ADHS und Depressionen beim Kind 10 Jahre

Das ist ein wichtiger Punkt. Dein Sohn wird das spüren und unbewusst übernehmen. Finde einen Weg, Medikamente als eine echte Hilfe/ Unterstützung anzunehmen. Bleibt da dran und überdenke unbedingt deine Haltung dazu.

Er erinnert mich im Übrigen an meinen Maxi, 11 und frisch diagnostiziert. Ergo hat bei uns nichts gebracht, weil er nicht die notwendige Konzentration aufbringen konnte, das Gelernte anzuwenden geschweige denn sich daran zu erinnern wenn er es hätte abrufen sollen. Er wird gerade eindosiert und macht seit Sommer eine Verhaltenstherapie (hilft im Moment vor allem mir, weil ich ihn besser verstehe..) . Außerdem geht er zum wingtsun (Selbstbehauptung /Selbstverteidigung) und hat ein Hobby gefunden was ihm wirklich Spaß macht (Theater). Lob akzeptiert er nur sehr schwer und ist extrem launisch, provokativ, aggressiv. Es ist eine extreme Belastung für unsere gesamte Familie. Also du bist nicht allein.

Übrigens. Was ist mit euch? In der Regel wird das vererbt.

Und: Herzlich Willkommen :blush: :four_leaf_clover: :waving_hand:

Liebe Brigitte!

Ich verstehe dein Unwohlsein bei den Medis. Mir hat geholfen zu wissen, dass es nicht ja oder nein gibt. Dein Kind muss die Medis nicht sein Leben lang nehmen. Man kann sie entspannt ausprobieren. Und wieder damit aufhören. Du kannst feststellen, ob sie was bringen, Nebenwirkungen beobachten, verschiedene testen, dein Kind 5 Jahre lang dazu bringen sie zu nehmen und dann kann es selbst entscheiden und sie weiternehmen oder absetzen. Sie machen nicht süchtig. Im Grunde kann man jeden Morgen neu entscheiden, ob man sie nimmt oder nicht.