Threads zusammen geführt.
Ich bin auch gerade auf kinecteen ( wie concerta) umgestiegen. Nimmst du 2 Dosen? 36 und 18? Hatte vorher Ritalin 20/20/10 und dieses ewige nachdosieren war so stressig
Hi, wieso medikinet und nicht 2 mal Ritalin? Magst du mir das bitte erläutern? Danke
Ich starte mit 5mg unretradiert direkt nach dem Aufstehen und ½ h später zum Frühstück 36mg und Nachmittags 18mg.
Kinecteen unterscheidet sich schon von Concerta. Concerta hat einen anderen Freisetzungsmechanismus, aber nicht jeder spürt unbedingt einen Unterschied.
@260373 Das hat sich so ergeben. Guck mal hier
Hey erneut an euch Mäuse! ![]()
Heute geht es mir um etwas anderes:
Mein Psychiater hat aufgrund einer persönlichen Auseinandersetzung (siehe Beiträge oben) jetzt 4 Wochen die Behandlung verweigert. Das bedeutet aber auch, dass er mir mein neues Rezept nicht ausgestellt hat und es auch nicht ausstellen wird.
Ich war dann bei der Vertretungspraxis meiner Hausärztin, weil ich wirklich dolle struggle mit Depressionen und co.
Diese wollte mir erst ein Überbrückungsrezept ausstellen, hat dann aber bei der psychiatrischen Praxis angerufen und die hat denen dann VERBOTEN mir ein Rezept auszustellen.
Nur kurz zur Klarheit:
- Ich bin nicht süchtig, weder habe ich in Vergangenheit missbräuchlich meine Medikamente verwendet
- Ich war definitiv sauer beim letzten Termin und habe durchaus etwas die Beherrschung verloren, jedoch in einem wirklich relativ mildem Ausmaß
- Die Praxis nennt mir keine Gründe und weigert sich selbst eine schriftliche Begründung anzufertigen
- Das Vertrauensverhältnis ist für mich nicht mehr vorhanden, aber einen neuen Psychiater habe ich erst im Dezember
Mein Problem ist also ein Versorgungsstopp und ich kann wirklich schlecht damit leben. Die Symptomliste ist lang.
Ich suche nach jeglichem Strohhalm wie ich zügig bzw. zeitnah wieder Versorgung erhalten könnte.
Was ich bisher versucht habe:
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Diverse Notfallambulanzen angerufen. Wurde jedes mal auf psychiatrische Praxen verwiesen, die jedoch keine Termine haben.
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Meine Krankenkasse um Rat gebeten. Mir wurde nahegelegt vermehrt spazieren zu gehen und zu meditieren, bis meine Versorgung wiederhergestellt ist.

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Jegliche Psychiatrische Praxen der Region angefragt. Niemand hat einen Termin.
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Meine Hausarztpraxis und Vertretungspraxis angefragt. Ausstellung wurde von meinem Psychiater verboten.
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Private Psychiatrie-Praxen angefragt. Auch dort keine Termine bis nächstes Jahr.
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Den Hersteller angerufen, dort warte ich noch auf einen Rückruf nächste Woche. Eventuell können die mir Adressen vermitteln.
Was mir noch einfallen würde, aber das möchte ich wirklich vermeiden: Notpsychiatrische Vorstellung. Es wäre maximal unnötig.
Mir gehts miserabel, ja! Aber ich weiß ja auch, dass ich einfach nur die Medikamente brauche und dann passt alles wieder. Außerdem glaube ich nicht, dass die Notfallambulanzen mir ein BTM-Rezept ausstellen würden sodern wahrscheinlich eher Antidepressiva.
Ich hab die ganze Woche telefoniert und bin jetzt an einem Punkt, an dem ich absolut ratlos bin. Deswegen würde ich mich über jede Idee, jeden Strohhalm freuen!
Zu der ganzen Problematik mit meinem Psychiater noch:
Ich habe meine Patientenakte angefordert und werde mich aufjedenfall auch noch mit der kassenärztlichen Vereinigung auseinandersetzen, aber jetzt hat die Versorgung erst mal Priorität. Hätte aktuell gar keine Kraft dafür.
Danke im voraus und falls euch solche Situationen bekannt vorkommen, schreibt es auch gerne in die Kommentare. Zusammen leidet es sich besser. ![]()
Symptomliste (Kein Rebound, keine vermehrten Symptome, exakt die Symptome die ich vor meiner Diagnosestelle und vor der Medikation hatte, mein ganzes Leben):
- Massive Einschlafprobleme (Aktuell schlaf ich so um 7 Uhr morgens - maximal bis 12 Uhr)
- Dehydration, schaffe es nicht genug zu trinken
- Schaffe es nicht genug zu essen
- körperliche Schmerzen, überall (Fühlt sich an wie Gliederschmerzen, die einzig schmerzfreie Stelle die ich finden konnte ist meine Nasenspitze)
- Depressionen
- Leichte Angstsymptomatik (Gesundheitsbezogen)
- Vergesslichkeit
- Emotionale Instabilität (Schnell gereizt)
- Starke Erschöpfung und ZERO innerer Antrieb
- Eingeschränkte Sicht (Defokussierung)
- Nicht fähig zu arbeiten
- Soziale Isolation
- uvm.
Genau so einen Psychiater suche ich auch.. Tut mir leid, dass er verstorben ist.
Hoffe du bist weiterhin in guten Händen?
Das sind ja mal tolle „Erziehungsmaßnahmen“ das würde mir Insulin keiner machen.
Vor allem stellt sich mir die Frage ob er aus medizinischer Sicht sowas machen darf?
Die Hersteller vertreiben doch nur an die Apotheken, ich glaube nicht dass die da was haben. Aber Versuch ist es wert.
Wäre ne Option , aber wenn die Fragen warum du aktuell nichts verschrieben bekommst ??? Oder die finden das so was von bescheuert und verschreiben es dir.
Ich hoffe du bekommst heraus warum der Arzt das so entschieden hat , weil so denkt man ja auch das du wirklich irgendwas gemacht hast.
Du hast eigentlich alternativ keine Wahl sondern musst jetzt versuchen irgdwie alle Skills und Strategien hervorzuholen die Zeit hoffentlich irgendwie kompensieren zu können, dass es nicht ganz den Bach runtergeht. Aber das ist einfacher gesagt wie getan und wohl nur von kurzer Dauer wenn überhaupt möglich.
In guten Händen- nicht so richtig. Bei mir hat sich allerdings seit 2014 nichts an der ADHS-Medikation geändert, und mein Hausarzt gibt mir die Rezepte und will alle paar Jahre mal einen neuen Bericht vom Psychiater.
Der Psychiater, den ich seitdem besuchte, ist nicht so begeistert von meiner Medikation (ich schon), nervte immer wieder mal, ich solle doch einen Auslassversuch machen (sehe ich nicht ein), aber gab mir dann jeweils den verlangten Schrieb und fertig.
Mein früherer Psychiater, der auch 2003 die Diagnose gemacht hatte, bei dem hatte ich immer das Gefühl, er interessiert sich wirklich für mich, er gab mir auch immer mal Alltags-ADHS-Tipps.
Bei uns heißt das Krisenintervention. Und ich denke, das ist nicht so weit hergeholt, jetzt gegen eine sich anbahnende Krise zu intervenieren. Bis Dezember kann das tatsächlich zur Depression werden, und dann wird die auch vorrangig behandelt.
menno
Ich frage mich auch, ob die Praxis das tatsächlich einfach so machen darf, also Rezeptausstellung verweigern. Wie oben schon erwähnt würde das bei Insulin ja definitiv keiner machen, und Fachärzte sollten eigentlich wissen, wie heftig es für manche Betroffene sein kann, wenn das Medikament wegfällt.
Ich hoffe wirklich, dass du da eine Lösung finden kannst, denn ich verstehe deinen Leidensdruck da sehr gut.
Übrigens kann ich das mit den drei Dosen auch selbst sehr gut nachvollziehen. Ich bin zwar noch in der Eindosierung und nehme ein anderes Retard-Präparat als du, aber habe auch mal ein wenig herumprobiert und kann definitiv nicht einschlafen, wenn das Medikament nicht mehr wirkt. Ergibt für mich auch Sinn: Ohne Medikament hatte ich ja auch starke Probleme beim Einschlafen, eben weil ohne Medizin Halligalli im Kopf ist. Mit Medikament ist da mehr Ruhe und entsprechend kann ich besser einschlafen. ![]()
Ich habe es die meisten Tage mit einer Dosis vormittags und einer geringeren Dosis nach ca 6 Stunden versucht. Letzte Woche war ich in der Frühschicht und habe da am letzten Tag 54-18-18 probiert (weil ich am Tag vorher bei 54-18-0 nämlich nicht einschlafen konnte) und das lief dann sehr gut auch mit Müdigkeit und Einschlafen am Abend. Ich bin zwar noch sehr unsicher ob Dosis und Medikament passen, aber wollte zumindest kurz etwas Verständnis da lassen, denn es ist eben komplett individuell und ich finde es nicht ok, dass einem das verweigert wird, was nachweislich hilft, obwohl es ja nicht mal eine Überdosierung ist. Manche Psychiater sind echt.. ohne Worte ![]()
I see! Aber gut, dass du weiterhin deine Dosis nehmen darfst.. wenn auch mit anscheinend öfter mal unnötigen Rechtfertigungen. xd
Aber so kommt du klar? Oder hast du schon das Gefühl, dass eine Erhöhung dir Vorteile bringen würde?
Und dein alter Arzt klingt wirklich so wunderbar! Uff!
Ja, es ist zum verzweifeln! Was ich aber mega gut finde: Meine Therapeutin hat sich von der Schweigepflicht entbinden lassen von mir und will jetzt meinen Psychiater anrufen. Wie cool ist das bitte?!
Danke für deine Nachricht! Ja, bei mir wirkt die dritte Dosis wirklich wunder! Also auch für die zwei Dosen am Tag ist die dritte von Vorteil. Wenn ich das mal rein biochemisch betrachte.. machts aber auch Sinn! Zu wenig schlaf/schlechter schlaf = Weniger Dopamin.
Hab auch ein paar mal rumprobiert. Wenn ich Abends die 10er nehme, dann reichen Tagsüber 30/25 ca.
Wenn ich die nicht nehme, dann müsste ich 40/35 tagsüber und das ist noch lange nicht so gut wie mit der 10er Abends. oO Also am Ende bräuchte ich ohne die 10er tatsächlich 20 mehr für eine Wirkung, die nicht annährend so gut ist wie mit der 10er. Insane! xd
Und zu der Frage ob die Praxis das darf: Es scheint so.. Jeder Arzt darf die Behandlung verweigern. Einfach so. Und zwar kommt das für mich mit MASSIVEN negativen Auswirkungen und auch wirtschaftlichen Schaden einher, aber mein Leben ist ja nicht bedroht. yay.. xd
Danke, danke fürs teilen! ![]()
Nein, ich glaube die Dosis ist weiterhin genau richtig.
Wunderbar!
Woa richtig gut! Das freut mich so für dich! ![]()
Danke!
Aber eigentlich traurig, dass es etwas Besonderes ist.