ADHS und Duloxetin

Mann oh mann, alles geschrieben gehabt und alles verschwunden.

Noch ein Versuch. Ich habe vor circa eine Woche meine klinisch psychologosche Testung -Diagnose erhalten. Bevor das passiert ist ,war ich bei einem Psychiater der sich amgeblich mit ADHS auskennt, er meinte kein klassisches ADHS aber ein ASHS Spektrum. Er hat mir Duloxetin verschrieben.

Jetzt meine Frage. Wieso Duloxetin?

Ich habe Alkoholkrankheit auch als Diagnose. Habe früher bier getrunken um endlich mal zumindest Abends zur Ruhe zu kommen. Sonst war/ bin ich wie ein Eichhörnchen auf Speed. Seit 2021 nüchtern. Kann es daran liegen?

Das kann vermutlich nur dein Arzt beantworten…
Vor meiner ADHS- Diagnose habe ich etwa 1,5 Jahre lang Duloxetin wegen „Depressionen“ bekommen. Es hat nur ein klein wenig geholfen, vermutlich, weil ich eher unentdecktes ADHS hatte. Sobald ich die ADHS-Diagnose hatte, verschrieb mir meine Psychiaterin Elvanse und ließ Duloxetin ausschleichen.

Vielleicht hat dich dein Psychiater eher in Richtung Depressionen oder Angststörung behandelt? Dafür ist Duloxetin eigentlich gedacht.

Duloxetin ist laut adxs.org jedenfalls weniger für die Behandlung von ADHS geeignet (siehe auch Duloxetin bei ADHS: Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer im Einsatz - ADxS.org).

Verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht.

Ich habe keine Depression, habe eher über Impulsivität, Wut, Stimmungsschwankungen und Auszucker berichtet…dass ich von null auf 100 ausraste wenn mir alles zu viel wird (z.b wenn meine beiden Kinder was von mir gleichzeitig wollen, mein Mann nebenbei was erzählt und noch das Radio im Hintergrund spielt ) :grinning_face:

Ja ich finde es irgendwie auch total unpassend.

Nächste Woche habe ich einen Termin bei der Kassenpsychiaterin. Mal sehen was sie sagt.

Man sollte nicht zweigleisig fahren, aber mein inneres Gefühl sagt mir, ich soll es hinterfragen und eine Zweitmeinung holen.

Danke für deine Antwort :slight_smile:

Duloxetin bei ausgeprägtem ADHS ohne komorbide Depression?
Was soll das denn?

Ein guter Arzt käme da auf sinnvollere Lösungen, vermute ich.

Er gibt mir das Gefühl ein Versuchkaninchen zu sein.

Ich hätte gedacht dass die “Begleitsymptome”wie innere Unruhe, Getriebenheit, Impulsivität etc. mit dem richtigen Medikament auch verschwinden. So sollte es ja sein wenn man die Krankheit/ Störung mit richtigen Medikament behandelt oder?

Ja, ich suche mir definitiv noch jemanden anderen.

Das sind originäre ADHS-Symptome, gegen die ADHS-Mediksmente ganz gezoelt wirken.

Du berichtest von Erfahrungen mit einem Arzt / Therapeuten, die wir allen Betroffenen gerne ersparen würden.
Wenn du sicher bist, dass das nicht auf einem Missverständnis beruht, hilf bitte anderen Betroffenen, indem du unter dem folgenden Link deine Erfahrungen mit diesem Arzt / Therapeuten einträgst. Das kann anderen Schaden ersparen.
Herzlichen Dank!

Und natürlich freuen wir uns immer über jede Information zu ADHS-kompetenten Ärzten und Therapeuten.

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Ich habe am Montag bei einer anderen Ärtzin einen Termin die sich mit ADHS auskennt da selbst betroffen.

Bin in Österreich, ich weiss nicht ob der Name euch was bringt.

Bin einfach schon so erschöpft von dem Gedankenkarussell und Beschäftigung mit dem Thema. Möchte ernstgenommen werden und richtige Behandlung kriegen. Mehr nicht. Hätte nicht gedacht dass ich auf so viel Hürden stoßen werde. Mittlerweile zweifle ich an mir selbst und sage mir dass ich kein ADHS sondern einfach nur einen Vogel habe :sweat_smile:

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Oh ja, bitte, sehr!!!
Denk dir einfach, wie dankbar du gewesen wärst, wenn du die Warnung vorher schon bei der Arztsuche hättest.
Und nicht jeder hat die Kraft, sich dann nochmal einen anderen Arzt zu suchen.

Habe es gemacht :slight_smile:

Ich dachte mir, vielleicht verfolgt er irgendein Plan mit dem Duloxetin. Oder hat Angst wegen meiner Suchtvorgeschichte. Im Endeffekt war ich aber feige zum fragen.
Jetzt schleiche ich es mal aus.

Bin glücklich dass es diesen Forum gibt wo man sich austauschen kann.

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