1. Tag Concerta - sofort Migräne, Erbrechen

Entschuldigt, wenn das gerade etwas abgehackt ist, ich habe mich noch nicht erholt

Es ist das 1. Medikament, das mir verschrieben wurde. Heute Tag 1 der Einnahme, 18mg. Nach ca. 1-2h begannen Kopfschmerzen, jetzt nach ca.8h habe ich mich zig mal übergeben, liege hier mit Migräne und traue mich nicht so recht, ein Triptan einzunehmen. Ich habe zwar Migräne und bin in Behandlung (habe ich natürlich angegeben), aber noch nie im Leben hatte ich SO eine Migräne.

Den Psychiater, der es verschrieben hat kontaktieren ist klar, der ist allerdings erstmal in Urlaub.

Mein Instinkt wäre, das nicht nochmal einzunehmen. Und wenn, dann ein kurz wirkendes Medikament zu testen.

Hat jemand Erfahrungen mit so krassen Reaktionen und wie verlief dann die Einstellung bei euch weiter?

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Hey, das ist natürlich super unschön, wenn so etwas gleich am ersten Tag passiert :frowning:

Aber ja, grundsätzlich ist das nicht ungewöhnlich, wenn du ohnehin ein „Migränegehirn“ hast. Ich habe auch bei Dosisänderungen schon öfter mal ne Migräneattacke dadurch getriggert. In der Regel können Migräneattacken ja durch jegliche Art von Stress oder Veränderungen im normalen Hormon- oder Botenstoffgleichgewicht ausgelöst werden. Das ist natürlich hier der Fall. Daran gewöhnt sich das Gehirn aber schnell und dann tritt das normalerweise auch nicht immer wieder auf - zumindest wäre das zu erwarten und ist bei mir auch der Fall.

Ob du es morgen wieder nimmst, solltest du denke ich davon abhängig machen, ob die Attacke dann wirklich schon wieder ganz vorbei ist. Vermutlich dauert das ja ein wenig, selbst, wenn du es mit Medikamenten abgefangen hast (das Triptan dürfte übrigens kein Problem sein, nehme ich auch immer mit MPH und ist mit den Ärzten auch so abgesprochen). Wenn dein Gehirn noch etwas neben der Spur ist, würde ich ihm vielleicht noch nen Tag Erholungszeit geben, bevor du es wieder durcheinander bringst.

Ob ein kürzer wirkendes MPH-Präparat da so einen Unterschied macht, wage ich übrigens zu bezweifeln. Wenn die Attacke einmal ausgelöst ist, ist sie im Gange, dann ist es ja eigentlich egal, ob das MPH jetzt 5 oder 8 Stunden wirkt. Bei normalen Kopfschmerzen würde ich auch sagen, dass das eine Überlegung wert wäre, aber bei Migräne ist das ja ein bisschen anders.

Gute Besserung für dich auf jeden Fall! :four_leaf_clover:

Edit:

Wenn dein Instinkt dagegen jetzt aber gleich so stark ist, dann würde ich das vielleicht auch ernst nehmen und es erst mit deinem Neurologen besprechen, vor allem, wenn die Migräneattacke für dich so ungewöhnlich stark war.

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Ich kenne mich mit Migräne nicht aus, aber mit der Suchfunktion findest du meines Wissens einiges zum Thema.

Ich würde definitiv zuerst mit einem Arzt sprechen, der sich mit Migräne auskennt, bevor du mit der Medikation weitermachst.

ist das wirklich Migräne oder starke Unterzuckerung

Trinke mal Saft oder Cola wird ea besser ist es starke Unterzuckerung

Es war tatsächlich „nur“ eine Migräne und mein Fehler war wohl nicht direkt Triptane zu nehmen. Kann heute definitiv nichts nehmen, weil ich von dem vielen Erbrechen kaum essen kann. Unterzuckerung ausgeschlossen, ich hatte gefrühstückt und mit dem ersten Einsetzen direkt was Zuckerhaltiges zu mir genommen.

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Just in case, falls es für dich nützliche Info ist: Es gibt Triptane, die per Nasenspray verabreicht werden. Das ist zwar furchtbar eklig, wenn einem das Zeug dann den Rachen hinunter läuft, aber die wirken (zumindest bei mir) auch noch, wenn es für Tabletten eigentlich schon zu spät ist, weil ich nichts unten behalten kann und/oder der Magen gerade arbeitsverweigerung betreibt. Ich habe hier immer eine Dosis für die besonders schlimmen Anfälle rumliegen.

(Ich nehme seit kurzem Elvanse, habe sehr häufig Migräne und mir wurde vom Arzt gesagt, dass ich meine Akutmedikamente so nehmen kann wie immer und da auf nichts achten muss.)

Gibt die sogar als Pens, also zum selbst spritzen. Das mache ich zwar nicht so gerne, aber wenn mir so richtig übel ist, dann finde ich selbst die Nasensprays zu eklig, weil die eben so einen ganz bitteren Geschmack hinten im Rachen hinterlassen.

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Ohgott, ne. Ich kann mich ja kaum dazu durchringen einmal im Monat meine Migräneprophylaxe zu spritzen, wenn ich das dann auch noch während einem Anfall machen müsste… bei dem Gedanken wird mir ganz anders.

(Aber ja, der Geschmack hinten im Rachen ist eine Katastrophe. Meine „Lösung“ ist da Vomex-Zäpfchen. Auch unangenehm, aber man kann sie nicht rausbrechen bevor sie wirken. In irgendeinen sauren Apfel muss man bei dem Mist beißen, da muss man für sich persönlich abwägen, was weniger schlimm ist.)