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Re: Probleme wegen ADHS an der Arbeit bis hin zur Kündigung

Verfasst: Sa 11. Jan 2020, 18:54
von Overthesky
PS: noch zu diesem Fall aus der Tankstelle, den ich oben geschildert habe: ich habe es nie zuvor erlebt, dass ein zwischenmenschlicher Status von gegenseitiger Sympathie derart in quasi abgrundtiefen Hass gekippt ist... entsprechende Person, ihre persönlichen Probleme, man kann es nur spekulieren, aber wenn man 1 und 1 zusammenzählt, dürften diese weiterhin vorhanden sein, insbesondere auch was das mit sich selber komplett im Unreinen sein angeht... ich hab sie mal zufällig in downtown Freiburg im Vorbeigehen gesehen, fast schon manisch anmutender Hass, der mir in einem kurzen Geifern da entgegen schlug (ich hab ihr hinterher gerufen: "Du hast wirklich gar nichts verstanden.")... wenn man in die zutiefst persönliche Sphäre, eben gerade den "Psycho-Bereich" thematisch hinein geht, man sollte trotz vorheriger gegenseitiger Sympathie und emotionaler Wärme niemals unterschätzen, welches Minenfeld das ist und wie sehr trotz vorheriger sozialer Wärme anhand von diesem "Psycho-Bereich" jegliche soziale Substanz ganz schnell komplett pulverisiert werden kann... wie gesagt, ich habe einen derartigen Fall niemals zuvor erlebt...

Re: Probleme wegen ADHS an der Arbeit bis hin zur Kündigung

Verfasst: Sa 11. Jan 2020, 14:57
von Overthesky
also, ich habe eine persönliche Erfahrung machen "dürfen" in der Vergangenheit in einem Nebenjob als Kassierer in der Tankstelle mit einer dortigen Kollegin, deren ADHS ziemlich offensichtlich war, aber bei der eine Diagnose nicht vorlag... ich hab damals diese Kollegin mit dem Thema ADHS konfrontiert, das Resultat war dann der Vorwurf, ich hätte mich über die Psychomasche an sie heran machen wollen ("Du hast mein Vertrauen missbraucht!"), nebenbei war diese Kollegin sowieso in einer festen Beziehung und ich hatte und hätte ihr gegenüber niemals irgendwelche Grenzen überschritten... es gibt halt "platonic friendship" und es gibt etwas darüber hinaus... jedenfalls hatte ich zwar dieser Kollegin gegenüber eigentlich im Nachhinein stümperhafte kommunikative Fehler gemacht und das Thema ADHS war ich ihr gegenüber mit der Brechstange angegangen (daraus lernt man so seine Lektionen) und den Grad an Labilität und dissoziativer Elemente (die Seele sucht sich ein Ventil, auch was die Erklärungsmuster über die eigene Biographie angeht) bei ihr hatte ich auch unterschätzt... aber dann hat sie mich bei der Chefin von der Tankstelle angeschwärzt (Vertrauensbruch wurde mit Vertrauensbruch beantwortet, nur dass in Wahrheit ich zuvor nicht ihr Vertrauen gebrochen hatte), dass ich damals nicht aus dem Nebenjob, der damals 60% bis 70% meines Einkommens ausmachte, herausgeflogen bin, das lag nur daran, dass außer mir wirklich niemand die Wochenendnachtschicht in der Tankstelle machen wollte und ich zum damaligen Zeitpunkt im Großen und Ganzen nicht ersetzbar war als Mitarbeiter in der Tankstelle...

zu Problemen wegen Anecken am Arbeitsplatz: auch deswegen habe ich der Medizin den Rücken gekehrt und arbeite heute als LKW-Fahrer (als LKW-Fahrer, da hat man das Problem mit dem Anecken längst nicht so und die dortigen Kollegen sind eines vor allem: BODENSTÄNDIG ! und unkompliziert)...

Probleme wegen ADHS an der Arbeit bis hin zur Kündigung

Verfasst: Sa 11. Jan 2020, 07:12
von Der Unbeugsame
Hallo,

mich interessiert es, ob ihr schonmal Probleme an der Arbeit wegen ADHS hattet.

Habt ihr evtl. schonmal etwas (nicht) gemacht, was mind. zu einer Ermahnung oder zu einer Abmahnung bis hin zur Kündigung geführt hat?

Es geht mir also darum, ob das, weswegen es Probleme gab, definitiv in ADHS begründet ist.

Sowas, wie z. B.

- Streit mit Kollegen
- fehlerhafte Arbeit
- unseriöses Verhalten gegenüber Kunden
- vergessen, die Stempeluhr bei Arbeitsantritt, Feierabend, Pausen, Dienstgängen zu betätigen
- unkollegiales Verhalten gegenüber Kollegen

Sehr gerne auch per PM.

Danke.

Schöne Grüße

DU