ADHS Diagnose in Bayern/Oberpfalz

Hallo zusammen,
ich bin eher zufällig auf das Thema ADHS gestoßen, bzw. das ich evtl. darunter leide…Ich war schon öfter in Psychologischer Behandlung aber es wurde eigentlich immer mit einer leichten Depression und dann eben mit der Verschreibung von Antidepressiva abgetan. So richtig ernst genommen hab ich mich bisher nicht gefühlt. Vielleicht hab ich mich aber auch immer falsch ausgedrückt, weil ich bei einem Arzt plötzlich immer eine absolute Redeschwäche erleide :slight_smile: obwohl ich mir 1 Stunde vorher noch einen kompletten Roman zusammen geschustert habe. Ich möchte euch meinen Leidensweg auch eigentlich ersparen und komme direkt zu meiner Frage…
Hat vielleicht irgendjemand einen Tipp wo man sich in der Oberpfalz auf ADHS testen lassen kann. Oder kann jemand einen Arzt empfehlen der mit dem Thema ADHS Diagnose vertraut ist.
VG

Servus du Lausbua!

Kenna duari koan, aber in der ADXS Liste könnten in Frage kommende Ärzte etc. sein. Diese kann man wie folgt bekommen:

Vergiss aber bitte nicht, nach gemachten Erfahrungen die Rückmeldung wie erbeten zu machen.

Eine Empfehlung wäre noch, dass du mal den zusammengeschusterten Roman zu Papier bringst. Jo, i woaß dass des ned oamfach is.
Wenn man ihn einmal geschrieben hat, kann man ihn ggf. paar Tage später nochmal durchgehen und überflüssige, doppelte und unwichtige Passagen entfernen und - natürlich ohne wichtige Bestandteile wegzulassen - vom Roman zum Bericht kürzen.

Den Bericht kann man dann Ärzten und Therapeuten geben bzw. vorab schicken.

Dass Psychologen und Ärzte von sich aus kein ADHS erkennen, selbst bei deutlichen Fällen, gibt es öfters. Sogar bei Psychologen, die mit diversen Zusatzausbildungen, Weiterbildungen, Titeln und ihrer Erfahrung werben.
Sogar bei Psychologen, die andere Psychologen unterrichten und weiterbilden (welche dann wahrscheinlich wieder ADHS-blind werden bzw. es bleiben).

F

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Habe di Ehre :slight_smile:
Rückmeldung werde ich auf jeden Fall geben, versprochen…
Das mit dem „zu Papier“ bringen habe ich tatsächlich schon versucht und wurde sofort ermahnt mein Stück Papier wieder weg zu legen, als ich das beim Arzt auspackte…sowas mögen Ärzte anscheinend gar nicht.
Aber wie gesagt, ich gebe Rückmeldung, wenn ich einen Diagnose-Termin habe. Ich mach mich eh schon auf das schlimmste und auf ein langwieriges Verfahren gefasst, wenn ich mir hier die Berichte so durchlese. :frowning:

Mei, de Doktan…
De oana sengs so, den andan so.
Manche nehmen so einen „Bericht“ interessiert an, manche bitten sogar drum, andere mögen es offenbar gar nicht. Da könnte die Sorge (oder das Vorurteil) eine Rolle spielen, der Betreffende habe sich aus dem Internet die typischen Sachen rausgesucht und aufgeschrieben, um die gewünschte Diagnose zu erhalten.
Manche haben allgemein keine Lust, mehr als nötig zu lesen und ihnen ist schon das zuviel, was sie unbedingt lesen müssen.

Im Endeffekt ist es nur wichtig, einen halbwegs versierten Arzt zu finden, der sich der Sache annimmt und die richtige Diagnose stellt.

F.

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