Hallo in die Runde bzw.speziell an Kleinekatze,
haha, in deiner Beschreibung erkenne ich gut auch unseren Familienalltag wieder, nur dass ich meist die einzige bin, die ernsthaft versucht aufzuräumen
Ich hab seit Anfang des Jahres die Diagnose, mein Mann nicht, hat’s aber sicher auch und bei unserer großen Tochter ( bald 5) sehe ich mittlerweile auch vieles jetzt in einem anderen Licht und beobachte weiter. Aber wir haben uns schon oft gefragt, wo wir erziehungstechnisch falsch abgebogen sind, warum sie nicht hört oder Grenzen nicht wahrnimmt/ einhält etc. oder “komische” Verhaltensweisen drauf hat.
Nun ja, während ich die Diagnose für mich ganz gut annehmen kann, weil es einfach mein ewiges Chaos und meine Unfähigkeit einen ordentlichen Haushalt zu führen, erklärt, finde ich es aber doch irgendwie noch schwer, mich mit dem Gedanken zu arrangieren, dass wir als ganze Familie betroffen sind. Mit 1,5 Jahren war unsere Tochter auch noch übelst süß und knuffig und eben noch nicht so keck und aufmüpfig wie jetzt. Ihren krassen eigenen Willen hatte sie schon immer.
Wenn’s mir zu viel wird, z.B. weil die Kleine schreit, die Große rumtobt oder was will, mein Mann auf mich einredet und ich einfach gern eine Sache zu Ende machen will, dann setze ich Kopfhörer auf. Dann ist die Lautstärke erst mal schön gedämpft und es ist erträglich. Und ich denke, dass es hilft, einfach gut zu kommunizieren und im Austausch zu bleiben. Da sind wir leider nicht so gut, doch diese Wendung in der Familiendynamik macht es aber absolut notwendig, dass nicht einer ( momentan am ehesten wohl ich) perspektivisch auf der Strecke bleibt, weil es einfach zu viel ist.
Zur Schlafthematik: die Große hat schon früh ( mit 2 ungefähr) keinen Mittagschlaf mehr gemacht, war als Baby schon eher Typ Eule, hat nachts aber meist gut geschlafen und dann früh entsprechend lange. Aber so abends nicht rein und morgens nicht raus kennen wir auch zur Genüge, vor allem als Mittagschlaf im Kindergarten Pflicht war…vor 22 Uhr hat sie dann nie geschlafen. Jetzt gibt’s halt ab und zu Nachtschreck oder wenn sie Schmerzen hat, ist es auch unerträglich, weil es immer ein riesen Drama ist. Die Kleine ( 14 Monate) meldet sich regelmäßig, weil sie noch gestillt wird.