Liebes Forum,
ich bin jetzt schon seit mehreren Jahren (glücklich!) in einer Beziehung. Allerdings gibt es immer wieder Situationen, in denen ich Menschen interessant finde und mich auch mal niedrigschwelligen Flirts anschließe - eher so ein sehr dolles gemeinsames lachen und necken und es entsteht natürlich eine positive Aufregung > Dopamin. Es fühlt sich so an, als würde mein Kopf damit spielen… Erstmal fühle ich mich schlecht, denn ist das nicht schon eine Art des Fremdgehens? Auf der anderen Seite löst es viel Dopamin in mir aus und ich fühle mich gut, davon abgesehen, dass ich eigentlich ja nichts schlimmes mache oder? Ihr merkt die Widersprüche.
Die zweite Sache betrifft folgendes: Phasenweise habe ich ein hohes Autonomiebedürfnis, wie geht ihr und eure (nicht betroffenen) Partner*innen damit um? Ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn die andere Seite sich immer treffen möchte und ich sagen muss, dass ich heute Zeit für mich brauche. Gibt es neutrale Wege zu sagen, dass ich durch die Diagnose mehr Ruhezeiten brauche? Habt ihr ähnliche Erfahrungen?
VG
Vollerzuversicht