Wie entspannt ihr?

Hallo @Shumway vielen Dank für Deine Tipps das ist sehr nett und freundlich von Dir.
Ich habe ja erwähnt das ich hoffe bis Ende Jahr vom Nikotin los zu kommen, und deshalb habe ich auch bereits jetzt schon seit längerem damit angefangen, und so wie Du es in Deinem Fall gemacht hast, meinen Zigaretten Konsum bereits reduziert.
In der Wohnung rauche ich schon lange nicht mehr, ich rauche nur noch im Freien, aber nicht auf dem Balkon, sondern ich gehe jedesmal aus dem Haus.
Und nur schon aus diesen Grund ist es mir inzwischen sehr gut gelungen meinen Zigaretten Konsum sehr stark zu minimieren.
Jedenfalls Danke für Deine Anteilnahme, und ich freue mich sehr für Dich das Du es geschafft hast vom Rauchen los zu kommen.

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Das ist super, denn dann ist der Bruch nicht mehr so heftig. Das werden einige Tage, wo du jede Unterstützung und Kraft brauchst. Den komplette Absprung am besten auf ein paar freie Tage legen, damit der Körper und besonders der Geist sich erholen kann.

Und immer den Focus auf das Ziel setzen. Mein absolutes AHA-Erlebnis war, als ich einen Geruch aus der Kindheit wieder wahrnahm. Ich weiß nicht mehr, was es genau war, aber es war ein Blütengeruch. Hollunder oder ähnliches, was ich auf einmal in der Natur wahrnahm. Das war so ein Punkt, wo ich realisierte, was mir das Rauchen alles genommen hatte. OK, auf der anderen Seite hatte es auch einiges gebracht :wink:

Ich wünsche dir viel Erfolg und Durchhaltekraft. Es lohnt sich wirklich.

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Was ich früher voll entspannend fand, Mich mit meinem jüngeren Bruder über Gott und die Welt in den Schlaf zu labern.

Vor ein paar Jahren haben wir mal wieder zu zweit in einem Zimmer gepennt und wir hatten uns ganz entspannt wie früher über Gott und die Welt in den Schlaf gelabert …… Hach war das schön :innocent:

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Was ich auch noch sehr entspannend finde, ist Zugfahren und zwar weitere Strecken in nicht überfüllten Zügen.
Mit Musik und evtl. einem Bier.
Einfach rausgucken und geniessen.
Und um klare Gedanken zu fassen auch ganz gut

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Wirklich auch ein Thema was mich beschäftigt.
Ich merke, grade in stressigen Phasen, wie mein Körper und Geist nach Entspannung schreit und dennoch schaffe ich es nicht. Meine einzige Möglichkeit ist es, mich zu beschäftigen, aber dann mit Dingen, die mein Herz höher schlagen lassen:

  • Spazieren/Wandern und dabei Blumen mit einer App analysieren:
    Ich fokussiere mich dann nur auf neue Blumen, die ich noch nicht analysiert habe und bin gleichzeitig in der Natur. Alternativ gehe ich auch in den Wald und sammel Pilze.

  • Dinge mit dem Metalldetektor suchen:
    In den Wald gehen, sich freuen wenn es piept, alles was über den Wert eines Nagels oder einem Kronkorken hinausgeht mit nach Hause nehmen und analyiseren.
    Der richtige Spaß fängt dann an, wenn man 4 Stunden mit googlen und Bildvergleichen zubringt. Glaubt mir, das entspannt und wenn ich dann nach 4 Stunden das Objekt im Internet gefunden habe udn weiß, dass es z.B. nur ein Teil einer Abrissbirne ist…der Dopaminkick ist irre.

  • Strategiespiele spielen:
    Probiert mal Civilization VI auf Gottheit zu spielen…glaubt mir, das fesselt und wenn man das dann geschafft hat, das Gefühl ist wirklich göttlich

  • auf der Couch einen schnurrenenden Kater im Arm halten:
    Tatsächlich eine der wenigen Moment, wo ich keine weiteren Stimulanzien brauche

  • selbst Musik machen:
    egal ob Instrumente spielen oder selbst singen, nach mehreren Stunden musizieren, bin ich ein neuer Mensch.

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Einen metalldetektor hätte ich auch gerne. Kann man da was empfehlen, bzw worauf sollte man beim kauf achten?

Puh, ich bin kein Experte, aber ich kann dir die Gründe nennen, warum ich meinen gekauft habe:

Er ist zusammenklappbar. Da ich kein Auto fahre (habe zwar einen Führerschein, aber hatte früh erkannt dass Autofahren zu gefährlich für mich ist), brauchte ich einen Detektor, welcher sich auf dem Fahrrad verstauen lässt. Das grenzt die Wahl des Detektors schon gehörig ein.
Zudem kann meiner zumindest grob Metalle auseinanderhalten. Es hilft einen Detektor zu haben, bei dem man Eisenfunde deaktivieren kann.
Naja und er ist nicht ganz so teuer.

Ein Hinweis: erkundige dich über die gesetzliche Lage in deiner Region. Einfach so im Wald sondeln ist verboten.

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Beim Stichwort Metalldetektor oder Sonden würde ich gerne kurz was einwerfen und euch um Vorsicht bitten. Ich bin Archäologin und deswegen sehr empfindlich und hellhörig, was das ganze Thema angeht. Meine Bitte ist dabei, immer auf aktuelle Gesetze und Vorschriften achten. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Sonden super spannend und interessant ist (habe es auch selbst schon im wissenschaftlichen Rahmen ausprobiert), es für Dopamin-Kicks sorgt, aber gleichzeitig auch Dinge zerstören kann. Nicht nur, das Sondengänger:innen oft in gesetzlichen Grauzonen unterwegs sind und dabei eventuell Strafen oder sogar Gerichtsverfahren provozieren können, sondern es können dabei auch wertvolle Bodendenkmäler unwiederbringlich zerstört werden. Mein Tipp ist dabei, wendet euch immer an die zuständige Denkmalschutzbehörde. Denn oft gibt es dabei Möglichkeiten, wie Sondengänger:innen gemeinsam mit den Behörden zusammenarbeiten können. Manchmal gibt es sogar auch Schulungen und im Prinzip sind wir auch euch dankbar, wenn ihr euer Wissen und Hobby uns quasi zur Verfügung stellt. Die meisten Wissenschaftler wollen nicht unbequem sein und sich in den Weg stellen, sondern nur die Denkmäler schützen. Deswegen wär es ja ideal, wenn ihr euch dabei entspannen und eurem Hobby nachgehen könnt, während ihr gleichzeitig noch einen Beitrag für die Wissenschaft leistet. Über die einzelnen Bestimmungen und Möglichkeiten bin ich nicht informiert, deswegen hier nur der kurze Hinweis und Danke fürs Beachten! <3

P.S. Manche Denkmalschutzbehörden und archäologische Vereine bieten auch „Bestimmungssprechstunden“ an, da könnt ihr dann auch eure Funde analysieren lassen und gleichzeitig was lernen.

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Danke Lieschen für die etwas detailliertere Beschreibung.

Ich habe mich damals mit der örtlichen Archäologin zusammengesetzt und weiß daher genau was ich tue und buddel ausschließlich in bewegter Erde.

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Sitzen und starren… Dachte, das wäre „meine exklusive Störung“ Ist das ADHS symptomatisch? ?

  • Sport bis zum geht nicht mehr
  • Tiere
  • Extreme-Metal oder Klassik ^^
  • Meditation/Achtsamkeit

Letzteres war bestimmt die ersten zwei Monate absolut schmerzhaft, aber ich kann die App Waking Up sehr empfehlen. Erklären sehr genau, was man da macht, warum man es macht, welche Gedanken/Reaktionen wahrscheinlich auftreten werden und dass das zu Beginn normal ist, bla und es werden unterschiedliche Zugänge zur Achtsamkeit gegeben. Bspw. beim Spazieren versuchen, mehrfach die Perspektive zu wechseln zwischen:

  1. Du bist der sich bewegende Teil in einer sich nicht bewegenden Umwelt
  2. Du bist der sich nicht bewegende Teil in einer sich bewegenden Umwelt

Eventueller Nachteil, dass die App auf englisch ist und theoretisch was kostet, aber wenn man denen schreibt, dass man sich das nicht leisten kann, gibt’s mehrere Stufen des Entgegenkommens bis hin zur völligen Kostenfreiheit (gibt es das Wort mit der Bedeutung?). Theoretisch würden andere Achtsamkeitsübungen/-audios/-videos es auch tun, muss aber sagen, dass ich persönlich es erst damit regelmäßig geschafft habe und erst damit währenddessen nicht permanent schreien und mir die Haut vom Körper reißen will. Würde auch behaupten, dass es die bisher einzige Strategie ist, die ich für mich gefunden habe, die breit und langfristig in dem Sinne funktioniert, dass die Übungen, die ich da so mache, sich irgendwann tatsächlich in meinem Denken/Verhalten etablieren, wodurch Alltagssituationen bzw. die von dir beschriebenen Momente zu Übungssituationen werden… bis sie es dann manchmal nicht mehr sind, sondern automatisiert ohne Stressreaktion ablaufen. Das ist natürlich der Jackpot, den man aber auch nicht wochen- oder monatsweise erwarten kann.
Alles andere hilft mir nur im Moment selbst bzw. wenn ich schon überlastet bin.

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War absoluter Civ-Verückter, an Gottheit habe ich mich allerdings nie versucht. Civ5 fand ich übrigens besser als 6. Micromanagement ist so mein Ding denke ich.

Ohja, Zug fahren entspannt mich auch sehr. Stundenlang könnte ich aus dem Fenster gucken, mir die Gegend ansehen und darüber nachdenken, wie es wohl wäre, woanders zu wohnen.
Allerdings eher ohne Bier bei mir :rofl:

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Boahr, Entspannung, das ist echt ein Problemthema :laughing:

Ich kenne viele Sachen, die manchmal helfen, dafür aber manchmal gar keinen oder sogar einen negativen Impact haben. Kommt immer auf die Situation, meine Verfassung, Umgebung, Energie-/Stresslevel, Möglichkeiten,…an.

Was mir am häufigsten hilft:

  • aktives Tagträumen (bequem auf der Couch einmummeln, Podcast mit angenehmen Stimmen und interessanten Themen, aber nicht so interessant, dass ich aktiv zuhören will, dann Augen schließen und bewusst Tagträumen, egal wohin die Reise geht → hat den positiven Nebeneffekt der Selbstreflektion)
  • albern tanzen (mit Musik im Raum oder auf den Ohren, manchmal auch nur im Kopf, so lange, wie es nicht körperlich anstrengend ist → hebt bei mir immer die Stimmung, baut Stress ab)
  • Natur, draußen sein, Tiere (schnurrende Katze auf dem Schoß, spielende Hunde auf der Hundewiese beobachten, Waldspaziergang, Feuer/Wasserlauf/sich im Wind bewegende Äste beobachten, auf den Balkon setzen bzw. Aktivitäten dorthin verlegen)
  • freies Schreiben (speziell bei akkutem Stress/Gedankenspiralen/Emotionsüberschuss, einfach ungefilter alles rausschreiben, was einem durch den Kopf geht, ohne Punkt und Komma → baut sehr viel akkuten Druck ab, funktioniert aber auch nicht ohne, positiver Nebeneffekt Selbstreflektion

Den krassesten Effekt hat aber der Bereich Routine/Strukturen.
Klingt erstmal passiv, gestalte ich für mich aber in aktiven Phasen regelmäßig aktiv, z.b. nen Wochenplan auf ein Din A3 Blatt zeichnen mit groben Zeiteinteilung wie

  • Aufstehen/Medis um 8
  • dazwischen offene Phase für kognites arbeiten, z.b. lernen/Steuererklärung machen/etc.
  • 15 uhr medis und essen
  • dann offene Phase für praktisches wie haushalt, Bastelprojekt, Einkaufen,… und Freizeit, z.b. netflixen, zocken, infodeepdive zu aktuellem hyperfix,…
  • ab 22 Uhr Abendroutine, bei mir Katzenklo säubern, Frühstück nächsten Tag vorbereiten, erledigte dinge abhaken, gute nacht kippe, stretching, im bett eine folge lieblingspodcast hören und einschlafen

Der Plan hängt an meiner Zimmertür und ist optisch hübsch mit bildchen, bunten klebis, etc, dazu hab ich mögliche Aktivitäten für die jeweiligen offenen Phasen als kleinschrittige Tasks auf kleinen Kärtchen, die ich dann einfach da einkleben kann wenn ichs mache und nicht akkut überlegen muss, was ich machen soll und was das alles für Schritte beinhaltet.
Der Plan gibt mir mental sehr viel Halt, was den aufwand des erstellens immer wieder wert ist, gepaart mit genug Flexibilität, dass ich auch vormittags was praktisches machen kann oder nen ganzen tag nur Freizeit, ohne mich abends unproduktiv gefühlt zu haben. Dazu habe ich immer vor Augen, was ich den Rest der Woche alles schon geschafft habe, das unterschätze ich in meinem Kopf gerne, was zu Anspannung führt,… :roll_eyes:)

Steht für heute/morgen auch wieder auf dem Programm: neue Pläne für die nächsten 2 Wochen machen :sunglasses:

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Gestern mein Supergau. Ich gehe gerne den ganzen Tag in die Sauna. Bin meist die erste die kommt und meist die letzte die geht und am besten nicht am Wochenende auch nicht Freitags.
Nun konnte eine Freundin mit mir zusammen nur gestern Abend .
Oh Graus , dachte ich nur als wir ankamen , alle Parkplätze voll sogar davor auf der Straße wurde geparkt :exploding_head: beim Einlass warten und in der Sauna alle Handtuchhalter belegt :exploding_head: kenne ich dort nicht so . Dementsprechend alles so viel belebter dort :exploding_head:……aber immer in den Saunakabinen dass Gesetzt der Stille . Fand ich eine spannende Erfahrung für mich . In diesem für mich etwas zu unruhigen Gewusel gemeinsam mit andern Menschen Orte der Stille zu kreieren .
Aber die weniger belebten Tage gefallen mir natürlich besser . :sweat_smile:

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Ich mag’s gar nicht, wenn die Sauna so voll ist und man nur noch sitzen und nicht mehr liegen kann, die Ruheliegen belegt sind, … War allerdings schon ewig nicht mehr in der Sauna, obwohl mein Fitnessstudio eine hat.

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Mich wundert fast, dass eine Sache hier noch gar nicht erwähnt wurde: Snoezelen!
Das habe ich in der Klinik kennen und lieben gelernt! Es braucht einen möglichst weißen Raum mit wenig dunklen Farben. Bei Amazon gibt es eine große Auswahl an Snoezelen Lampen (Ich persönlich finde den Astronauten von Dienmern am besten). Mit entsprechender Entspannungsmusik kann man wirklich tief eintauchen in seine eigene Welt.
Ein Schritt weiter wäre dann noch die Fantasiereise oder Körperreise! Das ist im Grunde dasselbe, nur dass eine Stimme dich in deine Fantasiewelt begleitet. Auf Spotify gibt es da zwei entsprechende Alben vom Institut für Stressbewältigung. Welches von beidem, Snoezelen oder Fantasie-/Körperreise für einen selber besser funktioniert, muss man ausprobieren. Bei mir persönlich ist es mal so und mal so.
Viele Einrichtungen (manchmal auch Unis oder Schulen) haben entsprechende Räume. Manchmal sogar (nach Anmeldung) für die Öffentlichkeit „zugänglich“.
Ich habe mir mein Schlafzimmer inzwischen zum Snoezelenraum umgebaut…

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Du weckst Erinnerungen :see_no_evil, dass das ungeschriebene Gesetz "Nicht-reden-[zu] dürfen " in Sauna&Co mich um meine Entspannung brachte, wie als Kind in der Kirche, wo ich wegen meinen „grundlosen Lachflashs“, auch in der Grundschule, öfter rausflog :face_with_peeking_eye. Mit Zwangsstille konnte ich nie gut umgehen, wenngleich ich heute als Atheistin auch gerne Kirchen besuche um runterzukommen.

…nun ja , ist ja nicht so dass es mir nicht trotzdem noch passieren könnte, dass mir doch ein Spruch rausrutscht oder ich irgendwas zum lachen finde, und mich Innerlich zusammenreißen muss , oder das mich doch was nervt :wink:

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Aktuell hilft mir abends beim Runterkommen:

  • im Bett einkuscheln
  • frisch gekochter Pfefferminztee
  • ein gutes Buch
  • eine schnurrende Katze auf dem Schoß
  • gerne auch etwas zu Knabbern
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