Seitdem unser Sohn Medikamente bekommt, ist er endlich zufrieden und glücklich. Vorher war er so überfordert und unglücklich…
Ich bin der festen Überzeugung, dass die Folgen ohne Behandlung viel schlimmer sind als die Nebenwirkungen der Medikamente. Mein Sohn fordert sie absolut ein.
Probiere es aus. Im Übrigen sehe ich es nicht als Krankheit, beschäftige dich mal mit der Farmer-Hunter-Theorie. Aber unsere Umwelt passt nicht mehr zu uns. Sie wird sich aber nicht ändern…
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Bitte, bitte, bitte lass ihn die Medikamente ausprobieren.
Mein ADHS wurde erst vor wenigen Monaten mit 38 Jahren diagnostiziert. Ich habe es schon seit ein paar Jahren vermutet, aber es nie geschafft, mit Hilfe zu holen.
Immer wenn ich großen beruflichen Stress habe (vor allem am Ende des Schuljahres) rutsche ich in einen beginnenden BurnOut, bin häufig zu Hause wie paralysiert und kann verschiedene wichtige Aufgaben nicht oder nicht zuverlässig ausführen. Das ist für mich wirklich schlimm! Ich will, aber kann nicht.
Dazu wurde mit jetzt auch noch eine mittelschwere Depression diagnostiziert.
All das hätte nicht sein müssen. Aber ich mache meinen Eltern auch keinen Vorwurf, da man es vor allem bei Mädchen in den Neunzigerjahren einfach nicht besser wusste.
Durch meine eigenen Erfahrungen gehöre ich wohl zu den wenigen Eltern, die nicht lange gezögert haben, als ihnen eine medikamentöse Behandlung für ihr Kind angeboten wurde. Weitere notwendige Behandlungen oder Therapien gibt es bei uns, wenn die Stoffwechselstörung eingestellt ist.