.

Leider konnte ich die Therapie erst vor 10 Wochen beginnen.Eonen Thermin beim Neurologen hatte ich auch er wollte mir est Johanniskraut hochdosiert verordnet als ich aber sagte das ich das schon ziemlich lange in freiverkäuflich hochdosiert erfollglos nehme hat er mir Rscitalopram(Cipralex ) verordnet.

War nach der Kündigung guter Dinge und habe seit 2 einhalb Monaten wieder einen neuen Job.
Dort musste ich viel neues lernen und die Therapie strängt mich auch sehr an.
Mein Cheff ust echt nett aber ich mache zuviele Fehler und das ist für seine kleine Firma nicht tragbar.
Jetzt bin ich verzweifelt weil ich wurklich gerne in meinen Job arbeite nur immer diese Panik im Hinterkopf habe wieder due Probezeit nicht zu bestehen.
Warscheinlich brauche ich erst einmal eine Ausszeit.
Aber Zuhause werde ich verrückt mein Mann arbeitet von zuhause aus und mein sohn hat homescooling.
Bin echt am Ende

Ratte

Test

Hi

Ich weiss nicht, was ich dir raten soll, aber an deiner Stelle würde ich täglich lange Spaziergänge machen und dabei Hörbücher hören. Das stabilisiert mich recht gut.
Zum Beispiel Factfullness: https://adbl.co/3ajiRB8

Nimmst du Stimulanzien?

Ja, das ist absolut verständlich! - die Angst habe ich momentan auch…

Aber da Dir das jetzt ja nicht zum ersten Mal passiert könnte es schon sinnvoll sein, das Thema ADHS vertieft anzugehen:
sich einen Arzt zu suchen, der was davon versteht
die Therapie machen (wenn es eine Verhaltenstherapie ist)
vielleicht gibt es auch eine Fortbildung für Deinen Beruf, dass Du nach der Auszeit besser dastehst als vorher? und gleichzeitig Dein „Hirn“ im geschützten Rahmen trainierst?
die Zeit konstruktiv für eine Umstellung Deiner Lebensgewohnheiten nutzen

Was sagt denn Dein Partner dazu?
Hast Du da Unterstützung - hat er Verständnis für Deine Situation?

Bei mir hat sich das ADHS auch gefühlt in den Wechseljahren verstärkt.
Ich schiebe es aber mit darauf, dass man die „Wechseljahresdemenz“ mit ADHS eben noch schlechter kompensieren kann.
Und dass da immer noch einer Überlastung aufgrund der jahrelangen Kompensationen mit obendrauf kommt.

Hast Du mal über eine Hormonersatztherapie nachgedacht?
Evtl. hilft die Dir über eine gewisse Zeit weg. Ich hätte damals drauf bestehen sollen…
Das hätte den Vorteil, dass Du nicht in den Wechseljahren, wo der Zyklus ohnehin schon durchdreht, um die Eindosierung drumherumkommst bzw. diese erleichterst und stabiler bist.
Also das Pferd von zwei Enden (Hormone UND ADHS-Medis UND Therapie) aufzäumst.

… :stirnkuss
Bleib dran, das wird wieder besser!

Ich habe das nicht gemacht und bin jetzt nach wie vor komplett platt.

besser kann man es für Klimakteristinnen nicht ausdrücken :mrgreen:
und jetzt kommt auch noch dazu dass ständig wegen Corona was im hin und her gewechsel ist :roll:

Wenn er dich wirklich nicht übernehmen möchte, kannst du ja nichts verlieren.

Du könntest dann ja reinen Wein einschenken und um eine Chance bitten, weil du ja grade erst anfängst was zu ändern.

Vielleicht lässt sich darauf ja eine Lösung/Kompromiss finden so dass du nicht den Kopf in den Sand stecken musst.

Wo sind denn genau die Flüchtigkeitsfehler und wo wirst du gelobt und machst deinen Job gut bzw. bekommst in hin?

Danke für eure lieben Ratschläge fühle mich von auch unterstützt :knuddel
Habe Probleme indem ich Flüchtigkeitsfehler in Protokollen mache und wenn ich sehr viele Protokolle schreiben muss vergesse ich auch mal eins :neiiin
Und letzte Woche habe ich einem Kunden eine falsche Salbe mitgegeben die hatte fast die gleiche Zusammensetzung und einem anderen 10 Ampullen Insulin statt 20 weil es sehr stressig war.
Mit meiner Kundenberatung ist er sehr zufrieden das reicht aber nicht aus!

Noch vor 2 Jahren vir dem Mobbing hatte ich nie Falschabgaben

… Du hattest ja mal geschrieben, dass Du mit Medikation und Achtsamkeit besser zurechtkommst.
Ist das immer noch so?

Hast Du mal mit Deiner Gyn darüber gesprochen und einen Hormonspiegel gemacht?

Ich hatte die Schusselei schon länger - hatte auch schon den einen oder anderen Burnout - also da war klar, dass da schon länger was nicht stimmt.
Aber wenn das bei Dir jetzt alles so geballt auftritt, solltest Du da echt alle Strippen ziehen.
Welche Deiner Beschwerden hattest Du denn schon vorher und welche kommen erst jetzt im Zuge des Wechsels?
Häufig schlagen die Wechseljahre auch auf generelle jahrelange Überlastungserscheinungen und chronischen Stress auf. Wie war das bei Dir - vor dem Wechsel?

Das mit dem Vergessen trat das ertste mal so ca vor drei oder vier Jahren auf .
Es fing damit an das ich ständig Arzttermine vergessen habe obwohl ich Sie mir notiert hatte und dann habe ich beim Einkaufen z.b.Milch oder Butter vergessen oder sonst ein wichtiges Teil
Davor konnte ich mir sogar alles ohne Zettel merken.

Dann fing es damit an das ich mich beim Arbeiten Sachen nicht merken konnte bei denen ich extrem viele Schritte nacheinander durchführen musste.
Und seit dem Mobbing habe ich Konzentratiobsprobleme und ständige Angst meinen Arbeitsplatz zu verlieren.
Meine Frauenärztin wollte keinen Hormontest machen.
Aber vielleicht mache ich moch mal einen Termin bei einem anderen Frauenarzt.

Die Meditation tut mir gut das Achtsamkeitstraining wird immer besser.
Zuhause bin ich fast schon wieder so organisiert wie vor der Depression
Aber die Ängste auf der Arbeit sind ein Problem

Hast du das bei Deiner Psychologin so thematisiert?
Denn Ängste knallen ordentlich in die Psyche rein… und wenn auf die ohnehin empfindliche Weiberimwechselpsyche dann noch Mobbing knallt, dann ist die Stresskurve am Explodieren. Da braucht man kein ADHS um Verpeilt zu sein.


Ja, würde ich empfehlen. Im Zweifelsfall mal nachsehen was das für Selbstzahlerinnen kostet…
Wie schauts denn aus mit dem Vitamin D?

Ja über das mit dem Vitamin D habe ich such schon häufiger nachgedacht
.
Seit ich nach meinem Treppensturz (habe auf einer Wendeltreffe eine der letzten Stufen nicht richtig erwischt) nicht mehr Joggen darf bekomme ich somit von aussen auch weniger Vitamin D.

Der Sport fehlt mir aber auch zum Ausgleich Zumba darf ich zur zeit auch nicht machen!
Die Schmerzen sind aber weg und morgen habe ich einen Termin beim Orthopäden mal schauen was der sagt

Liebe @Ratte68 das tut mir alles so leid für Dich, ich würde Dir so gerne einen Rat geben können, aber leider bin ich selbst etwas "angeschlagen’, habe seit der Pandemie extrem mit meiner Desorganisation zu kämpfen und bin sehr oft niedergeschlagen. Das Du unter den Spätfolgen Deines Mobbing immer noch leidest kann ich gut verstehen, so eine seelische Grausamkeit steckt man ja nicht einfach so weg und tut so als sei nichts gewesen. Und Doch muss man lernen, das dieses Mobbing nicht geschah weil Du ein schlechter Mensch wärst, das Gegenteil ist der Fall, sondern ein anderer Mensch hat Dich missbraucht um sich selber dadurch „aufwerten“ zu wollen. Und das solltest Du Dir immer bewusst machen, denn nur dann kannst Du diese seelische Verletzung die derdie Mobberin zufügen wollte, hinter Dir lassen. Vielleicht kannst Du ja an Deinem Job klar machen was Du besonders gut kannst und was weniger, so das angallende Arbeiten besser unter den Mitarbeitern verteilt werden können. In einem guten Betrieb wird darauf geachtet, das Arbeiten entsprechend den Fähigkeiten der Mitarbeiter*innen verteilt werden, denn niemand kann in „allem“ gut sein, auch nicht „Normalos“.
Wenn Du Dich auf das konzentrierst was Deine Stärken sind, dann hebe das auch hervor, normalerweise sollte das dann auch entsprechend Anklang finden. Wenn das nicht der Fall ist, könntest Du dann vielleicht noch eine Umschulung ins Auge fassen, oder einen Kurs machen um Deine Fähigkeiten, die Dinge die Du besonders gut kannst, noch mehr zu spezialisieren?. Keine Ahnung ob das hilfreiche Informationen für Dich sind, oder ob ich jetzt total daneben liege, hoffentlich nicht?.:pensive:
Jedenfalls tut mir Deine Situation ehrlich leid.

Hallo liebe Ratte,

ich hoffe, du meinst deinen Nick positiv (Ratten sind ja sehr intelligente Tiere) und nicht selbst abwertend.

Zu den Protokollen, die du auf der Arbeit erstellen musst: gibt es da nicht die Möglichkeit, dass du die einen Moment liegen lassen kannst, um später noch mal selber drüber zu lesen, und/oder jemanden an deinem Arbeitsplatz, der das tun könnte? In Angestelltenverhältnissen, die ich bisher hatte, war das immer so Usus - nennt sich wohl: „4-Augenprinzip“.

Davon und sogar auch von ADHS abgesehen, denke ich, dass es normal ist, in neuen Arbeitsverähltnissen erstmal ein bisschen aufgeregt zu sein und hier und da Fehler zu machen. Das kenne ich auch von meinen Freunden, die gar kein ADHS haben. Es dauert auch, ehe man sich am neuen Arbeitsplatz „einen Stand“ erarbeitet hat.

Du schreibst selbst, dass du denkst, mehr Zeit zu benötigen, um wieder arbeiten zu gehen. Mobbing am Arbeitsplatz ist ja auch echt nicht ohne! Wäre es denn für dich (u.a. natürlich auch finanziell) möglich, dich erstmal krank schreiben zu lassen und dich z.B. nur auf die Therapie und deine Familie zu konzentrieren? Ich denke, das könnte den Stress schon etwas mildern. Eine Frage wäre für mich auch, wie es denn in der Beziehung zu deinem Mann aussieht? Hat er Verständnis, ist er unterstützend? Kam deine Diagnose überraschend?

Für mich íst auch die Frage, was könnte dir denn helfen, zu Hause wegen der Home-Office-Situation deines Mannes und der Home-Schooling-Situation deiner Kinder nicht „irre“ zu werden. Hast du da Ideen, was dir helfen könnte, kannst du das mit deinem Mann besprechen iSv. dir auch mal den Rücken frei zu halten und umgedreht? Was sagt dein Therapeut dazu?

Liebe Grüße!