ADHS und Autofahren

Alles, was AD(H)S spezifisch bei Erwachsenen betrifft, sofern es nicht besser in den medizinischen Bereich passt (z.B. Diagnose). Dieses Forum ist auch für NIchtmitglieder lesbar.
Falschparker
hält sich hartnäckig (50 +)
Beiträge: 98
Registriert: Fr 15. Nov 2019, 19:56
Wohnort: Kleinstadt

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von Falschparker » Do 23. Jan 2020, 22:43

Overthesky hat geschrieben:
Do 23. Jan 2020, 19:32
subjektiv vs. objektiv, bei ADHS und Autofahren ist das oftmals ein deutlicher Unterschied... meine Omi ist fast 82 und fährt noch Auto, sie passt ihren Fahrstil ihrem Alter an, im Großen und Ganzen funktioniert das und bei der großen, großen Mehrheit der autofahrenden Senioren ebenfalls... wer ohne tatsächliche, objektive Not (subjektiv vs. objektiv) generell auf PKW-Führerschein verzichtet, der verpasst was im Leben... Auto ist Freiheit und trotz aller modischen Fahrrradfahrerkultur (ich lebe in Freiburg und weiß, wovon ich rede): mit dem Auto mal spontan
Ja klar, das hast du hier ja schon öfter geschrieben.

Aber genau wie deine Oma (und andere Senioren auch) hoffentlich auch mit 82 sicher Auto fährt, gibt es auch Jüngere, die aus gesundheitlichen Gründen besser aufhören sollten und es nicht tun.

Wenn das alles so harmlos wäre, gäbe es nicht so viele Verkehrstote, von denen ein nicht kleiner Anteil durch Impulsivität oder Unaufmerksamkeit verursacht ist.

Neben der Freiheit, die durch das Auto vermittelt wird, gibt es auch die Freiheit vom Auto fahren. Sicher sind Öffis und Radwege nicht überall so gut wie in Freiburg, aber man kommt in Deutschland und seinen Nachbarländern fast überall hin, ohne sich eingeschränkt fühlen zu müssen. Anders als in den USA, wo Autolosigkeit teils schlimmer empfunden wird als Obdachlosigkeit.

Ich habe übrigens sogar ein Auto, fahre es aber nur in unserer Gegend. Aber zugegeben, das vermittelt mir eine gewisse Spontanität im unmittelbaren Umfeld. Mit Zügen lege ich mindestens zehnmal so viele Kilometer im Jahr zurück. Mal eben 3.300 km? Und dann auch noch selbst fahren? Im Zug gibt es einen der den Job für mich macht. :D
Overthesky
Dauerbrenner (200 +)
Beiträge: 313
Registriert: Sa 30. Nov 2019, 15:46

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von Overthesky » Do 23. Jan 2020, 19:32

Andromache hat geschrieben:
So 19. Jan 2020, 19:05
Ich ziehe vor euch allen, die Verantwortung übernehmen und das Autofahren entweder sein lassen oder erst gar keinen Führerschein machen wirklich den Hut!!!

Ich wünschte, all jene Neurotypischen, die aus Altersgründen oder aufgrund von Nachtblindheit eigentlich fahruntüchtig sind, würden sich genauso verantwortungsvoll verhalten. Leider ist das nicht immer der Fall.
seh ich gar nicht so.... diejenigen zugegeben nicht wenigen Personen mit ADHS, die nicht Autofahren oder es erst gar nicht versucht haben, den Führerschein zu machen... jeder davon hinterfrage sich mal, welche Rolle (unterschwellige Rolle im Hintergrund) dabei die eigene Sozialisation bzw. biographische Faktoren und aber am wichtigsten, der Faktor ANGST ! gespielt haben... subjektiv vs. objektiv, bei ADHS und Autofahren ist das oftmals ein deutlicher Unterschied... meine Omi ist fast 82 und fährt noch Auto, sie passt ihren Fahrstil ihrem Alter an, im Großen und Ganzen funktioniert das und bei der großen, großen Mehrheit der autofahrenden Senioren ebenfalls... wer ohne tatsächliche, objektive Not (subjektiv vs. objektiv) generell auf PKW-Führerschein verzichtet, der verpasst was im Leben... Auto ist Freiheit und trotz aller modischen Fahrrradfahrerkultur (ich lebe in Freiburg und weiß, wovon ich rede): mit dem Auto mal spontan runter bis nach Griechenland oder neulich bei mir an die Loire und in die Auvergne (waren 3300 km in knapp 7 Tagen), das ist etwas ganz anderes, ein ganz anderes Maß an Freiheit und Unabhängigkeit als auf Flixbus und Zug angewiesen zu sein...
Murmel
hält sich hartnäckig (50 +)
Beiträge: 78
Registriert: So 12. Jan 2020, 12:15

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von Murmel » Mo 20. Jan 2020, 15:37

Ich fahre wirklich nur, wenn es mir gut geht. Ansonsten bin ich mir auch nicht zu schade mal den Bus oder Zug zu nehmen. Das kommt schon mal öfters vor.
Benutzeravatar
Andromache
Dauerbrenner (200 +)
Beiträge: 219
Registriert: Di 3. Dez 2019, 21:56

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von Andromache » So 19. Jan 2020, 19:05

Ich ziehe vor euch allen, die Verantwortung übernehmen und das Autofahren entweder sein lassen oder erst gar keinen Führerschein machen wirklich den Hut!!!

Ich wünschte, all jene Neurotypischen, die aus Altersgründen oder aufgrund von Nachtblindheit eigentlich fahruntüchtig sind, würden sich genauso verantwortungsvoll verhalten. Leider ist das nicht immer der Fall.
"Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit."
Erasmus von Rotterdam
toastbrot
macht mit (10 +)
Beiträge: 13
Registriert: Do 19. Dez 2019, 13:29

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von toastbrot » So 19. Jan 2020, 18:57

Addy Haller hat geschrieben:
So 19. Jan 2020, 18:49
Das war bei mir auch so, bis ich Methylphenidat genommen habe, damit ging es deutlich besser, wenn auch nicht super. Wie sieht es diesbezüglich bei dir aus?
Das kann ich nicht sagen weil ich in 14 Jahren nie ein Medikament gefunden habe dass mir zuverlässig hilft. Damals am Anfang als ich nur drei Tabletten am Tag hatte die mir jeweils ca. 1 bis 2h geholfen haben habe ich die fürs Studium benutzt und danach hab ich das Autofahren ganz aufgegeben (brauche als EU Rentner eh nicht mobil sein).
Addy Haller
Dauerbrenner (200 +)
Beiträge: 266
Registriert: Mo 23. Dez 2019, 01:06

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von Addy Haller » So 19. Jan 2020, 18:49

Das war bei mir auch so, bis ich Methylphenidat genommen habe, damit ging es deutlich besser, wenn auch nicht super. Wie sieht es diesbezüglich bei dir aus?
„Wenn du als Pinguin geboren wurdest, machen auch sieben Jahre Psychotherapie aus dir keine Giraffe.“ - Eckart von Hirschhausen
toastbrot
macht mit (10 +)
Beiträge: 13
Registriert: Do 19. Dez 2019, 13:29

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von toastbrot » So 19. Jan 2020, 16:19

Ich kann nicht Auto fahren. Ja, ich habe den Führerschein und bin auch eine Zeit lang zur Uni gependelt, habe es aber nach dem 3. Unfall aufgegeben.

Es ist bei mir so dass ich permanent im Nebel stehe: Ich kriege einfach nicht genug davon mit was um mich herum los ist, meine Reaktion ist auch beschissen und dazu habe ich auch noch Probleme Schilder zu lesen (nicht ADHS sondern sehr kurzsichtig). Alles in Allem fahre ich nicht mehr Auto weil es einfach zu gefährlich ist.
Wasser
gehört jetzt dazu (5 +)
Beiträge: 7
Registriert: Fr 10. Jan 2020, 23:37
Wohnort: im Haus

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von Wasser » Sa 18. Jan 2020, 18:59

Also ich mochte das Autofahren manchmal eigentlich recht gerne, weil es in technischer Hinsicht gut geklappt hat. Ich bin etliche Jahre unfallfrei gefahren, was aber m.E. überwiegend nur daran gelegen hat, dass andere Autofahrer durch aufmerksame Reaktionen Schlimmeres verhindert hatten. Meine schlechte Orientierung und meine Unfähigkeit, mehrere Dinge gleichzeitig tun zu können wie Konzentration auf Fahren, Orientierung sowie Achten auf andere Verkehrsteilnehmer führten öfter zu gefährlichen Situationen, meine Angst vorm Autofahren war schließlich so groß, dass ich vor wenigen Jahren das Fahren aufgegeben habe - auch zum Schutz Anderer.
Windtänzerin
gekommen um zu bleiben (20+)
Beiträge: 27
Registriert: So 12. Jan 2020, 12:13
Wohnort: Elbe-Weser-Dreieck

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von Windtänzerin » Mo 13. Jan 2020, 11:59

Ich habe auch keinen Führerschein und traue mir auch nicht zu, Auto zu fahren, weil ich mit all dem drumherum völlig überfordert bin und mich schon Kleinigkeiten extrem ablenken können. Ich habe zwar mal begonnen, den Führerschein zu machen, aber am Ende hat mir der Fahrlehrer davon abgeraten und meinte, ich würde in kürzester Zeit einen Unfall bauen. :oops:
Ich bin Verdachts-ADSlerin und diagnostizierte Asperger-Autistin.
basti81de
gehört jetzt dazu (5 +)
Beiträge: 8
Registriert: So 12. Jan 2020, 15:02

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von basti81de » Mo 13. Jan 2020, 05:44

Murmel hat geschrieben:
So 12. Jan 2020, 19:23
Ich denke mit ADHS kann man durchaus auch ein guter Autofahrer sein. Dank der Medikamente kann ich mich jetzt viel besser konzentrieren und bin nicht durch alles Mögliche abgelenkt.
Ich fahre zudem seit weit über 30 Jahren Unfallfrei.
Ich fahre mit Medikation einfach konzentrierter und mache definitiv weniger Fahrfehler. Zudem finde ich das Fahren mit dem Auto und auch dem Moped irgendwie meditativ. Wobei ich lieber auf dem Moped unterwegs bin. Es ist irgendwie ursprünglicher und man muss/kann sich nur aufs Fahren konzentrieren, was übrigens bei mir extrem gut funktioniert. Vermutlich weil es ne absolute Leidenschaft ist.
Dreamy
hält sich hartnäckig (50 +)
Beiträge: 92
Registriert: Di 17. Dez 2019, 16:57

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von Dreamy » So 12. Jan 2020, 19:31

Ich habe nie den Führerschein gemacht.
Murmel
hält sich hartnäckig (50 +)
Beiträge: 78
Registriert: So 12. Jan 2020, 12:15

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von Murmel » So 12. Jan 2020, 19:23

Ich denke mit ADHS kann man durchaus auch ein guter Autofahrer sein. Dank der Medikamente kann ich mich jetzt viel besser konzentrieren und bin nicht durch alles Mögliche abgelenkt.
Ich fahre zudem seit weit über 30 Jahren Unfallfrei.
Addy Haller
Dauerbrenner (200 +)
Beiträge: 266
Registriert: Mo 23. Dez 2019, 01:06

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von Addy Haller » Sa 11. Jan 2020, 17:57

Ich bin seit über 30 Jahren „unfallfrei“ ;)

Allerdings bin ich bis vor 3 Jahren nur insgesamt ca. 5000 km gefahren - gut, dass dabei nie eine Person zu Schaden gekommen ist. Seit der Medikamenteneinstellung bin ich dann regelmäßig gefahren und konnte mich dabei deutlich besser konzentrieren.

Inzwischen nehme ich weder Medis, noch fahre ich Auto.

Werde es bald mal wieder probieren, mal sehen... ggf. werde ich wieder Medis nehmen, obwohl ich das Stand heute nicht mehr möchte.
„Wenn du als Pinguin geboren wurdest, machen auch sieben Jahre Psychotherapie aus dir keine Giraffe.“ - Eckart von Hirschhausen
Rusty Mike
macht mit (10 +)
Beiträge: 18
Registriert: Sa 11. Jan 2020, 16:23

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von Rusty Mike » Sa 11. Jan 2020, 17:45

Ich hab den Führerschein zwar mal versucht zu machen, hab's dann aber bald aufgegeben, weil ich beim Fahren nicht nur ständig abgelenkt, sondern auch noch total überfordert war. Mir grätscht da ja leider nicht nur ADS rein, sondern auch noch AS. :roll:
Overthesky
Dauerbrenner (200 +)
Beiträge: 313
Registriert: Sa 30. Nov 2019, 15:46

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von Overthesky » Mi 1. Jan 2020, 16:22

Ich hab über Weihnachtsferien ne kleine Tour de France gemacht... mehr als 3000 km in knapp 7 Tagen... ich fahre gerne Auto, zumindest wenn die Autobahn nicht zu voll ist, das ist eine Art meditativer Zustand für mich... ich arbeite als LKW-Fahrer und werde ab morgen wieder täglich im LKW sitzen...

...zu der häufigen (und bei mir auch früher vorhandenen) Unsicherheit beim Autofahren mit ADHS, das Zauberwort heißt Übung... Übung, Übung, Übung...
Drei
gekommen um zu bleiben (20+)
Beiträge: 38
Registriert: Mi 1. Jan 2020, 10:47

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von Drei » Mi 1. Jan 2020, 14:58

Autofahren habe ich schon immer wenn es ging gemieden, hatte daher lange Zeit keines und inzwischen machen wir Carsharing.

Vor meiner Medikation war es so, dass ich auf Autobahnen eigentlich erst ab ca. 160 km/h entspannt und konzentriert fahren konnte und meine Wohlfühlgeschwindigkeit bei ca. 200 km/h lag.
Seitdem ich Medikamente nehme fahre ich eher entspannt und gediegen.

Mit dem Fahrrad habe ich mal den Test gemacht, ohne Medikation in die Stadt zu fahren. War dann aber erschrocken, wie viele Dinge ich erst spät bemerkt habe bzw. wie allgemein unaufmerksam ich war. Daher fahre ich lieber unter Medikation.
Auch wenn es mit Medikation besser funktioniert, insgesamt finde ich Autofahren immer noch anstrengend, weshalb ich das autonome Fahren mit Spannung erwarte.
gargamel
gekommen um zu bleiben (20+)
Beiträge: 26
Registriert: Do 19. Dez 2019, 21:46

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von gargamel » Sa 21. Dez 2019, 12:15

Ich fahre eigentlich gern Auto, habe aber oft gefährliche Aussetzer. Ich träume vor mich hin.
Neulich habe ich eine rote Ampel nach einer Autobahnabfahrt, die aber eigentlich überflüssig war, ganz einfach so überfahren.
Ich habe halt auf den vorfahrtsberechtigten Verkehr geachtet, es kam nichts, also bin ich einfach losgefahren.
Mein Kollege hat mich dann darauf hingewiesen, das ich über einen Rote Ampel gefahren bin.
Ich weiß von nichts...

Oder ich schere zum überholen aus und vergesse einfach den Schulterblick.

Inwiefern das mit mangelnder Fahrpraxis zusammenhängt kann ich nicht sagen, aber ich hab selber kein Auto
und fahre vielleicht 1-2x im Monat.
Overthesky
Dauerbrenner (200 +)
Beiträge: 313
Registriert: Sa 30. Nov 2019, 15:46

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von Overthesky » Fr 6. Dez 2019, 20:32

ich war ein Langsam-Lerner beim Autofahren... es dauerte, aber heute bin ich ein guter Autofahrer.

ich bin übrigens der Meinung, dass prinzipiell jede Person mit ADHS selbst in maximalem Schweregrad zur Absolvierung des PKW-Führerscheins in der Lage ist... wer mit ADHS dazu nicht in der Lage ist, da sind dann in Wahrheit Komorbiditäten und Folgeerkrankungen die wirkliche Ursache... Angststörung, Depression, erlernte Hilflosigkeit, sozialisationsbedingtes mangelndes Selbstvertrauen aber nicht ADHS selbst... ja, ADHS erschwert die Absolvierung vom PKW-Führerschein, aber ADHS allein tut das mitnichten in dem Ausmaß, dass es ingesamt nicht möglich wäre, den Führerschein Klasse B zu erlangen und Auto zu fahren...
Benutzeravatar
Andromache
Dauerbrenner (200 +)
Beiträge: 219
Registriert: Di 3. Dez 2019, 21:56

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von Andromache » Mi 4. Dez 2019, 21:44

Ich liebe Autofahren, nur unsere Straßenverhältnisse nicht!
Scheinbar bin ich auch beim Fahren hyperfokussiert und ich kann beim Fahren trotzdem sehr gut entspannen, es sei denn, es sind zu viele Sonntagsfahrer unterwegs, die meinen, dass die rechte Spur die LKW-Spur sei und daher von PKW-Fahrern nicht benutzt werden dürfe...

Seit ich Elvanse nehme, habe ich das Gefühl, noch leichter zu fahren und nicht mehr ganz so risikobewußt. Ich weiß nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll...
"Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit."
Erasmus von Rotterdam
Benutzeravatar
Nono
Dauerbrenner (200 +)
Beiträge: 394
Registriert: Di 12. Nov 2019, 22:59

Re: ADHS und Autofahren

Ungelesener Beitrag von Nono » Di 3. Dez 2019, 08:47

Bastelfreak hat geschrieben:
Mo 2. Dez 2019, 07:58
Ich bin ja früher immer gerne Auto gefahren und hatte da auch keine Probleme mit der Konzentration. Bis ich vor 10 Jahren eine Angststörung mit Panikattacken hatte. Mit VT und Ergo (wir sind dort teilweise einfach nur Auto gefahren) habe ich das wieder gut im Griff. Seit Elvanse habe ich auch generell viel weniger Angst (mit MPH war es schlimmer). Autobahnfahrten mache ich immer noch nicht gerne, deshalb fährt bei langen Strecken meine Frau, aber kurze, bekannte Strecken gehen mittlerweile auch wieder über die Autobahn.
Ich hoffe, dass unsere Regierung irgendwann mal so vernünftig wird und ein Tempolimit einführt. Denn im Ausland fahre ich auch gerne auf der Autobahn, da mich dieses gedrängt werden sehr stresst.
Mir ergeht es ähnlich, nur ist mein Alltag noch zu kräftezehrend und ich muss mich noch zu sehr um die Kids kümmern, sodass ich mich trotz Medikation noch nicht in der Lage sehe, wieder Autobahn zu fahren. Da muss ich noch mehr entstressen und dann üben... ja, eine Geschwindigkeitsbegrenzung wäre für mich auch eine enorme Erleichterung.
Antworten