Puh…
Ich habe jetzt mal Deine anderen Beiträge überflogen und finde den hier wichtig:
Dazu noch der Hinweis im selben Thema:
und in einem anderen:
Ich fasse mal zusammen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit und als medizinischer Laie):
Deine Probleme:
- Übergewicht, Abnehmen funktioniert nicht,
- Bluthochdruck, Tendenz steigend,
- Probleme beim Sehen, Tendenz zum schlechter werden,
- Insulinresistenz,
- verstärktes Schwitzen,
- Konzentrationsstörungen, Tendenz steigend,
- Angst(Störung?),
- Stimmungsveränderung/Traurigkeit (abends),
- kein Durstgefühl, zu wenig trinken
Medikamente:
- Bupropion (regelmäßig)
- Nebivolol (Beta-Blocker, regelmäßig)
- MPH (unregelmäßig?)
- Elvanse (unregelmäßig?)
- Pregabalin (unregelmäßig?)
- Candesartan (unregelmäßig?)
- Clonidin (unregelmäßig?)
- Vitamin D,
- Magnesium,
- Zink,
- Eisen
- usw (was genau?),
- Metformin (abgesetzt).
Clonidin, Candesartan, Pregabalin sind keine Bedarfsmedikation. Das muss man regelmäßig nehmen, wenn es was bringen soll.
Vit D, Eisen, Zink sollte man nur bei nachgewiesenem Mangel substituieren. Zu viel kann gesundheitsschädlich sein.
Inwiefern hat Metformin nichts gebracht, so dass Du es abgesetzt hast? Metformin hemmt die Neubildung von Glukose und verbessert gleichzeitig die Glukose-Verwertung. Es ist kein Abnehm-Medikament.
Ich sehe hier zwei Problemfelder, die Du dringend fachkundig abklären lassen solltest:
- Insulinresistenz: evl. bereits Diabetes? Dazu würden u.a. Sehprobleme, fehlende Gewichtsreduktion und Bluthochdruck passen.
- Nieren: beginnende Nierenisuffizienz? Dazu würden u.a. Bluthochdruck, Sehprobleme, Müdigkeit, eingeschränkte Leistungsfähigkeit passen. Zudem belasten die Medis die Nieren, genau so wie zu wenig trinken.
Ich würde als erstes einen Gang zum Hausarzt empfehlen:
- alle Symptome schildern und dann erst mal gründliche Diagnostik.
- Blutwerte: Niere, Leber, Langzeitblutzucker, Schilddrüse, Vitamine/Mineralstoffe…
- 24-Stunden-Blutdruckmessung.
Je nach Ergebnis, weitere Untersuchungen (Diabetologe, Nephrologe…). Mit den Ergebnissen eine sinnvolle, dauerhafte Medikation + Ernährungsberatung.
Was du jetzt sofort machen kannst: Mehr trinken. Man sollte trinken, bevor man Durst hat. Durst ist schon ein Anzeichen von Dehydrierung. Fülle Dir mindestens 5 0,5-Liter Flaschen Wasser für den Tag ab und trinke die über den Tag verteilt aus.
Vor dem Sport solltest Du zusätzlich mindestens 0,5 l trinken. Während des Sports weitere 0,5 - 1 l nebenher und danach nochmal ordentlich trinken - dann mit Kohlenhydraten und Elektrolyten.
In Deinem eigenen Interesse rate ich Dir dringend vom weiteren Rumwurschteln mit Medikamenten ab und plädiere für eine zeitnahe, umfassende medizinische Abklärung.