ADHS Medikament nach Diagnose selber zahlen

Guten Tag,

da ich weit und breit keinen Psychiater auf Kassenleistung finde, habe ich mich entschieden das selber zu zahlen und einen Termin in München bekommen. Ein Professor der an die LMU angeschlossen ist und deren Praxis ADHS Diagnostik für Erwachsene macht. Wenn sich mein Verdacht bestätigt habe ich aber keinen Psychiater oder Neurologen der ein Medikament verschreibt das auf Kassenleistung geht. Meine Frage: Ich habe gehört das Avense ca. 210 Euro im Monat kostet. Das ist für mich unerschwinglich. Was würdet Ihr machen wenn ihr keinen Psychiater zur Medikamentösen Einstellung findet. Ich bin in Bayern, reise aber wenn es sein muss Deutschlandweit. Danke für Infos und lg

Hallo,

ich meine hier im Forum gelesen zu haben, dass unter bestimmten Bedingungen Hausärztinnen verschreiben dürfen. Möglicherweise gilt die Unerreichbarkeit psychiatrischer Versorgungspunkte als eine solche Bedingung?

Hm, hier im Norden haben die größeren Psychiatrien psychiatrische Institutsambulanzen. Für die ambulante Versorgung ehemaliger Patientinnen oder auch zur Überbrückung bis zu einer Aufnahme und manchmal auch zur ambulantem Versorgung. Ob Bayern sowas auch hat weiß ich nicht.

Ist jetzt keine sehr konkrete Hilfe. Sorry.

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Wenn du Elvanse meinst - jedenfalls Methylphenidat ist billiger. Vor allem unretardierte Generika (1a oder Tad).

Ich wünsche dir allerdings, dass du eine Kassenpraxis findest. Mit Deutschlandticket kannst du auch den Radius erweitern - man muss ja, wenn die Einstellung abgeschlossen ist, nicht mehr so häufig hin. Ich fahre nur noch einmal im Jahr zu meinem Psychiater.

hast du die KV und Akutambulanzen in deinem Umfeld angefragt?

Es ist unwahrscheinlich das dir sehr weit weg ein Arzt auf Kasse Medikamente verschriebt. Das Problem ist ja schon recht deutschlandweit

hast du mal von dieser Sfite den Service für Arztpraxen benuztz vielleicht hilft das nehr

Ein Hausarzt kann in Ausnahmefällen , wenn eine Fachärztliche Begleitung gewährleistet ist. Also es wird den Hausärzten noch schwerer gemacht diesen Mißstand der Unterversorgung auszugleichen.

Danke für die Richtigstellung :smiling_face:

Danke für die vielen Antworten. Ich bekomme leider nirgends einen Termin. Ich habe mich jetzt nochmals intensiv ans Telefon gehängt und Möglichkeiten für gesetzlich versicherte gesucht. Es gibt aktuell überhaupt keine Chance. Selbstzahler Diagnostik ist für mich auch ok, ich werde aber aus den Kosten nicht ganz schlau. Bei dem Anbieter für die Diagnostik meiner Wahl (Privatpraxis) steht 380 euro. Das kann aber doch nicht sein? Oder ich verstehe das falsch. Habt Ihr Erfahrungen was eine Diagnostik kostet? Herzliche Grüße

380 € ist für eine private Diagnose ungewöhnlich preiswert. Bist du sicher, dass es nur 380 € sind?

Und dort gibt es Termine?

Ist es eine Ärztin oder eine Psychologin?

Wenn der Anbieter seriös ist, warum nicht?

Hi. Ich habe mich geirrt :wink: und werde mich nochmal informieren. Es ist glaube ich etwas teurer, trotzdem mache ichs.

Herzlichen Dank