Hallo zusammen
Meine ADHS Diagnose habe ich seit 11 Jahren - bin nun 34j, Familienvater und Unternehmer.
Bis heute mache ich immer wieder die gleichen Zyklen durch - ich komme in regelmässigen Abständen am absoluten Tiefpunkt an - vorallem was die körperliche und geistliche Erschöpfung anbelangt.
Selbstverständlich machte und mache ich alles Nötige dafür - tagtäglich - und im beruflichen sowie familiären Rahmen, dass es für mich/uns so gut wie es geht passt.
Ich bin langsam der Meinung, dass - egal wie gut der Rahmen etc. aufs ADHS + Komorbiditäten ausgelegt ist - man dennoch immer wieder am Tiefpunkt ankommt. Kennt ihr das? Wie könnt ihr das akzeptieren?
Ich muss gestehen, dass ich immer wieder ohne Medis unterwegs bin und sich da die ganze Sache beschleunigt bzw. ich merke, dass egal wie gut ich schaue und was ich mache, jeden Tag ein gewisses % Kraft wieder flöten geht.
Braucht es einfach die Akzeptanz, dass man ein leben Lang Medis nehmen soll/muss, wenn man so wie ich - immer wieder am Tiefpunkt ankommt?
Denn meine Beobachtung ist, egal wie der Rahmen ist - passen tut er nie so, dass das körperliche Gefühl ins Positive adaptiert wird.
Liebe Grüsse und alles Gute euch Kämpfer