Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

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Nono
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Nono » Do 2. Jan 2020, 05:42

Anders hat geschrieben:
Do 2. Jan 2020, 00:41
Dann schmeiße ich mal Donald Duck in die Runde..
Viel deutlicher, kann man es eigentlich nicht zeichnen ;)
... jaaa... der arme Kerl... stimmt!
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Anders
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Anders » Do 2. Jan 2020, 00:41

Dann schmeiße ich mal Donald Duck in die Runde..
Viel deutlicher, kann man es eigentlich nicht zeichnen ;)
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Overthesky » Mi 1. Jan 2020, 20:17

"The Place beyond the Pines" mit Ryan Gosling in einer der Hauptrollen, "Mad Max" mit Mel Gibson
Falschparker
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Falschparker » So 15. Dez 2019, 19:54

Ohne ADHS-Symptome müssten wir auf viele lustige Szenen in Filmen verzichten. Paddington ist ein gutes Beispiel, mir fällt noch Trudes Tier ein, da bin ich ein Fan von.
https://de.wikipedia.org/wiki/Trudes_Tier

(Der Wikipedia-Artikel behauptet, Trude sei Kinderkrankenschwester, aber sie ist Physiotherapeutin.)

In der Folge Wutspucke wird gezeigt, wie ein winziger Anlass- das Tier bekommt die letzte Gurke nicht aus dem Glas- zu einer richtigen Wutkaskade führt, dem Tier ist es nicht möglich von sich aus seinen Blickwinkel zu wechseln. Wenn das Tier wütend ist, ist seine Spucke sehr klebrig, und aus lauter Wut klebt das Tier alle möglichen Gegenstände an die Wände. Allerdings klebt die Spucke nur solange das Tier wütend ist.
https://www.wdrmaus.de/filme/lachgeschi ... pucke.php5

Trude reagiert genau richtig. ;)
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Andromache
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Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Andromache » So 15. Dez 2019, 17:10

Seit einigen Jahren werden verschiedene ADHS-Spektren zunehmend in Filmen thematisiert bzw. ganze Charaktere geschaffen, wie z.B. Sherlock, Fiona in Elementary oder die Kommissarin in "Die Brücke" oder auch deutsche Kommissarinnen.

Aber abgesehen von Krimis wird auch in Familienfilmen das Anderssein behandelt. Heute habe ich mal wieder Paddington geschaut, die Geschichte eines Bären, der in London eine neue Heimat sucht. Und zum ersten Mal fiel mir das wunderbare Statement am Ende des Films auf:

"Mrs. Brown sagt, dass in London jeder anders ist, und das bedeutet, dass jeder anders sein darf. Ich denke, sie muss Recht haben - denn obwohl ich nicht wie jemand anderes aussehe, fühle ich mich wirklich zu Hause. Ich werde nie wie andere Leute sein, aber das ist in Ordnung, weil ich ein Bär bin. Ein Bär namens Paddington."

Ein wundervolles Statement, welches das eigene Annehmen des Anderssein und auch dessen Akzeptanz durch das Umfeld thematisiert. Und jetzt weiß ich endlich, warum ich mich in London so wohl gefühlt habe. ;-)
"Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit."
Erasmus von Rotterdam
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