Eindosierung Elvanse

Alles was Kinder und Jugendliche betrifft, sofern es nicht besser in den medizinischen bereich passt. .
zorayazia
Dauerbrenner (200 +)
Beiträge: 275
Registriert: Sa 30. Nov 2019, 19:02

Re: Eindosierung Elvanse

Ungelesener Beitrag von zorayazia » Sa 7. Mär 2020, 12:11

Hab nochmals nachgedacht und bei niedrigerer Dosierung ist das Problem nicht verschwunden, also ev doch höhere Dosierung versuchen.
zorayazia
Dauerbrenner (200 +)
Beiträge: 275
Registriert: Sa 30. Nov 2019, 19:02

Re: Eindosierung Elvanse

Ungelesener Beitrag von zorayazia » Sa 7. Mär 2020, 11:37

War in mg schritten runter auf 9.5 mg mit dem Ergebnis das er total hyperaktiv war.
Dann heute auf 11, da hatte er nach 3 h total die emotionale Krise, wieder wegen der Kleidung.

Ich verstehs nicht, hab aber gesehen, dass ich das mal aufgeschrieben hatte, das er das schon vor der Medikation hatte, aber nie in dem Ausmass, vlt ist es mir nur nicht so bewusst gewesen.

So geht KiGa überhaupt nicht. Das wäre geplant, sobald alles klappt.
In diesen Momenten dreht sich alles nur um ihn, ich muss meine Bedürfnisse ganz vergessen, was total anstrengend ist. Es verzögert sich dann alles um eine Stunde. Und das manchmal mehrmals täglich. Ich muss dann auch total viele Ausnahmen machen. Ich hab eine Liste davon, was ihn beruhigt.
Am besten geht Filme schauen, dann wird er wieder ansprechbar und isst auch was.

Werd's am Dienstag alleine mit dem Arzt besprechen.

LG zoraya
zorayazia
Dauerbrenner (200 +)
Beiträge: 275
Registriert: Sa 30. Nov 2019, 19:02

Re: Eindosierung Elvanse

Ungelesener Beitrag von zorayazia » Mi 26. Feb 2020, 17:08

hi, danke für die Antworten.
Also höher gehe ich nun bestimmt nicht ohne Absprache, obwohl ich kurz davor war und der Arzt meinte, es wäre ok. (Ja, hatte einmal also nur einen Tag, als wir noch bei 8mg waren glaube ich mittags nachdosiert auf 16, da war er auch extrem fokussiert und wollte nur Filme schauen, und ich konnte ihn zu nichts anderem überreden oder motivieren; da hatte ich den Arzt auch gefragt wegen zuviel und er meinte, es könne auch anders sein, die Verträglichkeit seie schlecht, wenn man es zu schnell aufdosiert)


Ich bin mir nun ziemlich sicher, dass es zuviel ist - trotz dem es mit Reduktion dann schlechter wurde. Aber eben anders, mehr Wutausbrüche und nicht die Weinerlichkeit.

Heute hatte ich ihm gleich das Ritalin gegeben, weil ich sonst dachte, dass es nicht klappt mit rausgehen, und wir den Hund heute haben. Folge davon war, dass seine Wahrnehmung extrem übersteigert war, er alle Jacken anprobierte, aber alle waren unbequem. Er wollte mich auch damit nicht veräppeln oder so(falls das jemand denkt ) er wollte ja auch raus in den Schnee.

Es kann auch sein, dass es nur mit dem Ritalin (heute ein halbes, wenn es später am Tag ist, dann nur ein Viertel) dann zuviel wurde, da aber das Verhalten ja schon vorher irgendwie mies war, denke ich eher, dass die Dosierung von Elvanse zuviel ist. Das waren nur ca 3 h nach Elvansegabe. Also zuerst laut ohne Medikamente und total überdreht (Ich lasse ihn jeweils vorher frühstücken), dann gut und aufmerksam, gute Laune, danach extreme Langeweile, ausser er wird beschäftigt.

Normalerweise war ja das "immer beschäftigt sein müssen" und das jemand alle 2 min nach ihm schaut besser mit Medikamenten. Und nun ist das wieder extrem geworden. Das Mutter sein auch viel easyer sein kann, habe ich ja nun erst erfahren, seit er Medikamentiert wird.

Seine Zeichnungen sind dann auch eher chaotisch, oder er regt sich auf, weil es nicht klappt. Das war einmal nach dem Ritalin besser, aber vlt war das nur Zufall und wegen der Relaxenden Musik, die ihn sehr beinflusst hat. Ich hatte schon länger das Gefühl, es könnte zuviel sein, weil er sich hyperfokussiert in der Zeit (mittags). So extrem, das er sich nicht mehr davon losreissen kann.

Muss ich jetzt nochmals mit dem Arzt besprechen. Er meinte ja letztesmal, es wäre super. Da hat er aber während der Sitzung schon angefangen so rumzustöhnen (war da so ca 2 h nach Medigabe). Dann fragte ich ihn auch da, ob alles ok sei. Der Arzt meinte, das es ihm wohl langweilig sei, was dann auch so war. Die gleiche Situation unmedikamentiert ist so, dass er dann anfängt Sachen rumzuschmeissen und dabei einen Riesen Spass hat.

Jetzt weiss ich hald nicht, ob viel weniger auch schon zuviel war. Der Arzt meinte bei 5 mg, die wir als Startdosis hatten, es wäre sehr unwahrscheinlich, dass es zuviel ist. Dann müsste es die goldene Mitte geben.
Nono hat geschrieben:
Di 25. Feb 2020, 22:03

Aber es gibt sie, die berüchtigten Wirklöcher bei Elvanse... die kenne ich bei meinem Sohn... manchmal hatte ich über mehrere Stunden das Gefühl, das Medikament wirke nicht - habe nie herausgefunden, woran es lag. Bei mir selber war mir sowieso nie klar, warum Elvanse grade so wirkt oder nicht wirkt - Ernährung, Schlafmangel, Erschöpfung... da gibt es wirklich zu viele Faktoren...

In der ADW wurde ja genaueres zu saueren und basischen Lebensmitteln und Elvanse gesagt. Ich habe das aber nicht recht verinnerlicht... bestimmt steht auf adxs.org etwas dazu.

Wirkungslöcher würde ich nun bei meinen Erfahrungen bisher eher auf Überdosierung zurückführen, oder auf Vitamin / Mineralmangel.
Bin zurzeit bei ihm auch mit Zink und Vit. D am substituieren und wenn bald Gelegenheit wäre, wäre es gut das mal testen zu lassen. Kann hald bei ihm immer sein, dass er nicht mitmacht.

lg Zoraya
(sorry für den langen Text)
Anders
Dauerbrenner (200 +)
Beiträge: 349
Registriert: Mo 11. Nov 2019, 20:14
Hat sich bedankt: 2 Mal
Danksagung erhalten: 2 Mal

Re: Eindosierung Elvanse

Ungelesener Beitrag von Anders » Mi 26. Feb 2020, 00:50

zorayazia hat geschrieben:
Di 25. Feb 2020, 20:44
Kann mir mal jemand sagen, was das bedeutet, wenn das Kind so weinerlich ist?
Ich würde vermuten, die Dosis stimmt nicht. Dass du bei deinem kleinen damit vorsichtig bist, kann ich verstehen und finde es auch absolut richtig! Trotzdem könnte die Dosis einfach zu klein sein.. hatte er schonmal mehr? Vielleicht wäre es sinnvoller, die passende Elvansedosierung zu finden.. als die Tage mit Mph 'reparieren' zu wollen?
Eine andere Idee, weil leichter zu dosieren.. wäre Attentin- statt Mph auf jeden Fall, weil gleicher Wirkstoff oder vielleicht auch statt Elvanse, weil weniger emotionialisierend und wie gesagt, einfacher zu dosieren und auch leichter einzudosieren.

Soweit meine Gedanken dazu.. sprich auf jeden Fall alles beim Arzt an und mit ihm ab, aber das weißt du ja ;)

Viel Erfolg& Liebe Grüße
Benutzeravatar
Nono
nicht mehr wegzudenken (400 +)
Beiträge: 548
Registriert: Di 12. Nov 2019, 22:59
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Eindosierung Elvanse

Ungelesener Beitrag von Nono » Di 25. Feb 2020, 22:03

Wieviele Stunden nach welchem Medikament passiert es denn?

Weinerlichkeit habe ich ehrlich gesagt noch nie beobachtet... aber Stimmunsschwankungen... natürlich am ehesten im Rebound von MPH.

Aber es gibt sie, die berüchtigten Wirklöcher bei Elvanse... die kenne ich bei meinem Sohn... manchmal hatte ich über mehrere Stunden das Gefühl, das Medikament wirke nicht - habe nie herausgefunden, woran es lag. Bei mir selber war mir sowieso nie klar, warum Elvanse grade so wirkt oder nicht wirkt - Ernährung, Schlafmangel, Erschöpfung... da gibt es wirklich zu viele Faktoren...

In der ADW wurde ja genaueres zu saueren und basischen Lebensmitteln und Elvanse gesagt. Ich habe das aber nicht recht verinnerlicht... bestimmt steht auf adxs.org etwas dazu.
zorayazia
Dauerbrenner (200 +)
Beiträge: 275
Registriert: Sa 30. Nov 2019, 19:02

Re: Eindosierung Elvanse

Ungelesener Beitrag von zorayazia » Di 25. Feb 2020, 20:44

Kann mir mal jemand sagen, was das bedeutet, wenn das Kind so weinerlich ist?
Er stört sich ab den Schuhen, wenn die zu locker sind. Und er fängt gleich an zu weinen, weil ich im Treppenhaus schon vorausgelaufen bin.
Vlt wegen zu wenig Schlaf?

WIr sind bei 14 mg Elvanse, aber muss nachmittags jeweils noch unretardiertes Ritalin geben, wenn die Wirkung nachlässt. Ich weiss nicht, ob es morgens zu hoch sein könnte und dann trotzdem nachmittags zu wenig?
Es klappt auch jeweils beim Basteln nicht und er ist sehr frustriert. (Nach dem Ritalin geht es besser, manchmal scheint es mir dann eher zu viel mit 5mg Ritalin.) Wenn ich mit der Dosierung des Elvanse runtergehe sind die Tage Katastrophe.

Trotzdem geht abends das Schlafen schlecht.


Werds beim Arzt ansprechen, aber würde mich über Rückmeldungen hier freuen.
zorayazia
Dauerbrenner (200 +)
Beiträge: 275
Registriert: Sa 30. Nov 2019, 19:02

Re: Eindosierung Elvanse

Ungelesener Beitrag von zorayazia » So 22. Dez 2019, 19:40

@Nono
Ja klar, ich nehm ja auch zweimal.
Aber er hätte ja noch ein höheres Schlafbedürfnis wie Erwachsene und wegen dem Essen ist auch schlecht.

Jedenfalls hab ichs ja jetzt mit 6 mg probiert, mit dem Ergebnis, dass ich gemerkt hab, dass es um 17 Uhr nicht mehr richtig gewirkt hat. Aber irgenwie bin ich ja auch nicht 100% sicher. Klar, wenn er plötzlich Hyperaktiv wird eig. schon, aber er darf ja auch Kind sein und auch seine Verhaltensweisen sind ja auch Gewohnheit.

Heute hats mir echt gereicht, mit den anderen Kindern aus der Nachbarschaft ist es so aufwändig, dass ich lieber wieder den Kontakt vertiefen möchte mit einem wahrscheinlich auch ADHS Kind aus dem Bekanntenkreis.

Lg
Benutzeravatar
Nono
nicht mehr wegzudenken (400 +)
Beiträge: 548
Registriert: Di 12. Nov 2019, 22:59
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Eindosierung Elvanse

Ungelesener Beitrag von Nono » Sa 21. Dez 2019, 14:13

Ja deshalb darf ich zwei Dosen nehmen, ich nahm damals meist auch zwischen 14 und 15 Uhr noch eine kleinere Dosis nach. Ich bin auch so jemand, die auf kleine Dosen anspricht, ich nahm morgens 15mg und mittags 7, 5 mg.
zorayazia
Dauerbrenner (200 +)
Beiträge: 275
Registriert: Sa 30. Nov 2019, 19:02

Re: Eindosierung Elvanse

Ungelesener Beitrag von zorayazia » Sa 21. Dez 2019, 13:36

Danke für eure Antworten.

Ich frage mich, ob es sinnvoll wäre, ev zweimal täglich die Einnahme zu machen, aber die zweite nur z.b. 1mg. Weil die Wirkung ist gut die ersten Stunden und lässt dann nach am Nachmittag.

Gestern war einkaufen und Post schon um 15 eine Katastrophe.

Ich könnte auch erhöhen, heute habe ich mal 6 mg ausprobiert, aber ich möchte nicht, dass es dann zuviel ist. Auch wegen dem Essen, ist ja etz eh schon schwer.

Aber die Überlegung ist hald, das es ev. Abends einfacher wäre einzuschlafen mit ein Bisschen Wirkstoff im Blut, und er trotzdem isst abends, wenn die höhere Dosis ausfährt. Das dann das Essen, Zähneputzen usw abends einfächer wäre.


Lg
Zoraya
Maya18Max
voll dabei (100 +)
Beiträge: 120
Registriert: Do 14. Nov 2019, 15:53
Hat sich bedankt: 2 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Eindosierung Elvanse

Ungelesener Beitrag von Maya18Max » Do 19. Dez 2019, 15:50

Ja das mit der Schwäche kann am niedrigen Blutzuckerspiegel liegen. Schau mal, ob ich wp anders schon was zum Essverhalten geschrieben habe. Es kann sich wieder geben. Sei geduldig, auch wenn es Monate oder 1-2 Jahre dauert. Die Regulation ist gestört, auch beim Essen. Und das kommt wieder.
schnuppi
hält sich hartnäckig (50 +)
Beiträge: 90
Registriert: Mi 20. Nov 2019, 17:45

Re: Eindosierung Elvanse

Ungelesener Beitrag von schnuppi » Do 19. Dez 2019, 15:18

Hey, weiss nicht, ob sich das unbedingt bei Kindern auch so verhält...aber bei mir hat sich der Appetit nach ein paar Wochen wieder gesteigert. Mir war auch in der ersten Zeit fast immer kalt und oft schwindlig, Blässe war auch dabei. Die Schlappheit führe ich auf den Nahrungsmangel zurück. Das alles reduziert sich gerade wieder. Nehme 30mg.
zorayazia
Dauerbrenner (200 +)
Beiträge: 275
Registriert: Sa 30. Nov 2019, 19:02

Eindosierung Elvanse

Ungelesener Beitrag von zorayazia » Do 19. Dez 2019, 12:37

Ich wollte mal berichten, die Wirkung ist phänomenal. Er ist ansprechbar, aufmerksam, er interessiert sich für Vorschulbücher, Buchstaben und Zahlen. Er ist fähig mit anderen Kindern umzugehen.

Manchmal erscheint er mir zu kopflastig.

Ich hatte gleich mit 5 mg angefangen auf Empfehlung des Arztes.
Rückblickend wäre es vlt besser gewesen mit 1 mg anzufangen und dann zu steigern.

Das Essen ist ein Problem. Ich kaufe jetzt total viele Sachen, Riegel usw. Er isst dann Nachmittags eher. Es ist nicht so, dass ich mir ernsthaft Sorgen mache für den Moment, aber ich gebe mir sehr Mühe, dass er genug isst und es könnte längerfristig schon zu Problemen führen.

Er ist häufig bleich und manchmal müde. Warum ist das wohl, könnte das an der geringen Nahrungsaufnahme liegen?

Mit dem Arzt bespreche ich es anfang des Jahres.

Lg Zoraya
Antworten