ADHS und Schilddrüsenunterfunktion. Ärzte nahe Kiel?

Ich hätte bei der Blutungsmenge und den wiederkehrenden Mängeln ehrlich gesagt nicht nur die Schilddrüse im Blick, sondern auch Gynäkologie und Hausarzt/Innere Medizin parallel. 500–600 ml klingt nicht nach „ein bisschen stark“. Für die Schilddrüse würde ich gezielt eine Zweitmeinung bei einer endokrinologischen Praxis oder internistischen Praxis suchen und vorher am Telefon klar fragen, ob freie Werte, Beschwerden, Hashimoto-Verlauf und Kombitherapie überhaupt mitgedacht werden. Nicht als Forderung nach T3 auftreten, eher als Wunsch nach sauberer Gesamtbeurteilung. Und alle Laborwerte, Zyklus-/Blutungsprotokoll, Dosisverlauf und Symptome knapp sortiert mitnehmen. Das macht es schwerer, dich wieder nur auf den TSH zu reduzieren.

Hey, danke. Ja, in der Zeit jetzt hat sich, was meine Blutungen angeht, ein bisschen was getan. Ich hab einen Termin bei einer neuen Gyn gehabt und die hat mich angehört und ernstgenommen, zumindest was meine Blutungen und den Eisenhaushalt angeht. Ich hab jetzt endlich meine NovaSure bekommen. Ich bin noch im Heilungsprozess, aber ich denke meine Blutungen werden sehr viel weniger bis gar nicht mehr vorhanden sein. In der Klinik, in der ich das machen lassen habe, wurde auch der Verdacht auf Endometriose gestellt. Da ich da bisher aber noch keine anderen Symptome an anderer Stelle hatte, außer die starken Blutungen und die Schmerzen im isg-Bereich behalte ich das erstmal eher im Hinterkopf und kram es wieder aus, wenns doch noch Schmerzen und Blutungen an anderen Stellen gibt. Bezüglich meiner Blutung gehe ich jetzt erstmal davon aus, dass es damit erstmal gewesen ist und dass ich meinen Eisenspreicher wieder voll bekomme.

Ja, aber Schilddrüsentechnisch trete ich immer noch auf der Stelle, bzw muss immer weiter zurückrudern. T3 ist bei den Ärzten mittlerweile, glaube ich, ein großes rotes Tuch. Das wird sobald ich es erwähne abgeschmettert. Ich hab es jetzt bereits nochmal bei zwei verschiedenen Ärzten versucht. Einmal beim Internisten, der mich dann wieder an nen Endo verwies und halt beim Endokrinologikum in Hamburg… Toja, Ende vom Lied, ich wurde jetzt auf 88 μg reduziert. Mein Gewicht geht fröhlich weiter nach oben, die Haare brechen mir ab. Nach dem Duschen kann ich nen richtigen Büschel aus dem Abfluss sammeln. Auch mein Blutdruck geht, auch außerhalb vom Medikinet momentan recht dolle nach oben. Nach der Reduktion bin ich jetzt immer so bei 150 zu 96.

Mit der höheren Dosis von 125μg. War mein Blutdruck niedriger. Da war ich so bei 135 zu 90. Und keiner nimmt mich weiterhin ernst, was das Thema angeht. Ich wurde auch gerade wieder eben von dem Endo in Hamburg wieder in die Depressionsschublade gestopft. Meine Schilddrüse sei in Ordnung, da seien keine Hinweise einer Unterfunktion, geschweige denn eines Hashimotos. Sie sieht mich eher in einer Überfunktion und einem Basedow. Mein Körper sagt was anderes… aber selbst, wenn es tatsächlich nicht die Schilddrüse ist. Woran liegt es dann? Die Schilddrüse wird dann immer beiseite geschoben und dann wird die Psychosomatische Schublade geöffnet.

Naja, meine Priorität liegt jetzt erstmal dabei meinen Eisen wieder in den Griff zu bekommen. Wobei der eigentlich auch schon wieder ganz gut ausschaut mit einem Ferritin von jetzt aktuell 30 und HB bei 16 und so. Zusätzlich halt die Klassiker wie Vit c, vit d, Magnesium, Zink und Omega 3, da ich auch stark mit Gelenk- und Muskelschmerzen zu tun habe zur Zeit. Ja und wenn das nichts bringt, weiß ich noch nicht… momentan stellt sich bei mir einfach eine krasse Resignation und eine notwendige Akzeptanz ein. Vorher hab mich wirklich krass gewehrt, wenn meine Thyroxin reduziert wird. Jetzt nehme ich es hin und denk mir vielleicht im Hintergrund, vielleicht werden die Ärzte ja dadurch sehen, dass es keine Überfunktion ist.

Weiß nicht, ob es wirklich der richtige Weg ist, aber ja, keine Ahnung, ich weiß da einfach nicht mehr weiter und ich hab mittlerweile einfach das Gefühl, dass bei der Schilddrüse absolut nicht mehr auf die aktuellen Studien geachtet wird, sondern wieder nur der Kram von vor 30 Jahren runtergerasselt wird und wird schon stimmen… bezüglich schilddrüse hab ich halt schon eine Zweit-, eine dritt- und Viertmeinung und keiner erzählt mir dann mal, was es sonst sein könnte, wenn es die SD nicht sein soll. In HH war jetzt auch, joa wir machen noch dies und das und jedes, ja alles bestens… sehe da nichts. Ja dann sind es Depressionen. Ich bin bereit zu akzeptieren, dass ws vielleicht nicht die SD ist, aber dann helft mir doch bitte weiter und schiebt mich nicht beiseite…

Depressionen sind bereits 3 mal ausgeschlossen worden.

Hi, ich habe deinen Thread erst jetzt gefunden und auch wenn das nur indirekt hilft: fühl ich!
Hier:
Hashimoto (seit Jahren extrem hohe Entzündungswerte aber laut Endo: „das ist halt so bei Hashi“
Microadenom in der Hypophyse: Kein Arzt sah meine Beschwerden als beachtenswert, bis ich irgendwann Milchfluss entwickelte (mein Kind ist jetzt 18… Milch aus der Brust ist nicht cool!)
Ich verliere seit gut 2 Jahren stetig and Leistungsfähigkeit, bin nur noch Erschöpft und nehme immer schlimmer an Gewicht zu. Mein Gewicht ging hoch im Marathontraining… mittlerweile kann ich mit den Kilos gar nicht mehr richtig laufen gehen… das macht mich fertig… ist aber natürlich alles die Psyche.

Der Endo behandelt das Microadenom und guckt auf die Schilddrüse… TSH ist nicht so perfekt, aber „naja passt schon“.
Nun scheint die Perimenopause dazu zu kommen. Ich hatte immer einen extrem kurzen, sehr verlässlichen Zyklus (extrem kurz = 20/21 Tage… nicht dass mir das besonders gefallen hätte, aber Pille kommt für mich nicht in Frage)… nun plötzlich 60 Tage und mehr und extrem schmerzhafte Perioden…
Die Gyn sagt amüsiert „die Wechseljahre lassen grüßen“, sie können ja mal ein wenig Progesteron nehmen.
Hausärztin unterstütz so weit es geht, aber sie ist eben keine Spezialistin

KEIN Arzt guckt MICH an. Alle haben ihre Scheuklappen auf und sehen „ihr Thema“. Keiner fragt wie es mir damit wirklich geht. Ich wünschte es würde einfach mal eine ganzheitliche Betrachtung in Erwägung gezogen.

Auch hier: habe einen Termin bei einer anderen Gyn, habe durch eine frische ADHS-Diagnose die Suche nach einem Psychiater und Medikamentöser Behandlung fokussiert, einen anderen Endo zu finden ist nahezu unmöglich.
Ich sehe so viele Parallelen: das ständige Lesen, Recherchieren, Befassen… Labor als Selbstzahler um wenigsten selber das Gefühl der Kontrolle zu haben:
Tut mir leid, dass ich keine guten Tipps geben kann, aber wollte meine Solidarität erklären :smiley:

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Aber ich sehe dich :people_hugging: und NEIN, was du schilderst ist keinesfalls
mal eben so, schlimm, fühl dich gedrückt, wenn du magst.

Quatsch

Gänsehaut

Klar Psyche oder du bist nicht diszipliniert genug :face_with_symbols_on_mouth:

Sagt ein Endo? :face_with_symbols_on_mouth: dein Befinden erzählt aber etwas ganz anderes.

Schön, das wenigstens die Ärztin Spass hat :face_with_symbols_on_mouth:

Wenn das aber ne Nette ist, was für Blutwerte lässt Sie denn in Sachen Hashi bestimmen, nimmst du etwas für die Schilddrüse?

Vielleicht eröffnest du einen eigenen Thread, hier gehst du eventuell etwas unter.

Ich weiß, suchen und finden ist inzwischen schwierig, aber wenn du früher in Sachen Marathon unterwegs warst, dann findest du hoffentlich auch jetzt jemanden mit einem wirklichen Hilfsangebot, ich wünsche es dir von Herzen.
:grey_heart:
:four_leaf_clover:

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