Seite 1 von 1

Re: Verdreifachung der ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen in deutschland von 2008 bis 2018

Verfasst: Mi 8. Jan 2020, 22:11
von K_Punkt
Na das ist doch ein tolles Geburtstagsgeschenk.
Oder ein Hinweis darauf, wie gut Statistiken sein können. ..

Re: Verdreifachung der ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen in deutschland von 2008 bis 2018

Verfasst: Mi 8. Jan 2020, 20:09
von Addy Haller
Zitat:

"Dazu hat die KKH Kaufmännische Krankenkasse bundesweit Daten zur Häufigkeit von ADHS-Diagnosen ausgewertet. Das Ergebnis: Von 2008 auf 2018 stieg der Anteil der Patienten mit ADHS-Diagnose bei den 0- bis 18-Jährigen von 4,3 Prozent auf 4,7 Prozent und bei den ab 19-Jährigen von 0,1 Prozent auf 0,4 Prozent."

Dass heißt also, dass mit dem 19. Geburtstag 4,2 Prozent der Bevölkerung plötzlich kein ADHS mehr hat? Hmm...

Verdreifachung der ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen in deutschland von 2008 bis 2018

Verfasst: Mi 8. Jan 2020, 19:47
von Overthesky
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inha ... 10033.html

natürlich sind 0,4 % der Bevölkerung nach wie vor lächerlich wenig und diese Zahl deckt die tatsächliche Prävalenz von ADHS mit medizinischer Relevanz von um die 5% der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland nicht im Geringsten ab... von den weiteren mindestens 5% der Bevölkerung, die hinsichtlich einer ADHS-Konstitution zumindest über gewisse Phasen in der Lebensspanne behandlungsbedürftig sind, ganz zu schweigen... insgesamt macht das ADHS-Spektrum nicht 0,4%, sondern ungefähr 10% der erwachsenen Bevölkerung aus, in Deutschland... anderswo teils ein Mehrfaches davon...