ADHS bei Frauen - Umfrage

Hallo,

mein Name ist Gretje, ich bin Schülerin der 12. Klasse in Dresden und ich schreibe grade an meiner Facharbeit mit dem Thema ADHS bei Frauen. Dazu hab ich ein paar Fragen, besonders über Therapie vorbereitet. Ich möchte die Antworten auf meine Frage nutzen um differenzierter und mit mehr Perspektiven schreiben zu können.

Um meine Fragen gut beantworten zu könnnen, solltest du eine Frau mit ADHS sein und dich in einer Therapie,(wegen deiner ADHS) befinden oder befunden haben.

Meine Fragen:

  1. Hast du eine ADHS begleitende psychische Erkrankungen? Wenn ja, wurde sie eher von deinem Umfeld, zB. durch negative Äußerungen von Freunden, Eltern,… , oder durch deinen eigene Umgang mit ADHS ausgelöst?
  2. Können Symptome von einer ADHS jemals vollständig zurück gehe?
  3. Welche Therapieziele hast oder wirst du dir mit deinem Therapeuten setzen
  4. Welche Rolle spielt das Umfeld, insbesondere deine Familie und Freunde, in deiner Therapie?
  5. Welche Voraussetzungen müssen für dich erfüllt sein, um ADHS- Medikamente zu empfehlen? Warum diese? Welche Erfahrungen hast du persönlich mit ADHS-Medikamenten?
  6. Hast du Ideen für konkrete Maßnahmen, die ergriffen werden können, um Begleiterkrankungen zu verhindert? In welcher Lebensphase sollten diese Maßnahmen ergriffen werden?
  7. Welche Lücken in der Forschung über und der Therapie von Frauen mit ADHS siehst du? Was würdest du dir für die Zukunft in diesen Bereichen Wünschen?
  8. Auf welche Probleme triffst du in der Therapie?
  9. Was würdest du dir von einem Therapeuten, der gerne ADHS therapieren möchte, sagen/ empfehlen/ wünschen?
  10. Würdest du eine Therapie weiter empfehlen? Wieso/ wieso nicht?

Schon mal vielen Dank für eure Antworten, sie helfen mir in meiner Arbeit wirklich weiter!

Liebe Grüße Gretje

Zuerst mal finde ich es toll, dass dudich mit dieser Thematik auseinandersetzt. Da ich in deine Zielgruppe passe, würde ich gerne dein Projekt durch die Teilnahme an der Umfrage unterstützen.

Mir ist aufgefallen, dass noch niemand geantwortet hat und ich kann mir vorstellen, dass dies an deinem Fragekatalog liegt. Daher empfehle ich dir, zunächst deinen Fragebogen zu überarbeiten, ggf. auch mit Unterstützung einer Lehrperson. Mit einem ausgereiften Fragebogen erhältst du dann bestimmt (mehr und brauchbarere) Antworten.

Hier ein paar Anhaltspunkte, wie ich das meine:

Deine Fragen zielen auf ganz unterschiedliche Aspekte ab. So geht es z.B. bei Nr. 2 und 5, wie auch teilweise 6 um Sachfragen, die mit ‘harten Fakten’ und eher von einer Fach- als einer betroffenen Person beantwortet werden sollten.

Versuche doch die Fragen inhaltlich zu ordnen und überlege dir, ob du neben 1. nicht noch weitere ‘Anamnese’-mässige Fragen brauchst, um die Ergebnisse auswerten zu können.

Einige Fragen sind ausserdem suggestiv (v.a. Nr 1) und uch sprachlich müsstest du nochmals dahinter. → je präziser und verständlicher die Fragen, desto mehr Leute werden antworten!

Viel Glück! Du kannst mir dann gerne per DM eine Einladung zur Teilnahme schicken, wenn du bereit bist.

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Ey ja. Ich würd echt gern antworten. Ich mag Fragebögen. Glaub ich.

Aber nur ein Proband ist nicht wirklich valide. Ich habe außerdem das Gefühl sehr austherapiert zu sein. Ich stöber hier nich weiter durch, wenn ich mich nicht so vertreten fühle, komm ich zurück und bin vielleicht die erste. :smiley: