Hallo liebe Community,
ich weiß, Schlaf ist ein super häufiges Thema in dieser Community, aber ich habe keinen Beitrag gefunden, der mir wirklich ähnlich genug war.
Zu mir: Ich, w, 21, bin seit Ende April diesen Jahres auf Elvanse eingestellt (3 Monate) und habe massive Schlafprobleme. Die hatte ich allerdings auch schon vor der medikamentösen Behandlung, aber in anderer Ausführung. Damals brauchte ich Stunden zum einschlafen, habe aber tendenziell wenigstens mit 1-2 Unterbrechungen durchgeschlafen - tja, das System meines Körpers hat sich entschieden, dass wir das jetzt fast ganz lassen. (meistens 1-3 Nächte pro Woche gar nicht, sonst zwischen 2-5/6h pro Nacht maximal)
Die Einstellung wurde in stationärer Behandlung begonnen (bin dort aufgrund anderer Erkrankungen gewesen), weshalb ich den Luxus hatte, ein breites Feld an Schlafmedis auszuprobieren. Leider hat mir fast nichts wirklich geholfen. Ich habe eine recht gute Einschlafroutine gefunden, aber spätestens nach 2-5 oder selten 6h ist es das dann auch gewesen (allerdings ohne zwischendurch aufzuwachen), egal was ich tue. Gerade eben habe ich mir fast 3h lang Schlafmeditationen angehört, und bin hellwach, aber körperlich super erschöpft.
Probiert habe ich Quetiapin, Chlorprothixin, Levomepromazin und Nitrazepam in der Klinik in verschiedenen Dosen, aber entweder ich hatte jede Nacht und den halben Tag danach massive Kreislaufprobleme oder es war als hätte ich kein Medikament bekommen. Das ärztliche Personal hat sie dann ganz abgesetzt, weil sie auch nicht wirklich weiter wussten und mir gegenüber sehr genervt von der Thematik auftraten.
Ambulant haben wir jetzt Pipamperon versucht - erfolglos, selbst bei Hochdosierung. Leider ist es auch irrelevant, um welche Uhrzeit ich Elvanse einnehme (egal ob 5 uhr oder erst um 12, jeden Abend dasselbe Problem) und ich will wirklich kaum was anderes mehr als einfach Schlaf. Ich habe auch versucht Elvanse gar nicht zu nehmen (allerdings nur eine Woche lang), aber sonst bin ich so dankbar, dass mir dieses Medikament mit meinen ADHS bedingten Symptomen so gut helfen kann, weshalb die Tage ohne immer ein absoluter Horrortrip sind. Schlafprobleme sind ja trotzdem da, nur eben anders herum. Meinen Koffeinkonsum hab ich auch super eingeschränkt (meistens morgens 1 Kaffee und vor 15 Uhr eine Mate), aber das hat nur minimale Verbesserung bewirkt.
Hat jemand evtl einen Tip, ob es ein Game Changer Schlafmedi für euch gab bzw allgemein, was ich noch versuchen kann? Egal ob Tipps, rezeptpflichtige oder freie Helferlies oder sonst irgendwas?
Vielen Dank fürs Lesen!
LG, Kyra