ADHS-Medikation und Verkehrskontrolle – Rechtslage bei Fahrerlaubnis?

Wahrscheinlich schlängemd fahren das"Indoz" Ablehnung des Tests „Bestätigung/Erhärtung des Verdachs“ von möglichen Substanzmisbrauchs

teils schon spannend was Polizisten so mutmaßen bzw. aus Erfahrung einschätzen können/dürfen… sie sollen ja Verdachtsmomenten zur Präsentation nachgehen können

Auch als Bestätigung oder Erhärtung kann die Ablehnung eben nicht herangezogen werden.

Das müsste dir als Juristin doch klar sein: Wenn der Test freiwillig ist, darf die Ablehnung nicht zum Nachteil des Betroffenen sein.

Leichtfertig wird auch kein/e Polizist/in ein Blutprobe herbei führen, denn sie ist personalintensiv und kostet Geld.

Aber warum meldet sich der Threaderöffner nicht mehr - wir können hier ja viel spekulieren?

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Hmmm :thinking: , Aaalllsssooo meines persönlichen und juristischen ehr Unwissens statt Wissens nach, ist es wie immer eigentlich bei juristischen Fragen sehr wichtig was im Gesetzbuch drinnen steht. :zany_face: :rofl:

Aber Nein, Scherz beiseite, und jedenfalls, ich persönlich weiss diesbezüglich eigentlich bisher nur soviel, wie z.B. das zuallererst natürlich für Alkohol am Steuer, völlig zu Recht eine sogenannte Promillegrenze giltet, und zweitens das sogenannte berauschende Drogen jeglicher Art, total und absolut hinter dem Steuer verboten sind.

Doch bei Medikamenten kommt es darauf an inwiefern diese zu einer sogenannten Fahruntauglichkeit führen könnten, so wie das z.B. auf jeden Fall bei Schlafmitteln der Fall ist, und man unter dem Einfluss von Schlafmitteln auf garkeinen Fall Auto fahren darf, und genauso wenig übrigens auch kein anderes Fahrzeug, heisst auch kein Velo (Fahrrad) oder Trottinet (Roller) oder ähnliches.

Genauso kann dies je nachdem auch auf diverse Medikamente zutreffen die zur Beruhigung sind, oder dann natürlich Medikamente die z.B. gegen starke Schmerzen sind, oder je nachdem auch bei Antiallergie Mitteln die schläfrig machen können, sowie bei gewissen Antidepressiva die einen müde machen können, und schlussendlich und ganz einfach gesagt gilt bei jedem Medikament bei dem im Beipackzettel vom Hersteller erwähnt wird, heisst davor gewarnt wird, dass durch die Einnahme des jeweiligen Medikaments z.B. die Bedienung von Maschinen, oder die Fahrtauglichkeit im Strassenverkehr eingeschränkt ist, oder gefährdet ist, es meines Wissens nach bereits als ein wichtiger Hinweis darauf, wie man sich als mündiger Bürger verhalten sollte wenn man unter dem Einfluss von Medikamenten steht die z.B. Reaktionszeit negativ beeinträchtigen könnten.

Aber, da so eine Warnung in einem Beipackzettel eben nicht mit einem totalen Verbot gleichzusetzen ist, sondern vielmehr an eine richtige Einschätzung an sich selbst als mündiger Bürger appelliert, kommt man wohl oder übel nicht umhin das man sich selbst bei der Polizei oder einem Anwalt schlau machen muss, und das natürlich immer je nach dem geltenden Recht von dem Land in dem man sich gerade aufhält.

Gibt’s auch bei Spotify….

Ab Minute 2

Empfehlungen decken sich weitgehend mit dem Beitrag von @SneedleDeeDoo oben, aber klärt auch über Führerschein, Fahrtüchtigkeit etc auf.

Thema Verkehrskontrolle ab Minute 7

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P.s.
Was ich übrigens noch vergessen habe zu erwähnen, spielt es meines persönlichen Wissens nach eine sehr grosse Rolle ob einem sein behandelnder Arzt das okay erteilt hat.

Heisst wenn der Arzt der Meinung ist das man wegen seinem Medikament/en keine Probleme bei der Arbeit oder beim Fahren von Fahrzeugen hat, dann ist das normalerweise vollkommen ausreichend und macht keine weitere oder anderweitige Bescheinigung auf irgend eine Art und Weise notwendig.

Und Gott sei Dank, denn wo kämen wir hin wenn jeder wegen jedem Medikament das er nimmt, und das egal wie lange, heisst nur kurzfristig, oder lebenslang, deshalb jedesmal erst zu seinem Anwalt gehen müsste, oder dann wegen jedem Scheiss jedesmal z.B. erst ein notariell beglaubigtes Zeugnis ausstellen lassen müsste damit er trotz seiner Medikamente z.B. Auto fahren darf.

Also so einen Bürokratie Wahnsinn möchte ich mir ja ganz ehrlich gesagt nicht mal nur im geringsten, oder irgendwie auch nur Ansatzweise, überhaupt jemals vorstellen müssen, weil das wäre der totale Wahnsinn, und das entgültige Ende der freien Welt.

Aber abgesehen davon, also jetzt noch mal, heisst zum 100sten und 150sten mal, machen sogenannte ADHS Medikamente Adhs’ler NICHT Hight!, sondern im Gegenteil, Adhs’ler werden dadurch ruhiger und konzentrierter, ausser jemand verträgt seine bisherig ausprobierten ADHS Medikamente aus was auch immer für Gründen schlichtweg einfach irgendwie nicht, was dann aber ein Umstand ist den derjenige dann selbständig, aber mithilfe von medizinischen Fachleuten, versuchen muss selbst herauszufinden, warum das bei ihm selbst so ist, zumindest dann wenn es ihn wirklich und ernsthaft interessiert.

Und deshalb, und noch mal zum 150zigsten Mal, ADHS Medikamente sind keine Drogen, ausser jemand missbraucht seine ADHS Medikamente, oder die ADHS Medikamente von anderen als Droge.

P.s.s.
Übrigens habe ich nach nochmaligem durchlesens der bisherigen Beiträge hier im Thema gerade eben bemerkt, dass ich persönlich tatsächlich und mehrheitlich mit den Beiträgen von zuvor @Seven übereinstimme, die sich ebenso wie ich, in ihren hier verfassten Beiträgen, heisst wie ich, auf die Gültigkeit zur Eigenverantwortlichkeit als erwachsener und mündiger Bürger beruft, was zumindest auch ich, als absolut richtig empfinde.

Zumindest wenn ich @Seven richtig verstanden habe?.

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Genau das habe ich ganz bewusst erfragt und sogar testen lassen - Reaktionstest mit und ohne Einfluss von Medikinet… Das Ergebnis war, dass ich ohne eine außerordentlich kurze Reaktionszeit habe und mit immer noch überdurchschnittlich schnell bin… Im Übrigen fahre ich seit dreißig Jahren unfallfrei bzw. habe maximal meine eigene Stoßstange irgendwo leicht geschrammt…

Hast du definitiv :heart:

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Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum und habe auf das Thema geklickt, weil es für mich wichtig sein könnte. Ich muss nämlich berufsbedingt oft autofahren und sogar kranke Personen befördern. Leider verstehe ich nur Bahnhof…kann mir vielleicht jemand folgende Fragen kurz, konkret und zuverlässig beantworten?

Ich nehme Methylphenidat und Bupropion ein. Mein Psychiater sieht kein Problem damit, dass ich Auto fahre, und auch in der Packungsbeilage von Methylphenidat wird erwähnt, dass die Fahrleistung durch die Behandlung eher verbessert wird. Ich selbst stelle auch fest, dass ich mit den Medis eher sicherer fahre als vorher, wobei ich dennoch ein eher unsicherer Autofahrer bin. Würde ein Schnelltest auf Drogen bei einer Verkehrskontrolle positiv ausfallen? Falls ja, was wäre die sofortige Folge? Dürfte ich zunächst weiterfahren, um zumindest das Dienstauto und die Bewohner, die ich befördere, zurück ins Wohnheim fahren? Oder würde man mich sofort ins Krankenhaus zur Blutentnahme fahren und meine Bewohner hilflos zurück lassen? Wie wäre es, wenn ich den Schnelltest verweigere und dann eine Blutentnahme angeordnet wird, also dürfte ich meine Bewohner dann erst noch nach hause fahren und dann zur Blutentnahme gehen? Gibt es irgendein Dokument, das ich mitführen kann, um zu belegen, dass ich diese Mefikamente einnehme? Und könnte im Bluttest dann nachgewiesen werden, dass ich tatsächlich nur diese Medikamente, keine Drogen, eingenommen habe? Hätte dies möglicherweise dennoch Auswirkungen auf meine Fahrerlaubnis? Für mich ist das wirklich sehr wichtig zu wissen, denn ich MUSS nunmal ab und zu die Bewohner zu wichtigen Terminen fahren…ein Führerscheinverlust wäre eine Katastrophe für mich. Gleichzeitig wäre ein positiver drogentest im beisein der bewohner mehr als peinlich, selbst wenn es sich im nachhinhein aufklärt…vor allem wenn mir die Weiterfahrt verwährt würde…kann mir jemand einen guten Rat geben bzw meine Fragen beantworten? Oder hätte ich lieber ein neues Thema im Forum eröffnen sollen, um meine Fragen zu stellen? Das würde mir sehr helfen! Danke im Voraus und schönen Tag noch.

Ich vermute mal dass dein Dienstfahrzeug als solches erkenntlich ist ggf deine Bewohner als zu Betreuende erkenntlich oder ? Du hast bestimmt auch einen Dienstausweis.

Ich glaube da müsstest du sowas von extrem auffallen um in eine Kontrolle zu kommen in der du dann auch noch einen Drogentest machen sollst , wenn es sichtbar eine Dienstfahrt ist.

Ich glaube das da auch kein Polizist ein Interesse dran hätte zu Betreuende zu verunsichern oder aufzuhalten , also das es da quasi einen Vertrauensvorschub gibt und du sogar durchgewunken werden könntest um dich zu unterstützen.

Ich könnte mir auch vorstellen das selbst wenn ein sichtbarer Verdacht besteht und dadurch eine Kontrolle notwendig ist (vielleicht um auch die Insassen zu schützen) das diese Kontrolle bedachter mit Blick auf die zu betreuenden durchgeführt wird.

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Liebe/r @Warjatka ,

herzlich willkommen!

Also erst einmal, es ist sehr sehr unwahrscheinlich, dass dich Derartiges in deinem Berufsalltag oder auch sonst jemals betrifft.

Falls ja, ein Drogentest sollte bei Methylphenidat nichts anzeigen, sondern nur wenn du Amfetamin nimmst. Aber darauf ankommen lassen solltest du es natürlich nicht! Also immer den Test freundlich und ohne Angabe von Gründen verweigern.

Einen Bluttest anordnen dürfen die Polizist/innen nur, wenn es Anzeichen dafür gibt, dass du tatsächlich unter Drogen gefahren bist. Das Verweigern des Schnelltests reicht dafür nicht aus.

Das heißt du musst wirklich irgendetwas Irres gemacht haben. Was natürlich nicht ganz auszuschließen ist, zum Beispiel wenn du aus Schusseligkeit eine rote Ampel überfahren hast und die Polizei hat es gesehen. Oder falls es deswegen zu einem Unfall gekommen ist.

Und in diesem, aber nur in diesem Fall, wird man dich nicht die Senioren nach Hause fahren lassen. Denn klar - wenn die Polizisten den starken Eindruck haben, dass da jemand durch Drogen benebelt ist, sollte dieser Jemand keinen Meter weiter seine Bewohner transportieren.

Eine Polizeikontrolle, wo Verkehrsteilnehmer/innen auf Rauschgifte untersucht werden, findet eher zu Tageszeiten statt, wenn du nicht Senioren fährst. Und wenn doch, wird man tendenziell den Fahrer des Seniorenheimes durchwinken und Andere kontrollieren. Aber falls doch, nein, möchte ich nicht, auf Wiedersehen.

Eher realistisch ist wohl, dass eine Blutprobe angeordnet wird, wenn du einen Schusselunfall verursacht hast. Da braucht man dann eben eine/n Anwält/in.

Edit: @Nelumba_Nucifera war schneller!

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Naja, ist kein Pflegeheim für alte Menschen, sondern für psychisch schwer kranke Menschen…und nein, das sieht man ihnen nicht auf den ersten Blick an. Eher im Gegenteil, könnte ihr Aussehen und Verhalten auf Polizisten verdächtig wirken. Einen Dienstausweis habe ich nicht. Und die Dienstfahrzeuge sind ein Kleinbus und ein roter Focus ohne jegliche Kennzeichnung. Und ich habe schon von sehr vielen Leuten gehört, die z.b. kurz vor ihrer Garageneinfahrt eunfach so kontrolliert wurden…also drauf verlassen würde ich mich nicht… und in der Packungsbeilage von Bupropion und Methylphenidat steht jeweils, dass sich die Einnahme auf Drogentests auswirken kann. Außerdem will mein Psychiater evtl auf Elvanse umstellen…also ganz so unberechtigt finde ich meine Sorge nicht…danke aber, dass ihr mich beruhigen wollt!

Danke! Ich habe meine Antwort dem nächsten Verfasser eines Kommentars geschrieben, da sie auf euch beide passt, und ich es nicht zweimal schreiben will! Nimm mir das bitte nicht übel, isr nicht persönlivh gemeint…

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Okay, also freundlich den Test ablehnen. Und wenn du mal richtig übermüdet oder neben der Spur bist (Trauerfall? Liebeskummer?), lieber krank melden als Bewohner fahren.

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Nelumba nimmt nicht übel wie ich sie kenne! :adxs_wub:

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Also gibt es nichts, was mir eine rechtliche Garantie gibt, weiterfahren zu dürfen? Ich ( und somit auch meine Bewohner in diesem Moment) bin komplett dem Wohlwollen der Polizei ausgeliefert?

Was heißt rechtliche Garantie? Wenn du tatsächlich einen völlig fahrunfähigen Eindruck machst, werden Polizisten dir nicht gestatten, weiter zu fahren. Und das gilt natürlich für Alle, auch wenn sie keine Medikamente nehmen oder kein ADHS haben.

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Dummerweise - und das gebe ich nicht gern zu- wurde ich schon ein paar mal von der Polizei in die Psychatrie gefahren, wg Selbstverletzung / Suizidalität…und meustens war ich angetrunken…znd ich war mit dem größten chaoten der umgebung zusammen, der kriminell, drogenkonsument, aggressiv und alkoholiker war…und gegen den ich letzlich einen gewaltschutzantrag gestellt hab…also die polizei kennt mich leider - und das nicht im positiven kontext…

Warum sollte ich einen fahrunfähigen eindruck machen? Das ist nicht nötig für eine drogenkontrolle…

Das ist (hoffentlich) vorbei und bald lange her.

Auch wenn die Polizei dich kennt - eine Blutprobe anordnen werden sie nicht, weil du ein alter Bekannter bist.

Nein, aber für einen Bluttest.

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Oder gerade deshalb…