ADHS Family Podcast

Ich habe bereits in einem anderen Thread drauf hingewiesen, möchte die Website aber auch hier noch einmal platzieren:

Ich bin erst vor kurzem auf diese Sammlung von recht aktuellen Podcasts zum Thema ADHS in der Familie, besonders bei Kindern und Jugendlichen, gestoßen.

Auch, wenn ich erst einige Folgen gehört habe, so bin ich doch erstaunt, wie professionell und inhaltlich fundiert das Thema hier von einer Privatperson, der Mutter eines inzwischen 19jährigen mit ADHS, aufbereitet wird.

Ich möchte sie euch daher hier weiterempfehlen, auch wenn die Tonqualität, der Wiener Akzent und einige regionale Vokabeln manchmal etwas gewöhnungsbedürftig sind.

Inhaltlich finde ich das, was ich bisher gehört gehört habe, aber sehr überzeugend und zum Besten gehörend, was ich im Netz zu dem Thema bisher gefunden habe.

2 „Gefällt mir“

Super, den Gedanken hatte ich auch schon, dass das einen eigenen Thread verdient hat!

Ich schaue keine Videos und höre keine Podcasts, aber die Website allein ist schon toll.

Ich habe gesehen, dass es inzwischen im Netz auch schon ziemlich viel Brauchbares zu geben scheint.

Deshalb fände ich es super, wenn alle, die ein Angebot im Netz genauer genutzt haben, hier eine kleine Rezension/Einschätzung geben könnten.

Vielleicht auch mit Angabe einer Region, in der der Anbieter sitzt, falls man mal Präsenzkurse besuchen möchte.

Auch wenn es vielleicht was kostet, es kann effizienter sein, als lange auf irgendeinen Therapieplatz zu warten, womöglich Ergotherapie oder Psychotherapie, wo dann aber definitiv nicht so viel über die ADHS Spezifika/Besonderheiten für die Eltern herüberkommt.

Danke @Addy_Haller !

1 „Gefällt mir“

Nachtrag… die ach so tolle multimediale Therapie… wieviele Psychotherapeuten kennen sich denn, bitteschön, richtig richtig gut mit ADHS aus, am besten gleich auch noch mit Asperger/Autismus, weil die Überlappungen je nach Betroffener/-em sehr groß sein können… wie viele Kinder bekommen im Alter von 11, 12 Jahren die ASS Diagnose zum ADHS dazu???!!!

Ja also Medikation, klar, super, aber auch schwierig. Damit hilft einem ja eher keiner, Psychotherapeuten würde man nicht ansprechen, weil das ja mit dem Arzt besprochen wird.

OK.

Und wenn man dann, uns passiert, endlich „dran“ ist mit einer Therapie, dann wirkt es oft sehr schematisch und passt gar nicht so richtig…

Ich erlebe grade den Vorteil von ADHS-Coaching gegenüber „Therapie“… das Coaching ist viel viel effizienter und so ein Coach kann auch mal nach Hause kommen und mit Eltern und Geschwistern in der großen Runde ein Thema besprechen, wenn es wichtig ist und die Familie sich seit Jahren total daran verhakt.

Leider ist Coaching wohl sehr teuer. (Wir haben den 6-er im Lotto gezogen, dass ein Familienhelfer in Ausbildung zum ADHS Coach ist und seine Kenntnisse jetzt schon recht gut anwenden kann.)

Aber daran müsste ein ADHS Deutschland dringend mehr arbeiten, dass Coaching viel mehr aus Krankenkassen/Versicherungsmitteln bezahlt oder wenigstens bezuschusst wird!!!

Es kann doch nicht sein, dass die gebeutelten Familien das dann selber zahlen müssen. Man ist ja eh schon gebeutelt und finanziell benachteiligt, weil die Mütter kaum arbeiten können bei so einer Dopoelbelastung.

@Nono:
Also ich hatte auch ein ADHS-Coaching. Wollte nur kurz meine Erfahrung bezüglich der Kosten hier lassen.

Ein Rezept für Ergotherapie pro Quartal
Eine Sitzung pro Woche
Eine Rechnung alle drei Monate / inkl. Rezeptgebühr ca. 80 Euro

Also ca. 26 Euro im Monat. Ich mag nicht beurteilen ob teuer oder nicht, kommt ja auf die persönlichen Umstände an.

Nur als kleiner Erfahrungswert meinerseits.

@Addy_Haller: find den Podcast auch gut :+1: