Elvanse, eure Dosierung?

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Ratte68
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Ratte68 » Sa 15. Mai 2021, 21:52

Hört sich gut an
Meine Kinder sind 17 und 20 ich brauche nur bis ca 20:00 Uhr fit sein.
Habe Hoffnungen, aber niemals Erwartungen. ... Dann erlebst du vielleicht Wunder, aber niemals Enttäuschungen.
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Ratte68
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Ratte68 » Sa 15. Mai 2021, 21:56

Ich werde das citalopram mal abends nehmen und erst mal bei 13 tropfen bleiben und gegebenenfallds die Dosis wieder erhöhen
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Ratte68 » Fr 21. Mai 2021, 19:30

Habe heute mal die elvanse 30 augeteilt leider in in ca 2x 15 mg.
Hatte heute aber üblen Stress mit meinem Reha Antrag .
Habe den letzten Teil selber ausdrucken können.
Dann habe ich ihn zu meinem Psychater gebracht damit der Ihn noch ausfüllt.

Die restlichen Blätter hatte ich vorsichtshalber in der Praxis gelassen damit ich die nicht wieder verlege ,sowie die ganzen Arbeitsbescheinigungen die ich so gut weggepackt habe das ich sie nicht mehr wieder finde.

Kurz und gut erst musste ich eine Stunde warten bis er Zeit hatte und dann hat er noch 1Sunde meine Unterlagen gesucht meine Freundin( seine Frau) hat sie dann gefunden.

Als ich dann endlich zuhause war war es dann schon 15:30.

Und ich wollte eigendlich da ich heute endlich mal von 3- 5 alleine zuhause gewesen wäre mal in aller Ruhe wenigstens die Abrechnungen eines Arbeitgebers suchen bzw .die Meldebescheinigungen für die Arge.

Als ich dann zuhause war habe ich erst einmal eine volle Dröhnung Citalopram genommen da ich total depri war und es zu spät war für die zweite Dosis Elvanse
Morgen früh nehme ich wieder 30mg :anfeuer
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allmighty
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von allmighty » Sa 22. Mai 2021, 07:30

Ratte68 hat geschrieben:
Fr 21. Mai 2021, 19:30
erst einmal eine volle Dröhnung Citalopram genommen da ich total depri war
Wie meinst du das jetzt? Hast du mehr als sonst genommen in der Erwartung es wird dich beruhigen bzw. entdepressieren? So funktioniert das mit SSRIs doch gar nicht, höchstens ein Placebo Effekt. Hättest lieber Elvanse nachgenommen. Hat dir dein Arzt so geraten, kann ich mir nicht vorstellen?
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Ratte68
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Ratte68 » Sa 22. Mai 2021, 08:00

Nein ich habe die Kapsel geteilt weil ich in den letzten Tagen immer noch morgens eine Nachwirkung hatte .
Alsp nur 15 mg genommen da ich aber als Nebenwirkung so schlecht schlafe wollte ich um 16:00 den rest der Kapel nicht mehr einnehmen.
Und habe stattdessen meine tägliche Menge citalopram Tropfen genommen.
15 Tropfen um mich zu beruhigen.
Heute habe ich aber wieder 30 mg genommen also eine Kapsel.
Die wirkt bei mir teilweise noch bis in den nächsten morgen weil ich sehr wenig esse und durch das Elwanse kaum Aprettit habe.
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Hibbelanna » So 30. Mai 2021, 15:56

Kalte Hände und Füße sind jetzt seit einiger Zeit auch mein Problem...
Kann das auch so wieder gehen, wie es gekommen ist - oder muss ich damit leben?
Hat jemand Erfahrung damit?

Ist unangenehm, ich saß die letzten Wochen immer mit Fingerlingen am Computer und hatte Eisfüße...
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Ratte68 » So 30. Mai 2021, 18:54

Das Problem habe ich nicht.
Allerdings habe ich manchmal nachmittags Kopfschmerzen!
In einem Beitrag über Nebenwirkungen von Medikinet hat jemand geschrieben das eine Banane oder einen Schokoriegel essen helfen kann.
Ich kann mich erinnern das ich einmal einen Kinderriegel gegessen hatte und dann waren die Kopfschmerzen weg.
Ernähre mich aber eher gesund und werde es das nächste Mal mit der Banane versuchen.
Ich hoffe die Kopfschmerzen lassen irgendwann mal nach.
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von allmighty » Mo 31. Mai 2021, 06:45

Hibbelanna hat geschrieben:
So 30. Mai 2021, 15:56
Kalte Hände und Füße sind jetzt seit einiger Zeit auch mein Problem...
Kann das auch so wieder gehen, wie es gekommen ist - oder muss ich damit leben?
Hat jemand Erfahrung damit?

Ist unangenehm, ich saß die letzten Wochen immer mit Fingerlingen am Computer und hatte Eisfüße...
Ja, bei mir ist es schlimmer geworden. Ich hatte bzw. habe immer kalte Füße, mit Elvanse frieren diese samt meiner Hände ständig. Ganz schlimm ist es vor der Periode.
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Nono » Mo 31. Mai 2021, 07:57

Hm, ich habe nichts dergleichen... ich nehme vielleicht zu wenig... wobei ich ja insgesamt auch meine 25mg am Tag nehme. Manchmal jetzt sogar 30.

Ich habe gemerkt, dass meine 15mg vom Morgen am späten Vormittag schon so abflachen, dass ich ab 11.30 schon schlechte Konzentration habe.

Bisher hatte ich kein gutes „Barometer“, um die Konzentration zu messen.

Mein Mann und ich haben haben kürzlich als totale Anfänger mit Tennis angefangen. Ich empfinde das Training als mental anstrengend, die Schlag-Technik muss bei den modernen Schlägern heutzutage ganz schön fein ausdifferenziert sein. Wir haben meist um 11 oder 12 Training zu zweit. Je später es wird, desto weniger kann ich die Anweisungen umsetzen. Dann hatten w einmal um 10 Training und alles war super easy...

Jetzt nehme ich manchmal vormittags 5mg nach und gegen 14 Uhr 10... dann kann ich auch mittags schwierige Gespräche emotional stabiler durchhalten.
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Damaurice » Fr 4. Jun 2021, 12:06

@Eintr8 , ja, Elvanse kurbelt bei mir den Stuhlgang (sorry,ist aber so) massiv an. Also wie man das von Kaffee kennt, aber viel massiver. Wenn ich nicht abwarten würde nach der Einnahme, bis das nach etwas mehr als einer Stunde so kommt, müsste ich mein Geschäft draußen verrichten, Einhalten würdenicht gehen :/

@Nunu ,ich bin morgens auch rrelativ kaputt, schlaf ist gefühlt nicht so erholsam, auch wenn ich genügend Stunden schlafe. Ich habe Elvanse maleinige Zeit abgesetzt,da habeich die ersten drei Tage jeweils gut 10-11 Stunden geschlafen. Kalt wird mir nicht.

Ich habe alles mögliche ausprobiert, Flohsamenschalen dazu einzunehmen zb, sowie mit zeitlicher Verzögerung, also erst die Flohsamenschalen, dann Elvanse. Fängt definitiv diese starke verdauungsanregende Wirkung direkt nach einer Stunde ab, Wirkungseintritt verzögert sich, deshalb schwer abzuschätzen, ob die Wirkung insgesamt abgeschwächt wird.
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Nono » Fr 4. Jun 2021, 13:32

Hi,
nur um das mit der Verdauungswirkung kurz zu kommentieren - das ist wohl eine eher sehr seltene NW.

Ich habe aufgrund einer Vorerkrankung genau das andere Problem und leider habe ich diesbezüglich seit Einnahme von Elvanse keine Beschleunigung beobachten können. Wäre mir ja sogar ganz recht gewesen...
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Damaurice » So 6. Jun 2021, 14:54

Nochmals zum Thema Schlaf: Ich probiere mittlerweile, einmal pro Woche auszusetzen.
Hab dann gestern kein Elvanse genommen und erstmal ca 12 Stunden geschlafen, Antrieb war komplett null, bin sogar mittags wieder eingeschlafen 2 Stunden und ansonsten den ganzen Tag nur rumgedöst. Auf heute wieder so 12 Stunden geschlafen, habe dann 10mg genommen und jetzt bin ich wieder aktiver.
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Berlingirl92 » Mo 7. Jun 2021, 09:38

Ich nehme Elvanse jetzt regelmäßig seit 1 Woche, außer einen Tag. Da hatte ich das Gefühl davor, dass ich immer noch eine Restwirkung vom Vortag hatte.
Geht das irgendwann weg?

Bin bei 5mg was mir glaube ich deutlich ausreicht.

Ich habe hier öfter gelesen, dass Elvanse in Wasser aufgelöst werden kann, um die passende Dosis zu finden.
Da ich das vorher nicht wusste, hab ich mir eine feinwaage besorgt. Ist das zu ungenau?
Auf jeden Fall ist es immer super nervig, das Pulver hin und her zu schieben.

In einer Apotheke habe ich nachgefragt wie ich es machen könnte. Die sagte, wenn das in Wasser aufgelöst wird, werden Prozesse vorweg genommen die eigentlich erst im Körper stattfinden sollen ?
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Freigeist » Mo 7. Jun 2021, 09:48

Berlingirl92 hat geschrieben:
Mo 7. Jun 2021, 09:38
Geht das irgendwann weg?
Die Erfahrung wurde nun schon öfter geteilt. Ich merke auch eine Restwirkung am darauffolgenden Tag.
Dies ist, in meinem Fall, keineswegs ein 'unerwünschter Effekt', da ich somit besser in die Gänge komme am Vormittag und nicht 'komatös' im Bett verweile oder mehrmals den Wecker wegdrücke! :lol:

Ist dir dieses Gefühl denn unangenehm?

Ich finde es erstaunlich, dass du bei 5mg schon eine Grenze ziehen kannst und die Wirkung so deutlich merkst.. :geek:
Be yourself! Everyone else is already taken! :winken
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Berlingirl92 » Mi 9. Jun 2021, 13:58

Freigeist hat geschrieben:
Mo 7. Jun 2021, 09:48

Ist dir dieses Gefühl denn unangenehm?
Ja, wenn es so bleibt, weiß ich nicht ob ich es weiterhin nehme. Vielleicht legt sich es noch.
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Ring » Do 10. Jun 2021, 20:06

Hab gerade angefangen mit Elvanse. Hab überhaupt keine Wirkung bei 30 mg gespürt.

Ist das normal innerhalb der Menge?
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Elementary » Do 10. Jun 2021, 22:36

Kannst Du "gerade" nochmal konkreter machen, bitte?

Gerade im Sinne von heute oder gerade am späten Nachmittag? Die Wirkkurve steigt flacher an als bei MPH. Schon das kann bei der Umstellung verunsichern.

Grundsätzlich heißt "keine Wirkung" am Anfang ja v.a. auch "keine Nebenwirkung". Dann wäre es doch schon besser als das MPH-Erleben? Kann gut sein, dass das noch nicht Deine Ziel-Dosierung ist, Du aber trotzdem darauf ansprichst und sich dann zeitnah eine Lösung einpendelt.

Und vielleicht könntest Du auch nochmal schreiben, woran Du für Dich eine Wirkung festmachen würdest.

Elvanse wirkt gerade in Sachen Antrieb "subtiler" als MPH. (Für mich entstand bei der Umstellung das Bild, dass (bei gefundener Zieldosis/-wirkung) MPH eher Fitness-Trainer-artig Kommandos bellt und Elvanse so Yogalehrerinnen-mäßig "wäre doch schön, wenn ..." vermittelt. Aber mit dem Bild kann sicher nicht jeder was anfangen.)

Und generell behindert aus meiner Sicht gerade bei der Eindosierung manchmal diese Hoffnung, die Filme wie "Ohne Limit" oder Sensationsdokus einflüstern. Es wachsen - bei mir jedenfalls - auch bei brauchbarer Wirkung keine Scheuklappen, mit denen man stur abarbeitet, dann noch die Wohnung saugt, das Altpapier wegwuppt und dann joggen geht. So eine leise Illusion davon stand (ok: steht, vielleicht...) mir evtl. ein bisschen im Weg, ohne solche Wirk-Romantik auch Dir unterstellen zu wollen, natürlich.

So blöd es ist: Ich empfinde es die Wirkung als Befähigung, wach genug zum Umlernen zu sein. Äußerlich und innerlich kann sich so viel angehäuft haben in der Phase vorher... Nicht nur bildlich gesprochen muss erstmal der Schreibtisch frei werden. Und die eingeschliffenen Gedankenautobahnen des Sich-selbst-dauernd-durch-Ablenkungen-Stimulierens müssen umgeleitet werden, neue Trampelpfade etabliert, etc.

Die direkteste "Wirkung" habe ich eher an Kleinzeug festmachen können, das ich gar nicht mit ADxS in Verbindung gebracht hätte. Bei MPH habe ich zB recht schnell weniger an den Fingern rumgespielt und mir nicht mehr auf die Lippe gebissen. Die Elvanse-Yogalehrerin lässt das hingegen durchgehen.

Es ist eigentlich kein schlechtes Zeichen, wenn andere die Wirkung eher als Du selbst bemerken - und auch das subtil und allmählich. Das ist Folter nach so langer Wartezeit auf "die Lösung", ich weiß, aber wenn man zu sehr mit der Sherlock Holmes-Lupe an den eigenen Fersen haftet, bringt man viel neue Unruhe ins System. Und das ist kontraproduktiv.

Falls es ein Trost ist: Selbst wer so ein "Ohne Limit"-Erleben hat, verliert das oft nach ein bisschen "Honeymoon-Euphorie" am Anfang wieder. Das ist wie ein Sprung um ordentlich Dioptrien bei der Brille. Am Anfang denkt man, so gut hat man noch nieee gesehen und jedes Blättchen am Gänseblümchen begrüßt man persönlich. Und nach einer Woche ist das auch weg. Und man sehnt sich ewig danach zurück. Dann vielleicht besser nie mit Gänseblümchen sprechen und un-euphorisch nach einer Weile bei einer Wirkung ankommen, die dann zum weiteren Feintuning durch Psychoedukation befähigt?
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Anders » Fr 11. Jun 2021, 03:18

Berlingirl92 hat geschrieben:
Mo 7. Jun 2021, 09:38
In einer Apotheke habe ich nachgefragt wie ich es machen könnte. Die sagte, wenn das in Wasser aufgelöst wird, werden Prozesse vorweg genommen die eigentlich erst im Körper stattfinden sollen ?
Hmm.. das Einzige was mir einfällt, das dadurch vorweg genommen wird.. ist, dass es nass wird ;)
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Nelumba_Nucifera » Fr 11. Jun 2021, 06:40

In der Packungsbeilage steht ja dass man es in Wasser oder Saft auflösen kann. Würden die doch sonst nicht reinschreiben oder?
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Re: Elvanse, eure Dosierung?

Ungelesener Beitrag von Tonucia » Fr 11. Jun 2021, 22:39

Muss mich jetzt auch mal wieder melden und Feedback geben. Evtl hilft es ja dem ein oder anderen auch wie ich eine gute Dosierung zu finden. Habe nun nach längerem probieren folgendes festgestellt.

Elvanse zu hoch einsteigen ohne einen stabilen noadrenalin Spiegel war bei mir einfach nicht gut. Hat die Angststörung verstärkt und zu starken Stimmungsschwankungen geführt. Zwar nicht unbedingt wenn das Medikament gewirkt hat aber wenn es nachgelassen hat. Ich habe es einfach nicht geschafft mit 30mg zum Einstieg eine stabile Phase hinzubekommen.

Als ich es dann heruntergefahren habe um es wieder abzusetzen habe ich gemerkt das 15 mg auf einmal die Wohlfühldosis war. Habe es dann noch etwas genommen aber trotzdem wieder ganz abgesetzt da ich es einfach nicht geschafft habe eine stabile Linie rein zu bekommen.

Nach erneuten adhs Crashs dann doch nochmal mit Rücksprache meines Arztes zum Angriff gestartet mit der Kombination von beiden Medikamenten. Und siehe da, das war wohl eine der besten Entscheidungen was die Medikamentation bisher anbelangt.

Zuerst habe ich wieder meine maximale Dosis Straterra ermittelt ohne die es mir übel wird oder ich zu müde werde. Diese lag dann zuerst bei 25mg und dann nach einer Weile bei 18mg.

Dann habe ich angefangen diesmal ganz langsam das Elvanse einzudosieren. Zuerst 10mg dann 15mg, dann 20mg und zuletzt 30mg.

Das ganze im Abstand jeweils von ca 10-14 Tagen.
Bin dann jetzt zum Schluss mit der 30er Elvanse auch auf 10mg Strattera runter gegangen ohne Probleme was nun meine finale Dosis ist.

Zum Abend nehme ich dann noch je na Lage 1-2 x je 15 mg Tropfen Trimipramin.

Am Anfang war die Einnahme morgens Straterra und mittags Elvanse. Es hat sich aber gezeigt das es besser war umzustellen. Also erst Elvanse morgens und dann nachmittags Straterra.

Diese Dosis und ist aktuell für mich die beste bisher und ich muss sagen das ich froh 😁 bin es doch nochmal mit der Kombination zu probieren.

Hatte vor kurzem auch versucht das Straterra ganz weg zu lassen was leider gleich zu einer unangenehmen Quittung geführt hat. Also aktuell nehme ich die noch allerdings später wie vorher. Erst so gegen 19:30 Uhr.

Aber ihr wisst ja selbst jeder tickt anders und man kann es eben nur herausfinden durch probieren 🙏.

Ach ja noch ein weiterer Vorteil durch Elvanse ist mein Verlangen nach Alkohol deutlich zurückgegangen. Es ist quasi fast nicht mehr existent. Straterra hat das alleine nie geschafft egal welche Dosierung.

Gruß Tonucia
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