Zu mir und meinen Arbeitserfahrungen

Hallo Leute,

Ich bin gerade auf das Forum hier gestoßen und hab mich dann jetzt mal hier angemeldet, um für mich zu erfahren, ob meine Symptomatik wirklich nur meinem (von zwei Psychiatern nachgewiesenem) ADHS liegt oder nur etwas ist, das ich einfach nie gelernt habe.

Ich habe das Arbeiten als solches nie lange durchgehalten. Mein Rekord war einmal bei 4 Wochen und danach war es mir so zur Qual, dass ich es abgebrochen habe.
Die Zahl meiner Jobs beläuft sich inzwischen auf fast 20 in den letzten 9 Jahren.
Das war nach meinem Abitur 2012.
Es war alles dabei, vom Lagerarbeiter, bis hin zum Designer.
Immer habe ich auf das chronischste die Minuten gezählt, immer gebetet, dass der Mist endlich vorbeigeht und ich nach Hause könne, immer irgendwie versucht dadurch zu motivieren, wie viel Geld ich denn jetzt verdient hätte.
Immer im Hinterkopf habend, dass ich jetzt durch die Scheiße durch muss. Aber immer an meinen „Papi“ denkend, der mich wohl zu häufig aufgefangen hat. Es ging nie länger als ein paar Tage gut und ich hab es nicht mehr ausgehalten und hingeschmissen. (Was, wie ich weiß, der klar falsche Weg ist, aber ich kam auf die Härte die einen beim Arbeiten erwartet nie klar.)
Dann hatte ich die Hoffnung, mich durch eine Therapie arbeitsfähig(er) zu machen - was aber auch nur sehr sehr bedingt funktioniert hat.

Jetzt wollte ich mal fragen, ob das typisch ADHS, eine Mischung aus ADHS und sehr sehr viel Anstellerei gepaart mit es nicht gelernt zu haben, oder nur Anstellerei mit gepaart es nicht gelernt zu haben ist.
Denn inzwischen bin ich langsam auf der Schiene schon Herzrasen zu bekommen, wenn ich nur sowas wie „Metallfacharbeiter“, oder „Schlosser“ oder so zu hören, aber bessere Jobs werde ich mit meinem Lebenslauf einfach nicht mehr finden wie es scheint. Und jetzt will ich mich endgültig krankschreiben lassen, weil ich aufgrund meiner Erfahrungen weiß, wie bereit ich für das „richtige“ Arbeiten bin.

MfG
BimBam

Hallo @Heiliger-Bimbam

Ich denke, gerade „ADSler“ kennen das durchaus…
Mir gings -bis zu meiner selbstgewählten jetzigen „Auszeit“- nicht anders. :wink:
Ich hab zwar mit der Zeit gelernt, „mehr“ auszuhalten und hab im letzten Job zwar mehrere Jahre „durchgehalten“ (Allerdings auch an verschiedenen „Stationen“), hatte und werde wohl auch immer das Gefühl haben, das irgendwas nicht passt. Daher ist es wohl auch grad bei ADSler so wichtig, das „passende“ zu finden. Das ist mitnichten in dieser „Arbeitswelt“ nicht ganz einfach. Aber ich denke, es gibt durchaus die „Nischen“, in die wir ADSler durchaus rein passen und mit Sicherheit dort auch „glänzen“ können…

Was die „Abhängigkeit“ (Oder das „Behütet werden“) von anderen Personen angeht…
Auch das kenne ich! Meine Mutter spielt da eine ähnliche Rolle wie Dein Vater. Und ich sags mal ganz direkt: Ich bin jetzt 40 und lasse mich immer noch zu gern „ins gemachte Nest“ fallen. Ich lerne also immer noch, auch mal „eigenständig“ auf die Nase zu fallen. Das ist leider eben auch ein „langer“ Weg und geht nicht von heute auf morgen (Gerade wenn man es in seiner Kindheit/Jugend eventuell nie anders gelernt hat).

Wenn Du Dich jetzt „erst einmal“ Krankschreiben lassen willst… Dann mach das ruhig!
Ich selbst hab damit viel zu lange gewartet und hab mir dadurch wohl nur selbst so einige Steine in den Weg gelegt. Gesundheit sollte immer an erster Stelle (weit vor der Arbeit!) stehen. Wenn Du dieses „Auszeit“ brauchst, dann nimm sie Dir…

Also ich glaube das es zu einfach ist alles auf das Adhs zu schieben. Ich will niemanden beleidigen, angreifen oder belehren. Aber ich glaube schon das es wichtig ist, das wir auch zu unseren eigenen Anteilen die eventuell nichts mit Adhs zu tun haben, sondern mit anderem sagen wir mal „Fehlverhalten“ zu tun hat. Denn wenn wir schon dabei sind alles auf das Adhs zu schieben, so muss auch mal das positive erwähnt werden über das zum Beispiel Adhs Menschen im Berufsleben auch positives zu berichten gibt. Vielen Adhslerinnen geht es nämlich soweit ich weiss auch gut am Arbeitsplatz, sind froh über ihre Arbeit, die ihnen Struktur, soziale Kontakte, und durchaus auch Freude bereiten kann. Zumindest war es bei mir in den meisten Fällen so das ich meine Arbeit gerne gemacht habe und auch nette soziale Kontakte hatte, oder sogar gute Freundinnen über die Arbeit fand.

Hallo Heiliger Bimbam,

:willkommen

doch doch, das ist sehr ADHS-typisch!

@AbrissBirne Dein Text ergibt Sinn wenn man das Wort „stehen“ hinter „Anteilen“ einfügt?

Ja, aber ich würde hier trennen zwischen Das kommt von meiner ADHS und Dafür kann ich nichts.

ADHS ist eine Erklärung für Vieles, aber wo ADHS Schäden anrichtet, in unserem Leben oder im Leben von Mitmenschen, dann finde ich es wichtig dafür Verantwortung zu übernehmen.

Hallo Heiliger-Bimbam und herzlich Willkommen :winken

Deine Schilderung hört sich für mich auch nach ADxS an. Ich selbst bin 30, habe zwei Ausbildungen abgebrochen, Vollzeit zu arbeiten habe ich nur kurz durchgehalten. Teilzeit ging länger, aber nur weil es nur drei Tage in der Woche waren. Jetzt bin ich arbeitslos und bastel an meinen Zukunftsplänen.
Allein bist du auf jeden Fall nicht, mit dem löchrigen Lebenslauf.

Liebe Grüße
Nymphaea

Hallo @Heiliger-Bimbam,

Na ja, ich finde, diese heftige Symptomatik kann mit ADHS zu tun haben, ist aber nicht typisch.

Selbstverständlich haben viel von uns Probleme im Berufsleben. Die beziehen sich aber meistens auf Probleme mit den Arbeitsbedingungen, Konzentrationsprobleme, Probleme mit hierarchischen Strukturen und Autoritäten sowie Probleme mit langweiligen Routinetätigkeiten und Prokrastination.
Aber die beschriebene Problematik ist in ihrer Ausprägung doch recht selten.

Ich glaube schon, dass ein Teil der Problematik, wie du ja schon selbst vermutest, „anerzogen“ ist. Klar, geringes Durchhaltevermögen ist normal, aber wenn ständig aufgefangen und nicht zum Durchhalten angehalten wird, dann kann das schon die beschriebenen Auswirkungen haben…auch ohne ADHS.

Die Tochter einer Bekannten hat Abitur gemacht und gerade so ein Bachelorstudium absolviert. Sie ist während ihres Studiums 6x umgezogen, weil ihr keine Wohnung gut genug war und Mama und Papa waren immer zur Stelle, haben alles bezahlt und dem armen Mädchen den Hintern gepudert. Ihren Job hat sie auch schon dreimal gewechselt, denn es war natürlich auch kein Arbeitgeber gut genug…Schuld sind immer nur die anderen, sie natürlich nie!
Das Ergebnis ist, dass sie nun ein Kind bekommen und sich einen Mann mit viel Geld geangelt hat, der ihr den Lebensstandard bieten kann, den sie von Zuhause kennt. Sie wird wohl nie wieder arbeiten…und sie hat ganz sicher kein ADHS!

Lediglich ihr Vater ist inzwischen so reflektiert, dass er zugibt, in der Erziehung seiner Tochter eklatante Fehler gemacht zu haben…

@Andromache Also wenn ich dich jetzt nicht kennen würde… :shock:

…dann? :wink:

Ich weiß, dass liest sich jetzt wieder sehr hart.

Ich hatte nach meinem Endlos-Studium zu Beginn auch massive Probleme im Arbeitsalltag und habe mich gefragt, wie ich das ein Leben lang durchhalten soll, aber ich habe mich durchgebissen und es hat gelohnt.
Meine Meinung: Wer genug Konzentration und Energie hat, um ein Abitur zu schaffen, der kann mit ADHS auch arbeiten.

Ist das nicht der Fall, dann wiegen eine oder mehrere Komorbiditäten scheinbar so schwer, dass der Arbeitsalltag nicht bewältigt werden kann. Ich mutmaße mal, dass es allein am AD(H)S nicht liegen kann.

Also ich stimme @Andromache und @AbrissBirne zu 100% zu.
Dass es nicht Adxs typisch ist, zeigen die zahlreichen User*innen hier, die seit Jahren arbeiten und viele sogar bei dem selben Arbeitgeber.

Und wie @Andromache geschrieben hat, es ist ein großer Unterschied, ob man aufgefangen wird oder nicht bzw. ob man überhaupt die Wahl hat. Was machen denn Adxsler, die alleine auf sich gestellt sind und in einem Land ohne Sozialsystem wie hier leben?

Eine meiner größten Ängste ist z.B., dass ich eines Tages nicht arbeiten kann oder darf. Ich werde durchdrehen.

Ich würde es also tatsächlich auf den Charakter und die Erziehung schieben. Natürlich spielt das Adxs eine Rolle, aber für mich eher untergeordnet. Denn wo der Wille da der Weg. Und Adxs lässt sich medikamentös gut aushalten.

Hier muss ich mir selbst widersprechen. Denn wenn man nicht kann, kann man nicht. Ich habe Verständnis für jede Person, die mehr oder weniger arbeitsunfähig ist, egal ob jung oder alt.
Bei mir sind es halt andere Bereiche, wo ich große Mühe habe weiter können zu müssen. Also ist mir das Gefühl nicht fremd, im Gegenteil!

Mir ging es um das Wort „typisch“. Es kann nicht sein, dass wir uns einerseits aufregen, wenn Adxsler als faul und dumm abgestempelt werden, sogar ein vorhandes Studium oder langjährige Berufserfahrung als Ausschlusskriterium bei der Diagnosestellung von machen Ärzten betrachtet wird, andererseit bezeichnen wir selbst gewisse Auffälligkeiten als typisch. Es ist doch eine Spektrumsstörung, d.h. für mich nichts mit typisch, sondern kann vorkommen, wenn andere Sachen auch dafür sprechen.

Na klar ist das bei jedem Menschen ganz unterschiedlich… :wink:

Aber es gibt halt m.E.n. auch gewisse „Grundproblematiken“, die bei ADSler wesentlich „häufiger“ und/oder „verstärkt“ auftreten.
Natürlich geht da auch ein jeder „ADSler“ anders mit um, hat vielleicht auch „mit der Zeit“ gelernt damit umzugehen.

Zudem ist es ja nicht selten (so wie auch bei mir), dass es eine Diagnose eher spät getroffen wird und erst damit so manch ein Verhalten „erklärbar“ ist.
Das liegt ja selten an dem Menschen (ADSler) selbst. Wahrscheinlich (?) hätte bei vielen eine frühere Diagnose auch für einen anderen „Lebensweg“ gesorgt. :man_shrugging:

Ich glaube das vieles ja schon zu Schulzeiten anfängt, die ersten „Erfahrungen“ mit Mobbing, sowie Lehrpersonen die entweder kaum, oder garkeine Ahnung von Adhs verstehen. Ebenfalls staune ich ehrlich gesagt, das unsere Schulpsychologinnen anscheinend in punkto Adhs ebenfalls total unbedarft sind, denn gerade dort, Quasi „vor Ort“, sollte jemand der im Schulpsychologischen Dienst tätig ist, sensibilisiert auf Adhs-Problematik „geschult“ sein. Aber genau hier, wo schon viel getan werden könnte, um Adhs frühzeitig zu erkennen, heisst „Verdachtsfälle“ frühzeitig abzuklären, dann entsprechende Hilfestellung zu leisten, das ist bis heute leider nur ein Wunschtraum, der wahrscheinlich auch weiterhin nicht umgesetzt werden wird. Und deshalb werden auch weiterhin noch viele Adhs Betroffene zu spät „erkannt“ werden, und deshalb auch weiterhin einen „schwierigen“ Berufsweg vor sich haben, oder von Langzeit Arbeitslosigkeit betroffen sein. Solange nicht bereits in der Schulzeit die Weichen gestellt werden, Adhs Menschen „erkannt“ werden, Hilfe bekommen, und vor Mobning geschützt werden, solange werden Adhs Betroffene unter den Folgen leiden.

Ich kenne diese Unzufriedenheit bei mir auch - habe aber aufgrund meiner Persönlichkeitseigenschaften und meiner Lebensumstände die Fähigkeit und die Möglichkeit, mich für fast alles zu begeistern zu können. Hinzu kommt, dass ich gerne auch einfache Routineaufgaben durchführe, gerne auch über Jahre - und da auch Spaß dran habe.
Anerzogen ist das nicht.

Man darf nicht vergessen, dass ADHS auch immer auf Mentalitäten oder Persönlichkeitseigenschaften und Umgebungsbedingungen prallt.
Die Möglichkeit der „Erziehung“ wird da gerne mal gnadenlos überhöht - wie z.B. auch bei Prokrastination.

Typisch ADHS ist doch auch, dass man mit dem Bewusstsein entweder derart ausschließlich in der Gegenwart ist, dass das Verharren in einer Situation, das Fehlen der Möglichkeit, dem jeweiligen Impuls nachzugehen, schmerzhaft und unangenehm ist - wobei der Grad der Schmerzhaftigkeit eben individuell ist.
Oder man ist ständig im Zukünftigen … man müsste - ich müsste - oder im Vergangenen: hätte ich doch…und kann die Gegenwart nicht wahrnehmen geschweige denn genießen.

Ich sehe das meinem (eindeutig ADHS-)Schwager an, wenn wir im Gespräch sind (und er NICHT gesoffen hat): der will weg. Der zerrt wie ein Hund an der Leine. Wenn er getrunken hat, können wir stundenlang reden.

Kenne ich selbst vor allem aus der Schule. Schule war wie Folter, hat mir in bestimmten Fächern physische Schmerzen bereitet.
Vorallem dann, wenn ich keine Möglichkeit hatte, mit dem Lehrer in den Dialog zu kommen - und auch keine Möglichkeit, unter der Bank zu stricken. Dann wurde ich seeeehr ungut oder habe exzessiv die Nachbarschaft zugetextet.
In der Schule wusste ich aber, dass ich mal was davon haben werde. Aber das hat es nur minimal aushaltbarer gemacht. Ich kam mit knapp 50 in den Genuss eines langweiligen Statistikseminars - es war zum durchdrehen!


Letztlich nehme ich exakt aus dem Grund - wegen dieser Veranlagung - Medikamente.

Aber die Vorstellung, ich bin in einem Beruf, der genau das von mir abverlangt - für lange Zeit? Ohne Ausweichmöglichkeit? Das ginge gar nicht.

Zum Punkt, ob das typisch sei:
Ja, aus meiner Sicht würde ich behaupten, dass GERADE bei ADHS eben diese Empfindung häufig (aber nicht immer) eine große Rolle spielt. Man muss aber davon wissen, um sie „bearbeiten“ zu können, einen eigenen Umgang damit zu erlernen, Strategien zu finden. Dazu braucht es aber u.U. Therapie oder Coaching.

Daher finde ich das auch ganz schrecklich, dass Betroffene, ohne Hilfe und Unterstützung als Underachiever im (sozialen und beruflichen) Abseits landen und darüberhinaus gerade dann in Berufen oder Situationen landen, die sie aufgrund ihres Naturells in Kombination mit den Umstände gar nicht aushalten KÖNNEN.
Jeder von uns hat seine oder ihre Domänen, in der man zu kämpfen hat und die wir häufig genug einfach nicht ohne „Krücke“ bewältigen können. So ziemlich keine davon gilt für alle - weswegen ich die Diskussion hier in Teilen auch nicht so ganz nachvollziehen kann (muss ich auch nicht).
Aber wir sollten zumindest so viel Respekt sollten wir voreinander haben, dass wir dann nicht über „schlechte Kinderstube“ sinnieren.

Ach ja: der Zwang, solche Situationen auszuhalten ist es, der mich erst in den Burnout und dann in die Verzweiflung gestürzt hat. Auch die körperlichen Schmerzen, aufgrund derer ich lange Jahre nahezu bewegungsunfähig war, kommen letztlich vom Zähnezusammenbeißen und Durchhalten. Aufgrund meiner Erziehung.

Heißt mit anderen Worten, dass ich es wirklich nie gelernt hab und der Zug jetzt langsam abgefahren ist.
Alles klar.
Dann kann ich mich also langsam aber sicher unter die Erde legen, denn eine andere Option habe ich nicht mehr wirklich.

BimBam


Nein das heisst es nicht, Du brauchst aber unbedingt jemanden der Dich anleitet, der Dir zur Seite steht, aber der Dir auch den Marsch bläst, falls Du zu schnell das Handtuch werfen willst. Du brauchst jemand der Dir hilft Dir selbst zu helfen, damit Du ein Erfolgserlebnis hast und erleben kannst, das Du sehr wohl etwas aus eigener Kraft erreichen kannst, damit Du lernst an Dich selbst zu glauben.

Nein. Es heißt, dass Du für Dich selbst einstehen musst, weil es sonst keiner tut.
Dir würden bestimmte Beratungs-, Therapie- und Unterstützungsmöglichkeiten offenstehen - aber darum musst Du selbst kämpfen, weil man mit ADHS kaum Lobby hat.

Komm ersteinmal hier an, schau Dich gründlich um, vor allem in den Neuvorstellungen findest Du viele Schicksale - mit vielen Ratschlägen.

Heiliger BimBam!

Herzlich willkommen hier

Typisch ADHS ist es nicht weil es ja auch ADHSler gibt die einem Job nachgehen können in welcher Form auch immer.
Einige hat es dann aber eben auch im späteren Alter mit einem Burn Out rausgehauen und da war auch nicht mehr ans Arbeiten zu denken.
Manche schaffen es nach dem Burnout wieder zurück ins Berufsleben, machen verändern was im Beruf oder andere schaffen es nur noch reduziert zu arbeiten und manche gehen in Frührente.

ADHS und Arbeit ist schon auch immer eine Ladung Kompensation.

Wieviel Phasen waren denn immer dazwischen wenn du nicht gearbeitet hast, bzw. wie lang waren diese Phasen?

Hast du denn einen Berufswunsch?

Ich habe damals unbewusst und noch nicht vom ADHS wissen in meiner Großen Angst ums Arbeitsleben echt meinen Beruf danach ausgesucht wo ich es mir am meisten vorstellen könnte in der Lage zu sein einen Arbeitsalltag durchzuhalten. Es war in dem Sinne nicht mein direkter Berufswunsch, denn das was ich mal als Berufswunsch vorhatte kollidierte mit dem , dass ich mir das nicht 9 to 5 Tag für Tag vorstellen konnte.

Was machst du denn?

Völliger Quatsch, sorry. Der Zug ist nie abgefahren solange man noch atmet. Außerdem bist noch sehr jung und hast alles offen vor dir.
Es gibt im Netz sehr viele Orientierungstests zum Berufswahl. Auch die Arbeitsagentur oder das Jobcenter bieten Unterstützung.