Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

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UlBre
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von UlBre » So 19. Jan 2020, 21:54

Overthesky hat geschrieben:
So 19. Jan 2020, 09:16
bei ADHS ist man kognitiv genau so gut wie ohne ADHS
....
Das Wissen bei ADHS ist jedoch aufgrund der Affektlabilität bzw. der Emotionalität bzw. aufgrund des emotionalen Nebels oft unstrukturiert.
Sorry, bei ersterem gehe ich nicht mit.
AD(H)S-Betroffene machen IQ-Tests (bei denen es nicht um Wissen, sondern um kognitive Leistungsfähigkeit geht) um 10 bis 15 Punkte besser, wenn sie medikamentiert sind. https://www.adxs.org/diagnostik-von-adh ... n_bei_adhs
Im Andersweltforum berichtete eine Mutter von 30 Punkten Testunterschied.

Ich denke, dass beides zusammenkommt: verringerte kognitive Leistungsfähigkeit (vornehmlich aufgrund der Beeinträchtigung des Arbeitsgedächtnisses im dorsolateralen präfrontalen Kortex) und beeinträchtigte Wissensabbildung (vornehmlich aufgrund Mangel an neurotrophen Faktoren, was das Lernvermögen und das Langzeitgedächtnis beeinträchtigt)
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Andromache » So 19. Jan 2020, 10:58

Addy Haller hat geschrieben:
So 19. Jan 2020, 10:01
Tatsächlich kenne ich viele ADHSler, sie sich schon als gebildet ansehen, die es aber frustet, dass sie als Underachiever offensichtlich so wenig damit anfangen konnten.
Dann hilft es aber, auch noch im fortgeschrittenen Alter, sich genau diese Nische zu suchen, in der man dieses Wissen anwenden kann und darauf hinzuarbeiten, dort einen Job zu bekommen. Das ist nicht immer einfach und erfordert Geduld, aber es ist auch nicht unmöglich.

Ich war mehrere Jahre in einer noch jungen Firma das Mädchen für alles und habe diese Vielfältigkeit der Aufgaben geliebt, da ich mein gesamtes Halbwissen dort einbringen und weiterentwickeln konnte.
Zitat meines ehemaligen Chefs: "Sie können einiges nicht besonders gut und andere Aufgaben lösen Sie dagegen mit Bravour. Und auf Messen sind Sie eine Klasse für sich!" Er nannte mich immer die Frau für seine Spezialaufgaben. ;-)

Und vor fünf Jahren habe ich endlich als Quereinsteigerin meinen Traumjob im Personalwesen (dort wollte ich immer hin) ergattert. Auch dort kann ich meine juristischen und psychologischen Kenntnisse bestens einsetzen.

Es geht also, wenn man offen bleibt und gut socializen kann.
Addy Haller hat geschrieben:
So 19. Jan 2020, 10:01
Tatsächlich ist es so, dass bei mir vieles an Wissen eher unstrukturiert ist und sich erst in der Diskussion mit anderen strukturiert.
Da merke ich auch recht häufig.

Addy Haller hat geschrieben:
So 19. Jan 2020, 10:01
Dazu kommen Neugier und Begeisterungsfähigkeit.
Genau darum geht es!

Addy Haller hat geschrieben:
So 19. Jan 2020, 10:01
Den Begriff "Universaldilletant" habe ich auch von Martin Winkler übernommen, ich denke, er passt bei mit selbst sehr gut.
Das ist witzig, da hatten Martin Winkler und ich wohl dieselbe Wortschöpfungseingebung. Diesen Begriff habe ich bereits vor Jahrzehnten für mich zusammengesetzt, weil er mich sehr treffend beschreibt. ;-)
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Addy Haller » So 19. Jan 2020, 10:01

Auch hier sind wir mal wieder einer Meinung. :)

Tatsächlich kenne ich viele ADHSler, sie sich schon als gebildet ansehen, die es aber frustet, dass sie als Underachiever offensichtlich so wenig damit anfangen konnten. Vielleicht meinte Winkler ja das damit. Tatsächlich ist es so, dass bei mir vieles an Wissen eher unstrukturiert ist und sich erst in der Diskussion mit anderen strukturiert. Das Wissen an sich ist aber schon da.

Ich denke, die Reizoffenheit befähigt tatsächlich dazu, vieles nebenbei aufzusaugen, was andere gar nicht mitbekommen. Ich kenne viele, die zu wirklich jedem Thema etwas sinnvolles beisteuern können, oft fehlt dann nur das letzte Quäntchen Detailwissen (damit meine ich keine Hyperfokusthemen, da weiß man ja bekanntlich wirklich jedes Detail). Dazu kommen Neugier und Begeisterungsfähigkeit.

Den Begriff "Universaldilletant" habe ich auch von Martin Winkler übernommen, ich denke, er passt bei mit selbst sehr gut.
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Andromache » So 19. Jan 2020, 09:43

Overthesky hat geschrieben:
So 19. Jan 2020, 09:16
Btw... Martin Winkler darüber, dass sich Personen mit ADHS oft selbst als ungebildet betrachten, ich würde sagen, sie sind in der Tendenz nicht ungebildet, das Wissen ist eben durcheinander und unstrukturiert.
Auch das ist bei mir definitiv nicht so, denn ich weiß, dass ich von allem (außer Mathe und Naturwissenschaften) ETWAS weiß. Und das weiß ich ganz sicher. ;-) Daher nenne ich mich auch gerne eine Universaldilettantin.
Overthesky hat geschrieben:
So 19. Jan 2020, 09:16
Nichts desto trotz erlebe ich immer wieder ADHSler, die definitiv intelligent sind, aber die überhaupt nicht gerne lesen, sondern die statt lesen zu Bildungszwecken auf Youtube-Videos angewiesen sind...
Das ist bei mir definitiv so, aber auch hier wieder ein Paradoxon: Ich liebe Bücher, aber ich lese ungern, da es mich sehr anstrengt und ich kaum Zeit zum lesen finde, da die Organisation meines Alltags mich viel zu sehr absorbiert.
Eigentlich weiß ich gar nicht so sehr, woher ich meine Bildung wirklich beziehe...ich scheine sie aus meiner Umgebung aufzusaugen. Ich schaue sehr viele Dokus und Politische Sendungen im TV, gehe häufig in Ausstellungen und besuche Konzerte und Vorträge, aber Youtube ist ganz sicher nicht meine Quelle.

....und seit kurzem liebe ich Hörbucher, die strengen mich nicht so an. :-)
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Overthesky » So 19. Jan 2020, 09:16

Wie gesagt, bei ADHS ist man kognitiv genau so gut wie ohne ADHS und aufgrund des feinen Gespürs für Unrecht, da erkennt man Missstände sogar noch deutlich eher als Normalpersonen. Das Wissen bei ADHS ist jedoch aufgrund der Affektlabilität bzw. der Emotionalität bzw. aufgrund des emotionalen Nebels oft unstrukturiert. Btw... Martin Winkler darüber, dass sich Personen mit ADHS oft selbst als ungebildet betrachten, ich würde sagen, sie sind in der Tendenz nicht ungebildet, das Wissen ist eben durcheinander und unstrukturiert. Nichts desto trotz erlebe ich immer wieder ADHSler, die definitiv intelligent sind, aber die überhaupt nicht gerne lesen, sondern die statt lesen zu Bildungszwecken auf Youtube-Videos angewiesen sind...
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Andromache » So 19. Jan 2020, 00:55

Overthesky hat geschrieben:
So 19. Jan 2020, 00:42
persönliche Erfahrungen mit so einigen ADHSlern mit einem Hang zu Verschwörungstheorien über den Lauf der Jahre... Personen mit ADHS haben zwar tendenziell ein feines Gespür für Unrecht und wenn z. B. Regierungen, staatliche Institutionen, Parteien, "Die Mächtigen" der Öffentlichkeit ein A für ein O vermachen zu versuchen... aber Personen mit ADHS haben auch tendenziell Schwierigkeiten, das was sie spüren, was da nicht kongruent ist mit der Wirklichkeit in klaren kognitiven Strukturen zu ordnen und einzuordnen und da ist das ganze dann oft umstrukturiert oder gar wirr... der allgemeine Satz "Das Volk denkt falsch, aber fühlt richtig", der trifft auf ADHSler nochmals ausgeprägter zu... plus Affektlabilität und Emotionalität bei ADHS vs. nüchterner, "kühler" Rationalität nicht vergessen...
Je mehr ich von deinen Ausführungen und Erklärungen lese, um so mehr zweifle ich an meiner doppelt gesicherten Diagnose ;-)
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Overthesky » So 19. Jan 2020, 00:42

Andromache hat geschrieben:
So 19. Jan 2020, 00:31
Overthesky hat geschrieben:
Sa 18. Jan 2020, 23:29
aber Verschwörungstheorien finden bei ADHSlern glaube ich überdurchschnittlich häufig Anklang...
Woran machst du das fest? Sehe ich nicht so.
persönliche Erfahrungen mit so einigen ADHSlern mit einem Hang zu Verschwörungstheorien über den Lauf der Jahre... Personen mit ADHS haben zwar tendenziell ein feines Gespür für Unrecht und wenn z. B. Regierungen, staatliche Institutionen, Parteien, "Die Mächtigen" der Öffentlichkeit ein A für ein O vermachen zu versuchen... aber Personen mit ADHS haben auch tendenziell Schwierigkeiten, das was sie spüren, was da nicht kongruent ist mit der Wirklichkeit in klaren kognitiven Strukturen zu ordnen und einzuordnen und da ist das ganze dann oft umstrukturiert oder gar wirr... der allgemeine Satz "Das Volk denkt falsch, aber fühlt richtig", der trifft auf ADHSler nochmals ausgeprägter zu... plus Affektlabilität und Emotionalität bei ADHS vs. nüchterner, "kühler" Rationalität nicht vergessen...
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Andromache » So 19. Jan 2020, 00:31

Overthesky hat geschrieben:
Sa 18. Jan 2020, 23:29
aber Verschwörungstheorien finden bei ADHSlern glaube ich überdurchschnittlich häufig Anklang...
Woran machst du das fest? Sehe ich nicht so.
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Overthesky » Sa 18. Jan 2020, 23:38

Der Joker in "Joker"...der chronische Außenseiter, der am Schluss Amok läuft... Außenseitertum ist zwar nicht spezifisch für ADHS und der Joker hat in Joker jetzt nicht unbedingt ADHS, aber so sich emotional ein bisschen wiederfinden im Joker, wie er in der U-Bahn zusammen geschlagen wird, viele ADHSler kennen natürlich das Außenseitertum, aber wie gesagt, das ist nicht spezifisch für ADHS...
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Overthesky » Sa 18. Jan 2020, 23:30

"1984" , "Die Farm der Tiere" und George Orwell insgesamt...
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Overthesky » Sa 18. Jan 2020, 23:29

Andromache hat geschrieben:
Sa 18. Jan 2020, 23:04
Overthesky hat geschrieben:
Mo 6. Jan 2020, 15:37
und noch viel maßgeblicher: das für Kreativität, Freigeistigkeit, ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, spontane Hilfsbereitschaft und Wärme stehende Phantasy-Universum, dass J.K. Rowling mit Harry Potter geschaffen hat... sagt Dumbledore zu Harry Potter in "Harry Potter and the Half-Blood-Prince" als sie zu zweit den durch Magie verborgenen Eingang zur Grotte mit dem 2. Horcrux suchen: "Once you can feel magic, Harry." ...once you can feel ADHD...
Ich finde ja, dass die Weasleys eine typische ADHS-Familie darstellen..., ein chaotisches Haus, immer etwas verpeilt, aber das Herz am rechten Fleck und immer hilfsbereit...und die Zwillinge sind extrem kreativ und geschäftstüchtig.
Seh ich auch so... Luna Lovegood und deren in seine Verschwörungstheorien abgedrifteter Vater, Luna Lovegood geht zwar auch ein bisschen in Richtung Schizoide Persönlichkeitsstörung (eng verwandt mit Autismus), aber Verschwörungstheorien finden bei ADHSlern glaube ich überdurchschnittlich häufig Anklang...
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Andromache » Sa 18. Jan 2020, 23:04

Overthesky hat geschrieben:
Mo 6. Jan 2020, 15:37
und noch viel maßgeblicher: das für Kreativität, Freigeistigkeit, ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, spontane Hilfsbereitschaft und Wärme stehende Phantasy-Universum, dass J.K. Rowling mit Harry Potter geschaffen hat... sagt Dumbledore zu Harry Potter in "Harry Potter and the Half-Blood-Prince" als sie zu zweit den durch Magie verborgenen Eingang zur Grotte mit dem 2. Horcrux suchen: "Once you can feel magic, Harry." ...once you can feel ADHD...
Ich finde ja, dass die Weasleys eine typische ADHS-Familie darstellen..., ein chaotisches Haus, immer etwas verpeilt, aber das Herz am rechten Fleck und immer hilfsbereit...und die Zwillinge sind extrem kreativ und geschäftstüchtig.
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Overthesky » Sa 18. Jan 2020, 12:09

"Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" https://www.google.de/search?hl=de&sxsr ... dSQnD3uroU

Brad Pitt, irgendwie galt der halt immer als Mainstream, aber ich wurde das nie los, diesen Gedanke an ADHS bei Brad Pitt
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Nono » Sa 18. Jan 2020, 10:06

Viele Westernhelden...? Ich schaue ja keine Filme an, absr würden die Haudraufs, die Goetz George und dieser Bruce - Irgendwas spielen, passen?
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Overthesky » Sa 18. Jan 2020, 01:26

Der sehr kreative Plot von "Matrix"
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Overthesky » Sa 18. Jan 2020, 01:25

"Momo" von Michael Ende... da hab ich gerade dran gedacht, wo ich den Beitrag von Cassiopeia im anderen Thread gelesen habe...

Momo, das Straßenkind in Neapel oder Palermo, ich tippe nämlich, dass die Vorlage für die Stadt bei Momo Neapel oder Palermo war...
Zuletzt geändert von Overthesky am Sa 18. Jan 2020, 01:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Falschparker » Sa 18. Jan 2020, 00:45

In dieser Woche wurde/wird die 15. und vorläufig letzte Folge Deutschland hat keine Pferde mehr der WDR-Krimihörspielreihe Task Force Hamm gesendet. Vorläufig letzte, weil, äh na gut ich will lieber nichts verraten. Jedenfalls wird die Reihe, falls sie wirklich fortgesetzt werden sollte, was ich aber nicht glaube, nie wieder so sein wie bisher.

Sehr deutlich scheint zu sein, dass nicht nur Georg Latotzke, der typische ADHS-ler und gleichzeitig die symphatischste Figur der Serie, sondern mehr oder weniger alle Ermittler, Opfer und Zeugen ADHS-Symptome zeigen. Vorderbäumen "kämpft seit Jahren gegen das System", d. h. gegen seine Frühpensionierung, auch weit über das Alter der regulären Pensionierung hinaus. Ditters, "im falschen Körper geboren", was "aber sein kleinstes Problem ist", und nur in der allerersten Folge von 2010 Task Force Hamm und dieser mitspielend (damals als Mann, jetzt als Frau), ist die Frechheit in Person. Scholz, spielsüchtig und nicht nur in seiner Freizeit ein Zocker, taucht in dieser Folge gar nicht auf (er sei zur Kur in Bad Berleburg, heißt es). Auch das leider ein Indiz dafür, dass es nicht weiter gehen wird.

Schade, ich habe die Figuren richtig ins Herz geschlossen. Besonders Latotzke.

Alle Folgen kann man auf Youtube nachhören.
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Overthesky » Mi 15. Jan 2020, 00:44

Neulich auf dem Weihnachtsmarkt in Basel am Trödelstand in einem Buch von Karl May herum geblättert, dass ich als Jugendlicher gelesen hab ("Der Schut")... die nervige Deutschtümelei in Karl May's Büchern entsprach dem damaligen Zeitgeist... die Masse an Büchern und die kreativen und eben sehr wohl spannenden, fesselnden Plotlines in Karl May's Büchern, ohne ADHS geht das gar nicht...
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Overthesky » Di 14. Jan 2020, 20:36

letztes Jahr wurde eine Veröffentlichung des Psychiatrie-Professors Marco Catani von der Elite-Universität King´s College in London zu Leonardo da Vinci und ADHS medial aufgegriffen https://www.wissenschaft.de/gesellschaf ... inci-adhs/
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Re: Offene und verdeckte ADHS-Spektren in Filmen

Ungelesener Beitrag von Overthesky » Di 14. Jan 2020, 20:33

Tom Sawyer und Huckleberry Finn natürlich auch nicht vergessen...
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