ADHS und Zyklus

AD(H)S hat geschlechtsspezifische Komponenten. Hormone, insbesondere Östrogene, haben eine Auswirkung auf das Dopaminsystem. *Dieses Forum ist für Gäste lesbar.
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blauschwarz
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Re: ADHS und Zyklus

Ungelesener Beitrag von blauschwarz » Do 8. Okt 2020, 10:22

Ich habe den Eindruck, dass sich bei mir in Sachen Zyklus einiges verändert seit der Einnahme von MPH - und leider eher negativ. Vorher war ich von PMS verschont, war maximal einen Tag lang etwas knatschig und hab mal Schokolade gegessen (sonst eher nich so mein Fall). Jetzt habe ich seit 6 Tagen deutlich weniger Wirkung des MPHs trotz Dosiserhöhung um 5 mg morgens und mittags. Fühle mich verwundbar, bin schnell gereizt, neige zum Überkompensieren, Rückzug, fast nur "Müllzeit", kriege nichts gebacken.
Naja gut, hatte ja auch diese Trigger-Begegnung letztes Wochenende, die hat mich auch verwundet und runtergezogen. Aber was das jetzt die Henne und was das Ei ist - sprich ob zuerst die Verwundbarkeit da war oder zuerst die blöde Situation, ich denke mal, das bedingt sich alles gegenseitig. Vielleicht hätte mich das zu einem anderen Zyklus-Zeitpunkt auch nicht so krass erwischt.
Irgendwie kriege ich meinen eigenen Zyklus jetzt viel stärker mit... naja führe ihn mir auch (fast) jeden Morgen mit Ulbres Tabelle vor Augen...

Früher hatte ich dafür sehr starke Krämpfe, 3 Tage lang Ibus jeden Monat. Mönchspfeffer hat mir damals sehr gut geholfen (die letzte Möglichkeit vor der Bauchspiegelung). Jetzt habe ich keine Krämpfe mehr (seit MPH, hab aber auch vor 1/2 Jahr aufgehört zu rauchen, das zählt bestimmt auch rein), nur ein sauschlechtes Körpergefühl.

Beim Mönchspfeffer steht aufm packungszettel, dass eins das nicht mit Dopaminagonisten, Dopamin-Antagonisten, Östrogenen, Antiöstrogene zusammen einnehmen soll. Das verstehe ich nicht, bin aber am Wochenende eh mal in der Apo und frage dann nach, ob ich das zusammen mit MPH einnehmen kann.
Hedwig
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Re: ADHS und Zyklus

Ungelesener Beitrag von Hedwig » Do 8. Okt 2020, 10:44

Seit ein paar Jahren ändern sich meine Zyklusproblemchen ständig. Ich finde es oft schwer - wie Du sagst - festzustellen was zuerst da war, Huhn oder Ei.

Ich habe auch gute Erfahrungen mit Mönchspfeffer.
Was mir mal super gut gegen starke Blutungen half: Eisen

Seit Elvanse hat sich meine Periode verkürzt. Das ist bestimmt Zufall.
PMS ist definitiv besser geworden.

Dein Medikament ist sicher nur ein Faktor.
Ich empfinde psychische Belastungen als großen Einflussfaktor. Vor allem auch Beziehungsstress.

Lass mal Deinen Eisenwert checken und kläre das mit dem Mönchspfeffer. Würde mich auch interessieren.
Hasta la vista, baby! :twisted:
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Re: ADHS und Zyklus

Ungelesener Beitrag von allmighty » Do 8. Okt 2020, 11:27

Hedwig hat geschrieben:
Do 8. Okt 2020, 10:44
Was mir mal super gut gegen starke Blutungen half: Eisen
Hallo Hedwig :winken,
kannst du mir sagen, welchen Präparat du nimmst und welche Dosierung? Nimmst du es durchgehend oder nur während des PMS bzw. der Periode?
Mein Eisenwert ist immer in der Norm, allerdings wird er immer außerhalb des Regelzyklus gemessen. An den ersten beiden Tagen der Periode habe ich meistens keine Kraft zum Arzt zu gehen und ihn messen zu lassen.

Zu Mönchspfeffer: Ich habe ihn absolut nicht vertragen, mein PMS ist viel schlimmer geworden.
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Re: ADHS und Zyklus

Ungelesener Beitrag von Hedwig » Do 8. Okt 2020, 11:33

Ferro Sanol Kapseln vertrage ich problemlos.

Den Tipp hatte ich aus einem Wechseljahresbuch.
Hasta la vista, baby! :twisted:
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Re: ADHS und Zyklus

Ungelesener Beitrag von allmighty » Do 8. Okt 2020, 11:43

Hedwig hat geschrieben:
Do 8. Okt 2020, 11:33
Ferro Sanol Kapseln vertrage ich problemlos.

Den Tipp hatte ich aus einem Wechseljahresbuch.
Super Danke! Nimmst du es durchgehend?
Hedwig
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Re: ADHS und Zyklus

Ungelesener Beitrag von Hedwig » Do 8. Okt 2020, 11:52

Nein, aber ich achte da auf die Anzeichen des Körpers bzw Bluttest. Und dann nehme ich täglich eine bis die Packung leer ist.
Der Körper speichert Eisen.
Hasta la vista, baby! :twisted:
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Nelumba_Nucifera
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Re: ADHS und Zyklus

Ungelesener Beitrag von Nelumba_Nucifera » Do 8. Okt 2020, 14:14

blauschwarz hat geschrieben:
Do 8. Okt 2020, 10:22
Ich habe den Eindruck, dass sich bei mir in Sachen Zyklus einiges verändert seit der Einnahme von MPH - und leider eher negativ. Vorher war ich von PMS verschont, war maximal einen Tag lang etwas knatschig und hab mal Schokolade gegessen (sonst eher nich so mein Fall). Jetzt habe ich seit 6 Tagen deutlich weniger Wirkung des MPHs trotz Dosiserhöhung um 5 mg morgens und mittags. Fühle mich verwundbar, bin schnell gereizt, neige zum Überkompensieren, Rückzug, fast nur "Müllzeit", kriege nichts gebacken.
Ich habe rund um den Zyklus ehr nichts oder weniger genommen statt mehr, das war bei mir besser. An den Tagen habe ich auch nur unretardiertes genommen, dass habe ich dann besser vertragen und wenn es kontra wirkte war ich ehr davon ab wie mit ADULt.
:kaffeekochen 90 Days out off Challange :kaffeekochen
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blauschwarz
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Re: ADHS und Zyklus

Ungelesener Beitrag von blauschwarz » Mi 11. Nov 2020, 12:48

Hey, sorry, @Hedwig ich hab ganz vergessen zu antworten...
Also diese Sache mit dem Mönchspfeffer: Ich habe in der Apotheke gefragt und sie haben im Computer nachgeguckt. Also ob sich Mönchspfeffer und MPH vertragen. Sie hat nichts gefunden und meinte dann, dass das bedeutet, dass es keine Wechselwirkung gibt.

Ich hatte in dem Moment irgendwie nicht so das große Vertrauen in diese Aussage, kann das aber auch nicht richtig begründen. Als ich dann das nächste mal beim Doc war, hab ich vergessen zu fragen :-(

Macht mit diesen Infos, was ihr wollt ;-)

@allmighty , du sagst ja, dass du auch schon Mönchspfeffer probiert hast. Hast du es zufällig parallel zu MPH eingenommen?

Zum Zyklus & MPH-Wirkungsschwankungen: Diesen Monat fahre ich sehr gut mit einer MPH-Erhöhung. Und habe keine großen Probleme, es ist einfach mal so mal so... Das Depri-Loch letzten Monat hatte wohl wirklich sehr viel mit dem emotionalen Stress zu tun. Aber ich führe brav Ulbres Tabelle und werte das nach ein paar Monaten mal graphisch aus ;-) Freu mich schon drauf :)
Hedwig
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Re: ADHS und Zyklus

Ungelesener Beitrag von Hedwig » Mi 11. Nov 2020, 12:57

Ulbres Tabelle ist Gold wert.

Ich habe schön brav die Zahlen eingetragen und man wundert sich, wie klar man dann PMS ‚berechnen‘ kann.

Mit meinen 50mg ist PMS weg!
Meine Periode ist auch schwächer geworden. Könnte aber daran liegen, dass das Kapitel auf das Ende zusteuert.
Hasta la vista, baby! :twisted:
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Re: ADHS und Zyklus

Ungelesener Beitrag von allmighty » Mi 11. Nov 2020, 13:58

blauschwarz hat geschrieben:
Mi 11. Nov 2020, 12:48
@allmighty , du sagst ja, dass du auch schon Mönchspfeffer probiert hast. Hast du es zufällig parallel zu MPH eingenommen?
Ja, habe ich.
Ich glaube, ich bin aber kein gutes Beispiel, da ich irgendwie absolut keine Ergänzungsmittel vertrage.

Neulig habe ich mit Spirulina paar Tage versucht, obwohl bio, hat es mich erneut ziemlich psychisch umgehauen.
Ich lasse zunächst alles nichts chemisches weg.
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Re: ADHS und Zyklus

Ungelesener Beitrag von blauschwarz » Mo 23. Nov 2020, 12:43

Hedwig hat geschrieben:
Mi 11. Nov 2020, 12:57
Ulbres Tabelle ist Gold wert.

Ich habe schön brav die Zahlen eingetragen und man wundert sich, wie klar man dann PMS ‚berechnen‘ kann.
ja, ich bemerke auch Regelmäßigkeiten, die mit meinen Symptomen korrelieren. Ist mir ein bisschen peinlich, aber mal statt negativ auf das positve bedacht: Ist ja auch gut, wenn ich meinen Körper und mich jetzt über das adhs besser verstehe.

Und zwar: die Tage, an denen ich in den letzten 80 Tagen (so lange nehme ich mph) vermerkt habe, dass ich sehr emotional schwankend war, sehr angegriffen, wenig Robustheit / "wie ein rohes ei" usw., das waren 27, 1, 26, 18 -> also die Tage, an denen die dopaminerge Wirkung von Östrogen nachlässt. Nicht nur vor der Periode, auch zwischendrin. Ich hoffe, das kann ich mir irgendwann im Kalender notieren.
Hedwig hat geschrieben:
Mi 11. Nov 2020, 12:57
Meine Periode ist auch schwächer geworden. Könnte aber daran liegen, dass das Kapitel auf das Ende zusteuert.
Meine auch, zum Glück! Vom Ende bin ich allerdings weit entfernt.

Viele Grüße!
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Re: ADHS und Zyklus

Ungelesener Beitrag von blauschwarz » Mo 23. Nov 2020, 12:51

blauschwarz hat geschrieben:
Mo 23. Nov 2020, 12:43
Und zwar: die Tage, an denen ich in den letzten 80 Tagen (so lange nehme ich mph) vermerkt habe, dass ich sehr emotional schwankend war, sehr angegriffen, wenig Robustheit / "wie ein rohes ei" usw., das waren 27, 1, 26, 18 -> also die Tage, an denen die dopaminerge Wirkung von Östrogen nachlässt. Nicht nur vor der Periode, auch zwischendrin.
bin mal so frei und 1. zitiere mich selbst und 2. direkt nach meinem Post, Begründung alias Ausrede ;-):

ich möchte das anschaulich machen:

Es könnte doch sein, dass es um das Vorzeichen geht - quasi die 2. Ableitung der dopaminergen Funktion. Also in Worten: Sobald die dopaminerge Wirkung nachlässt, egal wie stark, braucht die Psyche einige Zeit, sich darauf einzustellen. Und mein adhs-Brain erst recht... vielleicht weil das Grundlevel zu niedrig ist? Habe ich das jetzt richtig verstanden?
ist auch schön, mich mehr und mehr zu verstehen...
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Re: ADHS und Zyklus

Ungelesener Beitrag von tystna » Fr 27. Nov 2020, 23:05

Hm, irgendwie hat mein Doc wohl vergessen zu erwähnen, dass es da mit dem Zyklus Besonderheiten gibt.. Dabei ist er u.a. auf ADHS spezialisiert..
Ist das auch unter Fachleuten nicht so bekannt oder wie?

Ich hatte schon früher Probleme mit PMS, unregelmäßigem Zyklus und grundsätzlich Ein-/Durchschlafprobleme.

Aktuell habe ich meine Tage und seit 3-4 Tagen trotz sonst funktionierender "Einschlafhilfen" (Schlafstern-Tabletten, Baldrian, Wärme, Lavendelöl) kaum geschlafen und wenn dann tagsüber.
Das mit der Schlaflosigkeit kam zwar schon früher mal vor, als ich noch kein Medikinet (20+10mg) genommen habe, der Zusammenhang mit der Regel ist mir aber nicht so aufgefallen, weil ich da gearbeitet habe und gar nicht die Möglichkeit hatte mich tagsüber hinzulegen. Aktuell schreibe ich an meiner Masterarbeit, weswegen ich dann halt tagsüber schlafe (hauptsache überhaupt, ne).
Inzwischen ist mein Tagesrhythmus völlig im Eimer und ich bin körperlich echt erschöpft - mein Kopf fühlt sich aber an wie ein Funkmast - ständig auf Sendung -.- Spannungskopfschmerzen.. Kann mich kaum konzentrieren, hab überhaupt kein Zeitgefühl mehr.

Die MPH Dosis zu erhöhen, wie ich hier gelesen habe, erscheint mir da halt ..ich weiß nicht.. :? Wenn ich um 16h aufwache und dann 20mg nehme, will ich nicht um 20h nochmal was nehmen, weil ich ja eigentlich gerne mal nachts schlafen würde..

Naja, ich hoff mal einfach das pendelt sich in ein paar Tagen wieder ein.. sodass ich auch mal zu den Praxisöffnungszeiten wach bin und es schaffe meine Situation am Telefon zu erklären.
Oder hat jemand noch irgendwelche Tipps..?
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Re: ADHS und Zyklus

Ungelesener Beitrag von Nelumba_Nucifera » Sa 28. Nov 2020, 08:34

@tystna

Also wenn dein Schlfrhytmus so durcheinander ist, so wie du ihn beschreibst, weil ich kann gar keinen Schlafrhytmus darauf erkennen ;) dann frage ich mal ob du deinen Schlafrhytmus hier genauer beschreiben kannst ;)

Aber ich schreibe mal allgemein

Mir hilft es wenn ich halbwegs am besten immer in einem guten Schlafrhytmus bleibe. Es hat ausgleichende Wirkung auf die ADHS - Symptome im allgemeinen und Schlafchaos wirkt sich bei mir auch negativ auf die Wirkung der Medikamente aus.

Im Bezug zum Zyklus macht eine Erhöhung der Dosis bei mir es noch schlimmer , ich benötige da ehr weniger oder besser auch mal nichts.
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Re: ADHS und Zyklus

Ungelesener Beitrag von tystna » Sa 28. Nov 2020, 16:03

@Nelumba_Nucifera

Also normalerweise muss ich, wenn ich arbeite um 2h ins Bett, weil um 10h aufstehen und um 11h (im Homeoffice) anfangen muss. Aktuell, ohne die Arbeit schaffe ich es meist erst um 3-4h ins Bett und schlafe (wenn alles gut klappt) 8 Stunden.

In den letzten Tagen konnte ich aber die ganze Nacht nicht schlafen, erst um 9 bzw. 11h morgens bin ich irgendwann eingeschlafen, erst für 8, darauf den Tag für 3, darauf für 4,5 und dann 8Std.
Also langsam geht es wieder. Heute bin ich um 6h eingeschlafen und konnte auch fast störungsfrei 8Std. schlafen :)

Ich finde mich ja schon langsam damit ab, dass ich generall einen so späten Schlafrhythmus habe - besser als das Unregelmäßige der letzten Tage. Ist nur echt ätzend dass ich die Hälfte des kurzen Tageslichts verschlafe..

Gut zu wissen, dass die Medikamentenwirkung auch anders herum sein kann!
Wobei ich die Tage eher 10mg weniger und an einem Tag auch nichts genommen habe, weil ich immer erst so spät wach war.

Mein Mann hat übrigens die Theorie, dass meine Schlaflosigkeit auch daran lag, dass ich mir während der Masterarbeit ein Serienverbot auferlegt habe. Serien gucken entspannt mich zwar so sehr wie nichts anderes, aber es kann eben auch schnell in Bingewatching ausarten wenn es zu spannend ist, sodass ich bis 6h gucke und nach dem späten Aufwachen auch an nichts anderes denken kann :rotwerd
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Re: ADHS und Zyklus

Ungelesener Beitrag von Nelumba_Nucifera » Sa 28. Nov 2020, 23:19

Puh , ja das ist ja mal ein Schlafrhythmus ui ui ui, ;)

Also wenn du irgendwann wirklich "geregelt" arbeiten möchtest und Medikation nimmst, würde ich mich glaube ich mal ganz langsam auf eine halbwegs normale Arbeitslebensuhrzeit versuchen einzupendeln, damit du später damit nicht auch noch ein Problem bekommst.

Also mal so mal so und dann so spät, dann lang in den Tag , oder doch eine andere Uhrzeit und wenig Tageslicht was für den Körper auch wichtig ist inc. Medis ...ui ui ui..

Das soll jetzt aber kein erhobener Zeigefinger sein , weil das hätte mir auch genau so passieren können wenn ich voll studiert hätte ;)
Ich habe ja gut reden , weil ich ja einen geregelten Job habe und jetzt ja auch erst von Schlaf und ADHS und Medikation mehr weiß.

von daher bin ich jetzt ein braves Vorbild uns hüpfe in die Heia ;)
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