ADHS + Begleiterkrankung - Wie damit umgehen?

Hallo ihr Lieben,

ich bin neu hier und wollte mal was teilen und schauen, ob ihr manches davon auch kennt. Ich habe vor ein paar Wochen meine ADHS Diagnose bekommen (bin W und fast 30). Die Diagnostik fand bei einer approbierten Psychotherapeutin statt, in Form von mehreren Interviews und vielen Fragebögen und Zeugnisauswertungen. Eine Diagnose für OCD hatte ich 7 Jahre zuvor erhalten und bin für die Zwänge auch in Therapie gewesen.

Erst dachte ich, es bringt Erleichterung, aber irgendwie hat es zunächst das Gegenteil ausgelöst. Seit dem Auszug aus der Heimat habe ich mit Angst & Zwängen zutun und deswegen ist es für mich mega schwer, mir eine ADHS „zuzugestehen“, da ja auch viel von Angst überlagert wird (habe auch gerade eine schwierige Phase angsttechnisch) und mein OCD Part absolute Sicherheit will, dass sich ADHS zu 100% schlüssig anfühlt, da ich sonst eine Hochstaplerin wäre. :upside_down_face: Und ich frage mich, ob eine ADHS Diagnostik außerhalb einer Klinik generell weniger wert ist? Da ist eine Angst, fehldiagnostiziert zu sein, sobald ich auf zwei oder drei ADHS Symptome stoße, die bei mir zB nicht stark ausgeprägt sind (obwohl der Rest sonst komplett meine Biografie beschreibt und zutrifft lol).

Geht es jemandem ähnlich? Also ADHS + Begleiterkrankung? Wie habt ihr euch „erlaubt“, diese Diagnose anzunehmen und Verständnis für euch zu entwickeln, nach Jahren voller Selbsthass und anderen Gründen, die ihr aus eurer Biografie geschlossen habt? Freue mich über euren Input, danke! :smiling_face:

Wie liest du denn bitte die Symptome zur Adhs Beschreibung?

Denkst du du mußt alle haben?
Meinst du sie müssen bei dem azsgeprägt oder gleich stark ausgeprägt sein?

Wer sich als Hochstapler fühlt kann das ja nur wenn wirkliche Gegenargumente gefunden werden, doch wie bekommst du die zusammen?

  • Adhs ist eine Ausschlußdiagnose, die ja von vielen Erkrankungen vergleichbare bzw. gleich auftretende Symptome haben => dennoch sind es ja nicht die selben Krankheiten eher das Gegenteil wenn man so will hat der Körper eigentlich nur ein bestimmtes Maß an Symptomen in Ausprägungen das er sie mehrfach für verschieden mögliche Krankheiten benuzen muß/ benuzt aber auch imer gewisse Problematiken die entstehen spezifische Symptome haben und damit ja auch nur begleiten können und nicht die Primärsymptome sind

Wie lange bist du denn mit den Problemen „durchs Leben gegeistert“ und hast du denn viele falsche Diagnosen und falsche Behandlungen erfahren?
Weil 20 Jahre total falsche Diagnosen und alles versucht was nichts bringt oder lindert und man das selbst erkennt das es sein könnte => nimmt alle Zweifel spätestens wenn die Therapie starke Linderung bewirkt.

Vielleicht hilft dir dieser Teil und erklärt es dir besser

hier kannst du den Bot fragen

Könnte es sein, dass ausgeprägt soviel beutet wie klinisch relevant?

Du findest quasi eine Liste mit Symptomen => besser formuliert möglichen Symptomen

weil es sehr viele verschiedene Symptome gibt, die sind auch sehr verschieden ausgeprägt

Ein anschalisches Beispiel zu dem alten Begriff Ads weil mir nichts auffälligeres einfällt.

Früher vielen viele Mädchen und Frauen komplett aus der Diagnose Adhs heraus weil sie Ads haben → diese typische laute auffällige Art der Adhs wird von ihnen ja nicht gezeigt und in den Anfängen hat man ihnen wohl abgesprochen Adhs zu haben weil das im inneren nicht sichtbar verläuft und sie viel zu angepaßt und defeniv sind.

Das ist übrigens immer noch der Grund warum sehr viele Frauen und Mädchen viel zu spät diagnostiziert werden und durchs Raster fallen oder erst sehr spät diagnostiziert werden weil teils noch der Glaube herrscht das man nichts hinbekommen darf erst recht keine Ausbildung/Studium etc. aber die extreme Anstrengung wird dann kicht gesehen oder das sie hochbegabt sein können und damit viel kompensieren

Zusätzlich können Frauen sich immer besser anpassen und besser einodnen als Männer wahrscheinlich aus der Zeit des Säbelzahntigers wo das lebensnotwendig war um am Lagerfeuer und nicht ausgegrenzt dem sicherem Tod ausserhalb der Höhle gesetzt gewesen zu sein aber genau läßt sich vieles nicht erklären weil Männer das nie für wichtig befanden und auch uninteressant fanden was du grundsätzlich in der Medizin findest und sich erst langsam auflöst weil auch viele Krankheiten bei Frauen ganz andere Symptome und Verläufe haben und teils auch einer anderen Medikation bedarf - Thema Herzinfakt und Schlaganfall können vei Frauen deutlich andere Symptome als bei Herren zeigen doch sowas kommt erst mit und mit auf.

Es ist immer noch nicht verbreitet das der Zyklus der Frau entscheidenen Einfluß haben kann und dadurch auch zu unterschiedlichen Zeiten des gesamten Zyklus der Frau andere Medikamentenmengen braucht.

Dazu ist auch erst in neuerer Zeit belegt das Östrogen Adhs Symptome lindert und auch solche Hormonschwankungen Auswirkungen auf Symptome und Befinden hat und es noch deutlicher in den Wechseljahren, Pupertät aber auch in der Schwangerschaft ist.

Außerdem nur weil du jetzt Symptome v, k,b,ö hast müssen diese in 10 Jahren so nicht mehr sein sondern können anders sein, können ausgeprägter sein, können weg sein und andere ggf. viel schlimmere aufgetreten sein je nachdem wie verausgabt und andere Faktoren noch alles eingewirkt haben.

Du schaust dir ne Momentaufnahme an.

Les dich mal wirklich durch die Seiten der Fachärztinnen durch das wird dir viel mehr bringen und die haben auch Youtubekanäle. Ob du sie nimmst aus den Flyer zu Symposien z.B. von Adhs Deutschland und deren andere Veranstaltungen oder von anderen Tagungen mit den eingeladenen Fachärzteredner zu Adhs wird dir wahrscheinlich vieles deutlich besser erklären- aber das missen mußt du dir duch das Kompendium, Bücher oder anerkannte Fachärzte mit ihren Veröffentlichungen holen

Dann solltest du deutlich besser verstehen was warum zu welchen Symptomen und auch damit Ausörägungseinschätzungen führt

So wie es bei Behinderung nocht Standard 365 gibt gint es das auch nicht für Adhs eher umgekehrt mN hat versucht slle Ausprägungen und Schattierungen in ein paar Diagnosetypen mit Schemata zu pressen

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