20mg Elvanse nach zweiter Woche wirkt nicht mehr wie in der ersten

Hallo zusammen, ich habe vor einem 1 1/2 Monaten meine Diagnose bekommen. Ich habe vor zwei Wochen angefangen Elvanse 20mg zu nehmen.

Die erste Woche war das wirklich top. Ich konnte mich gut konzentrieren, meine Laune war weiter oben und den Rebound habe ich kaum gemerkt. Tendenziell konnte ich besser lernen sobald ich mich gezwungen habe anzufangen. Zum ersten mal 3 Stunden am stück gelernt ohne das ich die Sachen sofort wieder vergessen habe oder an das Handy zu gehen.

Jetzt in der Mitte der zweiten Woche hatte ich gestern erstmalig ein Tag wo ich auf die Wirkung gewartet habe aber ich kaum etwas gespürt habe. Die konzentration war zwar trotzdem besser als ohne aber bei weitem nicht auf dem Level wie in der Woche davor.

Ich muss dazu sagen, dass ich die Nacht davor auch nicht so gut geschlafen hatte und das die Wirkung verschlechtern kann. Heute hatte ich gut geschlafen. 08:45 Stunden und habe mich auch sehr gut heute morgen gefühlt.

Ich sollte jetzt im Peak sein aber irgendwie habe ich wie gestern ein bedrückendes Gefühl. Ich kann nicht nicht gut konzentrieren und diese Bedrückende Gefühl geht nicht mehr weg. Es fühlt sich so an als ob mich etwas belasted aber ich weiß nicht was. Die Konzentration ist schlecht und die Wirkung lässt auf sich warten.

Meine Psychaterin ist nicht gut informiert und findet Medikamente nicht gut. Den nächsten Termin habe ich erst ende des Monats also muss ich wohl bei 20mg bleiben.

Am Anfang hatte ich noch erhöten Puls und ein leicht körperlich getriebenes Gefühl was jetzt fast vollkommen weg ist. Ich merke nur, dass mein Herz etwas sträker pumpt. Ruhepuls ist bei 65. Hat irgendwer auch die Erfahrung gemacht, dass Elvanse erst sehr gut wirkt und dann die Wikrung sich verschlechtert?

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kann sein das du bisschen mehr brauchst. Probier doch mal 30mg, vielleicht kannst du deiner Ärztin eine Mail schreiben oder nach einem früheren Termin fragen. Ist ganz normal bei der Eindosierung :slight_smile:

und das du die erste Woche gut reagiert hast is doch schonmal super. Wahrscheinlich bist du dann schon recht nah dran an deiner Dosis.

Klingt erstmal nicht ungewöhnlich und kein Grund zur Sorge.

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danke!

Hallo,

ich habe gerade das gleiche Problem, aber leider auch noch keine Lösung. Hab mit 30 mg gestartet. Erste Woche lief super, konnte mich konzentrieren, Impulse steuern, war handlungsfähig und fühlte mich einfach mal mehr wie die Herrin über meine Gedanken. Seit Tag 8 wird dass alles wieder schlechter und heute merke ich fast gar keinen Unterschied mehr zu ohne Lisdexamfetamin. Vielleicht noch minimal konzertierter, aber das wars. Ich hab auch erst Ende des Monats wieder einen Termin bei meiner Psychiaterin und fürchte ich werde früher auch keinen bekommen.

Berichte gerne mal wie es bei dir weiter ging, wenn Du magst.

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Liebe/r Marv,

ich habe Abschnitte eingebaut, ansonsten wäre es schwer zu lesen gewesen.

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Habe/ hatte das gleiche Problem. Bin inzwischen bei 60mg … verweile “hier” und sehe wie es sich entwickelt.

Meine Gedanken sind auch: vielleicht habe ich mich an die Wirkung “gewöhnt”? Im Sinne von, ein erwartbarer kalkulierter Zustand tritt ein und es ist kein so großer Unterschied mehr zu gestern und vorgestern.

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Ich glaube, dass die Dopaminrezeptoren am Anfang einfach viel empfänglicher sind aber das sich das etwas runterreguliert und man dann erst sehen kann ob die Dosis passt. Wenn ADHS wieder kommt reicht wahrscheinlich die Dosis nicht. Werde jetzt am Freitag auf 30mg gehen und dann mal schauen. Euphorie etc. sollte man außen vor lassen. Das ist nur die “Honeymoon” Phase.

Ich habe vor 2 Wochen von MPH auf LDX gewechselt, und nehme das ähnlich wahr. Bzw. war das bei mir auch schon bei den Versuchen mit MPH (ca 3 Monate, Medikinet retard, dann Concerta) so.

War mir dann immer unsicher - waren die Tage davor jetzt nur Placebo oder habe ich zu hohe Erwartungen oder bin ich non-Responder oder habe ich letzten Endes sogar soch kein ADHS??

Ist halt auch schwer, wenn man da von vielen liest, bei denen die Medis das Leben und dei Wahrnehmung etc auf einen Schlag verbessert hätten…

(Info: Hatte 5 Tage 20mg, jetzt am 4. Tag mit 30)

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Hat sich bei 30mg etwas verändert? Nehme ab nächster Woche Montag 30mg und habe seitdem noch immer 20mg genommen. Mittlerweile ist es schon so, dass ich die 20mg um 08:00 Uhr nehme, es dann in der Zeit besser ist aber auch nicht hervorragend und dann um 12:00 Uhr schon wieder in den Rebound komme und extrem Brainfog bekomme. Am Anfang haben die 20mg Teilweise von 07:30 Uhr - 15:45 gehalten. Ich werde zwar auf 30mg erst gehen müssen aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass die 10mg Differenz so einen unterschied machen werden. Es wird schon Gründe haben warum so viele auf 40-50mg sind. Naja, ist halt ein langer Prozess.

Dankeschön

Naja ich hab schon gemerkt, dass die Dosis höher ist, aber halt mehr an den Begleiterscheinungen als na positiver Wirkung.

Da sind so Symptome die ich bis jetzt immer als Überdosierung interpretiert habe und irgendwie ganz schlecht beschreiben kann…Flattrigkeit trifft es vieleicht am besten? Und meine Wahrnehmung und Konzentration sind irgendwie gleichzeitig geschärft und eingeschränkt, ich bin nicht so zu 100% da (?).

Was ich schon bei 20mg hatte, ist unverändert: es fällt mir minimal leichter, Dinge (z.b. den Abwasch) im Alltag anzugehen, aber halt nicht so, dass ich jetzt eindeutig von einer Besserung durch das Medikament sprechen könnte.

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Dieses Flattrige hatte ich bei 20mg aber das ist nach 2 Wochen weg gegangen. Also es könnte sein, dass du einfach lange genug auf der Dosis bleiben musst bis die Nebenwirkungen besser werden und dann auf 40mg gehen.

Ja, vielleicht bin ich zu schnell hoch. Mein Psychiater meinte jeweils nach 3-5 Tagen, aber ich denke ich bleibe ne weile länger bei 30. Aber mehr als 10mg aufdosieren ist mir ebenso zu riskant.

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