Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsberichte?

Testung, Testverfahren, Onlinetests, Diagnosesicherheit, Komorbidität (* -> Für Gäste sichtbar)
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UlBre
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von UlBre » Fr 10. Jul 2020, 22:16

Dominiik1798 hat geschrieben:
Mi 8. Jul 2020, 19:56
@Nelumba_Nucifera
Sie hatte kurz mit mir gesprochen und dann n Fragebogen vorgelesen mit 20-30 Fragen die ich beantworten sollte.
Der Computer hat dann ausgespuckt, dass ich die Kriterien nach DSM IV (glaube ich) nicht erfülle.

Wobei ich es schon seltsam fand, da ADHS im Erwachsenenalter ja schwerer nachzuweisen ist als im Kinder und Jugendalter
Geil...
DSM IV ist ein Diagnostiktool für KINDER.
Sagt Barkley, der daran entscheidend mitgearbeitet hat. Erwachsene haben andere Symptomschwerpunkte. DSM 5 ist da näher dran, wenn auch noch nicht ganz da.
Und AD(H)S schert sich nen Sch... um DSM oder ICD: es existiert einfach. Wenn es Dich belastet, ist da was.
Such Dir nen Arzt der weiß was er tut, anstatt an Dir zu üben.

Und bittebittebitte mach nen Eintrag in der Ärztetabelle, damit andere gewarnt sind.
Diese Austauschebene wird leider viel zu wenig genutzt.

(Ja, ich weiß, ich bin 10 Tage hinten dran mit Adressen rausmailen...
Da hätte nicht ganz rein zufällig irgendwer Lust, das zu übernehmen ?)
Schräghaftigkeit ist so ähnlich wie Huchbegabt. Nur ganz anders.
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Nelumba_Nucifera
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Nelumba_Nucifera » Do 9. Jul 2020, 06:41

Dominiik1798 hat geschrieben:
Do 9. Jul 2020, 01:27
Ich möchte ihr ja gerne glauben, da auf der Homepage auch steht, dass die auf ADHS Adult spezialisiert sind.
Aber auf der anderen Seite erkenne ich mich in viel zu vielen Dingen die euch passieren auch wieder..

Ich werde mir nun eine erneute Überweisung in 2 Wochen vom Hausarzt holen und dann n neuen Psychologen aufsuchen.
Fühlte mich einfach schnell abgearbeitet, da die Dame auch eigentlich schon 10 Minuten vor dem Gespräch Feierabend hatte.
Ein Computer ausfall hat da Zeit gestohlen.
Ist aber kein Grund einen da schnell abzufrühstücken
Waaaaaas und dann macht die so eine Diagnose?
Egal welche Diagnose, die macht man nicht einfach mal so. Die hätte dir einfach einen neuen Termin geben können.
Und dann gäb es auch noch bei Computerausfall den guten alte Zettel und man überträgt es später.

Und wenn du aus Ihrer Sich kein ADHS hast, wieso sollst du dann noch mal zu einem Arzt fürs Erwachsenenalter der dir dann Medikamente zum Testen verschreibt, weil reintheoretisch geht das ohne Diagnose ja auch nicht .

oh man was für eine schräge Geschichte, nur gut das du nicht aufgiebst.
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von allmighty » Do 9. Jul 2020, 06:30

An deiner Stelle würde ich bereits heute alle Kliniken und Psychiater/ Therapeuten/ Neurologen, die einen seriösen Eindruck machen und die natürlich ADxS Diagnostik durchführen, anrufen und mich auf die Warteliste gesetzt. Termine kannst du immer absagen, am besten rechtzeitig natürlich.
Eine Überweisung wirst du bekommen so oder so wenn du dran bleibst.
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von allmighty » Do 9. Jul 2020, 05:44

Es ist wirklich fahrlässig, was diese Therapeutin abgeliefert hat. Wenn du kein Adxs hast, was dann,hat sie dir zumindest gesagt, woher dann deine Probleme kommen können? In zwanzig Minuten Diagnose stellen und zwar anhand von paar Fragen, mein Kopf tut weh vom Schütteln.
Gott sei Dank gibst du nicht auf. Andere Patienten, die ihr vertraut hätten, würden mit dem Mist wahrscheinlich noch viele weitere Jahre unbeholfen oder falsch diagnostiziert und mit den falschen Medikamenten gepumpt durchs Leben gehen. Wahnsinnig wie mit Menschenleben umgegangen wird.
Lass dich nicht verunsichern, such dir jemanden der mehr Zeit und Ahnung hat. Wenn auch der Hausarzt dabei nicht spielt, such dir auch da einen anderen.
Viel Glück
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Anders
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Anders » Do 9. Jul 2020, 01:48

Nach 20 bis 30 beantworteten Fragen kann NIEMAND(!) eine Ad(h)s klar bestätigen oder ausschließen.. sonst könnte @UlBre mit dem Adxs.org-Test (der im Vergleich mMn den offiziellen in nichts nachsteht..) handfeste Diagnosen in Aussicht stellen, was er nicht tut, weil er es besser weiß! Dazu gehört einfach mehr.. und ich unterstelle einfach mal jedem der Medizin studiert hat genug intelligenz, das auch zu wissen (und auch so weiterzugeben!)

Such dir eine/n anderen Arzt/Ärztin ;)
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Dominiik1798 » Do 9. Jul 2020, 01:27

Ich möchte ihr ja gerne glauben, da auf der Homepage auch steht, dass die auf ADHS Adult spezialisiert sind.
Aber auf der anderen Seite erkenne ich mich in viel zu vielen Dingen die euch passieren auch wieder..

Ich werde mir nun eine erneute Überweisung in 2 Wochen vom Hausarzt holen und dann n neuen Psychologen aufsuchen.
Fühlte mich einfach schnell abgearbeitet, da die Dame auch eigentlich schon 10 Minuten vor dem Gespräch Feierabend hatte.
Ein Computer ausfall hat da Zeit gestohlen.
Ist aber kein Grund einen da schnell abzufrühstücken
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Anders » Mi 8. Jul 2020, 23:27

Dominiik1798 hat geschrieben:
Mi 8. Jul 2020, 19:56
Sie hatte kurz mit mir gesprochen und dann n Fragebogen vorgelesen mit 20-30 Fragen die ich beantworten sollte.
Der Computer hat dann ausgespuckt, dass ich die Kriterien nach DSM IV (glaube ich) nicht erfülle.
Echt traurig, dass sie nicht einfach zugibt keinen blassen Schimmer von Adxs zu haben.. auch wenn sie sich bei etwas besser informierten Menschen mit diesem Vorgehen selbst entlarvt (die sich dann halt einen fähigen Arzt suchen) schickt sie andere damit auf eine völlig sinnlose Odyssee durch den Psychiatriedjungel. Für mich ist das irgendwas zwischen unterlassene Hilfeleistung, und Körperverletzung.. :x

@Dominiik1798 Falsche Adresse.. kann passieren. Einfach weiter suchen!
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Schniepeltante » Mi 8. Jul 2020, 22:59

Dominiik1798 hat geschrieben:
Mi 8. Jul 2020, 19:56
Sie hatte kurz mit mir gesprochen und dann n Fragebogen vorgelesen mit 20-30 Fragen die ich beantworten sollte.
Der Computer hat dann ausgespuckt, dass ich die Kriterien nach DSM IV (glaube ich) nicht erfülle.
Hi Dominiik, an was für eine Koryphäe bist du denn da geraten?

Falls es dich tröstet, die Psychologin, die mich diagnostiziert hat, sagte mir unverblümt ins Gesicht, dass sie nicht sicher gewesen sei, aber eher zu nein tendiert hätte, ihr Tutor aber ganz klar gesagt habe, ich habe ADHS.

Sie fügte dann noch an, dass sie erst seit vier Monaten mit ADHS-Patienten arbeiten würde und sich deshalb geirrt hätte. Aber für sowas habe sie ja ihren Tutor...

Mann, hab ich mich gut aufgehoben gefühlt!
Es ist ja nicht so, als hätte ich 11 Monate auf den Termin gewartet ;)

Kopf hoch und lass dich nicht entmutigen.
Stress hat man nicht, Stress macht man sich.
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Addy Haller » Mi 8. Jul 2020, 22:58

Inzwischen gilt übrigens DSM V. Und das hat für die Diagnostik einschneidende Konsequenzen.

ADHS-Diagnostik machen, da sehr schwierig, erfahrene Diagnostiker, keine Computer. :lol:
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Dominiik1798 » Mi 8. Jul 2020, 22:51

Nachtrag:
Die Psychologin hat meine Überweisung da behalten und ich brauche bestimmt eine weitere, wenn ich zu einem anderen Arzt gehe.
Bekomme ich von meinem Hausarzt eine neue?
Kann ihm ja erklären, dass mir die Frau nicht kompetent vorkam und meine Antworten (wie sehr es mich betrifft) runtergeschraubt hat
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Dominiik1798 » Mi 8. Jul 2020, 20:18

Ich warte nun ab, bis ich meine alten Unterlagen vom Psychiater habe und gehe dann nochmal zu nem Arzt.
Dem muss ich ja nicht sagen, dass der Test heute negativ war ;)
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Nelumba_Nucifera » Mi 8. Jul 2020, 20:00

Na das ist aber mal flott :lol: und ein ganz toller Computer :lol:

Ja höre auf deinen Bauch und bleib am Ball, weil da fehlt doch wohl noch so einiges zu einer vernünftigen Diagnose, dass war echt ein bischen Mau von der Frau :roll:
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Dominiik1798 » Mi 8. Jul 2020, 19:56

@Nelumba_Nucifera
Sie hatte kurz mit mir gesprochen und dann n Fragebogen vorgelesen mit 20-30 Fragen die ich beantworten sollte.
Der Computer hat dann ausgespuckt, dass ich die Kriterien nach DSM IV (glaube ich) nicht erfülle.

Wobei ich es schon seltsam fand, da ADHS im Erwachsenenalter ja schwerer nachzuweisen ist als im Kinder und Jugendalter
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Nelumba_Nucifera » Mi 8. Jul 2020, 19:49

@Dominiik1798

Ich habe das nicht so ganz verstanden ? Hat die Diagnose ergeben das kein ADHS nachzuweisen ist?
Wie lange war denn der Termin und welche Testbögen waren es? bzw. warum schloss sie es dann aus ???

nun ja und wenn man das von dir liest, klingt das ja eher doch etwas nach ADHS oder ? :lol: ;)
Dominiik1798 hat geschrieben:
Mi 8. Jul 2020, 18:40
Ein kleiner Nachtrag. Ich hatte heute meinen Termin bei einer Psychologin.
Das war ein Abenteuer. Ich sag es euch...
Neben der Tatsache, dass die Ambulante Klinik in der ich heute war gar nicht zu meinem Einzugsgebiet zählt.
Ich war dort wegen Vergesslichkeit und kam paar Minuten zu spät, weil ich die Überweisung vergessen habe
Sprich ich hätte da in erster Linie gar nicht hin gemusst.
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Dominiik1798 » Mi 8. Jul 2020, 19:22

Falschparker hat geschrieben:
Mi 8. Jul 2020, 19:15
Die Psychologin meinte vermutlich F90!
Wird wohl so sein. Ich habe nur das aufgeschrieben, was sie gesagt hat :lol:

Zum Glück gibt es die freie Arztwahl in Deutschland. Ich denke ich werde, wenn ich meine Akte vom Kinderpsychiater habe, mal bei der Klinik mich melden wo ich im Einzuggebiet bin.
Dann soll man sich da nochmal ein Bild machen. Im Zweifel auch nochmal Tests.

Dürfte doch gehen, oder?

Mir ist bewusst, dass ADHS im Erwachsenenalter schwerer Nachzuweisen ist als im Kindesalter. Aber Kompensationstechniken helfen ja bei der Symptomatik. Nicht beim grundlegenden Problem. Sprich es kann ja da sein, nur hat man gelernt damit zu leben.
Dennoch ist es echt anstrengend immer kompensieren zu müssen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich es noch habe. Das sagt mir einfach mein Bauchgefühl, und das Lag bei Krankheiten usw. noch nie falsch 8-) :lol:
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Falschparker » Mi 8. Jul 2020, 19:15

F9 ist eine Taste auf der Computertastatur (was macht die eigentlich? Also F1 ist in den meisten Programmen "Hilfe", F3 ist Vervollständigen in Word, Alt+F4 bzw. Strg+F4 ist Schließen, F5 aktualisiert die Seite in Firefox, F7 ist Rechtschreibung oder Grammatik, und F11 macht den Bildschirm groß- aber F9- da fällt mir gerade nichts zu ein??).

Die Psychologin meinte vermutlich F90! ;)
Ich bin irgendwo froh, dass der Test negativ ausfiel.
Na, aber überzeugt hat sie dich (glücklicherweise) ja nicht, oder?

Ich wage mal die Einschätzung, wenn sie Fragebögen darüber entscheiden lässt, ob jemand ADHS hat oder nicht, wird sie noch viele Überraschungen erleben.
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Dominiik1798 » Mi 8. Jul 2020, 18:40

Ein kleiner Nachtrag. Ich hatte heute meinen Termin bei einer Psychologin.
Das war ein Abenteuer. Ich sag es euch...
Neben der Tatsache, dass die Ambulante Klinik in der ich heute war gar nicht zu meinem Einzugsgebiet zählt.
Ich war dort wegen Vergesslichkeit und kam paar Minuten zu spät, weil ich die Überweisung vergessen habe :roll:
Sprich ich hätte da in erster Linie gar nicht hin gemusst.

Trotzdem hat sie mit mir noch den Diagnosefragebogen gemacht.
Ergebniss: "Zum heutigen Zeitpunkt ist F9 nicht mehr zu rediagnostizieren"
Sie hat mir empfohlen bei meinem alten Psychiater nach einem Arzt fürs Erwachsenenalter zu fragen der mich nochmal Medikamentös einstellt und dann schaut, ob die Symptome besser werden.

Ich bin irgendwo froh, dass der Test negativ ausfiel.
Aber auf der anderen Seite, habe ich manche Symptome weniger stark bewertet, da ich kompensationsmechanismen habe wie zum beispiel eine notizblock.
Von meinem Gefühl her ist das ganze also negativ ausgefallen, da ich mir andere Hilfsmittel gesucht habe..

Mal schauen was ich nun mache
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Falschparker » Di 23. Jun 2020, 20:09

@Dominiik1798 Er hat ja selbst gesagt, dass er von ADHS nicht viel weiß (was auf viele Ärzte zutrifft). Von daher muss er auch Elvanse nicht kennen.

Gefährlich sind eher die Ärzte/innen, die keine Ahnung haben und trotzdem nicht auf Kollegen/innen verweisen, sondern selbst herumpfuschen.
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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Nelumba_Nucifera » Mo 22. Jun 2020, 20:25

Andromache hat geschrieben:
Mo 22. Jun 2020, 18:26
@Dominiik1798
Genau dazu dient ja dieses Forum, dass sich die Betroffenen austauschen und sich unterstützen können.
Die Informationen, die du hier erhältst, stärken dir im Gespräch mit deinem Doc den Rücken. Manche Ärzte sind dankbar, wenn sie gut informierte Patienten haben, manche reagieren negativ.
Aber die Erfahrungen hier zeigen, dass man sich gut informiert oft durchsetzen kann. Vorausgesetzt man geht die Sache freundlich an und reibt dem Arzt oder der Ärztin seine oder ihre Inkompetenz nicht allzu brutal unter die Nase. ;-)
Oh ja so manche HalbWeissGottSockelKittel sind da sehr empfindlich und zeigen da eine erhebliche egoangekratzte psychische Instabilität und versuchen aber selbiges beim Klienten zu behandeln :lol:

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Re: Verhalten der Ärzte - Wie ist es euch bei Diagnostik und bei einer etwaigen Odysee zuvor ergangen? Erfahrungsbericht

Ungelesener Beitrag von Andromache » Mo 22. Jun 2020, 18:26

@Dominiik1798
Genau dazu dient ja dieses Forum, dass sich die Betroffenen austauschen und sich unterstützen können.
Die Informationen, die du hier erhältst, stärken dir im Gespräch mit deinem Doc den Rücken. Manche Ärzte sind dankbar, wenn sie gut informierte Patienten haben, manche reagieren negativ.
Aber die Erfahrungen hier zeigen, dass man sich gut informiert oft durchsetzen kann. Vorausgesetzt man geht die Sache freundlich an und reibt dem Arzt oder der Ärztin seine oder ihre Inkompetenz nicht allzu brutal unter die Nase. ;-)
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